Posts by Oli

    Hallo zusammen,


    so, nun habe ich etwas weiter gearbeitet.

    Im Anhang habe ich die aktuell geplante Schaltung angehängt. Hat jemand dazu Anmerkungen bzw. Vereinfachungen oder Verbesserungsvorschläge?


    Gelötet habe ich auch schonmal. Ich habe die drei Humbucker und die Schilde der Gitarre auf eine Platine gelötet, damit die später nach Einbau der Elektronik viel einfacher angeschlossen werden können.

    Und ich habe eine E-Fach-Schablone gemacht, damit ich die Potis und Schalter bequem außerhalb der Gitarre verlöten kann, ohne mir die Finger zu brechen oder den Lack mit Lötzinn zu verkohlen.


    Gruß

    Oli

    Hallo Christof,


    ich habe die Schaltung nun vereinfacht.



    So wie ich das sehe, kann ich den BS250 nicht dazu bewegen, weniger als 3,4 Ohm Widerstand zu haben.

    Allerdings wundert mich, dass beim Abschalten zum Zeitpunkt 4 Sek. die Batteriespannung einbricht, was darauf schließen lässt, dass kurzzeitig sehr viel Strom aus der Batterie gezogen wird (laut LT Spice kurzzeitig über 4 A). Ist das nur eine "Rechenente" von Spice?


    Gruß

    Oli

    Hi Christof,


    habe mal den BS250 in die Schaltung eingebaut:



    An der Beschaltung habe ich nichts verändert. Was mich überrascht ist, dass die Kurven faktisch gleich aussehen. Auch der Spannungsabfall am Transistor ist fast gleich (136mV am BC557 und 150 mV am BS250). Müsste ich den BS250 anders beschalten, um noch weniger Spannungsabfall zu haben? Leider habe ich von Transistoren nur wenig Ahnung. Meine Schaltung ist einfach nur probiert bis es funktioniert....


    Gruß

    Oli

    Ich glaube, das mit den 47k funktioniert nicht. Wenn die 10uf schon über diese bei 9V wären, dann wäre der S überflüssig. Wenn nicht, dann ploppts.

    Hi Christof,


    da Frage ist wahrscheinlich, wie laut es ploppt. Hoffe, dass der Plopp von z.B. 6V auf 9V nicht so laut ist, wie der von 0V auf 9V. Gibt es so eine Art "soft start" Schaltung, bei der man mit dem (Dreh-)schalter irgendwie einen Kondensator schaltet, der dann irgendwie langsam einen MOSFET zum Leiten bringt?

    Muss ich mal nachdenken, ob ich das nicht LT Spice simuliert bekomme.


    Gruß

    Oli

    Hi Christof,


    also der MOSFET soll ein Verpolungsschutz sein. DIe Diode darf auch immer leiten, sofern die Polung stimmt. Ich habe mich daran orientiert:

    Verpolschutz - Lothar Miller


    Ja, die 47k leiten immer ein bisschen. Ich will mit denen das Einschaltgeräusch vermeiden, wenn man die beiden Preamps "einschaltet". Ohne die 47k würde es ganz sicher "ploppen". Mal sehen, ob die 47k klein genug sind. Meine Hoffnung liet auf dem 10µ, der beim Einschalten ja schon geladen sein sollte. Vielleicht muss ich auch den noch etwas größer machen.


    Oder hättest Du das anders gemacht?


    Gruß

    Oli

    Hallo zusammen,


    so eine Fernsteuermöglichkeit wäre gut - übersteigt aber bei Weitem mein Können.

    Ich habe jetzt doch etwas Bodenständigeres entwickelt. (siehe PDF o. jpg)

    Mit dem Drehschalter habe ich nun 6 verschiedene Modi umgesetzt:


    1.) rein passiv

    2.) passive "no load" Variante (mittels JC3 und JR1 einstellbare Resonanzfrequenz und -überhöhung)

    3.) reine Impedanzwandelung

    4.) FET Preamp

    5.) FET Preamp JC1

    6.) FET Preamp JC2


    Etwas experimentell ist die Netzteilgeschichte mit dem Verpolungsschutz durch p-MOSFET BS250 und die schaltbare Spannungsversorgung der nicht gebrauchten aktiven Elemente zur Stromsparung und das alles möglichst ohne Schaltgeräusche.


    Was haltet Ihr davon?


    Gruß

    Oli

    Hi Christof,


    das eben weiß ich noch nicht. Brauchen tue ich eigentlich nichts. Die Charvel war die erste Gitarre, die ich damals elektrifiziert habe. Die habe ich so dämlich gebaut, dass ich nicht mal die Batterie wechseln kann, ohne ein Poti auszubauen! (Jeder fängt mal dumm an....) Aber wenigstens habe ich damals schon eine Schaltstellung als voll passiv ausgelegt.....

    Aber jetzt bin ich "größer" geworden und im Zuge der Überarbeitung meiner Giaterren kommt natürlich auch die Elektronik der Charvel dran.

    Wenn mir nichts einfällt, dann schmeiß ich den 4x6 einfach raus und mach ein Poti rein - ganz klassisch (langweilig).


    Gruß

    Oli


    PS: Wie wäre ein TS-808 mit durch den Drehschalter unterschiedliche Zerrgrade?

    Hallo zusammen,


    ich möble gerade meine alte Charvell Modell 4 aus den 80ern auf.




