Posts by Oli

    Hier habe ich mal was dazu geschrieben...


    Oli


    Gruß Oli

    Hi Christof,


    man, so aufwendig für ein so "simples" Bauteil. Auf mein Beispiel bezogen würde das bedeuten, dass meine LED, die ich mit 20 mA betreibe, nicht wärmer als 50°C werden darf.
    Aber damit kann ich meine Frage nach dem minimal notwendigen Widerstand nicht beantworten.
    Klar ist nur, dass je höher die Versorgungsspannung ist und damit je größer der Vorwiderstand sein kann, desto "egaler" sind individuelle Streuungen der LED.
    Vielleicht ist die Frage anders zu formulieren: MIt wie viel Toleranz muss ich bei LEDs rechnen?


    Gruß
    Oli


    PS: Um die Lego-Eisenbahn meines Sohnes zu beleuchten habe ich es so gemacht: Eine LED die für 3,3V ausgelegt ist genommen und auf 2,7V festgelegt, da diese da auch schon ordentlich leuchtet. Diese 2,7V habe ich dann mit einem IL317 eingestellt, so dass die LED über nahezu den gesamten Betriebsbereich (0-12V) gleich hell leuchtet. Einen Vorwiderstand habe ich da jetzt nicht eingebaut und der Spannungsregler wird auch nicht sonderlich warm. Vielleicht wäre es aber besser gewesen, den Regler nicht als Konstantspannungsquelle sondern als KOnstantstromquelle zu beschalten....

    Hallo zusammen,


    ich habe lange gegoogelt, aber so richtig keine Antwort auf meine Frage gefunden:


    Welchen minimalen Vorwiderstand brauch eine LED?


    Ich versuche mal zu verdeutlichen, was ich meine.


    Also man habe eine Beispiel LED, die High Efficiency red L-53it (s. Anhang). Diese darf max. mit 30 mA forward current betrieben werden. Aus dem Diagramm forward current in Abhängigkeit von forward voltage kann man ein vernünftiges Wertepaar entnehmen: 20mA bei 2,0V. Habe ich jetzt eine 9V Spannungsquelle, dann kann man sich den Vorwiderstand wie üblich ausrechnen:


    a) Spannungsabfal über dem Widerstand: 9V-2V = 7V
    b) Bei 20mA sollen über dem Widerstand 7V Spannung abfallen: R=U/I => 7V/20mA = 350 Ohm


    Die selbe Rechung kann ich nun für verschiedene Spannungsquellen machen, runter bis 2V wobei eben 0 Ohm rauskommt. Aber ohne Vorwiderstand geht ja nicht, da der Strom bei steigender Spannung, bzw. Toleranz der Diode überproportional ansteigt. Also eben doch ein Vorwiderstand, aber welche Kombi? 2,2V/10 Ohm, 2,4V/20Ohm?


    Wenn die LED warm wird und dann doch "niederohmiger", dann kann doch ein kleiner Vorwiderstand den Strom auch nicht gut begrenzen. Im ungünstigsten Fall, wenn die LED komplett durchlassen würde, dann hätte man z.B. bei 9V und 350 Ohm einen max. Strom von 25,7 mA und bei 2,4V und 20 Ohm schon 120 mA.


    Sollte man den Vorwiderstand und damit die benötigte Spannung also so wählen, dass der max. zulässige Strom der LED nie überschritten werden kann?


    Gruß
    Oli

    Hi,


    vielleischt kannstes dem Oli verchecke


    ich habe schon einen Studio Preamp - einen zweiten brauche ich nicht.



    Welche Chancen hat jemand unter diesen Bedingungen?

    Hi Christof,
    wWenn Du so fragst wahrscheinlich keine....aber dann sehe ich auch keine Chance, dass "jemand" ohne wesentliche Vorkenntnisse die Platine ausbaut, die Elkos wechselt und dann alles wieder so einbaut, dass nacher alles wieder so ist, wie es war und funktioniert, sprich auch beim Ausbau versehentliche Kabelbrüche an den Potis, Trafozuleitungen, Hallspirale etc. behebt.
    Einen Signalgenerator brauch man jetzt nicht - es reicht ja ein Billig-Oszi, um zu sehen, wie glatt V+ ist und ein Multimeter um zu sehen, wie groß die Leckströme sind....
    Warum sollten Ober- bzw. Untertöne nur auf die E-Saite beschränkt sein? Wenn der Amp an sich nicht Brummt, warum sollte er das nur, wenn die E-Saite angeschlagen wird?


    Als Übungsobjekt ist dieser Amp viel zu komplex und zu gefährlich.

