Posts by eBernd

    Hallo,


    ich habe bei diesen verwirrenden, kommerziellen "Erdungskonzepten" zum Verstehen folgendes gemacht:

    Auf einer Kopie des Plans die geerdeten Knoten mit einem dicken Strich durch die dazwischenliegenden Komponenten verbinden.

    Die sind schon mal aus dem Spiel - weil gleiches Potentail an beiden Enden.

    Und dann überlegen, was das für die restliche Umgebung bedeutet...

    Das ist auch ein Fall für die Simulanten: Es ist aufschlußreich, die Ströme in jeder BR-Diode mit und ohne 2. Erdungspunkt anzusehen...


    Falls das alles schon mal in diesem mittlerweile doch langen Thread gesagt wurde - Tschuldigung!


    Grüße, Bernd

    Bei gemischter DC-/AC-Röhrenheizung:

    Eine saubere DC koppelt nix ein, daher hätte die AC-Seite meine Aufmerksamkeit.

    Das Ganze wird ja noch komplizierter, wenn bei Kathodyn-PI oder bei Kathodenfolgern die Kathode einzelner Systeme auf hohem DC-Potential liegen...


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    ein Vertauschen dürfte - bezüglich der Hzgs-Symmetrierung! - keinen Unterschied machen:

    Am Ausgang der Heizwicklung beginnt eine neue Welt (galv. Trennung)

    Es ist kein Gegenbrumm, sondern eine Brumm-Symmetrierung und zwar so, daß die Brummanteile die (kapazitiv) vom Heizer auf die Kathode gelangen bezüglich Masse (was ja meist identisch oder nahe dem Kathodenpotential ist) sich möglichst aufheben.

    Schlechte Siebung und ungleiche Endröhren werden nur unvollständig (quasi als Nebenwirkung) kompensiert.

    So ein Bezugspotential (Heizungs-Mitte) sollt i. allg. niederohmig sein, bei DC würde man das (dynamisch) mit einem Elko erledigen - bei AC leider nicht möglich.


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    ich kenne Markus, den Betreiber von Tubeland, von früher im Ruhrpott regelmäßig stattfindenden Röhrenbuden-Treffs.

    Angefangen hat er als Anbieter von röhrenspezifischen Trafos (die wickelte er selbst). Auch war er an verschiedenen HiFi-Audio-Projekten mit anderen beteiligt. Da gab es dann u. a. schon mal Vorführungen von Elektrostaten mit entsprechen HV-Röhren-Verstärkern.

    Ja, Rechtschreibschwäche ist vorhanden - das sollte einen aber von nix abhalten! :D - außer vielleicht Lektor...

    Ich bin erstaunt, welche breite Palette sein Shop mittlerweile hat (ich hatte ihn nach dem Ende der Röhrenbuden-Ära aus den Augen verloren).

    Nur so als Hintergrund-Info...


    Gruß, Bernd

    Ahh, 8|


    bei sowas hatte ich mal einen Teilerfolg im Vorsortieren mithilfe einer kleinen Vibrationsplatte (sonst benutzt für das Vertreiben von Luftblasen aus Vergußmasse - wenn man sich keine Vakuumanlage leisten kann...). Eine feines Drahtsieb/Strukturblech draufgelegt und die Fläche leicht geneigt hingestellt und dann die Rüttelfrequenz langsam hochgefahren...

    Den Mechanikteile-Gau hatte ich aber nicht so oft um das Verfahren zu optimieren - zum Glück! :D


    gerüttelte Grüße, Bernd

    Hallo,

    solche GAUs durch DAUs kenne ich selber auch...

    Um die Schwelle zur Motivation zum Sortieren nicht zu hoch zu setzen, habe ich - erst einmal - nur nach dem Multiplikatorring (also dem vorletzten)

    oder aber nach den ersten beiden Ringen (für Fortgeschrittene) sortiert. das ergibt dann erst mal unter 10 oder nach der zweiten Methode 12 bzw. 24 Kartons vorsortierter Widerstände. Bei Anwendung der letzten Variante habe ich es oft lange belassen, weil ich aus diesen Teilmengen relativ schnell den gewünschten Werten picken konnte... (und Nachmessen tut man ja auch, oder?)


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    Lothy: Lass es so wie es ist und schau mal was passiert...


    Ich habe das geschrieben, da ich den Eindruck habe, daß - ganz allgemein! - Wissen über solche Details verloren geht.

    Wenn man so sieht, wo die Widerstände in MD-Bausätzen abgenickt werden müssen, damit man sie in die Platine pfriemeln kann...

    Das hat jetzt bei Schwachtromelektronik nix mit Wärmeabfuhr zu tun, sondern mit der Haltbarkeit der Kontaktierungen an den Enden des Widerstandskörpers. In sicherheitsrelevanten Baugruppen war das ein NoGo - heute nimmt man eh SMD wegen der geringeren Gefährdung bei Vibrationsbelastungen...


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    das Löten an kurzen Beinen ist das eine, das andere der Betrieb von Leistungshalbleitern. Da sind die Anschlußbeine die "Ohren über die Dumbo sich Kühlung verschafft".

