Beiträge von MAD

    deine Ub wird aber auch noch absinken je nach Dimensionierung des Trafos, Wenn es dir auf jedes Watt ankommt, würde ich eine kleiner Z-Diode nehmen, damit du bei Vollast zwischen 250 und 260V bleibst. Ich habe bei meiner Testendstufe alles überschlägig berechnet und dann gemessen und die Z-Diode angepasst.

    Ja, drehen macht Sinn. Direkt an g2 sollte auf jeden Fall ein Widerstand sitzen, 470R-1k reicht da. In meiner Testendstufe habe ich das so gemacht: Z-Diode => 1k => 22uF nach Masse => 470R an jedem Schirmgitter.

    Wenn du 270V an g2 im Leerlauf hast, reicht das völlig aus. Wichtig ist ja nur, dass du bei Vollaussteuerung nicht zu hohe Spannung an g2 hast, ich habe im Leerlauf bei mir auch bis zu 290V an g2, aber zum Einen sackt die Ub ja bei belastung ab und an den Widerständen fallen auch noch >10V ab.

    Wenn du selber Verstärker entwickelst, solltest du dir aber einen Signalgenerator anschaffen, da reicht ja irgendwas einfaches, das den Audiobereich abdeckt und Sinus kann...

    Du hast 320V Anodenspannung, also bei einem Arbeitspunkt von -16V dann 304V Anode-Kathode. Damit bist du bei 82% Anodenverlustleistung, also für Autobias noch relativ kalt. Der Kalkulator von Guiseppe rechnet ja nur für Fixed Bias (also ohne die AP-Verschiebung Richtung Class B, ohne die du bei Autobias keine so hohen Ruheströme einstellen würdest), ist also nur ein Anhaltspunkt. Du kannst von der Anodenverlustleistung noch höher gehen (90%), aber solltest unbedingt die Schirmgitterverlustleistung bei "Vollgas" messen. Bei der der Arbeitsgeraden (Schnittpunkt mit 0V-Linie weit unter dem Übergang zum waagerechten Teil) wird der Schirmgitterstrom schneller ansteigen als der Anodenstrom. Kannst du aber mit einem Vorwiderstand (+ Elko) leicht in den Griff bekommen, ich würde den so dimensionieren, dass du bei Vollgas maximal bei 260 Schirmgitterspannung (gegen Kathode!) rauskommst. Die 6P1P-EV ist ja mit max 250V Ug2 angegeben, da achte ich auch drauf (während die Anodenspannung detulich höher sein kann, auch wenn die lait Datenblatt auch nur 250V sein darf).

    Hi,
    thank you for the photo. The outer metal sheet is the anode AKA plate, a red glowing plate lets you know, that the plate current is way to high, this will destroy the tube. There are two possible reasons, 1) internal short or 2) a short at the cathode circuit. The cathode resistor (and zener diode for the G3 Rock) determines the operating point (R22 and ZD1 => about 10,8V w/o input signal), if this voltage is much lower or zero the current will go up until the plate starts glowing red and the tube will be wrecked (depending on the robustness of the tube and the current this may take some seconds, minutes or hours). Because only one system of your 6N6P starts glowing, the resistor and zener diode are most likely OK. So you should check your wiring of the cathodes, if everything is fine. It might also be a bad contact, so you can try to move the tube a bit or even snip at it with your fingers when glowing again to see what happens before turning it off. The 6N6P is pretty robust, but you should avoid to let it glow more than 10-20 seconds. Hope this helps...

    Im Prinzip schon, aber das ist halt stark vom LS und Messgerät abhängig. Daher messe ich an einem Messwiderstand und immer mit dem gleichen Messgerät (wg. Bandbreite). Wenn es nur um 50Hz/100Hz Brummen geht, spielt das natürlich keine so große Rolle, das sollten alle True-RMS Messgeräte können ;) Und mit angeschlossener und aufgedrehter Gitarre ist das leider auch nicht vergleichbar. Daher benutze ich eine Gitarre mit einem Lace Alumitone Pickup (niederohmig mit eingebautem Übertrager, daher brummfrei) zur Beurteilung der Nebengeräusche eines Amps...

    Darum geht es ja auch am Eingang (!) - die Unterdrückung von eingestrahlter HF, nicht Oszillationen. Früher gab es bei uns in der Nähe eine große Senderanlage, da hörte ich in einigen Verstärkern Radio Vatikan ;) War aber gar nicht schlecht, weil man gut testen konnnte, welche Eingangsbeschaltung dagegen am besten hilft...