Posts by Leuchtturmmichel

    Danke fürs Bild Gerhard.


    Wen interessiert beim DIY denn die Ersparnis? :/  ;)


    Wenn die Schaltung hilfreich ist, mag die vielleicht jemand direkt in seine eigene Schaltung integrieren? Aber außer diesem Gedankenanstoß kann ich leider wieder nix beisteuern. Ich bin ja schon überfordert bei der Materialbeschaffung für mein geplantes erstes Fuzz-Steckbrett-Projekt... :|


    Liebe Grüße

    Michel

    Neee, Micha.


    Der bietet nur einen Satz an, der ist für mich alleine! ;) Nicht.

    Ich frag mich nur, wieso da 1 (in Worten: EIN!) Satz von angeboten wird. Der MAB spielt doch immer zwei gleichzeitig. :/ :S


    Mit verarscht gefühlten Grüßen

    Michel

    Hej, Bernd und alle.


    Auch hier gilt wieder mal ein ganz klares: Kommt drauf an! ;)


    Kommt es auf einen besonders brillanten Ton an, der aber nicht so lange anhält, oder ist Haltbarkeit bei gleichbleibend gutem, aber eben nicht spitzenmäßigem Klang wichtiger?

    Da ich zuletzt quasi nur noch zuhause spiele und dort einige Gitarren teilweise rumhängen, ist Haltbarkeit bei mir wichtig. Da sind Elixirs eine ganz klare Kaufempfehlung. Die klingen sehr gut und behalten diesen Klang auch seeeehr lange bei. Gegenüber einigen anderen beschichteten Saiten sind die auch zuverlässig. Ob jetzt Nano-, Poly- Optiweb ist auch wieder Geschmackssache, die kommen teilweise recht nah an unbeschichtete Saiten heran und keine Sorte spielt sich wie die berüchtigten Gummibänder. Und sie halten "ewig", was den Preis absolut relativiert. Ich kauf mir die immer in Multipacks, wenn die im Angebot sind.


    Aber sie klingen eben doch anders als FRISCHE (!) unbeschichtete Saiten. Deren Klang ist nicht zu ersetzen. Im Studio und damals bei Auftritten hab ich vor jedem Einsatz die Saiten neu aufgezogen. Tatsächlich habe ich mich nie auf eine Marke festgelegt, meistens waren es aber doch DÁddarios.


    Dann gibt´s ja noch die Materialkunde: Phospor, Bronze, Nickel usw. ! Eine eigene Wissenschaft.


    Durch Zufall bin ich auf die Stagg AC-1254-BR Bronce, eben in 12-54, gestoßen. Die waren auf einer sehr guten und günstigen Pianelli-Stagg-Dreadnought drauf, die bei den Schwiegereltern am Atlantik auf dem Schrank rumliegt. Trotz Atlantikluft usw. hielt der erste Satz einige Jahre, bis eine Saite riss, und die klangen bis zum Schluss absolut bemerkenswert brillant. Der zweite Satz ist nun auch schon das 3. Jahr drauf und klingt auch noch tippitoppi. Der Schwiegervater ist halt kein Saitenwechsler und im Urlaub hab ich meistens keine Lust dazu. Der Satz kostet um 6,-€, also nix.

    Absolute Preis-Leistungs-Empfehlung! :thumbup:


    Zur Saitenstärke: Ich spiele stark ... ähhhh ... ich mein: starke Saiten. 12er auf der akustischen, 10er bis 12er auf de E. Ich bin aber auch überwiegend Schrammler, keine Bender. Daher kann ich keine Empfehlung zwischen 10er und 11er auf der Akustischen geben. Ist halt wie schon von Bernd beschrieben: Dünner spielt sich einfacher, dicker hat andere Vorteile.


    Saiten sind meiner Meinung nach das individuellste und flexibelste Thema an einer Gitarre und dürfen gerne einer persönlich Mode folgen. Mode im Sinne von: Das gefällt mir heute besser, das andere morgen.


