Beiträge von fm4

    Ich hoffe ne Transen-Frage ist hier erlaubt... :)

    Vielleicht hat ja jemand einen ersten Ansatzpunkt: ich merke seit einiger Zeit, dass bei meiner Polytone Mini Brute II Transe im Clean Kanal ein leichter Distortionanteil zu hören ist. Dieser Effekt baut sich nach dem Einschalten erst langsam auf und ist nach etwa 10 sec voll da.

    Preamp out in meine A15 ergibt keinen Verzerrten Ton, das Problem sollte dann doch im power amp zu finden sein, oder? Schuldige könnten alte Kondensatoren (weiss nicht genau von wann der Amp ist - hab ihn gebraucht gekauft) oder ein sich verabschiedender IC sein. Da mir das Teil lieb ist, wolte ich an die Reparatur des Amps wagen. Es wird wohl auf den Austausch der meisten anfälligen Teile herauslaufen.

    Daher: falls jemand diesen Effekt schon mal beobachtet hat und ihn vielleicht auf kaputte Elkos oder ICs zurückgeführt hat, bin über jeden Tip froh. Würde mir auf jeden Fall Lötarbeit ersparen.

    Danke und Gruss,
    fm4

    Zitat von Wolfgang;234702

    Allerdings: Je weiter die G2 herunterregelt wird, desto stärker verzerrt der Amp, und zwar sehr "spitz", auch im (clean eingestellten) Clean-Channel.

    Hat das auch schon jemand anderes gehabt und weiß eine Abhilfe?

    Wolfgang

    Ich kann nur sagen, dass es bei (wohlgemerkt mit zu niedrigen Bias) genauso geklungen hat....ebenfalls mit Verzerrung im Clean Kanal.

    Ob das Dir jetzt weiterhilft wage ich zu bezweifeln ;)

    Gruss,
    fm4

    Hallo Peter, Chris und MAD

    1000 Dank für die guten Tips..ich hab die g2-Regelung noch nicht fest in den A15 eingebaut (und auch jetzt wieder ausgebaut)

    @ Peter: der FET war auf für den Test-Run nur auf dem Kühlkörper, dafür aber sicher isoliert. Der einzige Unterschied zum Schaltplan war dass ich einen 51R Widerstand statt dem 50R verbaut habe (Conrad hatte den nicht)....vielleicht bin ich auch nur doof und es liegt an diesem Teil...muss mal ausbauen und nachmessen. Mir schwant da was....

    Ansonsten: ich bau die Schaltung nochmal rein (dieses mal fest mit Wärmeleitpaste und Iso-Kit) und stell den Bias ein ("Lampe-Aufgeh"....d'oh..) ;)

    Danke auch für den Tip mit der Trägheit. Werde mal kleinere Elkos ausprobieren!

    chris: die Verdrahtung habe ich nochmal geprüft, sollte i.O. sein. Ich denke es liegt entweder am obigen Widerstand oder an der nicht durchgeführten Bias Einstellung!

    Grüsse,
    fm4

    Hab die g2 Regelung in meine A15 Probeweise eingebaut und hab nun ein paar Fragen: Bias Spannung war max. 11,8 mV.....das ist doch laut Anleitung (35mV) zu wenig, oder passt das in der Schaltung? Dachte eigentlich dass bei Vollanschlag des Potis keine Änderung zu sehen sein sollte (oder muss man den Bias nach dem Einbau noch nachregeln?).

    Die Regelung hat dann eigentlich gut funktioniert, nur etwas zeitverzögert...vor allem beim "Lauterdrehen"....habt Ihr ebenfalls diese Erfahrungen gemacht, oder liegt das an einem Fehler in meinem Aufbau?

    Die restlichen Spannungen haben gepasst..ich war aber trotzdem etwas unsicher und hab die Regelung wieder ausgebaut.

    Danke für Tips und Kommentare,
    fm4

    Wollte mal kurz anfragen, ob jemand vielleicht eine DIY Idee für einen ein-kanaligen Röhrenamp hat, der viel Headroom hat und sich vor allem für Jazz eignet. Zerre muss nicht sein. Hab schon viel gesucht, aber bisher nicht wirklich viel gefunden.

