Beiträge von master-lu

    Re: Mesa Boogie Endstufen zu "kalt"?

    Naja, der Boogie läuft soweit....
    Das einzige ist: Im Lead-Kanal gibts in unregelmäßigen Abständen von ca. 5 Sekunden immer ein Plop-Geräusch. Das ist sehr merkwürdig..auch ein Wechsel der Vorstufenröhren hat nix gebracht...hab alle 6 schon durchgetauscht...ist irgendwie mysteriös...

    Re: Mesa Boogie Endstufen zu "kalt"?

    Solche Fehler sind in alle Mesa Boogie Schaltpläne eingebaut, damit nicht jeder Depp so ein Ding nachbauen kann. Die angegebenen Prüfspannungen und auch die Widerstandswerte etc. sollen jedoch alle korrekt sein. Nur kann es hier und dort mal vorkommen, dass ein Elko falsch herum eingezeichnet ist oder irgendwo eine unsinnige Verbindung da ist oder auch irgendwo eine fehlt. Der Schaltplan soll ja schließlich nur zur Reparatur behilflich sein und nicht zum Nachbau. Von daher gehe ich schon davon aus, dass die eingetragenen Widerstandswerte in der Bias-Schaltung des DC-5 richtig sind. Nur der sich daraus ergebende niedrige Ruhestrom macht mich stutzig.

    Re: Mesa Boogie Endstufen zu "kalt"?

    Ich mache Doppelposts....werde ja wohl die Frage in zwei unterschiedlichen Foren stellen dürfen...sind ja nicht alle User in beiden Foren unterwegs...aber ich denke ja, der Hinweis war nicht böse gemeint, oder? ;)
    Also: ich habe die gleiche Frage auch bei Tube-Town im Forum gestellt...nur zur Info!

    Hallo, ich lese immer wieder, dass Mesa Boogie Endstufen vom Bias her ziemlich kalt eingestellt sind. Bisher hat mich das noch nicht beschäftigt, nun habe ich jedoch die Röhren in meinem DC-5 gewechselt und festgestellt, dass der Bias-Strom pro Röhre (6L6GC) gerade mal 23mA beträgt (bei 450V Anodenspannung). Das ist doch ziemlich wenig, wenn man bedenkt, dass es zwischen 33 und 47mA liegen sollte (laut Bias-Fahrplan von Dirk). Dabei habe ich nach Mesa Farbcode "grün" gelabelte 6L6GC drin. Laut Schaltplan für den DC-5 ist die Bias-Versorgung jedoch richtig und es gibt (laut Schaltplan) keinen Unterschied zwischen Export- und USA-Version.

    http://www.schematicheaven.com/boogieamps/boo…caliber_dc5.pdf

    Bei den Rectifiern gibts da ja nen Unterschied...da steht im Schaltplan auch genau drin, welche Widerstände anders sind. Die Export-Modelle sind kälter, also mit betragsmäßig höherer Bias-Spannung, also mit geringerem Ruhestrom gebaut. Dort kann man, wenn man will einfach zwei Widerstände austauschen und hat die USA-Version mit "heißerer" Einstellung.

    http://www.schematicheaven.com/boogieamps/boo…alrectifier.pdf

    Bei meinem DC-5 ist jedoch laut Schaltplan kein Unterschied. Daher weiß ich nun nicht, ob bei meinem Amp nun etwas nicht in Ordnung ist, oder ob der DC-5 an sich ziemlich "kalt" betrieben wird. Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit seinem Boogie Amp? Oder könnte jemand bei seinem Amp mal den Bias-Strom messen..am besten bei nem DC-5 und vor allem Farbcode der Röhren mit angeben.

    Andere "gute Ratschläge" sind auch sehr willkommen....

    Re: Was bewirkt der Gain-Boost?

    Daran hab ich auch gedacht..
    Das würde ja bedeuten, dass ich bei ausgeschaltetem Boost quasi mit nem durch das Tonestack gezähmten Amp spiele und er durch Betätigung des Boost erst richtig frei wird....so wie ne dauerhafte Verstopfung eben...

    Der Clean-Kanal des Dual Caliber ist sowieso das einzige Manko an ihm...den bekommt man nicht clean...ist immer leicht angezerrt...mag daran liegen, dass man drei Röhrenstufen im Clean-Kanal hat und nicht wie bei den meisten Amps nur zwei...könnte man ihn durch eine andere Röhre an V4 ein wenig mehr zähmen und vielleicht clean bekommen?

