Posts by eBernd

    Hallo,


    hier eine einfache Schaltung (fliegender Aufbau möglich) um die beiden Werte Idss und Vp = Vgs_off zu ermitteln.

    Wenn man die hat, liegt die Kennlinie fest. So, wie ich das konzipiert habe, ist das ein Aufsteck-Modülchen für ein DVM. Der typ. Eingangswiderstand von 10 MOhm ist fürs richtige Messen Voraussetzung.


    Das ganze ist als Bastelposter mit Minimal-Theorie aufgemacht.


    Gruß, Bernd

    Hallo,

    "eine Möglichkeit alle Bauteile sicher an Ort und Stelle zu halten":

    Dafür habe ich zweilagigen (typisch: grün/gelb) Küchenschwamm genommen. Achtung, den gibts auch flacher aber dafür größer als die Standard-Scheuerstücke. Die "grüne" Seite auf die Bauteile - weil hitzebeständiger.

    Womit du das befestigst (Klebeband, Schnur, Gummi-/Silikonband) ist deine Sache.


    Gruß, Bernd

    Hier mal eine schematische Darstellung des Streufelds. Von oben ist das eine (halbwegs) runde "Wolke".

    Es gibt auch Versionen, da verteilt sich die Spaltbreite auf den Innen- und die beiden Aussenschenkel (erkennt man an einer durchgehenden (Papp-)Einlage. Dann gibts an den Aussenschenkeln auch ein Streufeld...


    Also die Abwärme der Endröhren wäre problematisch, wenn die Temperatur am Platz der Drossel die max. Temperatur für den Wickelkörper übersteigt. Die ist meist kritischer als die Drahtisolierung selber - aber da lehne ich mich für unbekannte Produkte nicht weiter aus dem Fenster.

    Ob das Streufeld durch die Elekrodenanordnung einer Endröhre "durchgreift" ist genausowenig sicher zu sagen, da kommt ja zuerst das mehr oder weniger vollständig geschlossene Anodenblech ehe das empfindliche Steuergitter was abbekommt.

    Aber so dicht hat "man" Poweramps auch nie gebaut...


    Anekdote am Rande: Ich habe mal bei einem Röhrenradio einen (modernen) Stereodekoder nachgerüstet und auch direkt den alten Frontlautsprecher gegen zwei Breitbänder für die Links-/Rechtswiedergabe auf den Seiten ausgetauscht - und dann mein blaues Wunder erlebt:

    Das Leuchtband des magischen Auges an der Front (aka Abstimmanzeigeröhre) warf einen völlig "verbeulten" Schatten. Ursache war das Magnetfeld des nichtabgeschirmten Lsp-Magneten. Aber da hat schon eine selbstgebastelte Abschirmkappe aus einer Erdnußdose gereicht um das Feld ausreichend abzuschirmen...


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    obwohl eine (herkömmliche) Drossel äußerlich einem (herkömmliche) PT oder OT sehr ähnlich sieht, ist sie schlimmer als Brummeinstreuungsverursacher da sie einen ordentlichen Luftspalt im Blechpaket hat (sonst gäbe es bei der DC-Beaufschlagung keine nennenswerte Siebwirkung). Und just aus diesem Luftspalt (meist zwischen dem mittleren Schenkel, auf dem die Wicklung sitzt, und dem dazu querliegenden Jochblechen - also praktisch an der T-Verbindung) "quillt" ein ordentliches Streufeld, daß möglichst nicht auf andere Wicklungen (OT) einwirken sollte. Deshalb muß man sich bei der Plazierung Gedanken machen, nicht nur "wo" sondern auch "wie" gedreht zu den anderen Trafos bzw. liegend oder stehen montiert.

    Deshalb ist die Empfehlung aus dem Amp erst mal keinen Schweizerkäse zu machen gut: Erst mal die Drossel (evtl. mit Litzen) anschließen (auf Isolierung der Anschlüsse achten!) und dann den besten Platz und Position suchen. Und sich natürlich von der erwünschten Brummreduzierung überzeugen, sonst ist das Ganze sowieso für den Ar...


