Posts by Richard_S

    Hallo,

    ja, die aktuelle Spannungen habe ich vergessen einzutragen ...

    Aber, bei der Gelegenheit habe ich noch etwas festgestellt : die Katodenkondensatoren heben

    zwar die Verstärkung um ca. 30 % an, gleichzeitig bringen sie bei höherer Amlituden Verzerrungen mit ...

    Für mich fand ich das nicht so schön, obwohl jeder Hersteller diese verwendet ...

    Für mich können die Katodenkondensatoren im Crunchkanal super wirken ( und das tun sie auch ...)

    aber in meinem Cleankanal sind sie raus ... dafür habe ich für die Anhebung der Verstärkung den R9 wieder mit 200 k ersetzt.

    Im Anhang noch der aktuelle Stand plus die Messungen der ersten Stuffe V1A

    - beim Engang Tastkopf 1:1 und beim Ausgang Tastkopf 10:1.

    Hallo,

    nach den vielen Monaten habe ich immer wieder

    im Clean-Kanal (V1A, V1B) leichte Klangverfärbungen / Verzerrungen

    festgestellt. Kurzerhand habe ich Oszi und Sinusgenerator eingeschaltet

    und den Preamp nochmals genau durchgecheckt ...

    Ich konnte sehen, dass die V1B zu früh bei höheren Amplituden (ca. 2 Vpp)

    das Signal kappt ...

    Der Grund war zu starke Belastung des Signals am Poti R33 durch den

    Eingang der V1B ...

    Es wurden dann C41, R28, R62 eingelötet ... bei der Gelegenheit wurden

    für die Verbesserung der Linearität der beiden Trioden auch die Arbeitspunkte

    (R3, R5, R9, R10) wieder leicht verschoben.

    Diese Korrekturen haben deutliche Verbesserung im Clean-Kanal gebracht,

    aber auch im Crunch-Kanal, da das Signal vom Clean als Quelle auch dahin

    geleitet / verwendet wird.

    VG

    Hallo,
    Ich habe für meine Les Paul Epiphone vor einigen Wochen Tremolo ausgesucht :
    Duesenberg Les Trem II Chrome TM85

    Problemlos in die Gitarre eingebaut, gestimmt und eigentlich war ich zufrieden.
    Im clean-Modus habe ich kaum was gemerkt, dass die Gitarre schnell
    nach einigen Tremoloarm-Bewegungen verstimmt war, aber im High-Gain Modus
    war deutlich die Verstimmung zu hören, bei den Powercord's sehr unangenehm ...

    Ich habe lange gesucht und herausgefunden, dass die Sattel der originalen Brücke
    durch Tremolobewegungen sich auch bewegen und teilweise zu der Verstimmung
    beitragen, auch kamen Kratzgeräusche dazu (!) ...

    Da mir die Konstruktion des Tremolos eigentlich ganz gut gefällt, habe ich eine
    passende Brücke für die LP mit Rollen bestellt....

    Und der negativer Effekt ist deutlich weniger jetzt gewesen, keine Kratzgeräusche mehr aber
    das Tremolo hatte immer noch keinen präzisen "Nullpunkt" gehabt ...

    Das Tremolo habe ich wieder ganz genau mir angeschaut und festgestellt, dass die
    Auflagepunkte der 2 mm Drehachse an den zwei Laschen des Tremolos viel zu groß sind ...
    ( übrigens bei Floyd Rose Trems sind die Auflagepunkte messerscharf ! ! !...)
    Nach langer Überlegung habe ich die 2 mm Achse aus Federstahldraht gefertigt ...auch 2 mm stark,
    aber an den Stellen, wo die Laschen berührt werden habe ich sie scharf angeschlieffen... in der Mitte
    bei 90° dazu etwas flach für die Madenschraube ( Bild) ... Da die so preparierte Achse ein wenig
    mehr Platz braucht, habe ich die Löcher in den zwei Laschen des Tremolos auf 2.6 mm aufgebohrt.

    Mein Les Trem II TM85 Tremolo arbeitet jetzt einwandfrei ! die Gitarre wird nicht mehr verstimmt,
    es macht mir richtig viel Spaß zu spielen...

    Da es mir noch ein wenig zu weich die große Feder wirkte, habe ich sie mit einer stärkeren
    ersetzt : ...18 x 30 mm aus 2.5 mm Stahldraht ( die originale ist aus 2 mm Stahldraht ).
    --- https://www.ebay.de/itm/Nickel-%C3…353.m2749.l2649


    VG
    Richard

    Hallo,
    ich habe mir wieder n'paar Gedanken gemacht über den Arbeitspunkt der ECC82 (auch gemessen ...)
    und ich habe festgestellt, dass bei der Anodenspannung von ca 290 V kann die Röhre doch nicht lange leben ...
    im Arbeitspunkt sind die ECC82 mit mehr als 2.7 Watt belastet.

    Ich habe dann die Anodenspannung am HV-Modul auf 250 V eingestellt und an den Kathoden sicd durch die 500 Ohm ( 1k || 1k ...)
    ca 10 V... Das ist dann der optimale Arbeitpunkt für die Röhren mit dem gewählen von mir AÜ.
    Ergebnis: an 8 Ohm knapp 0.8 Watt..

    Für mich, da ich doch stereo habe mehr als genug zum Üben ... :D :) ...

