Beiträge von Oli

    Hallo zusammen,

    die Antworten stehen weiter oben im thread...

    Mit R2 und R3 konnte ich die Lautstärke der einzelnen Piezos ausreichend gut ausgleichen, und das Experimentieren mit R1 führte zur gewünschten Bassreduktion.

    Bzgl. der Eingangsstufe gabe es unterschiedliche Argumente für und wider der invertierenden bzw. nicht invertierenden Version. Habe mich nach lägerem hin und her für die obige entschieden. Hauptsächlich ist es ein komisches Gefühl seriell zu einem schon schwachen Signal einen Widerstand von 2 bis 5 MOhm zu hängen...würde aber funktionieren, habe ich ja (s.oben) auch so gemacht.....zumindest bei 2 der Piezos.

    kannste die Biase auch aktiv puffere ^^

    Platz für einen weiteren OP hätte ich, wäre kein Problem, aber wieso?

    und obste mit dene 072 net Offsetproblemsche bei dene Filter bekomme tust wesich auch net :/

    Das verstehe ich auch nicht. Könntest Du mir das erklären, was Du genau meinst?

    Gruß

    Oli

    So, was haltet Ihr von dieser Möglichkeit?

    Nach der Eingangsstufe kommt der Barcus Berry Preamp, der die Höhen und Bässe "shelfmäßig" anhebt oder absenkt. Danach habe ich eine Gyrator Schaltung mit vollparametrischen Mitten rangehängt - nach dem Motto "Schiebe bis passt".

    So sieht dann der Frequenzgang des Gyrators aus....

    Gruß

    Oli

    Vielen Dank Euch beiden,

    ich verstehe zwar nur Bahnhof bei dem Artikel von Wikipedia, aber ich denke, ich habe so viel verstanden, das man das nicht pauschal sagen kann (wie fast immer eigentlich...), kommt darauf an, wie der Kerndurchmesser und die Umwicklung sind.

    Heißt so viel wie probieren geht über studieren.

    Muss vielleicht erstmal versuchen etwas an der Halskrümmung zu schrauben....

    Gruß

    Oli

    Hallo zusammen,

    ich möchte gerne eine Akustikgitarre dauerhaft einen Ganzton tiefer stimmen. Leider ist es so, dass die Saiten dann "scheppern".

    Nun war meine Überlegung, ob ich statt den "light" nun "medium" Saiten nehme. Die hätten doch dann mehr Spannung und würden nicht so stark "ausschlagen" bzw. schwingen.

    Oder ist das ein Trugschluss?

    Gruß

    Oli

    Hi Torsten,

    also ich habe es jetzt so gemacht:

    Der Sound war anfangs extrem basslastig und die E und G Saite waren viel zu laut.

    Mit R2 und R3 konnte ich die Lautstärke der einzelnen Piezos ausreichend gut ausgleichen, und das Experimentieren mit R1 führte zur gewünschten Bassreduktion. Sound war aber immer noch wie kastriert, d.h. keine Mitten. Die habe ich dann mittels dem EQ vom Boss AD-10 bei 2,5kHz fast voll reingedreht, minimal etwas Höhen dazu und dann ging die Sonne auf.

    Da sieht man mal, wie unterschiedlich die Piezos sind. Der Ovation Preamp, der einen Notchfilter für die Mitten hat, die Bässe anhebt und die Höhen absenkt, wäre genau das Gegenteil von dem, was ich gebraucht habe.

    Bzgl. der Berechnung - habe auch die Formel genommen. Die gilt ja für fast alles, Grenzfrequenz Hochpass, Tiefpass, kapazitiver Blindwiderstand...

    Allerdings sind meine Messergebnisse vom Scheibenpiezo, nicht von denen im Tremolo. Also ich den Scheibenpiezo surren gehört habe, hatte ich Angst mit der Messung meine Tremolopiezos zu beschädigen....oder ist die Angst unbegründet?

    Als nächsten Schritt müsste ich jetzt so einen EQ bauen und den fest in der Gitarre unterbringen. Allerdings habe ich da keine vernünftige, d.h. relativ wenig Aufwand, zumindest 3 effektive Bänder, Schaltung dazu gefunden. Ob das dann funktioniert ist dann auch noch so eine Sache, das könnte ich aber zur Not simulieren.

