Beiträge von Oliver

    Moin,

    oh Danke für die Info.. ja ich wusste halt nicht, ob ich da einfach mal was ausprobieren kann - hätte jetzt auch Werte genommen, die ich in anderen Schaltplänen aufgegriffen hab.

    ursprünglich wurde dieser Amp mir mal verkauft als "mutmaßlicher" Fender DualShowman - Dumble Umbau ...

    Ich wollte halt einfach mal testen, ob der Sound dann nicht noch ne Spur besser werden kann - hier und da neigt der schon auch dazu zu versumpfen - ich bin zwar kein Metaller, aber begebe mich
    hin und wieder gern in den Bereich mit Drop Tuning und schepper was vor mich hin - das ist mit voll aufgerissenem Gain nur mässig möglich, da die Toneregelung da etwas zu sparsam regelt.

    Aktuell ist das Teil ein 1A Bluesrock/Rock/Hardrock Amp - vielleicht bekomm ich ihn durch eine passendere R/C Kombi näher an meinen Geschmack angepasst.

    Noch eine Frage hab ich - die Widerstandstypen - am Eingang hängen dicke Kohlewiderstände mit 2Watt - auf dem Turretboard sieht das für mich so aus, als wäre es ein normaler Metallschicht Widerstand..
    hätte ich jetzt so nicht angenommen, das das in dem Bereich geht, wegen der Hohen Spannungen?

    Ich hab überwiegend 1/4 Watt Metallschicht Widerstände hier, eine Handvoll 2Watt die ich mal irgendwo ausgeschlachtet hab - da sind auch 3,3K dabei, oder ich verwende den 1.5K der drin ist mit nem anderen Kondensator..
    Ach ich teste da einfach mal rum - als erstes wirds mal nen kleinerer Kondensator und sehen was raus kommt :)

    Danke nochmal für Eure Unterstützung!

    Hi Ihr Beiden,

    ja sieht wüst aus, ich vermute, da hat jemand Zeug aus einer Grabbelkiste genommen und ne Schaltung aufgebaut..
    Ich hatte das ursprünglich auch mal vor, ABER, das Teil klingt so dermaßen geil - da mag ich ansich nix dran machen, außer halt
    den Kondensator/Widerstand am den beiden ersten Röhren ggf. ändern - möcht ich aber erst, wenn ich weiß, wie sich der Sound verändert.

    Wie gesagt, Klanglich mit Gain bis 1/4 aufgedreht gehts Clean bis leicht angezerrt und ab da bis hälfte klingt es nach AC/DC pur..
    Alles mit sehr viel Dynamik. Über die Hälfte hinaus bis 3/4 gehts ab Richtung "Slash"

    Was nicht so super wirkungsvoll ist, ist die Toneregelung.. der Bassregler zeigt hörbar Wirkung zwischen 11:30 Uhr und vollanschlag
    Mittenregler klingt am besten zwischen 11 und Vollanschlag, Treble reagiert bis 9 Uhr, danach hat man das Gefühl, die Höhen sind voll drin,
    Allerdings ist alles noch Abhängig vom Master - je weiter der auf ist, desdo mehr hat man das Gefühl, ändert sich der Klang nochmal..
    Die Zerre wird dynamischer, der Presence zeigt mehr Wirkung.

    Ich wüsste nicht, was ich da rein bauen sollte.. am Ende klingts nicht mehr so geil wie aktuell :)

    Gruß
    Olli

    Hi Nils,

    ja bezüglich Vorsicht etc. da kenne ich mich aus und weiß, wo ich aufpassen muss.. ich hatte vor 10 Jahren schonmal in den Amp neue Röhrensockel für die 6L6GC eingelötet.
    Was ich halt nicht weiß, weil ich mich nie mit befasst hab, wie funktioniert das mit dem Ansteuern der ECC83 (wie oben gefragt)

    da ich die Widerstände am Eingang vorhin eingelötet hab, (das Soundergebnis finde ich übrigens sehr zufiedenstellend - im Unterschied Hi und Lo)
    hab ich direkt mal bissl was fotografiert..

    hoffe man erkennt einigermaßen etwas :)

    Gruß
    Olli

    der Input ganz rechts wenn man von hinten auf das Chassi schaut - hatte ich halt die (blauen) Widerstände eingelötet...

