Posts by l0e5t1

    Nochmal Hallo!


    Zwischen OPAmp und Dioden sind hier 10k, d.h. der zusätzliche Reihenwiderstand zu den Dioden sollte deshalb deutlich kleiner ausfallen. Vielleicht mal 2k2 oder 4k7 probieren oder einen 5k-Trimmer und nach Einstellung des "Wunschsound" herausnehmen, ausmessen und einen entsprechenden Festwiderstand einsetzen. Willst Du eine einzelne Diode zusätzlich asymmetrieren sollte der entsprechende Widerstand nochmals deutlich kleiner ausfallen also vielleicht 560 oder 820 Ohm. Der Kondensator sollte in der Gegend von einigen nF (Nanofarad, nicht Piko-!) liegen.


    Soso, aus Weikersheim - schau an, die Welt ist klein,
    dann an die Tauber einen Gruß zurück vom Main!


    Loesti

    Auch so Guten Morgen,


    Der Reihe nach:

    • ohne Dioden hat m.m. der FET geklippt
    • sicher, aber ein einzelner FET klippt immer mehr oder weniger asymmetrisch, d.h. man erhält aufgrund der quadratischen Kennlinie sehr viele relativ scharf klingende geradzahlige Harmonische.
    • man kann die Dioden auch in den Feedbackzweig des OPAmp packen, das empfiehlt sich aber insbesondere für Highgain. Mit nur 2 Siliziumdioden ist aber auch das dann ein "Hardklipping". Die Germaniumkennlinie ist da etwas "runder". Ähnlich klingt es mit einem kleinen Reihenwiderstand zu den Klippingdioden. Oder man nimmt zwei Klippingpaare in Reihe und setzt dem einen zusätzlich noch einen Widerstand parallel. Da kann man dann auch wieder einen Reihenwiderstand zufügen, usw., so wird das Klipping auch mit Siliziumdioden "soft". Bei sehr komplexen Netzwerken empfehlen sich Schottkydioden aufgrund ihrer geringeren Durchlaßspannung.

    Gruß, Loesti

    Vermutlich eine aktuelle Abart des alten chinesischen Geometrielegespiels "Tangram", womit sich der Musiker als Anhänger des musikalischen Subgenres "Mathcore" offenbart.

    Inbetriebnahme


    Ein-/Ausgänge
    9V/U0: Batterieanschluß
    Inp./U0: Eingang Instrument, hochohmig
    Out/U0: Ausgang
    Par: gepuffertes Eingangssignal, zusätzlicher Kondensator zum auskoppeln ist erforderlich
    Fdb: zusätzlicher Ausgang für Feedback-Anwendungen, benötigt bei Verwendung i.d.R. ebenfalls einen Kondensator
    IVC/Ref.: interner DC-fähiger Steuereingang auf Ref.-Spannungsniveau (ca. 2,5 bis 3V), bei Nichtverwendung zu brücken!
    EXS/U0: externer DC-fähiger Steuereingang auf U0-Niveau, bei Nichtverwendung zu brücken!
    EXP/U0: (externer) Steuereingang für AC. Zusätzlicher Kondensator ist bei Verwendung erforderlich.


    Erste Schritte
    -bei den ungenutzten Operationsverstärkereinheiten des ICs alle 3 Ausgänge (jeweils ganz außen) auf invertierende Eingänge legen (jeweils direkt daneben) und die nichtinvertierenden Eingänge (jeweils der dritte vom Rand) auf "Rev." legen.
    -Batterieanschluß legen
    -IVC und Ref. sowie EXS und U0 brücken
    -Eingangs-/Ausgangsbuchse legen
    Die Steuerung ist so beschaltet leicht geöffnet und es sind bereits einige einfache Soundexperimente möglich:


    Experiment 1: "Par." über Kondensator, Pegel-Poti gegen U0 und noch einen Kondensator auf "EXP" führen. Man erhält einen leicht glasartigen Klang mit hoher Dynamik, der daher in Abhängigkeit des Pegels allerding schon sehr schnell übersteuert.
    Experiment 2: wie vorher, jedoch anstelle des Poti einen Effekteinschleifweg legen. Interessant sind Kompressor, Verzerrer, Chorus und/oder Delay. Insbesondere Kompressoren sind im Zusammenhang mit Ringmodulatoren sehr hilfreich.Außer der Musiker sucht, z.B. im Jazzbereich gerade den impulsiv dynamischen Hüllkurvenverlauf. Diese natürliche Dynamik der Gitarre kann durch einen Rinmodulator noch erheblich intensiviert werden, bzgl. Abgleich siehe unten!
    Experiment 3: der Ringmodulator wird mit einem vorgeschalteten Stereochorus betrieben, linker Kanal auf "Inp.", rechter Kanal über einen Kondensator auf "EXP". Sehr beeindruckender, "metallischer" Klang!


