Posts by Feierabendklampfer

    Hi!
    Zur Zeit schraube ich mehr an Amps rum, deshalb bin ich hier relativ rar. Aber in der letzten Zeit hatte ich ein Projekt das ich hier auch vorstellen will: Mein Neues Customboard für Transistorkisten, gebraucht und billich dran gekommen... Inzwischen ist es ein Neben-Hobby geworden, alte Teile aufkaufen und etwas Brauchbares daraus zu machen. Nur das Custom-Keyboardcase ist neu, weil die im Vergleich am billigsten sind. Der H||H-Amp dahinter ist auch aufgemöbelt, dazu mehr im TT-Forum.
    Der war aber der Grund ein neues Board auf zu bauen. Nach einem intensiven Tauchgang im Teilemagazin fand ich dazu das GX-700 Multieffekt, welches mir ein Kumpel zum Test empfohlen hat. Das passende Treterfeld habe ich bei den Üblichen für 110.- gefischt... Anscheinend grade total out, die Programmierung braucht eine Menge Zeit. Wie man welche Sounds wohin legt muss man auch vorher ausprobieren um einen Stepptanz zu vermeiden. Was das Teil gut kann sind Modulationseffekte in Stereo, prima für den absolut coolen Cleansound der H||H-Amps.
    Bei Zerrfunktionen muss man bei der Transistorkiste natürlich Abstriche nachen, insbesondere Dynamik und Dreidimensionalität, ihr wisst was ich meine. Komprimierte Tieftonsounds sind aber wieder der Hammer.
    Aber ich wollte hier ein paar Ideen im Board vorstellen, wie man z.B. den 19“-Einschub integriert, dazu ist der Deckel natürlich fest und geht bis Kniehöhe. Mich stört es nicht so kann ich das Mäusekino noch gut ablesen. Hat man Zeit zum Aufbau kann man das Board aber auch aus dem Sarg nehmen und das Multieffekt unter den Notenständer schrauben. Das Board hat einen doppelten Boden worin die meisten Kabel versenkt sind. Die Kabel von außen stecken zuerst in einem kleine Patchbay, ich meine es ist die beste Lösung die Kabel von oben einstecken zu können. Im Patchbay befindet sich auch ein Schalter mit dem ein zusätzlicher Effekt Vor oder Nach den Multi geschaltet werden kann. Vorzugsweise meinen Looper um zu Jammen, oder Sounds einstellen zu können.

    Klampfergruß

    Howdie!

    da musst Du einen einfachen Schalterlooper bauen wie diesen hier:
    http://forum.musikding.de/cpg/displayima…lbum=178&pos=10
    auf 4 Kanäle erweitern.
    Den Vorverstärker habe ich dran damit die Gitte soundverlustfrei klingt. Weil der Sound ändert sich, vor allem wenn man ältere Pedale mit niedrigem Eingangswiderstand aufschaltet. Die etwas vielleicht unübersichtliche Verschaltung wirkt Schaltknacken größtenteils vor und Brummen bekommt man mit seperaten Netzteilen schon gar nicht ins Haus. Ich denk mal diese Verschaltung hat der Octaswitch, von dem ich auch einen habe, mit Relais und einer Art "programmierung" umgesetzt. Bau wenn Du wiklich Ahnung und Spass dran hast, ansonnsten ist selbst der Octaswitch billiger.

    Bastlergruß

    Quote from cebersp;354680

    Hallo Alex,
    ich bin im Besitz des Büchleins "Wir bauen NF Verstärker" von Richard Zierl. 1971. Dort ist ein 2,5 W Gegentaktverstärker zu finden mit einem ac151 als Vorstufe und zwei ac153k als Endstufen. Diese werden über einen ÜBertrager angesteuert und treiben einen Ausgangsübertrager. Alles ohne Gegenkopplung. Herr Zierl war wohl mit Röhren groß geworden.
    Gruß Christof

    N'amp!

    joo das war zu der Zeit "State of Art" die Evolution der NF-Verstärker ging in kleinen Schritten voran. Dann gab es Bauanleitungen die mit eisenlosen Endstufen beworben wurden. Erst später hat wieder ein Autor nachgerechnet dass ein Ausgangsübertrager gar nicht so dumm war weil er sehr gut mit dem Lautsprecher klar kommt. Details weiss ich jetzt nicht mehr...
    Aber das mit den GE-Transistoren halte ich für Voodoo.