    Noch als Anmerkung zu den Fotos:
    Röhrenbestückung ist (das mittlere Foto gesehen) von links nach rechts:
    V1 (ECC83) / V2 (ECC83) /V3 vor dem Halltrafo (ECC81) / V4 nach dem Halltrafo (ECC83)/ V5 (ECC83)/ V6 ist nicht genutzt und Sockel leer
    Dann folgen die 4 6L6GC

    ganz linkes Foto zeigt links das Poti den Presence und daneben den Master
    zweites Foto v.L. Mid und Bass Regler, sowie ganz rechts in dem Bild die beiden Imputs
    4.Foto zeigt Hall, Gain und Treble (von Links nach rechts)

    Hi

    Danke Dir für Deine schnelle Antwort!

    ah okay.. also ist das beim Marshall absichtlich kleiner gehalten mit dem C, das er halt "dünner" im Sound wird, aber auch transparenter..?
    Witzig ist, das mein Amp trotz dieser Schaltung wenn man ihn aufreißt kaum matscht - wird sicher noch andere Einflüsse haben.

    Ich wollte nur nicht einfach dran rumlöten und dann am Ende was kaputt machen.

    die beiden Eingänge hab ich soweit angepasst, das jetzt der Lo Input nen 180K Widerstand im Weg hat und der Hi Input 34K - mal sehen wie sich dsa klanglich auswirkt,
    war mir vorher zu undefiniert.. aus kombinierten Widerständen, die 71K für Hi ergeben und 100K für Lo - da dachte ich mir, kannste nix kaputt machen :)

    der Kathoden-R wirkt sich wie aus? kleiner = weniger Verstärkung? ich würd gern testen wie das Verhalten ist, wenn ich den von 1,5K auf 2,7K in Kombi mit nem anderen Kondensator (z.B. 100n / 0,1uF)..
    Trau mich aber nicht so richtig dran - hab halt noch Respekt vor dem Teil

    Ursprünglich hatte der mal ein Poti am Eingang, was angeblich schon nach minimalem Regelweg voll offen war, allerdings wurde das dann so abgeändert, das es nicht einfach den Widerstand regelt, sondern
    auf den anderen Seite an Masse anlag - das verursachte bei zudrehen ein total starkes Rauschen im Signal.. wurde deshalb auf zwei Eingänge (Hi / Lo) umgebaut (umbauen lassen)

    Der Presence Regler will mir auch nicht wirklich einleuchten, ist völlig anders aufgebaut als in allen Schaltungen, die ich mir so angesehen hab, aber auch da will ich nicht einfach rumändern..
    frage mich aber natürlich, wie ändert sich das Verhalten, wenn ich statt des aktuell verwendeten 4700p Kondensators, einen 0,1uF nehme - so als Beispiel.
    Bei Effekten macht man mit "Jugend Forscht" nur Cent Werte kaputt.. bei dem Amp wäre das unter Umständen unersetzlich, weil alles original ist, bis auf das Gedöns an Widerständen und Kondensatoren für die Schaltung.. :D

    Gruß
    Olli

    Hallo an die Experten,

    ich habe bislang nur mit Effektgeräte Schaltungen zu tun gehabt und wollte mich näher mit RöhrenAmps befassen.

    Ich habe einen 74er Fender PA100, den mal jemand auf 1Kanal umgebaut hat - der Sound hat nicht mehr viel mit Fender zu tun, sondern eher Marshallig JMP / JCM die Richtung.

    Jetzt hatte ich den Amp vor einiger Zeit mal bei einem Techniker, der mit ein paar defekte Teilchen ausgetauscht hat und dazu auch noch was von Eingangswiderstand
    und passendem Kondensator phaselte. Mir sagt das alles nix, daher hab ich mir auch keine Gedanken gemacht.

    Leider habe ich keinen Schaltplan meines aktuellen Amps - er ist ja von irgendjemanen Hand gebaut worden.

    habe aber gesehen, das der Input und die erste Röhre wie folgt verschaltet war:

    Eingang 71K (statt üblich 68K) und 1Meg nach Masse
    Dann die erste röhre (was mich hier interessiert) von Kathode zu Masse einen Widerstand mit parallel verlaufendem Kondensator (Widerstand = 1,5k / Kondensator 22uF Elko)
    an der 2. Röhre ist das gleiche der Fall

    wenn ich das mit einem Marshall vergleiche, sieht man dort für den Gitarrenkanal einen2,7K Widerstand mit einem 680n Kondensator

    was verändert sich im Klangbild, wenn ich die Werte des Widerstandes und oder des Kondensators verändere?
    ich hab im Netz versucht aus all den Infos schlau zu werden, aber es will mir nicht klar werden.

    sorry für meine Dummfrage, aber ich bin halt kein Elektronik Fachmann - ich frag mich halt, was passiert wenn?

    hat da jemand eine einfache Antwot drauf?