    Hallo,

    Ich habe mit dem Oszi die Leistung überprüft ...
    an 8 Ohm sind es ca. 7.8 Vpp ...
    das bedeutet knapp 1 Watt .

    Um das zu erreichen musste ich eben die Anodenspannung
    so hoch einstellen.
    Mal sehen wie lange die ECC82 das verträgt.

    Mit dem HV-Modul hat man aber die schöne Möglichkeit die
    Spannung so einzustellen, wie man sich wünscht.

    Gruß
    Richard

    Hallo,

    Ich habe mir nochmals genauer die Spannungsversorgung angeschaut ( die Verdrahtung ...)
    und festgestellt :
    bei meinen ersten Versuchen mit dem Plus-Schalten habe ich übersehen, dass auch die große Elko's zum Schalten mitgeneommen habe ...
    Das ging natürlich nicht, da gesamter Anfangsstrom sehr groß war trotz des R1 100 Ohm Widerstandes...
    Um schön die Hochspannungen zu schalten war es ein 2 x UM Relais notwendig und das habe ich doch noch in meinen Vorräten
    an Bauteilen gefunden ...

    hier bitte die geänderte Version:


    Hallo Christof,

    gerne beantworte ich Deine Frage... bei der Versorgung mit dem Netztrafo kann man problemlos
    mit dem Relais das Plus schalten.
    Aber wie Du schon gesehen/gelesen hast, verwende ich die Schaltmodule und
    diese haben dann Startprobleme, wenn Plus über die zwei AÜ's geschaltet wird (große Induktivität).
    So wie ich jetzt habe fuktioniert alles tadellos.
    Grössere Schaltmodule kamen überhaupt nicht in Frage, da das Gehäuse schon fertig war und ein z.B.: 12v / 5A,.. 8A passte von den Abmessungen her
    nicht rein. Mit diesem stärkeren 12V Modul könnte es aber funktionieren.

    Gruß Richard

    Hallo Oli,

    erst jetzt habe ich hier reingeschaut ...
    Schon eine Weile her ist das, dass ich in meinem ENGL840/50 den Störenfried Lüfter mit einem
    12 Volt PC-Lüfter ersetzt habe ( ein kleiner 9 V Trafo habe ich eingebaut ... Platz ist da genug ...)

    Der originale Lüfter arbeitet direkt an 230 V , daher ziemlich größe Störungen verursacht, dazu noch ist sein Rotor massiv metallisch,
    so dass er auch deutlich lauter brummt ...

    Gruß,
    Richard

    Hallo,

    bei dem Modul ( AC-DC Power Supply Module Buck Konverter 12 V/2A ), dass den Highvoltage-Modul mit 12 V versorgen soll, muß allerdings die Stromüberwachung (R1)
    korrigiert werden, sodaß der Start unter Belastung möglich wird.

    Bei der Heizung der 4 Trioden ( 4 x 150 mA ) mit 12 Volt ergeben sich keine Startprobleme.
    ( meine Version läuft mit 6.3 Volt , da die Vorstufen eben die 6N2P sind, habe davon hier genug ... und ich mußte da auch den Start verbessern ... :) ...)

    Hallo,
    ich wollte auch mit viel kleinerer Leistung über meine Lautsprecher spielen/üben können ...
    Und so habe ich mich nach langer Suche / Überlegungen für die ECC82 als Endröhren entschieden.
    Da ich den Klang von meinem ENGL 840/50 sehr schön finde, wollte ich den Baßbereich auch weitgehend so
    mit dem kleinen Amp haben ... deswegen habe ich den 15 k AÜ von TT dafür gewählt ( 30 Hz - 15 kHz ).

    Mein kleines Studio habe ich schon vor langer Zeit in stereo aufgebaut, deswegen auch der Verstärker musste
    als steeo Version ausgeführt werden.
    Weiterhin wollte ich bei diesem Projekt keinen Netztrafo sondern die Schaltmodule (E-Bay) verwenden.

    Das Ergebnis : einwandfreier Frequenzgang, brummfrei, und der Klang mit meinem 2-kanaligen Röhrenpreamp
    fasst wie ein "erwachsener" Röhrenamp.

    Richard

    Module_2.txt

    Hallo,

    Tja, dann weißt Du mehr an der Stelle als ich, die von mir verwendeten Kondis haben aber der Schaltung nicht geschadet ...
    Sicherlich wäre mit den C7 und C9 (!) verständlicher diese nach Masse zu verbinden, habe aber näher an die -15 Volt gehabt ... :D ...
    die Kondensatoren werden an dieser Stelle nur umgeladen, und ich denke es spielt keine Rolle, ob sie von 0V oder -15 Volt
    durch das Signal umgeladen werden.

    Gruß
    Richard

    Frage: Du schreibst beim Cab Sim sehr deutlich, dass man keine Keramik Cs nehmen soll. Da bin ich neugierig. Was ist da das Problem?
    Gruß Christof

    Hallo Christof,
    Danke, ...
    Die Bemerkung beim Cabsim ist nur reine Vorsicht, da ich die Schaltung auf +/- 15 Volt umgestellt habe (orig. mit 9 Volt )
    und die z.B. SMD Kondi's nur für kleine Spannungen ihre Werte beibehalten ... gemessen habe ich da nichts ...

    Gruß,
    Richard