    Fazit Empfehlung:

    Halterbarkeit = Elixir.

    Klang und Spielbarkeit = Geschmackssache.


    Mit wohlklingenden, haltbaren Grüßen

    Michel

    Hejhej.


    Seit gestern sind der Anvil- und der Highgain-Preamp "neu" im Shop. :/


    Naja, sie tauchen halt in der Sortierung "neueste zuerst" seit gestern zuerst auf. Dies ist nur eines von vielen Beispielen dafür, dass die Sortierungsfunktion nicht funktioniert. Die Sortierung "Bewertungen" zum Beispiel sortiert nach Alphabet, "Erscheinungsdatum" ist auch völlig willkürlich.
    Auch die anderen Suchparameter im Shop funktionieren nur alibimäßig. Sucht man nach Fuzz, kommen weder alle Fuzzes raus, noch sind alle Angebote Fuzzies...


    Usw.


    Kann man da mal nachbessern? Ich finde diese Funktionen nämlich recht wichtig. Bei inzwischen fast 1200 Gitarrenprojekten im Shop ist alles durchschauen kaum eine Option...


    LG Michel

    Hej, Gerhard.


    Danke für den Tipp. Scheint ein Teil zu sein, welches man sich auch einfach mal auf Vorrat hinlegen sollte.

    Nun die erwartbare Frage in einem DIY-Forum: Kann man das auch selbst bauen? :/ ;)

    Wenn das Teil für unter nem 10er oginool zu kaufen ist, kann da ja nicht soooo viel drin stecken, oder? Bei erstem nachgooggeln hab ich mal nix gefunden.


    Liebe Grüße

    Michel

    Hej, Einspanner.


    Der von Benny oben verlinkte Platinenhalter zum 3D-drucken kostet im Handel von Weller ja über 75€, ist aber vom Konzept her meiner Meinung nach gar nicht so schlecht mit den Magneten und dem Haltearm. Selbstdrucken ist für mich nicht drin.

    Beim Bauen meiner neuesten Fender Strat-/ Princeton-Kombi aus Noppen-/ Klemmbausteinen (logisch.. ähh.. legoscherweise ein Geschenk und vor allem das Innenleben des Verstärkers ist in Echt viel geiler als auf jedem Bild!) hatte ich dann den folgenden Gedanken:


    Gibt es ein sinniges Layout für einen solchen Halter aus Legotechnik o.ä.? Hab leider nix finden können und bin selbst viel zu unerfahren, um da etwas entwickeln zu können. Müsste mir erstmal ein Teile-Sortiment zulegen und probieren. Aber Lego ist ja preislich völlig aus der Bahn geraten. Auf Verdacht kaufen würde mich ja meine nächste Gitarre kosten...

    Fisher-Technik?


    Gibt es hier Bastler auch aus diesen Bereichen? Hat jemand ne Idee?


    Ich würde mir sonst für unter nem 10er den von Tuck verlinkten Halter mal zulegen und mit nem Haltearm aufrüsten (zu versuchen).


    mit gespannten Grüßen

    Michel

    So? Ich hatte gemeint, anhand diverser Stockflecken auf den ersten Bildern erkannt zu haben, dass es genau der Amp ist, den Jimi damals in Fehmarn auf der Bühne hat stehen lassen...

    > 100 000 €

    Micha ist ein reicher Mann.


    Der hat einen Solton in deutlich besserem Zustand als dieses 1500€-Schätzeken. Was mag der wohl jetzt wert sein? :/

    Ich denke: Unbezahlbar!!! :thumbup: :)


    Gutgehn

    Michel

    Hallo, Rasenmähermänner.


    Schöne Analogien hier:

    Im Wohnzimmer brauch ich auch keine 100W Röhre und und ne Funke ist da auch Luxus...