    Das ist ein wesentlicher Punkt, deshalb auch die Sache mit der systematischen Fehlersuche...alles andere führt imo zu nichts befriedigendem.
    Aber hey, Versuch macht klug - mit neuen Elkos klingt der Amp bestimmt strammer, frischer und brillianter und hat wieder mehr Power, vor allem wenn man etwas größere Elkos verbaut, oder nicht!?!?!?!?
    Bis jetzt haben wir nicht mal Anodenspannungen.....
    Ich frage mich schon, warum eine Fachwerkstatt einen neuen Hall, Orange Drops und ein paar neue Kohlewiderstände einbaut...Vielleicht wäre mal interessant zu sehen, an welchem Schaltungsabschnitt diese Teile getauscht wurden.....man kann viel messen, aber oft ist das, was man misst nicht das, was man messen will!
    Wie gesagt - ich verlasse mich bei der Fehlersuche auf Audioprobe - das hat mich immer sehr schnell zum Ziel bzw. Fehler geführt.


    Gruß
    Oli

    Okey Danke, die Elkos werd ich tauschen.

    Hi,


    ich denke nicht, dass Du so weiter kommst, wenn Du auf gut Glück anfängst alles auszubauen und verschiedene Teile auszutauschen.
    Du wirst an Audioprobe nicht vorbei kommen und ein Oszi wäre auch von Vorteil - bevor Du die Elkos tauschst. Vielleicht stellst Du auch mal ein paar Soundbeispiele ein.


    Gruß
    Oli

    Hi Kakerlake,


    definiere "brauchen"....


    Ein DC von 4,5 V erzeugt selbstredend ein deutlich höheres "Offset" als ein Gitarrensignal mit ein paar Hundert mV. Außerdem kommt es ja auf die aktuelle Amplitude beim Umschalten an. Wenn Du das genau am Nulldurchgang tust, dann ist still.
    Wenn Du mir nicht glaubst, dann probier es doch selbst mal aus!


    Gruß
    Oli

    Hi,


    also ich habe mir ja einen 19" 12-fach Midilooper selbst gebaut. Und das ganze zweimal....man lernt eben dazu.


    Punkt1:
    Mit einem einfachen Drehschalter (wahrscheinlich 2x4 Stellungen) wirst Du wenig Freude haben, da dabei die Aus- und Eingänge der Preamps nahe beieinander liegen. Wenn die Preamps dann einen Haufen Gain haben wird das unweigerlich Pfeiffen (Feedback). Du musst die Aus- und Eingänge entweder räumlich ordentlich trennen oder gegeneinander Abschirmen.


    Punkt2:
    Knacken beim Umschalten tut es auch dann, wenn KEIN DC drauf ist, denn wenn Du während dem Spielen schaltest wird das Signal ja auch aprupt auf den Eingang des Preamps geschaltet. Also der Eingang des Preamps hat 0V und darauf wird dann das Gitarrensignal geschaltet, dass ja meistens nicht bei Null ist. Dieser Unterschied macht das Knacken, denn wo das Signal 10 ms vor dem Umschalten lag, ist dem Preamp egal. Es kommt auf den Potentialunterschied während des Schaltens an - egal ob DC oder AC, nur hat man bei AC die Chance, dass man nahe Null ist, deshalb werden die Umschaltgeräusche auch mal lauter oder mal leiser sein. Wenn man es ganz perfekt machen will, dann baut man sich noch einen kleinen Muter ein, der die Eingänge u/o Ausgänge während des Schaltens kurz auf Masse zieht.


    Gruß
    Oli

    Hi,


    da ich selbst schon ein paar Preamps gebaut habe und dort auch Fehler suchen musste, weiß ich, dass das u.U. ziemlich schwierig sein kann.
    Von daher würde ich erstmal die einfachsten Sachen ausschließen, z.B. defekte Röhren, also mal durchtauschen, ob das was ändert. Die Hallröhre aber nicht - das ist eine 12AT7!
    Wenn der Rhythmkanal gut ist und der Lead schlecht, dann kann ja eigentlich der Fehler nur um die Röhre V3 sein - dort mal Audioprobe machen - aber ACHTUNG! Da MUSS man wissen, was man tut!


    Dass ein Trafo leise brummt ist je nach Trafo normal....


    Gruß
    Oli

    Hi Bernd und Christof,


    danke für die Antworten. Das die umgebenden Bauteile auch Wärme abkönnen müssen ist klar, da hätte ich genügend Abstand. Mir ginge es jetzt auch nicht um das Aufheizverhalten, dies würde mir ja entgegenkommen, sondern um ein steady state, bei dem die direkte Umgebungstemperatur einigermaßen konstant bleibt, z.B. durch einen Gehäuselüfter.