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    ohne mich an der - notwendigen! - Diskussion zu beteiligen, ob Kenntnisse und Fertigkeiten für solche Amp-Modifikationen ausreichen, möchte ich auf (fertige) elektronische Lösungen wie die MEC-50 und MEC-100 (auf http://www.tentlabs.com) verweisen. Daten und Funktionsweise siehe dort.

    Da hat kein geringerer als Menno van der Veen dran mitgewirkt (Röhren-Hifi-Enthusiasten kennen ihn als Verfechter der Ringkern-OTs).

    Würde auf jeden Fall ordentlich Gewicht sparen und die Montage anstelle des Widerstands wäre auch einfacher machbar.


    Gruß, Bernd

    Hallo Lothy,


    was Merlin schreibt ist - nach meiner Erfahrung - richtig.

    Doppelte Erdung bringt Asymmetrie und Brummprobleme.

    Da gibts ja auch fragwürdige (kommerzielle) Lösungen, daß man einen Punkt über dicke Elkos (> 1000µ) "nicht-galvanisch" erdet.

    So wie die Anfänge der Git-Rö-Amps im Abkupfern von Radioschaltungen bzw. Vorschlägen aus dem (historischen) Datenbuch liegen, ist der "Rest drumherum" über die Jahre nicht immer auf fachlich fundiertem Mist gewachsen - pragmatische Hemdsärmeligkeit halt...

    Meine Untersuchungen und Simulationen liegen leider vor der Ich-dokumentiere-jeden-Sch...-den-ich-untersuche-Zeit.


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    ich habe bei diesen verwirrenden, kommerziellen "Erdungskonzepten" zum Verstehen folgendes gemacht:

    Auf einer Kopie des Plans die geerdeten Knoten mit einem dicken Strich durch die dazwischenliegenden Komponenten verbinden.

    Die sind schon mal aus dem Spiel - weil gleiches Potentail an beiden Enden.

    Und dann überlegen, was das für die restliche Umgebung bedeutet...

    Das ist auch ein Fall für die Simulanten: Es ist aufschlußreich, die Ströme in jeder BR-Diode mit und ohne 2. Erdungspunkt anzusehen...


    Falls das alles schon mal in diesem mittlerweile doch langen Thread gesagt wurde - Tschuldigung!


    Grüße, Bernd

    Bei gemischter DC-/AC-Röhrenheizung:

    Eine saubere DC koppelt nix ein, daher hätte die AC-Seite meine Aufmerksamkeit.

    Das Ganze wird ja noch komplizierter, wenn bei Kathodyn-PI oder bei Kathodenfolgern die Kathode einzelner Systeme auf hohem DC-Potential liegen...


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    ein Vertauschen dürfte - bezüglich der Hzgs-Symmetrierung! - keinen Unterschied machen:

    Am Ausgang der Heizwicklung beginnt eine neue Welt (galv. Trennung)

    Es ist kein Gegenbrumm, sondern eine Brumm-Symmetrierung und zwar so, daß die Brummanteile die (kapazitiv) vom Heizer auf die Kathode gelangen bezüglich Masse (was ja meist identisch oder nahe dem Kathodenpotential ist) sich möglichst aufheben.

    Schlechte Siebung und ungleiche Endröhren werden nur unvollständig (quasi als Nebenwirkung) kompensiert.

    So ein Bezugspotential (Heizungs-Mitte) sollt i. allg. niederohmig sein, bei DC würde man das (dynamisch) mit einem Elko erledigen - bei AC leider nicht möglich.


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    ich kenne Markus, den Betreiber von Tubeland, von früher im Ruhrpott regelmäßig stattfindenden Röhrenbuden-Treffs.

    Angefangen hat er als Anbieter von röhrenspezifischen Trafos (die wickelte er selbst). Auch war er an verschiedenen HiFi-Audio-Projekten mit anderen beteiligt. Da gab es dann u. a. schon mal Vorführungen von Elektrostaten mit entsprechen HV-Röhren-Verstärkern.

    Ja, Rechtschreibschwäche ist vorhanden - das sollte einen aber von nix abhalten! :D - außer vielleicht Lektor...

    Ich bin erstaunt, welche breite Palette sein Shop mittlerweile hat (ich hatte ihn nach dem Ende der Röhrenbuden-Ära aus den Augen verloren).