    Gruß

    Oli

    Hallo,

    kurze Frage zur Dimensionierung von den "klassischen" Spannungsteilern zur Biasspannungserzeugung bei Bodentretern.

    Gibt es da kritische Bedinungen, die man beachten müsste? Man findet so ziemlich alles, von 2x4,7k bis 2x150k und sogar asymmetrisch, manchmal ohne Stützkondensator, dann von 10nF bis 100µF.

    Klar, je mehr "Biasse" dran hängen, desto "stiller" (kleiner Widerstand, großer Kondensator) sollte er sein, aber was gibt es sonst noch zu beachten, also mal abgesehen vom erhöhten Strombedarf...

    Gruß

    Oli

    Hi zusammen,

    wie wäre es so?

    Habe jetzt für die Piezos eine Spannungsquelle mit 220p Ausgangskapazität und 1M Ausgangsimpedanz genommen.

    Mit U1 bis U6 gleiche ich die Lautstärke an.

    R1 dient dazu um etwaige Gleichspannung von den Piezos fern zu halten. Habe gelesen, dass Piezos auf eine Vorspannung sehr allergisch reagieren.

    Was denkt Ihr?

    Gruß

    Oli

    Hallo zusammen,

    also wenn ich das richtig verstehe, dann klauen sich die Piezos durch die einzelnen Ausgangskondensatoren zwar die Höhen, was aber ja nicht unerwünscht ist, aber man gewinnt dadurch, dass sich die "Quellimpedanz" erhöht mehr Bässe.

    Im Umkehrschluss bedeutet das aber, dass ich die Piezos nicht einfach an den invertierenden Verstärker ran hängen kann. Der hat bei mir ja nur 500k Eingangswiderstand. Das wären dann bei 200pF und 500k eine untere Grenzfrequenz von rund 1,6kHz!

    Deshalb wird meine obige Frage um so wichtiger:

    Gibt es eigentlich ein Limit für die Widerstände R18 bis R23, wo man sagt, z.B. größer 1M sollte man nicht gehen?

    Gruß

    Oli

    PS: Wie hast Du die 200pF ausgerechnet?

    PPS: Ist also der kapazitive Blindwiderstand, den Du verwendet hast, oder? Für 10kHz hätte dann mein Piezo rund 330nF.

    PPPS: Deine Ausführungen zum Ovation Preamp habe ich mir reingezogen - hochinteressant. Ich frage mich aber, warum der Eingangswiderstand des Preamps unnötig gering ist. Das kostet doch Bässe und ggf. sogar Mitten. Das Hauptproblem ist aber bei mir, glaube ich, dass es 6 "unterschiedliche" Piezis sind, die da gemischt werden müssen....ich zeichne mal weiter....

    Hallo zusammen,

    da fällt mir noch ein:

    Wenn man die Piezos einfach parallel schaltet, dann belasten die sich gegenseitig doch nicht nur ohm-mäßig, sondern auch kapazitiv, d.h. es werden dadurch Höhen verloren gehen. Sehe ich das richtig?

    Gruß

    Oli

    Hi Christof,

    danke für die Antwort. Das war mir gar nicht klar, in wie fern die Ausgangsimpedanzen der anderen nicht benutzten Piezos den Pegel herunterziehen können. Jetzt ist mir klarer, was immer gemeint ist mit virtueller Masse und der Nichtbeeinflussung der einzelnen Signale.

    Sind meine Schlussfolgerungen daraus richtig?

    1) Die Phantomspeisung (z.B. Mischput ans Mikro) funktioniert nur, weil die DC Spannung so hochohmig ist.

    2) EIne AC Überlagerung einer stabilisierten Gleichspannung ist nur extrem schwer möglich, da diese so niederohmig ist.

    Zurück zum Piezo. Selbst bei den teuren Piezos (Ghost von Graphtech) werden einfach die Piezos parallelisiert. Bei mir ist es in der Tat so, dass 2 der 6 Piezos einen deutlich höheren Pegel haben. Da ist die Geschichte mit dem invertierenden Verstärker schon gut. Gibt es eigentlich ein Limit für die Widerstände R18 bis R23, wo man sagt, z.B. größer 1M sollte man nicht gehen? (Den zweiten OP habe ich nur für LT Spice eingesetzt, um die beiden Signale überlagern zu können..)