    Ich freu mich jedesmal, wenn ich meinen kleinen verwinkelten und böschigen Rasen mit nem Akkurasenmäher mähen kann. Schön wendig und leise. :whistling:


    Wenn ich das fast gleichartig Grundstück meiner Schwiegerleute mit deren Benziner mähe, kotze ich jedesmal vor Mühe, Krach und Gestank. :cursing:

    Die rechteckigen, unbepflanzten 2000qm meines Onkels damals mit Aufsitzrasenmäher waren dann wiederum geil. :evil:


    Wenn mir Motorengeräusch zum Rasenmähen fehlen würde, könnte ich meine Akkus ja mit Generator aufladen... :/


    Jeder Jeck ist anders. Ich gönne jedem das Seine.


    Auf, dass die Kabel lang genug bleiben.

    Mit frisch geschnittenen Grüßen

    Michel

    Hej, Markus, andere Interessierte und werte Tippgeber.


    Sämtliche Parameter werden nicht zusammenpassen. Praktikabel wird nur eine Variante mit Endpinbuchse und wahrscheinlich Piezo unterm Steg sein.

    Grundsätzliche Möglichkeiten gibt es ja viele, von denen man selbst aufgrund der eigenen Bedürfnisse auswählen müsste, die man aber auch erst mal kennen muss.

    1. Gedanke = Abnahme:

    - Mikro vor der Gitarre

    - Kontakt-Mikro (Transducer) unter oder auf der Decke

    - Mikro im Korpus/ Schallloch

    - Piezo unterm Steg

    - Magnettonabnehmer im Schallloch

    - Magnettonabnehmer am Griffbrett

    Hier ist der Piezo sicher am rückkopplungsunempfindlichsten (boah wattn Zungenbrecher ;) ). Die anderen Varianten könnten aber ohne Eingriff verbaut werden und wären daher auch mal leicht anzutesten. Der Piezo erfordert mindestens ein Loch in der Decke, welches aber unsichtbar unterm Steg verschwindet.

    Am Ende wird hier fast jeder einen Piezo wählen, weil er eben am praktischsten ist, aber es gibt halt auch andere Möglichkeiten, die man austesten kann.

    2. Gedanke = Ausgang (ja, ich denke da vor dem EQ dran):

    - Einbaubuchse

    - ohne Einbaubuchse

    Will man das Signal eines der o.g. Abnahmen aus der Gitarre rausbekommen, muss man durch den Korpus (außer beim Außenmikro oder Transducer auf der Decke, da ist man ja schon draußen...) oder das Schallloch. Durch das Schallloch hat den Vorteil, dass man das reversibel ohne Eingriff machen kann, aber dann baumelt da halt immer ein Kabel rum. Sieht sch...e aus und stört beim Spielen. Meiner Meinung nach nur für kurzes Austesten akzeptabel.

    Will man fest einbauen, wird ne Buchse erforderlich. Entweder extra in die Zarge oder als Endpinbuchse. Gegen die Endpinbuchse spricht eigentlich gar nichts, gegen die andere Variante halt ein extra Loch.

    3. Gedanke = Tonverstärkung/ -Beeinflussung:

    - ohne bzw. Preamp außerhalb der Gitarre

    - Preamp in der Gitarre

    - ohne EQ irgendwo im Korpus

    - in der Zarge

    - im Schallloch

    - mit Potis in der Decke

    Die ganze Regelung außerhalb der Gitarre wäre doch eine Paradeaufgabe für unser Forum. ;)

    Will/ muss man aber an der Gitarre regeln, wäre nur ein Schallloch EQ/Preamp ohne Holzbaumassnahmen möglich.

    Die Zargenpreamps haben sich bewährt, sind aber nie wieder rückbaubar, höchstens durch andere Preamps austauschbar.

    Die Schalllochsysteme werden immer mehr, sind aber sehr fummelig.


    Das alles wird die Suche nach einem geeigneten System nicht vereinfachen, aber das End-Ergebnis hoffentlich verbessern.


    Ich habe mit Saugnapfmikros angefangen, um meine erste Wanderklampfe zu verstärken <X und kam dann recht schnell auf Piezosysteme :thumbup: . Alle meine EAs sind damit ausgerüstet - Aktiv oder Passiv und ein guter Preamp macht alle klanglichen Nachteile eines Piezos ggü. Magnetabnehmern fast wett.