    1000 Dank für ein paar Hints..

    fm4

    Re: Probleme mit Footswitch A15

    Hi Mad,

    Sorry, Bild ist wirklich mies.

    Ist der Footswitch von Musikding...habe ihn nicht selber zusammengebaut...

    Fall es hilft...der verlauf ist am linken Schalter angefangen:

    Rotes Kabel aus dem Steckerkabel an mittlerer Pin, über Widerstand an Led an rechten Pin, rotes Kabel and linken Pin vom rechten Schalter.

    Von dort schwarzes Kabel in das Steckerkabel sowie an das Led, vom Led über Wiederstand an mittleren Pin des Schalters und von dort mit weissem Kabel in das Steckerkabel.

    fm4

    Re: Probleme mit Footswitch A15

    Hi Mad,

    1000 Dank für Deine Antwort.

    Also, hier sind mal meine Photos. Bei der Platinen kann man eigentlich ja nicht allzu viel falsch machen.

    Kann das Problem an der Masseführung liegen? Meine geht von der Netzteilplatine (zusammen mit der Masse der Switches, siehe unten) zur Buchsenplatine und von dort zur Sternmasse. Die Masse der beiden Switches habe ich mit der Netzteilplatine verbunden.

    Die Netzteilplatine sollte i.O. sein, da die Spannungen alle stimmen.

    Die beiden Schalter sollten eigentlich auch funktionieren, da ohne eingestecktem Schalter der Amp am Frontpanel tadellos schaltbar ist.

    Julian, testest Du auch mit dem Footswitch von Musikding?

    So ein Mist, das war sicher der einfachste Teil am A15 und gerade den verbocke ich.... >:(

    Danke schon mal für Tips, Tricks....

    Gruss,
    fm4

    Re: Probleme mit Footswitch A15

    Hi Julian,

    Wenn ich den Schalter etwa ein drittel aus der Buchse herausziehe funktioniert zumindest die Kanalumschaltung per Footswitch.

    Die Gain-Schaltung funktioniert dann auch wieder am vorne am Amp.

    Ist das bei Dir auch so?

    fm4

    Der Schalter ist im A15, die Spannungen stimmen (12V, Bias) und die Schaltung ohne Footswitch funktioniert tadellos, auch die Leds zeigen die Schalterstellungen von Ch bzw. ++ an.

    Wenn ich den Footswitch einstecke, dann bin ich im Ch2, ++ Mode und kann nicht schalten. Beide Switches sind inaktiv.

    Hat jemand ähnliche Probleme gehabt?

    fm4

    Re: A15 fertig...Klingt gigantisch, aber tiefe E Saite zerrt in beiden Kanälen???

    Hi,

    Ich bin leider immer noch nicht weitergekommen mit der Eingrenzung des Zerrproblems beim A15 und wäre über weitere Tips sehr dankbar!

    Das Signal kling auf der E-Seite nicht wirklich angezerrt, sondern einfach nur "schmutzig". Das geht auch nicht wirklich weg, wenn ich den Volume-Regler an der Gitarre zurück drehe.

    Ich bin nochmal den Aufbau und die Widerstände durchgegangen, alles in Ordnung so weit.

    Könnte das ne kalte Lötstelle sein?

    Gruss,
    fm4

    Re: A15 fertig...Klingt gigantisch, aber tiefe E Saite zerrt in beiden Kanälen???

    @ waschbaer: Klampfe Yamaha MS1511 (ne Tele) und eine Höfner New President....mit beiden bekomme ich dengleichen Effekt auf der tiefen E-Saite..ich würde die Klampfe samt PU eher ausschliessen...

    @ Horstelin: Guter Tip, das mit dem Widerstand...ich geh den Schaltplan nochmal durch...

    Ach ja, ich hab den Tonestack des Clean Kanals schon nach Mk2 Vorgaben geändert..die neuen Widerstände hatte ich, die Kondensatoren noch nicht. Daher hab ich die "alten" Mk1 Kondensatoren genommen. Ich denke daran wird das Problem nicht liegen...oder doch? Sollte sich ja eigenlich nur auf den Clean-Kanal auswirken...