    Im Weiteren ist es auch möglich einen festen oder auch variablen Abgleich vorzunehmen. Hierzu legt man im einfachsten Fall einen Trimmer (ca. 100k) zusätzlich zwischen "Rev." und "U0" mit Schleifer an "EXP". So ist es z.B. möglich, den Ringmodulator auf komplette Eingangsunterdrückung zu justieren. Der Klang des Effekts wird hierdurch sehr extrem, z.B. wenn wie in Experiment 2 ein Verzerrer verwendet wird. Allerdings ist der Ringmodulator in dieser Beschaltung dann stumm, wenn kein, bzw. ein zu kleines Steuersignal anliegt. Mit diesem "Abgleich"-Trimmer bzw. -Poti lassen sich alle vorherigen Experimente nun erneut mit einer größerer Variationsbreite wiederholen.
    Weitere Apps sind bereits in Arbeit!

    Hallo auch!
    Entschuldigung, wir hatten beim fachkauderwelschen leider diese Basics ganz vergessen. Eine erste kurze "Betriebsanleitung" folgt. Bert wollte noch einige Schaltungsverbesserungen durchgeben, weswegen der Schaltplan noch aufgeschoben war.
    Gruß, Loesti

    --- Ende Teil 1 (zu viele Zeichen ) ---

    --- was es nicht alles gibt --- bei dir auch eine Zigarettenpause?


    dazu müsste einer von zwei Gitarristen ein echtes Stereo-Rig mitbringen.

    Und das auch entsprechend vorab mit dem Veranstalter (bzw. Studio) kommunizieren und vertraglich fixieren, daß für Instrument xy zwei Mikrophone (oder 3, vom Typ "yz", mit Splitter, mit Inverter, inklusive standsichere Stative für und mit Tisch in Höhe 90-120cm und was sonst noch alles) dann zum Konzert auch tatsächlich zur Verfügung stehen. Zuallererst muß sich der Musiker und die Band als Ganzes aber ein Soundkonzept erarbeiten und was hierbei die speziellen Fragestellungen einer "Stereo"-Gitarre angeht hatte ich eben diesen Thread auch einmal angedacht.
    Grüße, Loesti

    Hallo!


    Jede richtige 4x12"-Box

    Was für Bert eine "richtige 4x12"-Box" ist, das ist natürlich auch einfach Berts subjektive Wertung.

    Kostet halt ca. 30-40% von der Amp-Leistung. Ist dann auch immer der LS der zuerst flöten geht. Dann sein paralleler Nachbar. Dann ist Ruhe.

    P.S. Ich halte es trotzdem für Dummfug, nicht böse sein

    Wenn also eine 4x12 in Stereo, dann müsste ein Teil der Speaker ein anderes Signal bekommen.

    Da sind wir ja wohl im wesentlichen einer Meinung, daß diese Holzhammermethode nicht das Mittel erster Wahl sein kann. Aber immerhin, die Methode ist effektiv und einfach zu realisieren, gerade heutzutage wo auch tatsächlich dafür ausreichend belastbare Chassis zur Verfügung stehen und insbesondere bevor man in Versuchung kommt einen Powersoak zu verwenden. Man könnte das durchaus auch mit einem Wechselschalter an der Rückwand realisieren. Von daher war ich für den Exkurs mit der 4x12 auch dankbar. Im übrigen hat aber auch ein offenes LS-Gehäuse schon einen ähnlichen akustischen Effekt.


    Ich hab letzten Sommer ein OpenAir gemischt, wo auch ein Basser mit ner 8x10" auflief.

    Klar, ohne Reflektionen (im Bassbereich insbesondere in der nächstgelegenen Raumecke) ist der ganze schöne Effekt auch dahin. Gut, bei theoretischen Überlegungen zum akustischen Freifeld vergisst man manchmal dann doch den Boden unter den Füßen, aber der ist bei einem sehr gut besuchten Open Air eben auch sehr gut gedämmt.

