Beiträge von Revox

    Wieso gibt es die behauptung, dass man bei Passiven E-Bässen schnell unter Höhenverlusten leidet?
    Eine Aktive Elektronik kann doch auch nicht mehr viel mehr machen, als die Höhen anheben, wie es ein Equilizer tut.
    Der Eingangswiderstand vieler Amps liegt doch ebenfalls bei >1Mohm. Die Kabelkapazitäten müssten doch ebenfalls bei humanen Strecken kein Problem sein?

    Ich habe gestern eine Entscheidung gefasst: ich werde mal vom Fernabsatzgesetz gebrauch machen. In meinem Freundeskreis will jemand von Egitarre auf Ebass umsteigen, der wird sich warscheinlich einen Yamaha Bass der 100er 200er oder 300er Serie zulegen.
    Der Freund für den ich schon den BP1 gebaut hat, hat einen Ibanez (glaube auch nicht einer der teuersten). Ich werde es mal mit einem Peavy NTB 4 probieren ihn aber zeitgleich noch mti den beiden anderen Vergleichen, damit ist die Auswahl zwar nicht so groß wie im Laden, aber ich kann schön in Ruhe rumprobieren.
    Als Preamp werde ich mal einen Behringer MIC 200 nehmen, als Probeverstärker muss dann meine Anlage oder man Stax herhalten.

    Jetzt muss ich "nur noch" einen Musiklehrer finden, mit dem ich kann, hoffe das wird in Berlin förmlich Qual der Wahl.

    Ich habe für den Hifibedarf immer gerne bei http://www.spectrumaudio.de/ bestellt. Wie Gitarrentauglich bestimmte Lautsprecher sind kann ich leider nicht beurteilen, aber vielleicht will jemand mal einen "Spectrum BB250" oder einen "Senon YD 1256 U" antesten. Die Produkte sind soweit ich bisher beurteilen konnte keine Restposten und auch meist länger verfügbar. 25€ sind ja nicht die Welt.

    @ cato

    Du bringst es ziemlich auf den Punkt mit der "gefahrenkariere", aber mein Interesse kommt halt aus diesem Bereich. Ich bin auch jemand den gute Musik auf einer schlechten Anlage überhaupt nicht anspricht.
    Die Tracks die ich oben genannt habe sind beides Live (wenn auch nachbearbeitet).

    Ich war vorhin mal bei Amptown, die art von Musikkaufhaus hat mir nicht gerade gefallen, und aus meiner Sicht wurde mir nicht so viel geholfen (eher ein newbie dem man eventuell ein teures rumstehinstrument verkaufen kann). Eines ist mir allerdings aufgefallen: die 500€ sind wirklich etwas üppig angesetzt.

    Das mit dem Übugsverstärker wird sich noch "zeigen" in Berlin hab ich leider nur eine etwas hellhörige Mietwohnung, da überlege ich fast über meine Anlage mit einem Anständigen Preamp oder über Kopfhörer zu spielen (was allerdings beides schnell viel zu neutral sein könnte, aber da würde ich ebenfalls lieber mit einer "unsauberen" vorstufe spielen, als noch ein weiteres Gerät in meinem Zimmer stehen zu haben, das ist nämlich sehr sehr voll).
    Ob ich einen Madamp für mich selbst baue, werde ich mal sehen, ehrlich gesagt fehlt mir da der Ausgangsübertragungstrafo und als Klangregelung fahre ich lieber einen graphischen eq (wenn der auch wieder zu neutral sein mag).

    Falls ich dann allerdings doch in eine Band einsteige habe ich schon einige Ideen was ich mal so als Bassbox und Signalkette ausprobiere.

    Hier "zuhause" kann ich sicher an dem Eqipment meines Freundes etwas spielen (habe zum teil auch dinge führ ihn zusammengebaut). Der ist mit Kappa Pro 15, Madamp, einem Eq und einem Traumhaften Röhrenkompressor ganz gut betucht.

    Beim Preis bin ich mir selbst noch nicht sicher, bei einem gebrauchten Gerät habe ich keine probleme 500€ auszugeben, da ich wohl bei nichtgefallen mit einer Ähnlichen Summe wieder rausgehen würde. Kaufe ich wohlmöglich für 500-700€ neu, es kommt eine Macke rein etc. tut das sicher mehr weh.

    Mit "vorlernen" meine ich auch gar nicht, dass ich schon mit dem Ebassspielen anfange, sondern eher, dass ich wieder theoretisches Basiswissen der Musik mir aneigne.