    Hallo an alle...
    ich schaue mir nun schon einige Zeit den Schaltplan des Preamps meines Mesa Boogie Dual Caliber an und komme einfach nicht drauf, wie der Gain-Boost im Rhythm-Channel funktioniert, wenn RY1a und RY1b betätigt werden. Dass es den gibt, steht ausser frage, denn wenn ich den Gain-Regler im Rhythm Channel rausziehe, schaltet der Boost ein...nur wie das funktioniert wüßte ich gerne....
    Kann mir da jemand helfen? Der Plan ist im Anhang...
    Bis denn

    Christoph

    Re: Bausatz Madamp BP1Mk1 etwas teuer?

    Ausserdem kann man sich ja auch für 15 Euro den Bauplan kaufen und dann die Teile selbst besorgen, wenn man meint, sie günstiger zu bekommen. Wenn man zum Beispiel auf das fertig gebohrte und beschriftete Gehäuse verzichtet und ein eigenes baut, ist das bestimmt günstiger..steht ja jedem frei....

    Re: Welches Wahwah?

    Jep, ist wirklich gut, wenn jemand SEIN Wah findet...
    Jedoch noch eine Anmerkung von mir zu dem was Tümmüh geschrieben hat:
    Ich finde die Morley-Wah Wahs klasse. Ich habe das Mark Tremonti Wah von Morley..und es klingt einfach klasse...ist eben alles Geschmackssache. Aber zum Beispiel das Crybaby klingt mir zu dumpf. Am Tremonti ist auch noch der Boost ziemlich geil und auch die Tatsache, dass man es nicht extra einschalten muss...sobald man den Fuß draufstellt gehts los....

    Hallo, ich habe mal ne (wahrscheinlich dumme) Frage zur G2-Regelung. Ich sehe absolut den Sinn dieser Regelung verstehe auch die Wirkung der veränderlichen G2-Spannung..also Röhrenseitig hab ich da alles verstanden.
    Nur beschäftigt mich gerade eine Frage: Warum ist die Regelung so kompliziert aufgebaut? Kann man die Spannung nicht einfach nur durch ein Poti als Spannungsteiler regeln? Muss da der ganze Kram mit dem Mosfet unbedingt hin? Oder anders, warum muss das alles hin?

    Hallo, ich plane, einen Fußschalter zu bauen, der alle 4 Kombinationen von zwei An/Aus-Schaltern übernehmen kann. Hierbei bin ich auf den Z5 von Engl gestoßen. Nun kenne ich mich in Silikontechnik nicht so aus, deshalb habe ich ein paar kleine Probleme, den Schaltplan zu verstehen.

    http://www.englampsusa.com/ENGL_Schematic…-schematics.pdf

    Die Taster S1 bis S4 wählen die 4 Einstellungen an und schalten jeweils +24V an die Komparatoren, die mit einer Mitkopplung versehen sind und somit aus dem kurzen Taster eine Dauerhafte Spannung erzeugen. Bei Betätigung eines der Tasters müssen dann ja die anderen gelöscht werden, denn es soll ja immer nur einer aktiv sein. Nur verstehe ich nicht so ganz, wie diese Löschung funktioniert. Die negativen Eingänge sind über Dioden miteinander verbunden und ausserdem noch über Widerstände mit +24V verbunden..nur woher kommt der Löschimpuls? Wie funktioniert das? Funktioniert das überhaupt so wie in dem Schaltplan gezeichnet? Alles hinter den Komparatoren verstehe ich wieder..nur den Teil mit den Komparatoren eben nicht....

    H I L F E !

    Re: Wrong voltage at V3B (A15Mk1)

    Zitat von gorgar


    master-lu: My multimeter works fine on all other voltages...

    Yes, but you don't have resistors of 1MOhm anywhere else in the circuit. So for voltage at lower resistor values it can work fine, but for higher values it has a too low inner resistance...

    Re: Wrong voltage at V3B (A15Mk1)

    Hi, I had a similar problem...it was my multimeter. Check the inner resistance of your measurement equipment. Perhaps it is about 1MOhm. Than it influences the measured voltage. If it is 10MOhm or higher I have no idea...

    Re: Bringen 3dB mehr Wirkungsgrad wirklich soviel? (Frage zur Lautsprecherwahl)

    Wow..ne Menge Antworten...danke

    Erstmal zu Vogul...hätte gerne dein Angebot angenommen, ich wohne aber in Hamburg...das ist etwas weit zum Antesten...

    Aber nun mal um das ganze zusammenzufassen:
    2 bzw. 3 dB bringen also soviel wie, wenn ich nen 30 Watt Amp anstatt des 15 Watt hätte, oder? Das wäre ja schon n Fortschritt...mir ist der Amp Clean nicht laut genug...vielleicht würde das etwas mehr Headroom verschaffen....