    Die Phasenauslöschungen sind statisch, und das ist vllt auch das Gegenteil zu Modulationseffekten (Chorus wird ja gern mal als "Soundverbreiterer" genutzt): Modulationseffekte täuschen dahingehend Ohren besser, dass die Phasenauslöschung Moduliert wird. Das Ohr bekommt ständig neue Informationen und es kann der Schein entstehen, dass die Schallquelle "breit" wäre.

    Genau, statische Phasenauslöschungen (statisch im Frequenzspektrum!) können aber trotzdem auch schon sehr hilfreich sein, denn sie stellen für den Hörer einen (hier statischen) akustischen Fingerabdruck dieses Instruments dar. Hiermit kann ein "vermatschen" von z.B. zwei Gitarren untereinander schon sehr wirkungsvoll beseitigt werden. Davon abgesehen stellt Musik technisch gesehen (üblicherweise) eine Amplituden- und Frequenzmodulation dar, wodurch ein im Frequenzspektrum statisches Phasenbild automatisch auch seine dynamische Modulation erhält.


    In Räumen gilt das alles genau so, hier haben wir aber unser Ohr so trainiert, dass wir beim hören den Raum versuchen "rauszurechnen", um wieder zu wissen: wo ist die Schallquelle (wo hat der Säbelzahntiger geknurrt )
    Darum "verschwinden" statische Räume auf Aufnahmen auch nach einiger Zeit

    Deswegen ist es auch so schön, diesen Reflektionen einen zusätzlichen und für jedes Instrument individuellen frequenzspezifischen "Farbanstrich" zu verpassen.

    Hallo!


    Jede richtige 4x12"-Box ist ja von Haus aus Stereo durch den verpolten LS rechts oben. Also, Pseudo-Stereo. Sonst klingt die auch nach nix!

    Ja, da hat sich unser Lötbert einmal mehr als Kind der goldenen Achtziger geoutet.
    Ich kenne die Geschichte so:
    Ursprünglich war diese Verpolung, ich meine man nannte diesen Lautsprecher dann "reversed speaker" wohl tatsächlich ein Geheimtipp. Das Ergebnis passte dann perfekt zu den Soundvorstellungen des damals aufkommenden glam-rock und es war mit der zunehmenden Verbreitung von leistungsstarken Transistorendstufen durch Preisverfall beim 2N3055 einfach möglich geworden, zur Erzielung dieses Breiteneffekts einen guten Teil der Endstufenleistung zu opfern. Aus dem Geheimtipp wurde binnen eines Jahrzehnts ein Massenphänomen, so daß gegen Ende der Achtziger tatsächlich ein erheblicher Teil der vorhandenen cabs gemoded war. Mit dem großen Röhrenretro und Verbreitung der Praxis, auch auf kleineren Konzerten die Gitarren abzunehmen und über PA laufen zu lassen, ist dieser Trend in sehr kurzer Zeit wieder in Vergessenheit geraten. Wie Lötbert auch schon geschrieben hat, ist dieser "Reversed Speaker" sehr anfällig, so daß mittlerweile wohl auch die meisten Antikboxen nach Lautsprecherwechsel wieder in Phase verkabelt sind. Den Unterschied hört man in jedem Fall aber sofort.


    Ampeg z.B. hat bei der SVT-Box (8X10) einzelne Speaker bewusst "verpolt" angeschlossen.

    Oh ja! Für den Musiker im Nahfeldbereich der Box ist das zwar eher unangenehm diffus, dafür ist es für das Publikum ein ganz beeindruckendes Erlebnis, wenn bei einem Konzert der Bass nicht über PA, sondern über solch eine Box läuft. Virtuell erscheint es dem Zuhörer dann so, als würde der Ton in Abhängigkeit der Tonhöhe aus verschiedenen Richtungen des Raumes kommen, also mit dem Basslauf gewissermaßen "wandern".


    Nehmt es mir nicht übel, aber Stereo? Aus einem Monosognal? Bei einer geschlossenen Schallwand? Nein. Einfach nein.
    Das was man erzeugt, sind Phasenauslöschungen für bestimmte Frequenzen. Das kann gewollt sein, weil es gewünschte Frequenzen featured oder dünn klingen.

    Wie definiert man Stereo? Durch die Art der Wiedergabe oder über den Höreindruck? Beides gehört doch aber eigentlich zusammen, denn die Frequenzen der Phasenauslöschungen im Schallfeld werden beabsichtigt richtungsabhängig gestaltet, damit beim Hörer der Eindruck einer verteilten Schallquelle entsteht.