    Bastlergruß

    Hi!

    habe mir grade das Jamman Express zugelegt und bin zu folgendem Schluss gekommen:
    Der angepriesene Signal-Rauschspannungsabstand von -100dB stimmt natürlich nur bei einem Eingangssignal von max. möglichen 4dB. Der Sampler kann nicht dynamisch speichern. Also ist liegt das Rauschen bei Gitarrenpegel (-20dB) möglicherweise schon bei -76dB. Wenn man das durch einen hochverstärkenden Zerrer schickt hört man schon einen deutlichen Wasserfall. Aber wenn man das Ding am Ende der Kette hat gibt es keine Probleme. Oder Du muss einen höheren Pegel fahren und am Ampgain wieder anpassen...

    Klampfergruß

    Quote from Hilli;352115

    Ich habe mich eigentlich nie um die Originalläufe von dem Song gekümmert, sondern einfach heftig drauflos improvisiert. Macht sich gut.
    HIER kannste ein bisschen üben. ;D

    Gruß, Bernd

    Jo danke, jetzt werde ich mich mal um die Feinheiten kümmern. Ich mein' halt im Lauf der Zeit prägt mann, wenn überhaupt, eine Handschrift aus, mit der mann ein Thema immer gleich glattbügelt. Da kann es helfen sich mal ein paar Töne drauf zu schaffen die ein anderer geschrieben hat. Grade mit den ganzen Betonungen, Slides usw. das habe ich meistens viel komplizierter gespielt und es hat natürlich anders geklungen. Wie hat Robbens Mentor immer gesagt: Es kommt nicht drauf an was Du spielst, sondern wie Du es spielst...Ooohhhm
    Klampfergruß

    Hi!

    muss mal ein Video zu Grund-Thema in den Ring werfen.
    http://www.youtube.com/watch?v=e6I3OvXjg0Q
    hatte mir die Nummer als sie rauskam mehr oder weniger zusammengebastelt (jo son alter Sack bin ich) aber gerade die Outside-Pentatonikstellen waren damals doch eine (zu) harte Nuss. Jetzt hat es einer sehr gut didaktisch aufgearbeitet reingestellt. Was wäre damals aus uns geworden hätten wir Youtube gehabt...:) Die Begleitung ist zwar jetzt ziemlich trocken aber zumindest labert er nicht am Anfang minutenlang rum.
    Und dieses Solo wollte ich schon immer KÖNNEN- gäbe es ein Realbook of Bluesrock, das müßte mindestens drin sein. Wenn Du etwas als Klampfer auf Dich hälst solltest Du zumindest wissen was andere mal an Milestones gemacht haben - also höre und lerne.

    Klampfergruß

    Quote from roseblood11;351783

    Wo seid ihr alle?

    Yoo ich muss sagen dass ich nur interesiert mitlese da ich mir zur Zeit ein Pedalboard mit den restlichen Pedals baue -statt Vitrine;D. Natürlich steht das ME-5 im Mittelpunkt, dazu habe ich mir noch Weihnachten einen Octaswitch gegönnt. Zur Zeit sind die Laubsägearbeiten im Gange, die Planung hat ein ganzes Wochenende gedauert...:o... bis ich halt wußte wie es werden soll.
    Modifikationen am ME-5 werde ich danach machen.
    @Chris-Guitar: zur Modifikation Amp-Switcher
    Ist die über Programm steuerbar oder nur über handbetätigte Schalter?

    Bastlergruß

    Quote from roseblood11;351697

    Olé,
    Für "manual" und "group" werde ich mir übrigens am oberen Rand des Gehäuses zwei Fußtaster rein basteln, wär doch blöd, wenn man dafür externe Taster nehmen müsste.
    mfg, Immo

    Gute Idee, werde ich mal klauen...:)4
    Für Nichteingeweihte: Mit der Manual-Funktion verhalten sich die 5 Treterchen als Ein/Aus-Schalter der jeweiligen Effekte -Comp/OD/EQ/CH/REV.