    Danke vorab

    Gruß
    Oliver

    Hi Zusammen,

    ich hab mir kürzlich eine Testschaltung vom ROG Eighteen zusammengesteckt.
    Leider hat er nicht funktioniert und bei der Fehlersuche ist mir aufgefallen, das ich das Pinout
    verwechselt hatte DSG falsch belegt hatte.

    Nach Umstecken der Schaltung ging es aber leider immer noch nicht

    Beim Durchmessen kam ich auch leider nicht auf die Drain Spannungen, die man gern hätte..

    Egal welchen Widerstand ich von 9V+ zum Drain gesteckt hatte, kam ich nicht mal auf 0,1 volt, meist 0,01, 0,03
    bin runter bis auf 300 - 400 Ohm und trotzdem nix - kam auch kein Ton aus der Schaltung :(

    zerschießt es den J201, wenn er mit vertauschtem Source /Gate betrieben/angeschlossen wird?

    Gruß
    Olli

    P.S.: gibts einen Messaufbau für die JFets, wo ich sie testen kann? mit der HFE Messfunktion vom Multimeter geht das ja nicht, oder?

    Hi Meikel,

    ah jetzt ja.. ich hatte das seiner Zeit aus Deinem Post #13 nicht korrekt verstanden.. ääääääääähhht..

    ich finde einen geringen Spannungsverlust aber immer noch verträglicher, als Bauteile zu riskieren - ok im Falle eines IC für 30 oder 60 Cent
    ist das nicht soo tragisch, aber wenns z.B. das Netzteil zerbrät, ist das nicht so schön - das kost ja alles viel Geld.

    Das mit der Shottky werd ich mal testen - gibts Erfahrungswerte, welchen Typ man am besten nehmen kann? ich hab mir mal diverse Datenblätter von
    Dioden in den einschlägigen Shops angesehen, werde aber nicht so schlau aus den Werten..
    ich hätte jetzt zur 1N5817 gegriffen?

    Gruß
    Olli

    Hi,

    mir kam grad noch ein Gedanke, viel simpler - müsste doch eigentlich funktionieren..

    eine Diode von der Stromquelle 9V+ in Flußrichtung eingebaut zum 9V+ Spannungsanschluß des PCB
    korrekt angeschlossen funktioniert der Schaltkreis, falsch angeschlossen, sperrt die Diode den Plus-Leiter

    ich hab das grad mal anhand einer schnell aufgebauten LPB1 Schaltung getestet.. also laufen tut das sauber,
    ich hab jetzt nur ne 1N4148 hier gehabt zum Testen, ging damit aber.. wenn man 1N4001 oder 1N4004 verwendet?

    beeinflußt das irgendwie die Spannungsversorgung der Schaltung negativ?
    beim Durchmessen ist mir schon aufgefallen, das die Spannung gemessen MIT und OHNE Diode schon unterschiedlich ist
    (hatte eine Batterie, die nicht mehr 100% voll ist) - Werte sind je erst ohne, dann mit Diode im Plus-Weg:

    mit Batterie:
    direkt 8,88 V / 8,30 V
    Collector 5,30 V / 4,30 V
    Basis 7,92 V / 7,34 V
    Emmiter 8,65 V / 8,11 V

    mit Netzteil:
    direkt 9,34 V / 8,80 V
    Collector 6,60 V / 5,60 V
    Basis 8,40 V / 7,80 V
    Emmiter 9,10 V / 8,55 V

    hoffe das passt um eine Auswertung zu treffen

    wie gesagt, habe keine andere Diodenart zum testen hier


    Gruß
    Olli

    Moin Zusammen,

    ich wollte das Thema hier nochmal aufgreifen...

    da es mir kürzlich passiert ist mit einer Steckboard aufgebauten Schaltung eines Tubescreamers, wo ich versehentlich statt einer Batterie
    mal ein Universalnetzteil angeschlossen hab - natürlich +/- vertauscht in der Hektik und bsssssssssssssssssst..... der IC war fritiert :D