    Würde im Umkehrschluss aber heißen, dass ca. alle Tontechniker die Ich kenne, mit denen ich gearbeitet habe oder von denen man was ließt dies nicht wüssten und die Box falsch abnehmen.

    Frag doch einfach mal die Älteren. In den Tontechnik-Lehrbüchern aus dieser Zeit findet sich immer mal wieder der Hinweis, sehr genau darauf zu achten, nicht den "Reversed Speaker" zur Abnahme zu verwenden. Ich habe das Thema jetzt dafür auch einmal gegoogled und muß feststellen, daß dieser Trend offenbar inzwischen tatsächlich in Vergessenheit geraten ist und somit für Toningenieure daher auch keine Relevanz mehr hat.
    Etwas traurig finde ich die offenbar gängige Praxis, 2 Gitarren einer Band jeweils Mono zu mikrophonieren und dann im Panorama mehr oder weniger weit nach links und rechts zu setzen. 80% des Publikums hören dann im wesentlichen nur eine der Gitarren, das ist für Musiker zwar interessant, da man sich mit einem kurzen Weg durch die Menge jeweils die eine bzw. andere Gitarre separat anhören kann, es ist im Gesamteindruck aber unausgegoren. Wird eine Gitarre Stereo mikrophoniert, voll L/R gepant und die zweite Gitarre dann Mono in die Mitte, so sind beide Gitarren überall im Publikum gleichlaut und überall im Publikum auch transparent unterscheidbar. Das wäre das Thema Stereo und Tontechnik.
    Grüße, Loesti

    Hallo Ioco,
    Danke für die Infos! Interessant wäre noch zu wissen, wie die FETs für diese Schaltung ausgemessen werden müssen und vielleicht kannst du bei Gelegenheit auch noch ein par DC und AC Spannungswerte mitteilen?
    Gruß, Loesti

    Hallo Bert!
    Danke für die Info, ein bischen hatte ich so etwas schon befürchtet. Aber es freut mich, daß es dann also doch noch einigermaßen geklappt hat und um das Ergebnis kann man dich sicherlich auch ein wenig beneiden. Auf deine Änderungsvorschläge bin ich schon sehr gespannt!
    Gruß, Loesti

    abnd, bzw. moinmoin,


    Sehr interessant! Hast du auch schon mal versucht, den 2N7000 über den 4k7 (also SRPP-Betrieb) in die Drainleitung der LNDs zu integrieren? Warum ist eigentlich der erste 680n so klein und der zweite so groß?


    Gruß, Loesti

    Hallo Leute,
    Habt ihr auch einen Twin? Oder mögt ihr euren Combo/Stack so gerne, daß ihr euch den gleich noch ein zweites mal gekauft (bzw. gebaut) habt?
    Also ich habe daheim immer schon mit Stereochorus über die Stereoanlage gespielt und mir dann auch irgendwann einen Twin gebaut und kann und will gar nicht mehr anders.
    Also an alle mit Erfahrungen oder Fragen, Tips oder Storys zu Amps, Effekten und Verkabelung im Bereich Probe/Auftritt/Aufnahme: lasst es uns wissen.
    Grüße, Loesti


    PS: Natürlich mache ich da gleich mal noch den Anfang:
    Stereochorus gibt dem Sound schon ordentlich Basisbreite, aber noch breiter wird es, wenn man im Effektweg schon weiter davor Stereosignale verwendet. Wenn man z.B. 2 gleiche Verzerrer hat, kommt der Stereochorus einfach davor und das klingt dann richtig breit!
    Vielleicht habt ihr ja auch schon viele verschiedene Mono-Bodentreter? Damit geht's noch besser! Einfach anstelle von Links/Rechts-Signalen im Effektweg zuersteinmal nur Sum/Dif-Signale verwenden. Hier mal eine relativ einfache aber sehr effektive Schaltung zur Umsetzung:



    Der erste Plan zeigt die Addier-/Subtrahierschaltung, im zweiten Plan ist der Splitter mit einem einfachen Phaser. Wichtig ist, die Signale "Basis" und "Breite" im Effektweg nicht zu vertauschen und die Verkabelung gegen Brumm immer gut zu bündeln. Man könnte die Schaltung natürlich auch gleich mit zwei Verzerrerplatinen in ein gemeinsames Gehäuse packen. Regler braucht die Schaltung keine, da die Vol.-Potis in den Einzeleffekten diese Funktion jetzt übernehmen. Wer schon einen Stereophaser oder Stereochorus hat braucht die 2. Schaltung natürlich nicht mehr, sondern verwendet einfach sein Gerät als Splitter.
    Der Aufbau auf Lochraster ist mit etwas Übung, Sorgfalt & Geduld relativ problemslos, bitte die Entkoppelkondensatoren dabei nahe an die ICs setzen und die Widerstände zur Zwischenspannungsversorgung sternförmig auch direkt daran.
    Vielleicht - bei mehr Interesse - mag ja der Klaus oder ein Kollege aber auch eine Plantine bzw. Bausatz dazu machen?