    Für gelegentliche Soundvarianten habe ich nen einfachen Schalllochpickup, das ist mal ganz nett. Aber ich spiele derzeit auch nicht öffentlich, sondern nur daheim.


    Der sehr langen Schreibe :saint: recht kurzer Sinn: Auch hier gibt es der Möglichkeiten gar viele, die sollte man für sich selbst austesten. Manche Sachen gehen ohne Spuren, die kann man ja mal ausprobieren.

    Am Ende wird es wie bei fast allen ein Piezo unterm Steg mit kleinem Preamp an Bord und Buchse im Endpin...


    Vielen Dank für die abnehmende, aber nicht nachlassende Aufmerksamkeit. :S


    Gutgehn

    Michel

    Hej, Legende.


    Aber egal, Hauptsache einer von den "Legenden" war am Werk, dann ist alles der heilige Gral :saint:


    Naja, :/ wüsste nicht welche Legende hier am Werk war :?:


    Ist mit Sicherheit der beste Solton GV-60 der je das Licht der Welt erblickt hat. Eine Auferstehung im Himmelreich, sozusagen. :saint:

    Sachichdoch. :saint: ;)


    :!: Hendrixianer, the legend :!:


    Sehr feine Geschichte, das! Jetzt fehlt nur noch n Soundfile.... ;)


    Liebe Grüße, gutgehn

    Michel

    So, werte Mit-Löter.


    Vielleicht Zeit für einen ersten Kommentar zum Buch der Familie Suhr (womit sich der ultraflache "Riot"-Witz erklären sollte... :/ ).


    Ich hab mir das umgehend beim großen A... bestellt. Sollte erst von denen geliefert werden, wurde aber wegen Schadensfall gecancelt. Erneute Versendung per Götterbotendienst, der hier eigentlich immer eine Vollkatastrophe darstellt. Prompt verzögerte sich die Zustellung auch bei denen. X(


    Kaum wartete ich zwei Wochen auf das Buch ... schon war es da! :rolleyes: Aber wenigstens kam es ... ich dachte schon, ich wäre dann auch mal nem Betrüger aufgesessen. Gottseidank geirrt. Puuuh.


    220 DIN-A-4 Seiten, gebunden mit Soft-Hochglanzcover, typische Amateur-Drucke von Amazon Italia. Qualität ok.


    Inhaltlich in die Kapitel "Theorie", "Experimentieren" und "Praxis" aufgeteilt, wird hier möglichst verständlich zunächst eben über Grundlagen geredet. Das ist naturgemäß sehr trocken und auch nicht mal eben so im vorbeigehen einzusaugen, aber Sascha macht das so gut das halt eben geht. "Theorie" bietet sicherlich sehr gute Basisinformationen, die jeder angehende (oder auch schon erfahrenere) Effektbastler sicherlich erstmal gut gebrauchen kann.

    Im "Experimentieren" geht Sascha feinerweise auf das hier im Forum auch beliebte LT Spice und die Möglichkeiten der Simulation zur Effektentwicklung ein. Schön.

    Dann wird anhand der durchgehenden Beispiele von Booster, Drive und Distortion auch schön dargestellt, wie man sich mit Breadboard und Streifenrasterplatine diese Effekte selbst zusammenschustert.

    Das bietet das, was der Untertitel des Buches verspricht: Einen "Einstieg" in die Materie "Effektpedale selbst bauen". Mit dem erworbenen Wissen sollte es dann auch leichter fallen, vorhandene Bausätze zu reparieren, optimieren, modden... Die Grundlagen sind angesprochen.


    Wie in der aktuellen Gitarre & Bass (6/22, S. 71) schon geschrieben, kann das Buch eine längere, sinnvolle Begleitung in die nötigerweise langwierige Einarbeitung in die Materie bieten.


