Beiträge von Thomas 02

    Zitat von Doktor;311701

    I hope that the schematic may help you.

    Hallo Doktor,
    Thank you for the original Chematic including parts list, very interesting.

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    Meine Rückmeldung:

    Die Ursache des verstärkten Rauschens habe ich heute gefunden und beseitigt.

    Einen einzigen Unterschied zu einer baugleichen etwas späteren Version, aber eine Version mit entscheidend geringeren Rauschen habe ich festgestellt.

    Das "Drive" Potentiometer des Problem-Gerätes besitzt einen Wert von C500K, die rauscharme Version einen geringeren Wert von W100K. Üblich sind ja normalerweise die 500K.

    Minimal etwas stärkeres Overdrive-Gain bei 100% Drive mit dem C500K, allerdings unwesentlich gegenüber der W100K Version. Es handelt sich hierbei nur um leichten Overdrive / Chrunch, ala Tubescreamer Niveau, deshalb sind starke Nebengeräusche unakzeptabel.

    Habe das Drive Poti C500K mit einem parallelen 120K Widerstand ebenfalls auf Wert 100K gebracht und jetzt absolut identisch geringes Rauschverhalten und Soundverhalten bei gleichen Reglereinstellungen.

    Hinweis: Selbstverständlich seperat getestet jeweils einzeln direkt in den Amp-Input (Low Input 18Watt TMB, halbes Gain, leichter Chrunch). Also optimal ohne Pegel- und Klangverfälschende Buffer / Impedanzwandler bei Durchschleifbetrieb mehrerer Geräte.
    Sonst ist ja kein korrekter Vergleich mit identischen Bedingungen möglich (die Youtube Overdrive Vergleiche sind deshalb für mich Schwachsinn, wenn z.B. das letzte Gerät schon zwei Effekte mit Impedanzwandler durchwandert und so schon alles total verfälscht).


    Zurück: Vermutlich wird der Distortion Schaltkreis mit dem C500K wesentlich stärker angesteuert. Ein runterregeln des Drive auf 75% kommt auf das Rauschverhalten des optimalen Gerätes, allerdings mit wenig Overdrive und dumpferen Klang - der schöne Anschlagsklick fehlt dann leider.


    Frage: Was bedeutet eigentlich genau die Potentiometer Angabe "W" ?

    Gibt es ein Problem / Soundverlust mit parallellen Widerstand am Potentiometer zwecks Wertverkleinerung oder ist es nötig und optimaler direkt ein 100K einzubauen ?

    Danke,

    mfg, thomas

    Hallo,

    suche Fehler in der Funktion des folgenden Overdrive:

    DOD FX53 Classic Tube (Baujahr ca. 1989).

    Fehlerbeschreibung:
    Wird das Gerät mit Netzteil oder Batterie verbunden ist sofort einwandfreies hörbares Signal da (DOD schaltet direkt auf LED On).
    Nach 4 Sekunden beginnt dazu ein aufsteigendes stärker werdendes Rauschen bis zur 10. Sekunde.
    Von da ab extrem starkes gleichbleibendes Rauschen, welches normal Drive- und Levelanhängig, aber unnormal stärker als vorhandes Vergleichsgerät.

    Insbesondere eine plötzliche sprunghafte Verstärkung des Rauschen ab einem bestimmmten Arbeitspunkt bei Drive im letzten Regelweg (auf 1 mm Regelweg plötzlich Rauschgeneratoreffekt).

    Der eigentliche Sound kommt aber normal durch.

    Bei erneuten Strom trennen und wieder verbinden immer derselbe Effekt. Ein Bautteil bekommt langsam volle Spannung und verursacht Rauschen.

    Alle Elkos und Kondensatoren schon nacheinander ausgetauscht und getestet - Fehler bleibt.

    Nicht getestet: die 2 Tantal-Kondensatoren, die drei Transistoren, die OP IC's, Dioden,
    Widerstände.

    Kennt jemand diesen Fehler?
    Danke im Voraus.

    gruß, thomas

    Kleiner Tipp für mehr Brillanzen im Kanal 2:

    Beim Madamp M15mk1 sind in der Schaltung zwei zusätzliche Kondensatoren C5 (470pF) und C9 (1nF), die so in der Originalschaltung JTM45 oder 18Watt TMB nicht verwendet werden.

    Laut Madamp Bauanleitung Seite 28 können diese beiden zusätzlichen Kondensatoren enfernt werden für mehr Höhen in Kanal 2.

    Einfach diese beiden Höhendämpfer wieder rausschmeißen, wenn es in Richtung Originalsound gehen soll.

    Habe dies schon erledigt, die Höhen kommen jetzt gut an, absenken kann man immer noch genügend mit Treble Regler. Gib mal Bescheid, ob es wie gewünscht funktioniert.