    Hallo zusammen!
    Hier also mal das Stickmuster. Eine Warnung vorweg: dies ist kein Anfängerprojekt! Wirklich nicht!
    Aufbau ist auf Streifenraster, ich habe 3'er-Inseln, man kann auch durchgehende fräßen oder blanke Lochraster verwenden, Brücken und Bahnen verlaufen immer senkrecht, manche Brücken lassen sich auch auf der Lötseite ersetzen, sind jedoch in jedem Fall eingezeichnet. Als aktive Transistoren (im Plan "AGC") habe ich 4x BF175 mit hfe=30 +/- 3% aus meiner Alchemietruhe herausgekramt und ausgemessen. Lötbert will mit Germanium bauen. Wenn sich sonst nochjemand sofort beteiligen möchte, es sollte sich auch jeder A-Label Linear-TUN eignen, dann aber vielleicht besser sockeln. QuadOP und BF würde ich, um flexibel zu bleiben und wegen Toleranzen, in jedem Fall sockeln, BC547 sind unkritisch, da gegengekoppelt. Bitte Footprint beachten, Basis bzw. Source werden zur flachen Seite hin abgebogen, Collektor bzw. Gate sind die quadratischen Augen. Widerstände sind 1%. Die LED muß blau sein, ansonsten 2 grüne seriell, da Zenerfunktion. Zenerdiode zwischen Kondensatoren ist 5,6V, Pluspol wie bei Elkos daneben, kann wohl aber auch durch 2k7 ersetzt werden (dass die blaue etwas leuchtet). 2 liegende R oben sind wirklich nur 33 Ohm und nicht etwa "k"! Die unbenutzten OP-Einheiten bitte gegenkoppeln und auf "U0" legen.
    Ausgiebige Lochrastererfahrung sollte vorhanden sein. Ich habe für den Erstaufbau ca. 6h gebraucht. Die danach gemachten Optimierungen und Anpassungen habe ich hoffentlich alle korrekt übertragen. Deswegen: keine Gewähr und besser an dieser Stellen nicht mehr als 2 oder 3 Mitbauer. Es ist ein Experimentierboard und kein Fertigeffekt, d.h. Freude am nachfolgenden experimentieren sollte vorhanden sein.
    Dann viel Vergnügen und Erfolg, hier die Strickmuster, Schaltplan folgt.



    Edit: hier jetzt überarbeitete Bilder, Erläuterung folgt.


    Grüße, Loesti

    - offtopic -
    Hallo Lötbert,
    Ja, das "s" gehört da hin, so ist mein Name. Gegenfrage - du hast bei Lötbert nicht etwa ein "a" vor dem e unterschlagen?
    Wenn du deine Experimente mal beiseite legst, könntest du den Aufbau aus dem nächsten Beitrag zur Verifikation mal - gerne auch gleich mit deinen Germaniums - austesten, ich hoffe du hast die Bauteile parat. Ist zwar für dich langweilig im Vergleich zu einem Kompaktbender, aber ich denke es lohnt sich.
    Hallo roseblood11,
    Nein. Könnte es sein, daß du in meinem Beitrag nur das Bild angesehen hast und auf dem Bild auch noch auf die falsche Seite? Du hast aber nicht zufällig vielleicht ein Dubreq 350S zum tauschen parat, dann könnte ich mir vorstellen, nochmal darüber nachzudenken. Aber bestimmt würde sich auch der Lötbert freuen, wenn du trotzdem mitbastelst...

    Re Zwischenmeldung
    Hallo zusammen!
    Der 9V Musteraufbau läuft. Beim ersten Duett mit dem UE300...

    ... hatte ich dann als Lohn für die Mühen gleich auf Anhieb einen Klang, der sehr an den Chorus aus Purple Rain von Prince erinnert.
    Ich werde die Dokumentation zum Aufbau jetzt entsprechend noch updaten und mich dann bald wieder damit melden.
    Grüße, Loesti