    Der Frequenzgang an sich ist eigentlich ganz o.k. . Da ist es glaube ich einfacher nur einen Impedanzwandler einzusetzen und das Signal hinterher mit einem EQ zum Beispiel eines vernünftigem Akustikgitarrenpreamp (Boss AD-10 o.ä.) anzupassen. Oder spielst Du den Piezo über den E-Gitarrenverstärker?

    Bzgl. Frequenzgang: Ich habe mal mein neues LCR UT612 eingesetzt und die Impedanz eines Scheibenpiezos, den man für wenig Geld bei ebay findet, gemessen.

    100Hz: 8,4 MOhm

    120 Hz: 7,3 MOhm

    1kHz: 820 kOhm

    10kHz: 50 Ohm (da kann man den Piezo sogar summen hören...)

    100 kHz: 4 Ohm

    Kann man daraus auf den Frequenzgang schließen?

    Gruß

    Oli

    Hallo zusammen,

    der Hintergrund, der mich zu diesem Thread angetrieben hat ist, dass ich ein Piezo Tremolo für die E-Gitarre habe, allerdings ohne Elektronik. Dies besteht aus 6 einzelnen Piezos, die ich ja irgendwie zusammen führen muss, nur wie? Klar ist, dass es etwas Aktives sein muss, also an die Arbeit!

    Da sind mir spontan 2 Dinge eingefallen:

    1) Einfach alle "heißen" Enden der Piezos zusammen und dann an einen nichtinvertierenden Impedanzwandler ran (linker Block)

    2) Oder aber jeden Piezo als separaten Eingang an einen richtigen summierenden / invertierenden Impedanzwandler (rechter Block)

    Die 6 Spannungsquellen sollen die Piezos sein, jeweils 1V aber mit unterschiedlichen Frequenzen.

    Die 1 MEG Widerstände sollen den Ausgangswiderstand der Piezos veranschaulichen.

    Die Schalter sollen unterschiedliche Anschläge simulieren (nur eine Saite oder alle 6)

    Klar ist, dass der linke Output deutlich leiser ist, als der rechte. Rechts werden gleichartige Signale addiert, links hingegen nicht. Um die Phasenlage zwischen den beiden Varianten auszugleichen und die Lautstärke zu kompensieren habe ich einen zweiten inv. OP angefügt und R34 so angepasst, dass beim Anschlag aller 6 Saiten die linke und die rechte Seite das selbe Ausgangssignal haben. Nun klingen also beide Seiten gleich. Hier die beiden Outputs beider Seiten mit allen 6 Saiten:

    Nun kommt der "Schalter" ins Spiel, d.h. es wird nur die "tiefe E-Saite" angeschlagen. Und das Ergebnis:

    Auf einmal ist die linke Seite um den Faktor 5 größer! Das sind schlappe 14 dB! Also extrem lauter.

    Das hat übrigens nichts mit dem Ausgangswiderstand der Piezos zu tun. Wenn ich den invertierenden OP hochohmiger beschalte, also z.B. mit 10 MEG, dann habe ich immer noch dieses Phänomen.

    Muss man daraus folgern, dass der invertierende Impedanzwandler für diese Anwendung nichts taugt? Oder ist es eher so, dass das Gitarre spielen mit dem rechten Konstrukt wesentlich dynamischer reagiert als das linke?

    Ich bin etwas ratlos?

    Gruß

    Oli

    Hi Max.

    So verstehe ich das:

    Also UN ist die Nennspannung. In diesem Fall also die 400VAC.

    Stell Dir vor beim Kondensator liegt die rechte Seite auf Masse und an der linken wird z.B. die AC-Spannung 200Vrms angelegt. Up wäre also 280V. Damit schwankt die Spannung links zwischen +(200*1,4) und -(200+1,4) also +/- 280V. Kommt jetzt links noch ein Offset hinzu von z.B. 150V hinzu, dann schwankt die Spannung zwischen +430V und -130V und der Kondensator wäre hiermit überfordert.

    Ich denke, dass wenn da steht "U~" = Wechselspannung, dann ist mit "U-" womöglich Gleichspannung gemeint.

    Hi Hilli,

    es geht darum, welche AC Belastung die Kondensatoren zwischen dem Koppelkondensator und der nächsten Röhrenstufe mindestens haben müssen. Ob man das ausrechnen muss oder einfach davon ausgeht, dass das Signal nie mehr als 150Vpp hat....

    Gruß

    Oli