Posts by MAD

    Und hier noch der Frequenzgang, gemessen mit einem 1M Poti als Last um die Ausgangsspannung für mein Audiointerface zu verringern, THD war 0,18%. 30Hz-10kHz sind ausreichend für meine Zwecke :)


    Die Verstärkerstufe funktioniert wie sie soll, Verstärkung bei 470k Last am Ausgang ist ca. 46fach, bis 5Vss am Eingang sehe ich keine Verzerrung des 1kHz Sinus. Ein paar Messungen stehen noch aus (Frequenzgang und Verhalten bei Änderung von R8), aber bisher alles tiptop. Schönen Dank schon mal an alle, die mir geholfen haben, diese "hochkomplexe" Schaltung zu verstehen und aufzubauen ^^



    So, Platine ist bestückt, C1 muss ich später bestücken da ich C <100pF nur als Hochvoltvariante habe (die sind zu groß). Für C5 konnte ich nur einen 4u7 nehmen, weil der 5k Trimmer für R8 mehr Platz braucht und C4 habe ich auch erstmal weggelassen. Als C7 habe ich einen 47nF verwendet, der verbaute hat zwar eine zu geringe Spannungsfestigkeit, aber zum messen reichts...

    Gemessen wird aber erst morgen, das nachts zu machen habe ich mir abgewöhnt ;)


    Die Platine ist übrigens V1.3b, im ersten Post hatte ich eine ältere Version gepostet, die hier habe ich von TT bekommen:

    LNDBoost_v1.3B_schem.pdf

    Mein Formelbuch sagt Vfb = V/(1+beta*V) mit beta = Rk/Ra => mit V=200, Rk=1,3k und Ra=100k ergibt sich Vfb=55 => passt :) :thumbup:

    Mit nem 5k Trimmer als R4 komme ich runter bis ca. Vfb=15.

    Mal schauen ob ich die Schaltung heute Abend noch aufgebaut und gemessen bekomme...

    Genau: Gegenkopplung ja aber nicht von der Kathode zum Gitter über R1, sondern wg des nicht überbrückten Kathodenwiderstands. Da die Triode Ugk verstärkt und nicht Ug wird durch den AC Spannungsabfall an R4 + R8 die resultierende Verstärkung geringer - deine Formel zur Berechnung ist mir zwar nicht auf Anhieb klar, aber soll ja kein Theorie Thread werden :)

    Ich werde zum testen für R8 erstmal einen 5k Trimmer einsetzen.


    Wie das Signal bei Übersteuerung aussieht, schaue ich mir an und ein RC Glied für die Ub bestücke ich auch noch. R1 würde ich nicht verrigern, der bestimmt ja die Eingangsimpedanz.


    Was mir gerade noch einfällt: Ich kann doch eigentlich auch den Anodenwiderstand splitten, um das Ausgangssignal zu verkleinern (z.B. auf 50% durch 2x 47k) und würde dadurch auch die Ausgangsimpedanz verringern, oder?

    Zu den Bauteilen wäre noch wichtig zu wissen, welche Werte (und welche Veränderungen) Auswirkungen haben. Beispiele: Ein Kondensator ist mit 400V statt 350V beschriftet, kann ich den auch nehmen? Ich habe nur noch einen 1/4W Widerstand statt 2W als Kathodenwiderstand für die EL84, reicht das nicht auch?*

    Und wie schon oben angemerkt, man sollte verstehen, was man wo misst und was man ungefähr erwarten kann. Beispiele: hinter dem Koppelkondensator sollt man keine DC messen können, Heizspannung DC gegen Masse kann man nicht erwarten, 3,2V DC machen allerdings Sinn ;)


    * hiermit meine ich, dass man fähig sein sollte, anhand des Widerstandswertes und der angegebenen Spannung über dem Widerstand aus den Schaltplan die Verlustleistung berechnen zu können...