    Es ist weder trivial noch überfordernd, einfach aber auch speziell genug, beschränkt sich auf die einfachen "Dirt"-Effekte und läßt Modulationen und Amp-Schaltungen komplett außen vor. Für erfahrene wahrscheinlich höchstens ein nettes, kleines Gimmick, für Anfänger auf jeden Fall brauchbar. Für mich alten Sack, der schon lange aus dem Lernalter raus ist, eine nette deutschsprachige Wegbeschreibung durch die vielen böhmischen Dörfer.


    Ich habe aktuell große Lust, mir endlich mal Steckbrett und Platinen zu besorgen und vielleicht mal den "Cranker" selbst aufzubauen, um ihn dann vielleicht zum neuen "EQD Special Cranker" zu erweitern. Das wäre für mich eine schöne Herausforderung ... leider erst nach der Sommersaison. Aber zu lesen habe ich jetzt genug.

    Ich freue mich auf Folgebände...


    Fazit: Unbedingt empfehlenswert für Anfänger des Effektgeräte-DIY, erst recht für englischschwache Löter.


    Viel Spaß

    Gutgehn

    Euer Michel

    Die Suchfunktion kann dein Freund sein. ;) :D

    Wollte ich schon immer mal schreiben. :saint:


    Guckst du z.B. nach „Silikonschlauch“, kommst u.a. auf „Heferlein, die das Leben erleichtern“. Sehr schöne Infos drin, auch für Nicht-Anfänger. :thumbup:


    Schönen Sonntachnoch!

    Michel

    Hejhej.

    Zum BB: Ja, macht Sinn bei zwei Fußschaltern. :thumbup:

    Oder ein 125b quer nehmen, dann sind die Schalter auch weit genug auseinander. Dann kommen die Potis allerdings wieder sehr nah an den Trittbereich heran... :/

    Zum Einlesen: Ja, genau. ;)


    Die LED befinden sich nach meinem Vorschlag in eigenen Schaltkreisen und benötigen daher eigene Widerstände. 1k ist da ok, vielleicht etwas hell. Hier bietet sich ein erstes Experimentieren an: Bestell mal z.B. 2K2 und 4K7 mit und setze die dazwischen, dann siehst du, wie unterschiedlich hell die dann sind. Dann nimmste einfach das, was dir am besten gefällt und lötest das sauber ein und packst das ordentlich in Schrumpfschlauch... Die LED aber nie ohne Widerstand betreiben, dann sind die sofort durch!


    Dann lass mich doch kurz noch was zur Verkabelung sagen, um dir die Unsicherheit zu nehmen: Da kannst Du nix kaputt machen, solange die LED nicht ohne Widerstand betrieben wird. Schlimmstenfalls brennt die LED durch und die kostet...? Eben.

    Du hast jetzt einen 2PDT, schaust von unten auf die 2 Ebenen á drei Pins, die eine Ebene hast du ja mit den Kabeln belegt, die sonst an den Kippschalter gegangen wären. Die anderen drei Pins sind noch frei. Der mittlere davon ist - nennen wir ihn mal- dein Pluspol. Hier hängst Du die LED und den Vorwiderstand dran. Die Reihenfolge ist relativ egal. Dann geht es weiter an den Pluspol der DC-Buchse, also dahin, wo laut Verkabelungsplan das rote Kabel dran ist (einfach mit an die gleiche Lötöse löten). Das alles kannste nach Belieben aber sinnvoll verschrumpfschlauchen (wenn die Funktion geklärt ist ;) ).

    Den Schalter nun in die "ein"-Position schalten, also so, dass der FOXX oktaviert. Nun hälst du ein (schwarzes) Kabel, welches mit der einen Seite an die Masse-Öse der DC-Buchse gelötet ist, im Wechsel an die beiden noch freien Pins. An einer leuchtet nun die LED, an der anderen nicht. Masse am "leuchtenden" Pin verlöten - verschrumpfschlauchen, fertsch! Schaltest du nun die Octave aus, wird der Strom vom Plus der DC-Buchse über Widerstand und LED im Schalter unterbrochen und die LED geht aus.


