Hey!
Danke schonmal für die Antworten.
Ich dachte ja erstmal, dass es vielleicht ein bekanntes Problem sei, aber anscheinend ist der Gristleizer ja gar nicht so gut vertreten hier im Forum.
Ich habe die Lötpunkte alle mit der Lupe überprüft und konnte keine Kurzen feststellen, bin mir aber bewusst, dass ich qualitativ nicht mit Leuten mithalten kann, die jede Woche ein neues Pedal bauen (ich löte zwar schon seit 15 Jahren, aber immer nur in kurzen Phasen, habe wohl einfach zu wenig Übung und zu dickes Zinn/ eine zu grobe Lötspitze). Ich werde - nachdem ich die Opamps und die Charge-Pumpe entnommen habe, nochmal alles entlöten und von vorne beginnen, den Schaltplan habe ich natürlich auch vorliegen, aber ich weiß z.B. beim Drehschalter nicht, wie genau der verschaltet ist, hat da vielleicht jemand eine Ahnung? Außerdem: ich hatte bisher noch nie Probleme mit durchgebrannten Transistoren - eher mit CMOS-Chips oder eben Opamps. Wie wahrscheinlich ist, dass einer der Transistoren schuld sind?
Ich war bisher auch immer sehr Troubleshooting-faul, dementsprechend liegen viele Projekte (eigentlich alle "from scratch" - der Gristleizer ist das erste Kit seit Jahren), die auf dem Breadboard funktioniert haben, funktionslos in einer der Elektro-Kisten, aber wann nicht Troubleshooten, wenn dieser Tage? Das wird mir hoffentlich auch einen tieferen Einblick in Elektronik-Kenntnisse vermitteln.
Die entsprechenden Debugging-Anleitungen, die auch hier im Forum angepriesen werden, habe ich mir natürlich schon zu Gemüte geführt, aber ich hoffe ja immer noch auf den wundersamen Geniebastler, der identische Probleme und die sofortige Lösung hat, hähä.