    Ohne jetzt den ganzen Thread durchgelesen zu haben, sehe ich beim G3 überhaupt kein Thema mit einem manuellen Umschalter zwischen zwei Boxen. Erstens ist der Strom gering (deshalb ist kein exorbitant teurer Schalter notwendig), zweitens würde ich den Master vor dem umschalten runterdrehen und drittens kann man zur Sicherheit wie schon weiter oben bemerkt das so verschalten dass in Mittelstellung beide Boxen parallel dran sind und in den beiden Endstellungen jeweils nur eine. In Mittelstellung würde ich allerdings den Verstärker wg Fehlanpassung nicht lange bei Volllgas betreiben wollen...

    Wenn ich mehr Verstärkung brauche, also die Gegenkopplung verringern muss, dann eher R8 verkleinern oder R1 vergrößern?


    EDIT Notiz an mich: erst überlegen, dann schreiben :) Ich hatte das auf den ersten Blick für ein NFB von Kathode aufs Gitter gehalten (ich verwende mal die Triodenbegriffe, das ist einfacher für mich). Da das Signal an der Kathode aber in Phase mit dem Eingangssignal am Gitter ist, ist das natürlich Quatsch, R1 ist schlicht der Gitterableitwiderstand - oder ist das hier ganz anders?

    So, neuer Schaltplan. Sind die Zenerdioden eigentlich essentiell oder Hosenträger zum Gürtel? Sprich, was passiert wenn der LND150 mehr als +/- 19V am Eingang angelegt hat? Und ist ein Koppelkondensator am Eingang wichtiger als bei einer Triode? Wenn sich bei der Gitter und Anode berühren, habe ich auch (fast) die volle Anodenspannung am Eingang...



    PS Ich habe zum besseren Vergleich die gleichen Bauteilnummern wie beim TT Schaltplan verwendet...

    Just my two cents (I'm sorry, but I can not give the step by step and in-deep support you seem to need to do a successful build):

    - the thick wire (bus ground) shall ONLY be soldered to the lugs shown in the layout plan

    - please take care of the polarity of electrolytic caps (minus to ground !)

    - there is no difference in function if a cap is blue or black / resistor is red or blue - it's all about values, as long as these are correct everything is fine

    - I understand, it's frustrating when a part is missing, please contact the seller (Musikding) to send you the missing one


    There is no way to make sure that the original parts of a kit are available for 5-10 years, so for all my kits there are changes of parts in sizes and colors over the years, but as said - as long as the type and value is correct it will work fine

    Das 1x10" Combogehäuse ist ein uraltes Billigteil (steht bei mir bestimmt schon 10 Jahre rum). Als ich mal ein paar Verstärker mit echtem Tweedüberzug "geaged" habe, hat seine Plastik-Tweedimitation auch zwei Schichten braun/gelbes Schellack abbekommen, jetzt sieht es einigermaßen aus.



    Ein Harvard Chassis (6G10) passt genau rein und ich will keine zusätzlichen Löcher bohren, deshalb 2x oktal (6V6, Gleichrichterröhre brauche ich nicht) und 1x Noval (12AX7, 12AY7 oder 12AU7) für den PI (Kathodyn + eine Verstärkerstufe oder LTPI). Als Trafos nehme ich Restteile aus dem Regal, ein etwas verrosteter TRA200 liefert am Ende ca. 320V DC und als Ausgangsübertrager ein leicht vergammelter 125E ^^



    Ich werde die Stufe sowieso mal ausmessen (Bandbreite, Verstärkung, Headroom), wird dann bei der starken Gegenkopplung (ca. 12dB) ja ne ziemlich lineare Sache...


    EDIT: Eigentlich nicht schlecht, dass der LND150 so hohe Verstärkung ermöglicht, dann könnte ich mit dem PI was ausprobieren (LTPI mit 12AY7 oder Verstärkerstufe + Kathodyn mit ner 12AU7), wird auf jeden Fall ein "King of Clean" :)

    Hallo Torsten,

    danke für die ausführlichen Daten - mit der Analogie zur Pentode ist (fast) alles klar für micg, ich suche nur noch dden Anschluss für g2 ;)

    Das hilft mir sehr weiter, ich werde den Schaltplan mal updaten und posten. C4 verstehe ich noch nicht ganz, ist ja eigentlich AC-mäßig mit R3 eine Dämpfung, was hat das mit dem Übergang in die Sättigung zu tun?


    Bernd: ich poste mal was zum Chassis etc., dann wird es klarer was es werden soll...