    Hab jetzt versucht, das so zu erklären wie ich es mir selbst erklärt hätte. Ich hab das verstanden, das sind gute Voraussetzungen für jeden Anderen. 8o

    Ansonsten entschuldige ich mich für mein Geschwafel. :whistling:


    Viel Spaß. Mit fuchsigen Grüßen

    Michel

    Hej, Simons (Mie. und Be.) ;)


    Ergänzend zu Simon B. Tipps:


    Zu 1:

    Grad nur kurz im Vorbeigehen fotografiert:


    Das ist eines meiner ersten Projekte gewesen. Wie man sieht, ein 125B mit zweitem Fußschalter. Eng, geht aber zur Not. Mir reicht das, da ich den Bypass-Schalter so tief wie möglich ins Gehäuse geschraubt habe und den Oct so weit wie möglich rausschauen ließ. Lediglich mit den Potis bin ich etwas unzufrieden, da war ich zu geizig mit dem Platz (selbst schuld, sind ja frei verdrahtet und daher frei positionierbar. Sch...? Designfallen! :evil: ). Ein BB wäre insgesamt wohl besser, vor allem für die Bühne.

    Zu 2:

    Ein 2PDT Schalter reicht. Eine Ebene so wie den Kippschalter verdrahten, die zweite Ebene für die LED.

    Zu 3:

    Du bist frei in deiner Wahl. 3mm oder 5mm, gelb, rot, blau, pink... Dann wird´s halt bunt und unterschiedlich hell. Bestell die gleiche LED und Vorwiderstand aus der BOM oder besser zweimal die gleiche LED je mit Fassung deiner Wahl und entsprechendem Vorwiderstand. Denn Bethkes Simon hat da leider Recht: Klaus legt mal das, mal das bei.

    Zu 4:

    Leg den Kippschalter dann mal neben den 2PDT und verkabel das genauso wie im Verdrahtungsplan gezeigt auf der einen Ebene. Dann klappt schon mal das Octavschalten. Die LED und den zweiten Widerstand dann auf der zweiten Ebene: Von DC Buchse "+" über Schalter, Widerstand, LED an "-".

    Welches Kabel wo dran? Jetzt solltest du dich mal mit der Schaltlogik eines PDT befassen. ;) Oder versuch es einfach mal, kaputtgehen kann eigentlich nix, solange du die LED nicht ohne Widerstand betreibst...


    Zum Sound:

    Ein sehr bassiges, volles Fuzz, dass sehr stark komprimiert und meistens (an guten Tagen bzw. in der richtigen Kombi mit anderen Effekten) so nebengeräuscharm ist, dass es fast wie ein Noisegate wirkt! Richtig, FETT! Die Octave ist interessant, aber nur als Gimmick für mich verwendbar. Zum Ausprobieren, ob Fuzz und Octave up überhaupt etwas für einen sind, sehr gut geeignet. Drive rausregeln eignet sich dann, um die Octave alleine mit anderen Effekten zu betreiben, auch interessant.

    Ein schönes, einfaches Testobjekt. Naja, es ist immer noch auf meinem überfüllten Board, also ist es nicht einfach nur "nett". ;)


    Hoffe, das hilft. Wenn das mit der 2. LED nicht klappt, darfst Du nochmal fragen. ;) :thumbup:


    Gutgehn

    Michel

    Ja, geniale Idee, also sicher nicht von mir. ;)

    Der Trimmer daneben hat ja gerade den Sinn, den passenden Wert für den Vorwiderstand zu ermitteln, indem man die gewünschte Helligkeit der LED einstellt und dann den Wert zwischen den beiden Pads messen kann. D.h. also, dass man die dort eingesetzte LED auf jeden Fall anschließend woanders einbauen will, da ist Festlöten vielleicht hinderlich.


    Zum Auslöten kam hier letzthin der wahrlich geniale Tipp von einem Silikonschlauch auf der Entlötspritzenspitze, quasi ein Spitzen-Tipp! :D


    Viel Spaß

    Gutgehn Michel