Beiträge von frank67

    Re:Kennt sich hier jemand mit kleinen Bassamps aus?

    Hallo, Fuzzungslos,

    ich melde mich nochmal. Ich würde in der Klasse bis 200 € den BX 600 von Behringer dem BX 1200 vorziehen, denn er klingt IMHO echt besser. Der 120 Watt-Amp wirkt mit seinem das Monitorbox-Gehäuse fast ganz füllenden Speaker etwas überdimensioniert. Da ist in der Box für meinen Geschmack zuwenig "Luft"! Und das hört man auch. Der Amp kling sehr präsent, etwas mittig - nasal und irgendwie hart, neigt bei mittleren Lautstärken leicht zum Rappeln. 120 W gehören in eine größere Box, finde ich. Technisch gesehen sind beide Amps recht ähnlich, ich glaube der BX 1200 hat aber zwei Kanäle, was natürlich auch ein Vorteil ist. Behringer baut / oder läßt bauen...m.E. wirklich ordentliche Sachen.

    Der BX 600 hört sich bei kleinen und mittleren Lautstärken schon richtig gut an, wenn man den eher fetten Sound eines Precision oder MM mag, dann kommt man damit schon ganz gut in diese Richtung. Allerdings muß man an der sehr effektiven Klangregelung ein wenig experimentieren.

    Die kleinen Würfel von Warwick, oder SWR LA 10 oder 12 sind vielleicht auch einen Versuch wert, die habe ich aber nicht angetestet...

    Beste Grüße

    Frank

    Re:Kennt sich hier jemand mit kleinen Bassamps aus?

    Hallo, Stefan,

    ich habe den Behringer 60W Combo eine Zeitlang besessen und dann einem Bass-Schüler verkauft. Guten Gewissens, denn das ist ein ordentlicher Amp. Die relative "Schwäche" des 12-Zoll-Speakers, welchen ich für die Basswiedergabe etwas zu klein dimensioniert finde, wird schön kompensiert durch eine sehr effektive Mittenregelung und ein sog. "Sub-Harmonics-System", was soviel heißt wie eine Oktave tiefere Töne hinzusteuerbar. Der Sound ist von nasal bis schon fett einstellbar. Mit einem MM-Nachbau von Career habe ich diesen Amp gespielt. Die Verarbeitungsqualität ist gut, aber die Potis sind nur eingeschränkt roadtauglich und machen keinen sehr soliden Eindruck. Aber für das Geld echt ok.

    Ich würde Dir aber dennoch empfehlen, eher einen größeren Amp zu nehmen, was nicht unbedingt viel mehr Gewicht, Platz etc. bedeuten muß. Ein erstklassiger Amp ist der jetzt von mir gespielte SWR LA 15. Der ist weit unter 400 € zu haben und hat eben die SWR-typische Qualität, made in Fernost. Na und? 15-Zoll-Lautsprecher, 100 W, simpelste Klangregelung. Aber er klingt halt einfach. Und vor allem: richtig Punch in den Bässen!

    Schöen Gruß

    Frank

    Re:Peavey Delta Blues 115 in Zimmerlautstärke?

    Hallo kraftroehre,

    ja, genauso habe ich das gemeint. Ich bin jetzt aber noch n' Stück weiter. Der Amp hat einen zusätzlichen Ausgang für eine externe Box. Was ich vermute ist, daß erst dann, wenn ein zweiter 16 Ohm LS hier verbunden ist, sich die Gesamtimpedanz von 8 Ohm ergibt (steht da auch groß dran, bei externem LS nur 16 Ohm oder mehr) . Das hieße, solange der eine Ausgang alleine gefahren wird, scheint die Impedanz tatsächlich zwingend 16 Ohm zu betragen. Ich warte da noch auf eine Antwort von Peavey, inwiefern das so stimmt.

    Andererseits könnte man ja einen Hochlastwiderstand von 16 Ohm mit dem zweiten Ausgang verbinden, um sozusagen dem Amp zu einer Impedanz von 8 Ohm zu "verhelfen". Liege ich da falsch? Das müßte doch eigentlich gehen.