    Einen neuen Lack hat sie schon bekommen. Nun ist die Elektronik dran.

    Sie hat am Hals und in der Mitte einen Ultrasonic Humbucker und am Steg einen DiMarzio FRED Humbucker.






    Die Schaltung sieht aktuell so aus: Charvell Modell 4_SCH.PDF


    Mit den drei Toggle Switches (on-off-on) kann ich jeden PU als Single Coil oder Humbucker laufen lassen.

    Mit dem Push Pull Schalter des Volume Potis kann ich Hals- und Mitten-PU entweder parallel oder seriell schalten.

    Mit dem Push Pull Schalter des Tone Potis kann ich den Steg Humbucker entweder parallel oder seriell schalten.


    Nun habe ich noch einen Drehschalter drin mit 4x6 Stellungen also (4P6T). Ich würde nun gerne die Klampfe aktiv gestalten, aber einfach Impedanzwandlung oder etwas Verstärkung ist mir zu "wenig".

    Hat jemand Ideen, was man noch reinbauen könnte, z.B. Midboost, Overdrive oder so was. Platz müsste im E-Fach genügen vorhanden sein.

    Bin gespannt auf Eure Ideen!


    Gruß

    Oli

    Hi,


    hat 100 € gekostet, die braun-schwarzen Enden an den Einlegestreifen sind etwas unschön und auch am Tuner der hohen E-Saite hätte man etwas sauberer schleifen können. Aber hej, es ist keine PRS, nur eine Kopie von Bach...und für 100 Euro arbeitet ein Maler keine 2 Stunden.


    Gruß

    Oli

    Mir stellt sich jetzt eine Frage, bin ich für den Moment mit den 1N4007 erst mal besser beraten als mit dem B250C oder fliegt mir die Kiste gleich um die Ohren?

    Hi,


    das ist die Frage! Vom Datenblatt her kann der Gleichrichter einen höheren Durchschnittsstrom als die 1N4007 ab, nämlich 1,5A IFAV (Forward AVerage) und hat es trotzdem nicht gepackt.

    Wie gesagt, mir leuchtet immer noch nicht ein, warum hier average und nicht RMS die entscheidende Größe sein soll!


    Gruß

    Oli


    PS: Und warum sollte der Gleichrichter einen max. Ladeelko von max. 400 µF abkönnen und die 1N4007 mit 7000µF keine Probleme haben?

    Hi Max,


    das liegt daran, dass ich die Berechnung bzw. Angabe des "Durschnittswerts" in Frage stelle.


    Bei 6,3V DC würden durch die 10,5 Ohm der Simulation ( 2x ECC83 Heizfäden) die benötigten 600 mA fließen. Nun fließen bedingt durch die großen Ladeelkos deutlich mehr mA RMS aber nur noch die Hälfte (weil 2 Dioden abwechselnd den Elko laden) davon an Durchschnitt!?!?

    Ich denke, da rechnet man sich was schön. Es ist ja allgemein bekannt, dass ein Trafo für eine Röhrengleichrichtung deutlich MEHR (je nach Elko fast das Doppelte) an Strom liefern können muss, als der eigentliche Heizstrom.


    Man sollte schon vom Effektivwert ausgehen und nicht vom Durchschnitt. Kostengründe können bei 4 Dioden ja keine Rolle spielen!


    Gruß

    Oli

    Hallo zusammen,


    bnei einem Blick ins Datenblatt des B250C2300-1500 kann man zwei Komponenten herauslesen:


    1) maximal zulässiger Ladekondensator: 400µF

    2) minimal erforderlicher Schutzwiderstand: 12 Ohm


    Also Punkt 1 ist mit ca. 7000 µF schon mal deutlichst überschritten...und das bei einem erlaubten "repetitivv peak forward current" von 10A!


    Gruß

    Oli

    Hallo zusammen,


    ich habe mal das Netzteil durch LTSpice gejagdt. Also an den Strömen durch die Dioden ändert sich durch den Massebezug rein gar nichts, egal ob einseitig vor oder nach dem Gleichrichter oder bds. an Masse.

    Aber wenn ich die Ströme durch die Dioden messen lasse, dann bekomme ich 994 mA RMS bei dauernden 4A Spitzen! Im Datenblatt der 1N4007 sprechen die jedoch von "1A maximum average forward rectified current" und der average liegt hier "gemessen" bei 309 mA. Keine Ahnung in wie weit das Datenblatt da in der Nomenklatur RMS vs. Average korrekt ist


    Gehalten hat der Gleichrichter jedenfalls nicht, aber nach LT Spice zu urteilen lag es jedenfalls nicht am doppelten Massebezug!

    Daher finde ich die 1N4007 extrem knapp kalkuliert, würde in jedem Fall 3A Dioden nehmen!




    Gruß

    Oli

    Hallo zusammen,


    habe gerade die Klampfe abgegeben. Er meinte, dass nur leimen nicht stabil genug ist (zumindest nicht auf Garantie), da die alte Leimfuge aufgeplatzt ist. Da muss erst der alte Leim so gut es geht raus und 2-3 Verstärkungen in den Halz eingefräst werden.....Hat mir einen sehr guten Eindruck gemacht. Der Werkstatt nach zu urteilen macht er das schon Jahrzehnte!

    In 2 Wochen weiß ich mehr.


    Gruß

    Oli