Posts by L0E5T1

    Der "Minus"-Eingang vom Operationsverstärker ist ein sogenannter virtueller Nullpunkt. Dort kann man mit einer Audioprobe im Normalfall ohnehin kein Signal messen. Das Signal wird an diesem Punkt nicht als Spannung, sondern als Strom transportiert. Widerstände gehen so schnell generell eher nicht kaputt.

    Mess doch erstmal die DC-Spannungen am Operationsverstärker, die geben mehr Aufschluß.

    Die sind zum Schutz vom Operationsverstärkereingang. Sind bei den meisten Typen aber auch bereits integriert. Soundtechnisch machen die nichts, denn bis ein gegengekoppelter OPAmp 100mV Differenzspannung an den Eingängen hat, ist sein Ausgang schon lange in der Sättigung.

    Mellon: ich mach auch immer ganz gern die "umgekehrte Audioprobe": Gerät an Quäcker oder Oszi und in der Schaltung von hinten mit einer spitzen Pinzette den 50Hz-Brumm meiner Finger auf den Signalweg eingespeist, aber will Marko nicht damit durcheinander bringen.

    Steht auf deinem Q2 auch wirklich "2N3904" auf der flachen Seite? Hast du Q1 auf verdacht soherum gesteckt oder ist das wirklich gechecked? Hast du ein Multimeter? Dann mess mal Spannungen (Volt, DC, 20V-Range) an allen Pins von Q1 und Q2 gegen GND (also rote Strippe an jeweiligen Pin, schwarze Strippe irgendwo auf GND).

    Die Filter sind an solchen Anlagen genau das problematische: am Anfang lassen sie zuviel durch und nach kurzer Zeit nichtmal mehr Luft, werden mit Staub und Luftfeuchtigkeit zu einem weniger appetittlichen Biotop und teuer sind sie meist auch.

    Am schlimmsten sind die Fluxdämpfe in der Luft auch frisch, dann kondensieren sie an der Rachenschleimhaut zu den Kitzelhustennadeln. Von daher, wenn man den Dampf nicht frisch einatmet ist er auch nicht so böse.

    Wenn Du Dir trotzdem eine kaufen magst: wähl sie danach aus, daß die Filter günstig und gut erhältlich sind. Ansonsten kann man sich aber auch Dunstabzugshaubenmatte zuschneiden.

    Genau, Heizung im Rücken ist zwar angenehm, aber dann kommt Dir die ganze Wolke auch mit "Propeller" immer entgegen. Oft reicht es ja schon, die natürliche Konvektion im Raum auszunutzen und eben die Arbeitsposition entsprechend anzupassen.

    Ansonsten: ein kleines Steckernetzteil + passenden Axiallüfter bekommt man für 5 bis 10€.

    Beim Löten ausatmen, zwischenrein den Kopf aus der Dampfwolke nehmen und durch die Nase wieder einatmen, dann jukt es am nächsten Tag auch nicht im Hals.

    Wer tatsächlich Bleilot verwenden möchte oder für z.B. Germaniumbauelemente tatsächlich auch braucht, eben danach gut Hände waschen, am besten eine professionelle Seife mit EDTA. Ohnehin für Bleilot und RoHS-Lot jeweils eigene Lötspitzen verwenden, weil das eine mit dem anderen gemischt schon in kleinen Spuren klumpig wird.

    Danke Mellon, witzig, habe gerade zufällig die gleichnamige von Smashing Pumpkins gehört ^^


    Hallo Marco, Licht ist nicht so gut wegen Schatten und Oberseite kannst du sowieso auch selber checken, oder? Also mal die Lötseite zeigen. Was du auch mal probieren kannst: Effekt einschalten und an Amp, Volume ("Level") aufdrehen und zackig am Mixregler schrauben, hörst du dann Rauschen und Knistern? Dann wissen wir schonmal auf welcher Seite wir suchen müssen ;)

    Das Problem ist, dass ich einfach überhaupt keinen Plan hab, von IC´s, von Transistoren, von Schaltplänen usw.

    Das Problem wird sein, daß das mal wieder so ein Bausatz ist, wozu es überhaupt gar keinen Schaltplan gibt. Da können auch wir nicht wirklich helfen.

    Sind denn die Potiabdeckungen gegen die Platine isoliert? Fußschalterverkabelung genau kontrolliert? Alle Lötstellen nochmal genau angesehen? Pinbelegung und Polarität von allen Bauteilen und Buchsen gecheckt?

    Weiters könntest Du gute Fotos machen. Bei den bisherigen sind Reflexionen von der Lampe, so daß man nichtmal Lötzinn und Flußmittel auseinanderhalten kann. Fotografier mal unter einer hellen, gleichmäßig beleuchteten Decke oder heute Mittag outdoor. Weiters könntest Du bei Klaus anfragen, daß der beim Hersteller richtig Druck macht den Schaltplan rauszurücken.

    Wie beim Joghurtbecher auch: Inhalt nicht auf den Teppich.

    Die Kondensatoren haben eine weiche Schale und einen etwas härteren Kern, sieht verbruzzelt nicht schön aus, aber für solche Kleinstspannungen wie hier, nehmen die nicht so schnell wirklich Schaden.

    Wichtig immer: sparsam mit Zinn gibt die besseren Lötstellen.

    Ah so, sorry.

    Was Du da hast ist die Verpackung, das sind normalerweise lange Streifen und die Klarsichtfolie oben auf lässt sich abziehen. Bei solchen Einzelabschnitten ist das manchmal schwer einen Anfang zum Abziehen zu finden. Vielleicht schaffst Du abziehen, ansonsten vorsichtig mit Skalpell oder aber 2 Kanten 45° mit Scheere oder Saitenschneider zwicken. Aber Vorsicht, daß der Inhalt dabei nicht "weghüpft". Am besten über einer Schale oder einem Teller.

    Ein Pad dezent verzinnen.

    Den Transistor mit einer spitzen Pinzette am Gehäuse fassen.

    Das verzinnte Pad mit Lötkolben aufschmelzen und den Transistor mit dem entsprechenden Bein reinsetzen.

    Die anderen beiden Beinchen mit den Pads verlöten.

    Fertig ;)