    Mag sein, dass die Struktur des Textes ebenso meine herangehensweise reflektiert: unstrukturiert...

    Ich kann mir momentan noch nicht vorstellen, dass ich instrumente vom Spielen her als absoluter neuling bewerten kann.
    Froh wäre ich über ein Paar tipps die knarzig, erdig klingen und gut bespielbar sind.
    Das es wohl eher ein Jazz bass sein soll schränkt die Suche ja noch nicht großartig ein.
    Zudem täten mir ein paar gute Infoquellen gut.
    (Datenbanken zu instrumenten, kurze beschreibungen zum Klang/Bespielbarkeit)

    Also wie gesagt ich habe von TI 5xINA's 5x2132 und 5xUSB soundkartenchips umsonst als sampels bestellt, die Bestellung hat 7 tage gedauert, dort musst du natürlich ein paar Angaben machen (bist Student und willst eine kleinserie bauen) das dauert aber nicht länger als 10min.

    Der Stereofader müsste auch so hinter den INA's funktionieren.

    Tja den Bassisten kann ich mir durch kein lötgeschick und kein Geld der Welt erkaufen.
    Ich denke zu einem Lehrer werde ich erst gehen, wenn ich etwas Theorie "nachgeholt" habe, ich kenne mich mit der Mathematik der Musik noch nicht aus (obwohl ich sie natürlich hören kann). Ich hätte ein besseres Gefühl, wenn ich "etwas" grundlagen hätte wenn ich zum Lehrer hingehe (aber auch nicht zu viel, sodass ich meine Technik selbstversaue)

    Dazu noch ein Nachtrag: ich habe auch bemerkt, dass das Gainpoti gegen einstreuungen geschützt werden sollte, daher habe ich die zuleitung geerdet und an die Potischirmung gelötet.

    Aus interesse beim Probieren habe ich auch die Ausgangsmasse nicht direkt mit der Schalungsmasse Verbunden (sondern über einen Widerstand plus 2 dioden).

    Das Reverse Log poti habe ich bei Reichelt nicht bekommen können, dreht man eben links herum ;)

    ich dachte du wollstest noch mit dem INA 217 basteln?
    http://www.electricstart.de/pic/micampro.gif
    Ich denke die sind für diese "high gain" Andwendung wirklich auch wegen der Symmetrie besser geeignet, du kannst allerdings auch opampsampels von Ti mitbestellen. Bei Kondensatormikrophonen könnte die Niederohmigkeit allerdings im Wege stehen.

    Es gibt leider auch im HIFI bereich sehr viele Anwendungen mit polaren Elkos im Signalweg, dabei ist zu bedenken, dass oft schon eine Vorspannung stattfindet (sonst bräuchte man die Gleichspannungsentkoppelung gar nicht) und bei geringen polarisierungen die Verfälschungen gar nicht so groß ausfallen. Um sicher zu gehen bastel doch noch 1uF mks 2 (die sind glaub ich recht klein) parallel zu dem Elko.

    Also den 47er Kondensator brauchst du ohne Phantomspeisung überhaupt nicht.
    Den 4,7er Kondensator kann man im Signalweg auch getrost weglassen, da er nur für die Gleichspannungsentkoppelung der Phantomspeisung benötigst. Den Ausgangskondensator brauchst du definitiv, da geringste gleichströme auf Mikrophonseite auch verstärkt werden und du dann Gleichspannungsanteile am Ausgang bekommst (schön ist es die mittels zweitem Opamp zu kompensieren wie es sich in der Herstellerpdf vorgedacht ist-> ist aber zu kompliziert) Allerdings kann auch der Kondensator je nach Eingangswiderstand geringer bemessen werden ohne gleich einen Horbaren Bassverlust zu haben.
    Ich habe auch noch nicht so viele erfolgreiche dinge per Lochraster aufgebaut. Zuerst habe ich der Platine eine Kreisförmige Masse verpasst (die lief einmal um den Ganzen Amp herum) was in der Praxis dann überhaupt nicht funktionierte. Dann habe ich einfach 1,5er Erdungskabel kreuzförmig überall aufgelötet, das brachte sehr viel (zum testen habe ich den Mic eingang offen gelassen UND den Gainkanal fast kurzgeschlossen, also mehr als 60db). Anschließend habe ich noch über den Chip und die widerstände kupferfolie geklebt, ob das hörbar war ist weiß ich nicht mehr genau. Als dass keine Besserung brachte habe ich den ganzen Kopfhörerverstärker noch mit der Steckdosenmasse verbunden. Danach konnte ich quasi nicht mehr unterscheiden ob der Verstärker am Netz war oder er über die Kondensatorreserven lief. Bilder folgen.
    (für alle Interessenten: bestellt euch bei TI einfach sampels)

    Die Kurzfassung:
    Ich suche nach einem als anfänger bespielbaren Ebass der mich tonal soweit überzeugen muss, dass ich lange genug durchalte das spielen zu erlernen.