    Hi,

    hab gestern den letzen Widerstand in meinen A15 eingebaut und nachdem ich die ganze Schaltung nochmal durchgegangen bin (und zwei Fehler gefunden habe) den Amp ohne Röhren angetestet. Da nichts geraucht oder geglüht hatte, habe ich die Röhren eingesetzt und gemessen. Die Spannungen sind fast alle im Toleranzbereich. >10% Abweichungen gabs nur bei den folgenden Messpunkten:

    C10(+): 269 statt 240 V
    C17(+): 276 statt 243 V
    Pin 3 (V4): 19,3 statt 16 V
    R42/R43: 18 statt 14,8 V
    R43/R44/R47: 3,1 statt 2,6 V
    R11/R35: 93 statt 117 V
    Pin 3 (V3): 139 statt 123 V
    Pin 8 (V2): 1,43 statt 1,2 V
    Pin 8 (V1): 1,36 statt 1,2 V

    Nachdem ich den Bias auf 35 mV eingestellt habe, dachte ich, ich probiere dann mal das ganze mit Klampfe....Sound ist da, alles funzt und zwar richtig gut :D

    Ausser ein (hoffentliches) kleines Problem: Auf der tiefen E Seite zerren die Noten und zwar in beiden Kanälen. Und zwar je mehr, je härter ich anschlage. Ab der A-Seite klingt der Amp sahnig....keine Probleme. Ich spiele ihn über den 12" Celestion Speaker meines Crate V3112.

    Habt Ihr Ideen zur Fehlersuche/-behebung? Liegt es vielleicht am Speaker??

    Gruss,
    fm4

    Re: Boss SD-1 kaputt?

    @: "Das Problem muss zu finden sein, ohne Leiterbahnen rauszureissen."

    ??? verstehe nicht ganz, wie Du dies aus meinem Beitrag ableitest....

    Daher nochmals zur Klärung: Das Überlöten der Leiterbahnen hatte ich als Mittel vorgeschlagen um schon defekte Leiterbahnen zu überbrücken.

    Squealer: Falls der Eindruck entstanden ist, dass Du Leiterbahnen rausreissen musst, um Dein Pedal zu reparieren (was Forbi oben angesprochen hatte), das meinte ich natürlich nicht... ;)

    fm4

    Re: Boss SD-1 kaputt?

    " forbi: Also das halte ich aber für eine sehr brachiale und kopflose Lösung."

    Ich bezop mich hier auf das Problem der zerkratzten Leiterbahn bei squaler. In meinem Fall habe ich beim rauslöten eines Widerstandes die Leiterbahn gekappt und damit auch gewusst wo das Problem lag. Die andere Option in diesem Fall wäre dann wohl "Pedal in die Tonne schmeissen".

    Ausserdem ist dieser Eingriff reversibel, da nur einzelne Lötpunkte mittels eines Drahts überbrückt werden (der aufgelötet wird und somit auch wieder entfernt werden kann). Meine Platine habe ich durch diesen Eingriff jedenfalls nicht ruiniert.

    Daher: kopflos lass ich so nicht gelten, da mein SD-1 Mod nun tadellos funktioniert. Unelegant schon eher... ;) ....wenn Du eine bessere Methode kennst.

    Im Falle von squaler sollte der Fehler natürlich mittels Multimeter vorher gefunden werden.

    Re: Boss SD-1 kaputt?

    Hi,

    ist mir auch mal passiert (beim SD-1). Hab die Leiterbahn einfach rausgerissen. Danach war erst mal schicht.

    War aber gut zu lösen, indem ich einfach alle unterbrochene Leitungen mit einem Stück Draht überbrückt habe (war in meinem Fall nur eine). Einziges Problem ist dann, dass das Gehäuse beim Zusammenschrauben auf den Draht drücken kann.

    Also einfach Leiterbahn des unterbrochen Teils "nachfahren" Draht (oder Drähte) einlöten. Ist zwar nicht elegant, hilft aber.

    Gruss,
    fm4