    Nur so als Hintergrund-Info...


    Gruß, Bernd

    Ahh, 8|


    bei sowas hatte ich mal einen Teilerfolg im Vorsortieren mithilfe einer kleinen Vibrationsplatte (sonst benutzt für das Vertreiben von Luftblasen aus Vergußmasse - wenn man sich keine Vakuumanlage leisten kann...). Eine feines Drahtsieb/Strukturblech draufgelegt und die Fläche leicht geneigt hingestellt und dann die Rüttelfrequenz langsam hochgefahren...

    Den Mechanikteile-Gau hatte ich aber nicht so oft um das Verfahren zu optimieren - zum Glück! :D


    gerüttelte Grüße, Bernd

    Hallo,

    solche GAUs durch DAUs kenne ich selber auch...

    Um die Schwelle zur Motivation zum Sortieren nicht zu hoch zu setzen, habe ich - erst einmal - nur nach dem Multiplikatorring (also dem vorletzten)

    oder aber nach den ersten beiden Ringen (für Fortgeschrittene) sortiert. das ergibt dann erst mal unter 10 oder nach der zweiten Methode 12 bzw. 24 Kartons vorsortierter Widerstände. Bei Anwendung der letzten Variante habe ich es oft lange belassen, weil ich aus diesen Teilmengen relativ schnell den gewünschten Werten picken konnte... (und Nachmessen tut man ja auch, oder?)


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    Lothy: Lass es so wie es ist und schau mal was passiert...


    Ich habe das geschrieben, da ich den Eindruck habe, daß - ganz allgemein! - Wissen über solche Details verloren geht.

    Wenn man so sieht, wo die Widerstände in MD-Bausätzen abgenickt werden müssen, damit man sie in die Platine pfriemeln kann...

    Das hat jetzt bei Schwachtromelektronik nix mit Wärmeabfuhr zu tun, sondern mit der Haltbarkeit der Kontaktierungen an den Enden des Widerstandskörpers. In sicherheitsrelevanten Baugruppen war das ein NoGo - heute nimmt man eh SMD wegen der geringeren Gefährdung bei Vibrationsbelastungen...


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    das Löten an kurzen Beinen ist das eine, das andere der Betrieb von Leistungshalbleitern. Da sind die Anschlußbeine die "Ohren über die Dumbo sich Kühlung verschafft".

    Aus dem von cebersp verlinkten Datenblatt unter Thermal Characteristics:

    "NOTE: Thermal resistance from junction to lead and from junction to ambient with 0.375" (9.5 mm) lead length, both leads attached to heatsink."

    Da sieht man, daß über die Drähte mit der spezifizierten Länge 3x mehr Wärme abgeführt wird als über das Gehäuse.


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    der 2N5952 ist eine n-Kanal JFET und so alt, dass er abgekündigt ist.


    Hinter den Onsemi-Quellen steckt meist das Fairchild Datenblatt von 2002 (!) und aus den Daten dort (z. B. Vgsoff) geht hervor, daß es ein JFET sein muß.


    Gruß, Bernd

    über die Länge der einzelnen Kabel kann man noch verhandeln? :D

    Querschnittsangaben (Eignung als Signal- oder Lsp.-Kabel) wären vielleicht auch verkaufsfördernd.


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    zum Begriff "Kolophonium" als verallgemeinerndem Sammelbegriff für Flußmittel:

    • Elektroniklot ohne Flußmittel sind mir nicht bekannt.
    • Kolophonium ist es heutzutage in den seltensten Fällen
    • Die Flußmittelfamilie ist so vielfältig, dass es dafür einen eigenen genormten (länglichen) Bezeichnungsschlüssel gibt.
    • Das Flußmittel macht auch eigentlich nichts mit dem Lot selber, sonden mit den Kontaktmaterialien, die miteiander verlötet werden.
      Es entfernt (chemisch) auf den Materialien Oxid- Sulfid- und andere Schichten, die die Benetzung (eigentlich eine oberflächliche Legierung) verhindern.
    • ungesund (Dämpfe, Verbrennungsprodukte) sind sie mehr oder weniger alle..

    gelötete Grüße, Bernd