    Hi!
    wie ich schon schrieb bin ich mit den Möglichkeiten des Gerätes eigentlich zufrieden, ob sich wohl ein ganz anderer Klang rausholen lässt bezweifle ich. Ich will Dir ja nicht den Wind aus den Segeln nehmen, aber schraubst Du damit nicht an Nuancen herum? Wenn es wirklich Effektiv werden soll schlage ich vor dass Du die einzelnen Schaltungen auf dem Steckbrett nachbaust. Dann kannst Du nach Herzenslust probieren und das Beste dann umsetzen.
    Zu Aufwändig? Dreimal auf der Platine gebraten, dann is sie hin...

    Aber noch etwas Konstruktives, ich baue mir grade ein neues Board mit meinem letzten ME-5 und wollte mir nicht das teure Expression-Pedal dazu kaufen. Selbst abgeratzt über 40 Eus...>:(Man braucht eigentlich nur ein Poti ca. 20k das man auf +Ring Tip-Schleifer und Masse eines Stereosteckers lötet. Damit lässt sich wunderbar das Volumen per VCO regeln. Soll heisen das Poti regelt mit einer Gleichspannung 0-6V die Gesamtlautstärke ohne Qualitätsverluste. Dazu habe ich ein ChinaPedal passend umgebaut. Als weiteres Feature ist noch ein Preset-Poti in Reihe drin, womit ich die Anfangslautstärke einstellen kann. Ihr kennt das Problem, der Gitarrist soll mal die Sololinie übernehmen und der Mixertyp hat mal wieder keine Ahnung vom Songablauf...

    Bastlergruß

    Hi!

    bei meinem ersten richtigen Röhrenprojekt habe ich es so gehalten:
    Selten hat man Einfluss den den den Klang von Fertigteilen wie AÜs, Röhren etc. Das muss man so hinnehmen. Deshalb baue ich einen Amp so, das ich den Rest um die Eisenteile und Röhren drum rum baue, also die Widerstände und Kondensatoren so auswähle dass sie für die Leiistungsdaten der Trafos und Röhren optimal sind. Das versuche ich erst mal zum Laufen zu bringen. Dann höre ich mir das Ergebnis an, um vielleicht den Klang durch Veränderung der Bauteile in eine gewünschte Richtung zu optimieren.
    Umgekehrt ist Anfängertheorie.

    Bastlergruß

    Quote from roseblood11;350623

    Hi,
    ich habe grad ein altes Boss ME-5 erstanden und würde gern mal hören, ob noch jemand hier Erfahrungen mit dem Teil hat.
    Kollege "Feierabendklampfer" hat schon ein ME-5 restauriert und viele Fotos in die Galerie gestellt...


    N'amp
    jo und ich habe auch Eins im Einsatz wenn auch nicht ausschliessslich wie letztes Jahrtausend, die Anforderungen und die Technik ist doch fort geschritten...;D

    die Hall- und Delayfunktionen benutze ich selten da ich dafür das Boss-Twinpedal habe welches diese Funktionen in besserer Qualität (z.B. Nachhall und Ausklingen) hat. Das schalte ich zum jeweiligen Sound dazu oder ab ohne dass ich dafür dann Speicherplätze programmieren muss – ist einfach und praktisch.
    Was ich aber immer noch am ME-5 praktisch finde ist die Programmierung von verschiedenen Zerrstufen dafür habe ich fünf Stufen programmiert:
    1.Bypass direkt in den Amp an der Grenze von clean eingestellt
    2.Angehaucht verzerrt für fast Clean Begleitung
    3.Crunchy für Rock-Begleitung wo aber noch ein Dreitonakkord und der Attack zu identifizieren ist
    4.Mehr Gain für Sololinien
    5.Noch mehr Butter für Schmalzsolos

    Wobei ich für die 5te Stufe den Sansamp einschleuse und alle anderen Funktionen am ME-5 auf neutral stelle,
    Dem ME-5 Brauchbares zu entlocken ist eine diffizile Sache, meiner Meinung nach gute Ergebnisse habe ich in der Verbindung Verzerrer und Kompressor erreicht, da der Verzerrer alleine zu schnell in den Matschbereich fährt. Dann arbeite ich neuerdings mit dem Volumepoti an der Gitte welches den Sound im Zerrbereich von dünn zu optimal bis matschig klingen lässt (Belastung Volumepoti). Ihr seid ja alle Gitarristen, ihr wisst was ich meine...