    Aus dem von cebersp verlinkten Datenblatt unter Thermal Characteristics:

    "NOTE: Thermal resistance from junction to lead and from junction to ambient with 0.375" (9.5 mm) lead length, both leads attached to heatsink."

    Da sieht man, daß über die Drähte mit der spezifizierten Länge 3x mehr Wärme abgeführt wird als über das Gehäuse.


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    der 2N5952 ist eine n-Kanal JFET und so alt, dass er abgekündigt ist.


    Hinter den Onsemi-Quellen steckt meist das Fairchild Datenblatt von 2002 (!) und aus den Daten dort (z. B. Vgsoff) geht hervor, daß es ein JFET sein muß.


    Gruß, Bernd

    über die Länge der einzelnen Kabel kann man noch verhandeln? :D

    Querschnittsangaben (Eignung als Signal- oder Lsp.-Kabel) wären vielleicht auch verkaufsfördernd.


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    zum Begriff "Kolophonium" als verallgemeinerndem Sammelbegriff für Flußmittel:

    • Elektroniklot ohne Flußmittel sind mir nicht bekannt.
    • Kolophonium ist es heutzutage in den seltensten Fällen
    • Die Flußmittelfamilie ist so vielfältig, dass es dafür einen eigenen genormten (länglichen) Bezeichnungsschlüssel gibt.
    • Das Flußmittel macht auch eigentlich nichts mit dem Lot selber, sonden mit den Kontaktmaterialien, die miteiander verlötet werden.
      Es entfernt (chemisch) auf den Materialien Oxid- Sulfid- und andere Schichten, die die Benetzung (eigentlich eine oberflächliche Legierung) verhindern.
    • ungesund (Dämpfe, Verbrennungsprodukte) sind sie mehr oder weniger alle..

    gelötete Grüße, Bernd

    Kleine Episode aus meiner Zeit als (Elektronik-)Laborleiter:

    Für jeden Arbeitsplatz eine professionelle Absaugung (mobil, mit Filter) angeschafft.

    Nach kurzer Begeisterung blieben die Dinger ausgeschaltet: "Da kriegt man ja von dem Luftzug ganz kalte Finger beim Löten!"


    Das mit den Filtern stimmt - und die sind auch noch teuer! Am besten mit so einem 100-er Klima-Lüftungs-Flex-Rohr durchs Fenster nach draussen leiten - die Umwelt ist eh am Ar... :evil: ^^


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    Das Clipping würde aber brutal (Durchbruch der C-B-Strecker) und sehr spät (bei > 45...50 V lt.Datenblatt) geschehen.

    Das ist keine normale Anwenung eines Transistors.

    Entspricht das Platinenlayout eigentlich dem Schaltplan oder hat die Basis doch irgeneine Verbindung zum Signalpfad? Dann wäre alles nämlich erklärlicher...


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    nach meinem Verständnis passiert bei einem modernene Si-Kleinsignaltransistor gar nix (vernachlässigbare Sperrströme), wenn dessen Basis "isoliert" ist und nicht am Signalgeschehen teilnimmt. Da ist dann höchstens was mit 2. Durchbruch der C-E-Strecke bei hohen Spgn. Weshalb man z. B. eine Diode über die Relaisspule anschließt um den Schalttransistor (im Abschaltmoment) vor genau so was zu schützen.

    Für eine Stummshaltung (dann fehlt aber deren Ansteuerung) wäre mir der 22k am E aber zu groß...


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    fürs kostenbewußte re-enineering wären zwei Punkte interessant:

    1. Hat die Mimik um Q1 herum (dynamisch) überhaupt einen Einfluß?

    2. Wie ändert sich der Frequenzgang, wenn man die unsinnig gestückelten Rs jeweils zu einem in der E12 oder E24-Reihe nächstgelegenen Wert zusammenfaßt.


    Dann wirds evtl. sehr "übersichtlich" ;)


    Gruß, Bernd

    DC ist wirklich gefährlicher von wegen Loslaßschwelle, da die Muskeln dauerhaft fremdstimuliert werden.

    Was schon mal bei Grenzangaben verleitet AC für gefährlicher zu halten ist, daß AC in RMS angegeben wird und der ist dann niederigr als der angegebene DC-Wert, der dem AC-Spitzenwert entspricht, der beim Sinus aber 1,414 mal höher liegt als der RMS.

    Kennt man vielleicht bei Bemessungsspannungen von Kondensatoren, da ist der DC Wert auch höher als der AC-Wert. Bitte da aber nicht den strengen Wurzel(2)-Faktor erwarten...


    Gruß, Bernd

    "Also kommt die Angabe 150mA bei 12,6VDC doch so hin"

    Ja, sowohl AC wie DC.


    Bei Absicherung der Heizkreise (zum Glück eher selten, es gibt häufiger Probleme mit überhitzten Kontaktstellen in den Si-Haltern) braucht man Augenmaß/Erfahrung bei der Dimensionierung, da bei kalten Röhren in den ersten Sekunden ein (zwar schnell abklingender) aber deutlich höherer Strom auftritt, als der Nennwert. Es gab früher in den Werkstätten das Gerücht, daß die sandgefüllten ø5x20-er Sicherungen das eher wegsteckten...


    Gruß, Bernd