    Mein aktueller Gedanke:

    von Masse nach 9 V + eine LED mit Vorwiderstand (ggf. als EffektLED ne Doppel LED) - woran man erkennt, wenn man die Schaltung falsch herum
    angeschlossen hat (Beispiel... von Masse einen Widerstand von 390Ohm zum Plus einer LED und den Minus der LED zur Stromspeisung der Schaltung (9V+)
    Müsste doch gehen, oder? Die LED würde auch nicht zerstört, würde aber den Strom mit dem Vorwiderstand aufnehmen..

    würde die Schaltung dadurch ausreichend geschützt? oder ist das ne Milchmädchenrechnung von mir

    Gruß
    Olli

    Hi,

    Danke erstmal für Eure Antworten!

    nein, sollte natürlich kein Spam sein - ich wusste das wirklich nicht, wozu die da sind in diesen Schaltungen.
    Wenn sie überall gleich wären, hätte ich glaub ich nie drüber nachgedacht, doch in der ein oder anderen Schaltung fehlts.

    das heißt (Beispiel OCD) - 100R von 9V+ rein in die Schaltung und ein Elko, sowie ein 100n parallel dazu nach Masse ist ein Filter?

    Was genau für ein Filter.. wenn man kein stabilisiertes Netzteil hat, filtert das Brummen raus??

    sorry für meine Dumpfbackenfragen, ich nehm halt die Dinge nicht einfach so wie sie sind, sondern überleg, warum/weshalb etwas da ist und ob ich das wirklich brauche :)

    Gruß
    Olli

    Hi Zusammen,

    ich hab mich schon lange gefragt, wozu sind in manchen Schaltungen Elkos von 9V+ nach Masse eingebaut?

    Nur als Beispiel BigMuff Pi, BoxOfRock .. andere Schaltungen wiederum haben das nicht

    welchen Zweck haben die Elkos an der Stelle?

    Das gleiche frag ich mich zum Tubescreamer, bzw. Dual-OPAmp Schaltungen, die dieses Bias (Vref) Netzwerk haben,
    das gibt es mit zwei Widerständen und einem Elko, dann wiederum sieht man es mit nur zwei Widerständen aufgebaut,

    kann das jemand erklären wozu die genutzt werden?

    Gruß
    Olli

    ah.. gut zu wissen - ich hab letztens nämlich an dem JCM800 Emulator ne Stunde rumgeschraubt und die J201er eingestellt, bis ich eine Kombi gefunden hab, die sowohl mit sehr wenig Gaineinstellung
    gut klingt sowohl auch genügend Gain - Reserven hat. Das hätte mit anderen Transen ggf. leichter sein können.. hehehe..

    Good Morning,

    Yes, perhapst the OPAmp has been damaged from running in reverse (only a suggestion) - buy a cheap Dual opamp to test it
    and watch - the Pin1 from the chip has to be placed, where the little white triangle is in the pcb-layout.

    if this is not the reason, Your circuit does only sound very silent, we have to search on :)

    Did You try to pull one or the two Transistors in the clipping circuit? it should become much louder and no more clipping (=clean boost)
    - it would be another possibility to look if the circuit is running

    Greetings
    Oliver

    Moin Zusammen,

    DSP WAaaaaas? ne da lass ich dann auch die Finger von
    Ich hätte mir jetzt gedacht man müsste ein normales Delay ggf. nur erweitern oder so..

    datt is mir dann doch zu umständlich - ich bleib bei Transistoren, bei denen ich noch weiß was die machen,
    wie ich mich kenne, hab ich am Ende nen Terminator gebaut, oder die Vorstufe dazu.. hehehee..

    Gruß
    OLLI

    Hi Zusammen,

    hat einer von Euch schonmal ne LoopStation gebaut/nachgebaut?

    ich meine jetzt nicht so LoopPedale A/B oder A/B/Y, sondern die Teile wo man mehrere Minuten was einspielen kann - á la Ditto Looper und Co.

    ich vermute mal, die sind zu umfangreich um die selbst zu bauen? bei den Boss Pedalen ist die Platine voll mit SMD Zeugs, also recht viel Krams drauf :(

    Gruß
    Oliver

    Hi,

    wenn ich das richtig sehe müsste ein J201 als Ersatz für den 2N5457 passen - ich habs jedenfalls umgekehrt im Netz gefunden, da ich
    eine Alternative für den J201 gesucht hatte und dabei auf den 2N5457 gestossen bin.

    vielleicht gibts ja noch weitere alternative Möglichkeiten?

    Findest Du den so nicht, oder ist der Dir zu teuer?

    Gruß
    Olli