    Der störende Standby Ausschaltknacks ist bei mir auch vorhanden, allerdings nicht jedesmal.
    Eventuell kann jemand eine genaue Antwort dazu geben, ob es schaltungsbedingt normal ist (z. B. eine Kondensatorentladung etc.).

    Behauptung oder Vermutung ?

    Bei dieser Behauptung handelt es sich aber leider um eine Aussage, welche eindeutig kriminelles Handeln unterstellt.

    Bin deshalb auch der Meinung, der Beitrag mit dieser Aussage sollte so nicht stehen bleiben. Aus vielen Gründen.

    gruß, thomas

    Zitat von Kramusha;261831

    Trotzdem seltsam, mit 220µ sollte er normal MEHR Bass haben. Vielleicht kommts dir nur so vor?

    Lg :)


    Stimmt, sollte mit größeren Werten mehr Bass durchlassen. War dann ein leichter Trugschluß in Kombination mit der gleichzeitigen Beseitigung der Höhenbedämpfung.

    Hatte vorher den großen rotbraunen Blockkondensator 684K DME-F 400V im Bausatz, den ich gegen einen üblichen blauen axialen 63 Volt Elko ersetzte.

    Habe mit 1 uF und 220 uF probiert, zwischen beiden eigentlich keine wesentlichen oder nur geringfügige Unterschiede festgestellt.
    Werde dies nochmal gezielt ausprobieren und die Unterschiede analysieren.

    mfg, thomas.

    Kleiner Tipp für mehr Brillanzen Kanal 2:

    Hatte ebenfalls festgestellt, dass in Kanal 2 die für den JTM45 typischen Fender-Schimmer Höhen fehlen (Stratocaster Treble Booster Effekt "Blackmore" oder "Mark Knopfler" mit auf Clean runtergedrehtem Guitar Poti).

    Beim Madamp M15mk1 sind in der Schaltung zwei zusätzliche Kondensatoren C5 (470pF) und C9 (1nF), die so Original im JTM45 oder 18Watt TMB nicht verwendet werden.

    Der Madamp M15mk1 ist also absichtlich etwas fetter und bassiger abgestimmt, finde dies aber etwas zu gut gemeint.

    Laut Madamp Bauanleitung Seite 28 können diese beiden zusätzlichen Kondensatoren enfernt werden für mehr Höhen in Kanal 2.

    Habe dies schon erledigt, die Höhen kommen jetzt gut an, absenken kann man immer noch genügend mit Treble Regler.

    Weiterhin habe ich den Eingangskondensator Kanal 2 (C7 = 0,68 uF) ausgetauscht gegen Wert = 220 uF, wie Original auch im JTM45 verwendet. Der 18Watt TMB hat hier = 1 uF.
    Edit: Kleinere Werte minimieren den Bass etwas.

    Vorstufen-Röhren:
    Momentan habe ich in V1 und V3 die JJ ECC83S und in V2 die leistungsschwächere und cleanere Sovtek ECC83 WA in Betrieb. Die Kombination scheint gut zu passen. Drei fett und mittenbetont klingende JJ's sind wohl auch zu viel des Guten. Ist aber auch reine Geschmacksache.

    mfg, Thomas

    Hallo,

    Vermute deshalb lediglich Netz- oder Siebbrummen, da bei Betrieb "Volume und Gain auf" kein zusätzliches Brummen und auch keine weitere Verstärkung eines Brummensignals auftritt. Keinerlei Brummen selbst bei Amp-Maximalaussteuerung.

    Symmetrierpoti wurde schon eingebaut, da ich glaubte, damit dieses leise Grundbrummen (alle Regler auf Null) weiter zu vermindern und regeln zu können.
    Der Regler hatte aber keine Auswirkung oder Veränderung auf "Grundbrummen - Standby auf Betrieb / alle Regler zu".
    Und bei Signal war ohnehin vorher alles Bestens, so dass keine Notwendigkeit bestand.

    Ja, die Heizleitung kann noch etwas besser verdrillt werden, besonders bei Röhrensockel V4.

    Wo ensteht denn wie vermutet eine schlechte Siebung ?

    mfg, thomas

    Hallo Bernd,

    danke für die schnelle und kompetente Antwort.

    Info:
    Dieses Grundbrummen (Standby auf Betrieb / alle Regler zu) ist nur minimal größer im direkten Vergleich mit weiteren deshalb getesteten Röhrenamps (JCM900, 18Watt TMB).
    Beim Marshall Valvestate 8040 Combo habe ich allerdings ca. die gleiche Stärke des Grundbrummens festgestellt.

    Die Leitungsführungen sind eigentlich sorgfältig und optimal nach Anleitung ausgeführt - siehe zusätzliche Fotos im Anhang.
    Als Messmittel verwende ich das Digital-Multimeter M-930L, weitergehende profesionelle Messerfahrungen sind nicht vorhanden.

