Posts by l0e5t1

    Da würde ich an Deiner Stelle zuerst einmal in Simulation und Aufbau Nanofarad anstelle von Picofarad verwenden, so wie beim Vorbild auch.
    Weiter kann es dann noch sein, daß Du in der Simulation R8 gegenüber R9 um ca. 20% erhöhen musst. Solche Oszillatoren mit exakt gleichen Hälften schwingen nämlich schwer an. In der Praxis reichen aber oft die Bauteiletoleranzen schon für die benötigte Asymmetrie, in der Simulation gibt es die eben nicht.

    Da gebe ich dem Vorschreiber recht, Glüh- bzw. Halogenglühlampen sind (leider) das einzig farbechte Leuchtmittel.
    Wenn es auf die Farbechtheit weniger ankommt tun es auch Energiespar- oder LED-Lampen, zumindest wenn man nichtflackernde Exemplare verwendet.
    Zur Position finde ich persönlich 2 gleichhelle Lampen über Kopf links/rechts auf ca. 45° Höhe am angenehmsten.

    Danke Simon!
    Ich habe mich schon bemüht das "warum" nachvollziehbar zu erläutern, wo es nicht geklappt hat tut es mir leid.
    Vom Querschnitt reicht ein normales Klinkenkabel gerade für einen G3 natürlich vollkommen aus und bei der Leistung kann man natürlich am Top auch problemlos die Klinkenvariante mit Schaltkontakt und Dummy umsetzen.
    Natürlich ist mir auch bewusst, daß Klinke gewisserweise Standard ist und ich will auch den Herstellern nicht unterstellen, daß sie nur aus Profitgründen statistisch 2,3 OTs pro abgesetztem Röhrenamp verkaufen wollten.
    Generell ist die 6,3'er Klinke eigentlich eine gute Sache, hat ja schließlich nicht umsonst schon über 100 Jahre (ursprünglich Telephon-Handvermittlung am Patchboard durch das "Fräulein vom Amt"!) auf dem Buckel. Problematisch ist, das es für die 6,3'er keine Norm gibt, jeder Hersteller macht sie ein bisschen anders und nicht alle passen untereinander wirklich gut.
    Aber für Lautsprecher gibt es, wie oben dargelegt, besser geeignetes.

    Hi!
    Es gibt da viele Fallstricke welche die Sicherheit bzw. den Erfolg gefährden können und die man als Laie so erstmal einfach nicht auf dem Schirm hat. Z.B., um wieder aufs eigentliche Thema zu kommen, daß man einen Röhrenverstärker niemals im Leerlauf (also ohne Last) betreiben sollte, weil sonst OT und Endröhren ganz schnell irreparablen Schaden nehmen. Deswegen ist auch eine Klinke für den Speaker heikel, denn einmal über das Kabel gestolpert und rausgezogen und man hat das Malheur.
    Besser wäre XLR oder irgendein günstiger Chinaplug mit Verriegelung, oder, wenn Klinke, dann eine mit Schaltkontakt der den Ausgang bei herausgezogenem Kabel auf einen ausreichend dimensionierten Lastwiderstand legt.
    Und an einer Box verbietet sich Klinke ohnehin generell.
    Grüße, Loesti

    Hi Christof!
    Meine Sorge mit Schwingung und Pickup war hauptsächlich, daß der OP über Erdung bzw. Schirmung im Instrument seinen eigenen nichtinvertierenden Eingang treibt wenn der Pickup verdreht angeschlossen wurde. Da würde dann auch keine Gegenkopplung mehr helfen.
    Die Intaktheit des Gegenkopplungszweigs hattet Ihr ja jetzt auch beim 2. nichtfunktionstüchtigen Board nochmals schön verifiziert.
    Hier einen ausgesprochenen Klasse-B OP und Exoten wie den 4250 zu verwenden wundert mich ohnehin etwas, aber vermutlich wurde da beim Design Augenmerk auf Batterielebensdauer gelegt.
    Gruß, Loesti

    oder Ihr habt eine Hochfrequenzschwingung drauf. Oszi habt Ihr vermutlich nicht parat?
    Ihr könnt mal den Pickup beide Seiten ablöten und schauen ob Ihr dann an Pin2 und Pin6 die gewünschten ca. 4,5V Volt bekommt. Wenn ja, dann den Pickup mal andersherum anlöten.

    Interessant wäre noch die Stromaufnahme der Schaltung zu messen: am Output zwischen 2 und 3 wo jetzt die Brücke ist kommt das Multimeter auf "Current" und "DC", wie immer im höchsten Messbereich anfangen und dann ggf. Messbereich anpassen.

    ;)

    Hi,
    Egal ob R15 nach vr oder GND geht, die Verstärkung der Stufe liegt bei 0.00045


    LG uwe

    Hi,
    wenn schon, dann 1,0045 ;)
    Aber solange der R15 auf GND geht wird die DC-VR am nichtinvertierenden Eingang entsprechend mitverstärkt und dann ist bei ca. Faktor 1,8 eben schon Schluß.

    0,6V (RMS!) ist doch ein stattlicher Pegel im Vergleich zum buffered Bypass.
    Vermutlich gab es von dem PCB verschiedene Makes oder Bestückungsvarianten und eine Version mit Ge-Dioden. Da wurde dann nochmal Faktor ≈1,5 verstärkt und dann macht auch der C11 Sinn als ≈-3dB Highcut.
    Für (geringfügig!) höhere Verstärkung muss dann der R15 natürlich auf VR statt auf GND gehen, sonst wird nicht nur der Offset des OP um den Faktor mitverstärkt sondern auch die VR.