    Schönen Gruß

    Frank

    Re:Peavey Delta Blues 115 in Zimmerlautstärke?

    Hallo kraftroehre,

    danke für Deinen Reply. Der Delta Blues ist ein Vollröhren-Amp. Von daher würde ich ohnehin niemals den Verstärker im Leerlauf betreiben. Denkst du, es gibt irgendwelche Risiken, wenn hinter der Power Soak mit 8 ohm konstanter Last wieder ein 16 ohm Lautsprecher angeschlossen ist? Der Hersteller der Power Soak-Einheit rät davon ab, ohne dies näher zu begründen. Nach meinen Kenntnissen dürfte es nur eine eingeschränkte Lautstärke und wohl Dynamik geben. Damit könnte ich im Übungsbetrieb wunderbar leben. Jedoch wollte ich von vornherein irgendwelche Risiken ausschließen, bevor ich da irgendetwas zusammenschalte...

    Gruß

    Frank

    Hallo zusammen,

    ich möchte meinen DB 115 etwas leiser machen zum Üben in Zimmerlautstärke. Da gibt es doch solche Heizwiderstände, Power soaks/attenuators etc. Meine Frage: Wie mache ich das mit den Impedanzen. das ist ja ein heikles Thema.

    Also. Der Amp liefert "saumäßig laute(!)" 30 Watt an 8 oder 16 Ohm. Soweit so gut. Nun hat aber die Anschlußbuchse für einen externen Speaker den Hinweis daneben, daß man mind. 16 Ohm verwenden muß für eine Box. Liegt das daran (ich ahne es schon...), daß bei Anschluß einer Box evtl. der eingebaute 15 Zoll Blue Marvel gar nicht abgeschaltet, sondern parallel mit einem ext. LS geschaltet wird, was dann ja wahrscheinlich eine Gesamtimpedanz von 8 Ohm ergäbe?

    Nun die Frage: Ich will ja keine externe Box, sondern habe die Möglichkeit recht günstig an einen Power soak zu kommen, den man ja zwischen Amp und LS schaltet. Nun hat der aber dummerweise 8 Ohm als konstante Last. Geht so etwas, wenn der Amp seine Leistung an 8 oder 16 Ohm abgeben kann laut Hersteller.


    Kann man so etwas einmal ausprobieren ohne Risiko?

    Jede Antwort willkommen!

    Gruß

    Frank

    Re:Little Gem

    Ja, da habe ich doch noch eine Frage: Wie wird denn das Volume-Poti mit dem Ausgang verdrahtet? Da komm ich mit dem Plan noch nicht so recht klar...Ist der LS denn parallel zum Poti geschaltet?

    Re:Little Gem

    Hi, Klaus,

    erst einmal Danke! für Deine prompte Antwort. Ja, ich meine diese Schaltung von runoffgroove. Ich hatte es geahnt, wußte aber als Elektronik-Laie nicht genau, ob jeweils die Anschlüsse ihre Masse von der gemeinsamen Masse beziehen. Aber es ist ja irgendwie logisch...Was mich verwundert hat, ist daß bei den Potis nicht alle Anschlußbelegungen eingezeichnet sind. Aber jetzt scheint mir die Sache etwas auch hier etwas klarer zu werden - auch das mit dem Gain-Poti.
    Ich werd' dann erst mal die Teile besorgen...Würde mich gerne noch mal an Dich wenden, falls beim Zusammenbau Fragen auftauchen.

    Schönen Gruß

    Frank

    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier. Ich würde gerne den kleinen Transistor-Amp nachbauen, weiß auch, wo beim Lötkolben vorne ist. Nur bin ich nicht so versiert in Sachen Elektronik. Ich habe den Anschlußplan noch nicht ganz verstanden, z.T. sind die Masseanschlüsse für Poti, Ein- und Ausgang auch nicht angegeben. Kann mir jemand weiterhelfen?

    Danke vorab schonmal.

    Gruß Frank