    Trotzdem kann es nicht schaden das Aufheizverhalten mal kurz zu überschlagen:


    a) die spez. Wärmekapazität für Keramik liegt gron 0,9 J/(g*K)
    b) der Widerstand wiegt ohne die Anschlussdrähte 4,5g
    c) Zeit bis zur Überbrückung 1 min.


    Wärmeenergie: 4,5W über 1 min. => 4,5J/s * 60s = 270 J


    Erwärmungsenergie: 0,9 J/(g*K) * 4,5g => 4,05 J/K


    Erwärmung: 270 J / 4,05 J/K => 67K


    Im Prinzip sollte sich der Widerstand nach 1 min. von Raumtemperatur auf rund 90°C erwärmen.


    Bzgl. des "größeren Widerstands": Ich bräuchte also einen mit geringerem Wärmewiderstand und nicht einem mit höherer "Wattzahl" - beides ist ja nicht zwingend proportional.


    Gruß Oli


    PS: Was ich auch nicht zusammen kriege ist, dass der Widerstand bis 350°C betrieben werden darf, aber im Datenblatt die Lötzeit mit 260°C über 10 Sekunden angegeben wird????????

    Hallo,


    ich versuche gerade herauszufinden, ab wann ich Lastwiderstände aktiv kühlen muss und komme nicht auf die Lösung.


    Ziel ist es durch einen Lastwiderstand im AC Teil eines Brückengleichrichters den Einschaltstrom durch eine hohe Filterkapazität zu begrenzen und diesen Lastwiderstand dann nach einer gewissen Zeit zu überbrücken. Ich bin mir nämlich nicht sicher,wie lange ich bei einem Trafo mit z.B. 200mA Nennstrom diesen während des Einschaltens überlasten darf. Außerdem soll auch die Sekundärsicherung nach einigen Schaltvorgängen nicht dauernd durchbrennen. Im Anhnag ist eine LT Spice Simulation (einfach die Datei in .asc umbenennen) zur Veranschaulichung.


    Nun aber zu den Daten des Lastwiderstands:
    a) es wird ein Vitrom Drahtwiderstand mit Keramikmantel verwendet (Typ KH210-8 s. Datenblatt im Anhang), thermischer Widerstand von 40K/W, die Temperatur darf wohl bis 350°C betragen, aber ich will ja nicht, dass das Lötzinnschmilzt
    b) er hat die Werte 10k / 7W, es darf also max. 26,5 mA fliesen
    c) laut LT Spice fliest durch den Widerstand bereits nach 0,7s weniger Strom (I rms) als die 26,5mA. Vom Anschalten bis 0,7s max. 32mA(rms), dürfte also kein Problem sein
    d) Im "Dauerbetrieb" (bis zum Überbrücken nach evtl. einer Minute) fließen 30 mA (peak) also 21,2mA (rms). Der Widerstand verbrät demnach rund 4,5W


    Die große Frage ist jetzt, wie heiß der wird? Ich habe da eine Formel gefunden:


    Verlustleistung =( T(Widerstand)-T(Umgebung) )/ thermischer Widerstand


    Wenn ich jetzt einsetze:


    4,5W = T(Widerstand)-T(Umgebung) / (40K/W)


    => 4,5W * 40K/W = T(Widerstand)-T(Umgebung)


    => 180K = T(Widerstand)-T(Umgebung)


    => T(Widerstand) = 180K + T(Umgebung)


    Bedeutet das, dass bei einer Verlustleistung von 4,5W dieser Widerstand 180K heißer als die Umgebung wird, also bei Raumtemperatur rund 200°C?


    Gruß
    Oli

    Hi Tshagu,


    eigentlich brauch man jetzt gar keine Bilder mehr. Laut Thomann ist es eine Class A/B Endstufe mit 2x EL84 und 15W, d.h. in jedem Fall P/P. Wenn Du das pdf liest, dann siehst Du auf Seite 10 den benötigten Ruhestrom in Abhängigkeit von der Anodenspannung - die kann man einfach messen. Wo man Bias einstellt hast Du ja schon gefunden. Jetzt fehlt nur noch, wo er gemessen werden kann. Was sagt die Bedienungsanleitung dazu? Aber auch das kannst Du Dir aus dem pdf dann selbst beantworten. Sonst frag nochmal.


    Gruß
    Oli

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    Gruß
    Oli