    Naja, wird schon langsam deutlicher.
    Entweder der LM4250 hat die Vepolung nicht überstanden oder Ihr habt eine Hochfrequenzschwingung drauf. Oszi habt Ihr vermutlich nicht parat?
    Ihr könnt mal den Pickup beide Seiten ablöten und schauen ob Ihr dann an Pin2 und Pin6 die gewünschten ca. 4,5V Volt bekommt. Wenn ja, dann den Pickup mal andersherum anlöten.
    Ansonsten Klaus anschreiben, daß er Euch ein Briefchen mit frischen IC schickt, Dir, Marek, vielleicht auch gleich ein frisches Poti dazu?
    Interessant wäre noch die Stromaufnahme der Schaltung zu messen: am Output zwischen 2 und 3 wo jetzt die Brücke ist kommt das Multimeter auf "Current" und "DC", wie immer im höchsten Messbereich anfangen und dann ggf. Messbereich anpassen.

    Sehr interessant! Aber vermutlich sind in der Messung die Werte Pin6 und Pin7 vertauscht, nicht wahr? Trotzdem mysteriös. Kann einer von Euch mal die Spannungen Pin2 und Pin6 gegen GND messen, während das Poti gebrückt ist? Und dann Batterie wegschalten, warten bis zwischen Pin4 und Pin7 keine Spannung mehr ist und dann Widerstand messen, Pin2/Pin4, Pin4/Pin6 und Pin2/Pin6. Und kann einer von Euch nochmal ein Foto der Platine machen, wo das IC und insbesondere der Bereich auf der Platine vor Pin 4 scharf ist? Da scheint sich das Layout geändert zu haben.

    Ja keine Ursache. Das Du eine Stereobuchse hast habe ich auf dem Bild nicht erkannt. Da sollte dann das braune Kabel an den mittleren Kontakt, wenn Du also eine Monoklinke dort einsteckst, verbindet das automatisch auf GND. Und genau, solange eingesteckt ist, verbrätst Du Batterie.
    Deine negativen Spannungswerte sind unplausibel. Hast Du mit eingestecktem IC gemessen, schwarze Spitze auf GND und rote Spitze an den zu messenden Pin?
    Habe es jetzt erst gesehen, Dein Basspoti ist ziemlich malträtiert. Die Kontakte sind dort aufgenietet und sehr empfindlich. Man sollte überhaupt nicht daran herumbiegen. Wenn doch, dann fasst man das Beinchen vor dem Poti mit einer Spitzange und biegt bloß die angewandte Seite des Beinchens gegen die Zange, also ohne irgendwie Kraft auf die Vernietung auszuüben.
    Das Poti ist bei der Schaltung auch der neuralgische Punkt, weil darüber die Gegenkopplung des IC erfolgt. Du könntest zum Test mal ein Stückchen Draht, z.B. ein abgekniffenes Widerstandsbeinchen, auf der Platine vom linken zum rechten Pin des Poti anlöten um mal zu sehen, ob dann zumindest der Rest soweit funktioniert.

    Hi,
    Dir ist schon klar, daß Du am 3-poligen Outputterminal wahlweise mit einer Stereo-Ausgangsbuchse oder einer mit Schaltkontakt oder mit einem Kippschalter die Pins 2+3 brücken musst? Nur so bekommt die Elektronik ihre GND-Verbindung.
    Grüße, Loesti

    Hi,
    Sieht für mich so aus, als hätte da der Kommissionierer aus Versehen in die 1M-Schütte anstatt in die 1k-Schütte gelangt.
    Also überall wo braun-schwarz-schwarz-gelb-braun drin ist brauchst Du braun-schwarz-schwarz-braun-braun.
    Schreib dem Klaus eine Mail oder besorg sie Dir (schneller) woanders, die 1M täte ich einfach drinnen lassen und die 1-kiloohm dann huckepack darauf.
    Grüße, Loesti

    heißt das, dass Du die Inputbuchsemit einem symmetrischen Kabel ausgeführt hast und die Masse einer der beiden Innenleiter ist?

    Im Prinzip ja.


    Warum sollte ein Schrumpfschlauch Korrosion verhindern?

    Indem er das Kupfer vor Feuchtigkeit und Luftsauerstoff schützt.


    In einem meiner Geräte ist es so, dass fast alle Lötstellen, die ich bleihaltig mit einem Kupfer-Boxenkabel ausgeführt habe grünlich verfärbt sind. Also auch irgend eine Kupferverbindung - die Frage ist nur welche? Kupferacetat oder Carbonat oder Mischung mit Sulfaten?

    Natürlich oxidiertes Kupfer ist zumeist ein ziemliches Gemisch verschiedener Verbindungen mit verschiedener Farbe. Bin kein Chemiker, aber würde sagen "grünlich" spricht für Acetate oder Halogenide durch Reaktion mit Stoffen aus Kabelmantel oder Flußmittel. Hydroxide und Sulfate gehen tendenziell mehr ins bläuliche während Sulfide und reines Oxid anthrazit bis schwarz sind.

    Hallo Bernd,
    Danke, die Reihenfolge war ja: an der falschen Stelle suchen, empirisch die richtige Stelle finden, reparieren, staunen und dann erst verstehen. Aber da die Sache so perfekt zum Titel dieses Threads passte, wollte ich sie Euch nicht vorenthalten.
    Die Kupferoxydulgeschichte kannte ich übrigens bisher nur als Anekdote von Leuten die aber selbst offenbar keine konkrete Erfahrung damit hatten und hielt das daher eher für ein theoretisches Konstrukt. Auch in sofern eine wertvolle Erfahrung. Aber oxidierte Litze mag ohnehin keiner, egal ob jetzt als Diode oder als Bruch.
    Grüße, Loesti