    Hallo,

    ich hab ja meinen A15 in nem Combo mit nem Celestion Vintage 30 16 Ohm gebaut. Nun überlege ich, noch einen letzten Rest an Lautstärke aus den 15 Watt herauszukitzeln....daher meine Überlegung: Ein Lautsprecher mit mehr Wirkungsgrad.
    Erstmal, hat jemand Erfahrungen damit, ob es viel bringt, 2 bis 3 dB mehr an wirkungsgrad zu verbauen? Der Vintage 30 hat 100dB, 102 dB wären dann doch etwa 25% mehr Lautstärke und 103dB 41% mehr Lautstärke, oder hab ich mich da verrechnet? Oder darf man das überhaupt einfach über (10^(Wirkungsgrad1/20))/(10^(Wirkungsgrad2/20)), also (10^(102/20))/(10^(100/20))=1,25 rechnen?
    Aber falls man es so rechnen darf, dann hätte ich ja mit nem 103dB-Lautsprecher in etwa die Lautstärke gegenüber den 100dB, wie wenn ich nen Verstärker mit 45 Watt anstatt der 15 Watt nehmen würde...das wäre ja gigantisch...

    Falls das klappen sollte, nun zur Lautsprecherwahl, hat jemand Erfahrungen mit folgenden Lautsprechern oder weiß, wie sie im Vergleich zu nem Vintage 30 klingen? Ein bißchen mehr Höhen wären nicht schlimm...muss sie sowieso immer ziemlich aufdrehen...

    Celestion Century (102dB)
    Eminence Man o war (102dB)
    und das Wirkungsgradwunder:
    Eminence The Wizard 16 Ohm (103,5dB)

    Ach so, gibt der A15 eigentlich an 8 oder an 16 Ohm mehr Leistung ab?

    Bis dann, hoffentlich kann mich jemand auf meinem Weg weiterbringen...

    Re: Tremolo bei einer SG nachrüsten???

    Ich kann mich da Tümmüh nur voll und ganz anschließen..hier hat jeder nur seine Meinung geäußert...und eigentlich jeder geraten, dass du die Gitarren ausprobieren sollst..mir hat nach dem Ausprobieren die Gibson so viel besser gefallen, dass ich länger gespart habe. Aber vielleicht findest du ja zum Beispiel Jumbo-Bünde total schrecklich..oder der Sound der Epiphone gefällt dir besser oder was auch immer...geh in nen Gitarrenladen, merk dir, was wir zu den Unterschieden erzählt haben, probier mehrere Gitarren aus...und die, die dir am besten gefällt kaufst du..oder für die sparst du dann...
    Weiterhin bin ich auch der Meinung, dass es von anderen Herstellern durchaus deutlich mehr Gitarre zu einem vernünftigen Preis gibt als bei Epiphone und auch bei Gibson. Also, wenns nicht unbedingt ne SG sein soll, kann ich die Korea-Serie (SE) von Paul Reed Smith empfehlen..hab mir erst gerade letzte Woche ne PRS Tremonti SE gekauft...das sind sehr gute Gitarren für nen fairen Preis...
    Von Yamaha gibts auch immer wieder gutes (auch optisch ansprechenderes als die Pacificas, jedoch zahlt man da auch ne Menge Geld für)...über Ibanez kann ich nix berichten, da ich nie so der Ibanez-Fan war...
    Jedoch wenn du von der Bauform auf SG beschränkt bist, gibt es nur Epiphone und Gibson.
    Bei mir ist zum Beispiel weniger die Form des Korpus für ne Gitarre ausschlaggebend, sondern vor allem die Halsform und auch die Elektrik...zwei Humbucker, kein Single-Coil und vor allem: zwei getrennte Volume-Regler...wie soll man sonst die beiden Pickups vernünftig mischen?

    Re: Leistungssteigerung A15

    Danke Martin...

    nur was bedeutet "bei gleicher Anoden- und Gitterspannung"? Also die 6L6 nur mit 280V Anodenspannung (wie die 6V6) anstatt mit 500V betreiben? Aber dann bekomme ich da doch keine 50 Watt an Leistung raus, oder?

    Re: Leistungssteigerung A15

    Nochmal ich mit meiner Leistungssteigerung:

    Bevor ich nun beginne, eine komplett neue Endstufe zu bauen: Bisher hat mir noch niemand eine Antwort auf eine meiner ursprünglichen Fragen gegeben:

    - Kann ich nicht auch einfach nur den Teil hinter der Phaseninverterstufe neu machen, also diese so lassen wie sie beim A15 ist, oder reicht da die Ansteuerung für die 6L6 nicht aus?
    - Falls das nicht möglich ist, reicht dann wenigstens eine modifizierte neue Phaseninverterstufe (höhere Spannung) aus, um vom Line-Level auf ein Niveau zu kommen, das zur Ansteuerung der 6L6 reicht? Oder muß ich noch zwingend eine Aufholstufe dazwischen machen, wie sie bei fast allen Endstufen drin ist?