Re:True Bypass/Buffer
habe ich das richtig verstanden:
die vertreter von no-truebypass sagen:
alle effekte an + instrumentenkabel ergibt eine gesamt kabellänge die um ein vielfaches größer ist als das kabel, welches da wäre, wenn man alle effekte im truebypass, also ausgeschaltet, hätte.
durch den widerstand des kabels ändert sich die charakteristik des schwingungsverhaltens des pickups und die gitarre klingt anders (kann jemand mal diese sache für mich theoretisch beleuchten?).
die vertreter von truebypass sagen:
die effektschaltungen sollten wenn die effekte aus sind nicht noch passiv quasi am gitarrensignal hängen, da dadurch der ton 'schlecht' wird. wahrscheinlich mit der gleichen begründung wie oben; die kabellänge ist anders als wenn man nur von gitarre zum amp geht -> klangverhalten ändert sich.
soweit verstehe ich das.
aber was nützt ein effekt der nicht darauf ausgelegt ist im bypass gut zu klingen? da kann man doch besser truebypass im effekt einrichten, oder?
wenn ich einen bigmuff anmache, oder einen q-tron, oder eine ratte, dann habe ich ganz klar einen effekt an.
wieso also nicht den amp ohne effekte richtig einstellen, und dann wenn ich einen effekt anmache denken: dies ist nun ein effekt sound; ich stell den am bodentreter halt so ein, wie er gut klingt.
was kann dann da ohne buffer oder mit true bypass schlecht klingen?
wenn ich einen effekt anmache klingt der halt anders als mein clean signal. das liegt ja schon in der natur der sache, oder?
ich will aber nicht boniert sein. viele berühmte musiker (siehe klientenliste auf der pete cornish website; link oben) haben seit je her auf die geräte von pete und seiner frau vertraut. da muss ja was dran sein.
die pete cornish geräte sind natürlich alle auf einen guten ton im bypass ausgelegt. da hängt nicht 'zufällig' die schaltung passiv hinten am signal im bypass.
aber der durchschnittliche electro harmonix, z.b., nicht. da empfiehlt sich doch truebypass, oder?
vielleicht gehts den leuten um subtile klangänderungen des gitarrensignals durch einen effekt. ich bin da eher auf der sonicyouth seite des sounds, glaube ich. aber wie gesagt, ich will nicht borniert sein :p
wieso eigentlich keinen buffer vor den fuzz machen?
wieso kostet ein skrydstrup buffer 179 euronen?
wie würde so eine schaltung aussehen? hat jemand einen plan? dann mach ich den mal selbst und schaue, wie mein gitarrenton sich verändert. so nach dem motto:
the truth is out there; hear to believe. 
cheers,
dual