    Werde die beiden 100uF Elkos auf der Netzplatine in Kürze gegen F+T 100uF/450V ersetzen.
    Eine geringe Verbesserung wäre schon ausreichend, zumindest möchte ich versuchen, was machbar ist.

    mfg, thomas

    Hallo,

    habe meinen M15mk1 im Juli 2008 fertiggestellt. Der Amp wurde danach noch mit gelben "Mallory 150's" Kondensatoren und einem 470pF "Silver Mica" Treble-Kondensator ausgestattet.

    Funktion und Klang einwandfrei. Auch im aufgedrehten Betrieb keinerlei Brummen vorhanden. Heizungssymetrierpoti wurde auch eingebaut, war aber auch vorher schon alles optimal ruhig.

    Nun mein Thema:
    Bei einschalten des Standby auf Betrieb und alle Volume Regler auf Null ist ja trotzdem ein geringes, leises Betriebs-Grundbrummen über den Lautsprecher bei Röhrenamps normal.
    Bei meinem Amp finde ich dieses Grundbrummen allerdings zu hoch - etwas bassig, gerade im Wohnzimmer.

    Meine Frage dazu:

    Ist es möglich, durch Austausch der Standard Elkos (2x Siebelkos 100uF und 2x Ladeelkos 47uF) gegen z. B. qualitative F&T Elkos gleichen Wertes hier eine Verbesserung zu erreichen?

    Dürfen auch kleinere Werte der Elkos wie z. B. beim "18Watt TMB" oder "JTM45" (32+32uF und 16+16uF) verwendet werden?
    Habe gelesen, der Klang soll dadurch durchsichtiger und weniger basslastig werden.

    Vielen Dank im Voraus für eine Antwort,

    mfg, Thomas

    Sehr interessant.
    Habe ebenfalls vor, diesen zusätzlichen 100Ohm Trimmer zur Optimierung des Heizungsbrumm in meinen M15mk1 einzubauen ( Aufbau: Juli 2008 ).

    Leider wird kein 100 Ohm Mini Trimm-Potentiometer hier im Shop angeboten, nur andere Werte (500 Ohm etc.). Bei TubeTown wird ebenfalls kein 100 Ohm aufgelistet.

    Wo finde ich genau einen 100 Ohm Mini Trimm Potentiometer, oder ist ein anderer Wert auch verwendbar ?

    Vielen Dank im Voraus für eine Antwort,

    thomas

    Hallo,

    Bauteil ermittelt:

    habe heute defektes Bauteil durch einzelne Austauschtests ermitteln können. Defekt ist C11, ein schwarzer SM Silver Mica Hochvolt Kondensator 500pf / 500V. Dieser Kondensator steht in Verbindung mit Treble und Master Volume. Zuerst habe ich mit den identischen Kondensator C5 ausgetauscht, Fehler war nun nicht mehr beim Master Volume Regler, dafür jetzt beim Gain Regler. Habe den fehlerhaften Kondensator erstmal durch einen vorhandenen Keramikkondensator 330pf ersetzt. Einwandfreie Funktion.

    mfg, thomas

    Hallo,

    habe vor 2 Wochen einen "Madamp M15Mk1" erfolgreich fertiggestellt. Jetzt nach ca. 20 einwandfreien Betriebsstunden hat vermutlich ein Bauteil einen Defekt erlitten.

    Beschreibung: nur im zweiten Kanal ist plötzlich ein ständiges Rauschen mit unregelmäßig auftretenden Prasseln / Knistern aufgetreten. Der Gainregler hat keinen Einfluss darauf, also auch wenn Gain komplett auf Null steht. Nur der Master Volume regelt das Rauschen von Null bis entsprechend höher. Der Defekt ist aufgetreten, als der Master Kanal 2 einmal voll aufgedreht wurde.

    Das Signal, alle Regler und Lautstärke sind aber völlig in einwandfreier Funktion, nur eben jetzt mit Rauschen / Prasseln.

    Kanal 1 (18 Watt) ist wie bisher absolut in Ordnung, also müßte die Endstufe nicht betroffen sein.
    Vorstufen Röhren wurden testweise ausgetauscht, ohne Veränderung. Röhren sind alle in Ordnung.

    Alle Lötungen wurden geprüft - einwandfrei. Auch ein Klopftest der Bauteile und Lötstellen konnte nichts Konkretes ermitteln.
    Könnte eventuell ein Kondensator (rote Polypropylen Kondensatoren) oder Widerstand in den ersten Betriebsstunden einen defekt aufweisen, wobei Signal noch kommt, aber mit Störungen ?
    In welchem Bereich könnte ich den Fehler einkreisen ?

    Vielen Dank im Voraus für eine Hilfe,

    mfg, Thomas