    Bei der Bedienung sollte man zuerst einmal einen Zustand einstellen wo Bypass und ME-5 gleich klingen. Dann mit dem Equaliser die Gitte deutlicher einstellen. Das kann schon der erste Sound sein. Oder vielleicht nur etwas lauter und der Amp macht den Rest. Als nächstes probiere ich am Zerrer was Brauchbares einzustellen. Wenn ich die verschiedenen Zerrsounds habe kommen auf die identischen noch Flanger oder Chorusvariationen dazu... Aber auf der ersten Bank liegen nur die Zerrstufen. Auf der nächsten vielleicht die identischen Zerrer mit Flanging usw. Wie schon jemand erwähnt hat ist das Teil eher auf Strat-Gitarren abgestimmt, moderne High-Gain-Sounds kommen deshalb von außerhalb.

    Die internen Sounds sind eher unbrauchbar weil viel zu verbogen für Showeffekte. Jemand der nicht weiss was er tut und an den fertigen Rezepten rührt kommt nicht weit. Es besteht z.B. nach jeder Sektion die Möglichkeit die Gesamtlautstärke einzustellen, das kann sehr schnell zu Rauschen führen wenn man ein zu kleines Signal wieder hochzieht. Das muss gut ausgetüftelt sein. Zuviel Rauschen ist mir bisher noch nicht aufgefallen. Man sollte halt den Frequenzgang nicht dreimal verbiegen und dann hoch ziehen. Bspw. macht das der Sansamp ja schon zur Genüge und ich kann ja blitzschnell umschalten.

    Für absolut brauchbar halte ich das Noisegate mit nur einer Einstellmöglichkeit, aber optimal auf Gitarre abgestimmt. Als ich mal den Sound für den Bond-Song-Theme von den White Stripes brauchte war damit das optimale heraus zu holen.

    Noch zum Thema Verbesserung, möglich, aber wäre mir zu viel Arbeit mich durch die Schaltung zu wühlen weil brauchbare Ergebnisse hab ich ja. Aber neuen Ergebnissen wäre ich natürlich aufgeschlossen.


    Klampfergruß

    Namp'
    um beim Thema zu bleiben:
    Seit Sommer bin ich an einem neuem Feierabendprojekt ein Doubletracking -Netzteil also eins für symmetrisch einstellbare Plus/Minus-Spannung. In der E-Bucht war Ebbe und jahrelang bin ich über ein ausgeschlachtetes Netzteil mit 2 Trafos gestolpert, bis ich endlich auf den Trichter kam. Selbär bauen -doch die Netzrecherchen zu einer passenden Schaltung waren wieder lau. Also habe ich wieder eine Schaltung aus dem guten alten ELRAD als Inspiration benutzt und kultiviert.
    Meine Schaltung hat zusätzlich eine einstellbare präzise Strombegrenzung und EXELLENTE Spannungswerte – kein Ripple bei Vollast (3A-2x20V) zu sehen, nur das Stromrauschen. Das erreichte ich nach einigen Versuchen mit zusätzlichen Netzteilen für die Spannungs- und Stromsteuerung. Auch nicht aufwendiger als eine Riesenplatine...
    Und jipppeeee heute läuft die gelochrasterte Platine endlich, es ist schon Zeit für Fehlersuche und Kalibrierung drauf gegangen, erst habe ich gedacht ich hätte ein Sinusgenerator gebaut. Aber da die Schaltung auf dem Steckbrett funktioniert hat habe ich nicht locker gelassen. Jetzt muss alle noch in des kleine Profilgehäuse passen und noch zwei Messgeräte dazu. Ist wahrscheinlich wieder ein kleiner Trafowürfel fällig...
    Falls jemand Interesse an der Schaltung hat... zumindest einen Plan habe ich gezeichnet. Als längeres Projekt will ich ein Netzteil für ca. 2x70V bauen – für Endstufenreparaturen, dann werde ich aber Platinen belichten lassen. Oder das Teil von der Conrad-Hausmarke für 450Eus kaufen.
    Netzgeräte kann man nie genug haben – genauso wie Messgeräte :-)))

    Bastlergruß [ATTACH=CONFIG]12717[/ATTACH]