    Die Lange Fassung:
    In erster Linie bin ich Musikhörer, habe mich aber irgendwann etwas mit Aufnahmetechniken auseinandergesetzt und mitlerweile stehe ich bei Bandauftritten in unserem kleinen Jugendhaus (das endlich so ausgestattet ist, dass Bands spielen können http://www.autonomes.de ) hinterm Pult.
    In der Signalverfälschung habe ich bisweilen auch etwas ahnung und weiß mit welchen kniffs man wohl in bestimmte tonale Richtungen gehen kann.
    Mein Problem bei der Neusuche ist warscheinlich, dass ich mit den "günstigprodukten" wohl nicht lange meine Freude haben werde. Als instrument kommt jedenfalls "nur" ein Ebass infrage, da mich der Gitarrenklang und auch die "gängigen" spielweisen nicht wirklich überzeugen. Vom Klang her stehe ich ziemlich auf diese alten knarzigen klänge, diese synthie slap bass geschichten aus den späten 80ern bis 90ern sind da eher abschreckend.
    Momentan ist es auch unklar wie schnell ich es mich traue in einer Band zu spielen dh, ich habe auch noch keine Vorstellungen wie es mit Durchhörbarkeit aussieht, mir scheint das ist gerade bei einem Erdigen in den Tiefen verzerrten/angepunchten klang wohl recht problematisch (mit Keyboarder wohl noch schwerer). Als soundorientierung würde ich aus dem Kopf mal die Live eviL scheibe von Miles Davic, Chick Korea, Keith Jarret nennen, frisch auf dem Tisch liegt momentan Praxis - Tennesee 2004 (sehr schön, dass da teilweise die snare mit dem Ebass mitschwingt http://jazzrockz.blogspot.com/2007/12/praxis…7320-heavy.html -> dort überzeugen mich sogar die gitarren sounds -> wärme) .
    Die Problematik aber soll aber die Bespielbarkeit bleiben, dort hat sich ja sicher so einiges geändert und ich wieß überhaupt nicht ob meine Vorstellungen mit einer Anfängertauglichen bespielbarkeit möglich sind. Meine Erwartungen sind warscheinlich auch durch meinen Musikkonsum viel zu hoch, denn das diejenigen die ich mir so "anschaue" aben bestimmt jahre damit verbracht beim "richtigen" equipent anzukommen oder wechseln einfach dauernd.

    Seit gestern Abend habe ich probiert mal etwas "grundwissen" über Ebasskonstruktionen zu sammeln, aber das ist ja nichts anderes als bei Lautsprechern, da kann man auch einem Material nicht unbedingt einen Klang zuordnen. Desweiteren fehlen mir noch ein paar wirklich GUTE links für die Basiswissensammlung.

    Den Gebrauchtmarkt würde ich gerne nutzen, da habe ich weniger angst, durch einen "Fehlkauf" (doch keine lust mehr) viel Geld zu verliehren.

    Die INA's sind wirklich ganz nett, allerdings ist der Eingangswiderstand leider recht gering. Mich würde interessieren wie du die Phantomspeisung realisierst.
    Ich überlege noch irgendwie die 30V Wechselspannung die ich durch meinen Trafo besitzte zu Doppeln und dann mit RC gliedern plus Spannungsregler "runterzuspannen", schließlich wirkt sich hier jede Schwankung auf das Signal aus.

    Hast du vor das Layout per Lochraster zu machen? (da bekommst du extrem schnell "brumm" Probleme, ich habe lange gebraucht um die Platine Brummfrei zu bekommen, sie sieht allerdings nun nichtmehr schön aus.)

    Hallo, ich hatte die Idee den BP1 vorrübergehend mit 270V Gleichspannung zu betreiben.
    Kann das 1. Schaden 2. Funktionieren?
    (ich habe momentan 2 24V Trafos so geschaltet, dass sekundär wieder 230V anliegen).