Posts by L0E5T1

    Der Einfluss des Ruhestroms über die Gegenkopplungsdiode lässt sich allerdings (bei gleicher Verstärkung) reduzieren, indem man beide Widerstände des Gegenkopplungsteilers verringert.

    Ein anderer Effekt mit starker Abhängigkeit vom verwendeten Operationsverstärker in der betrachteten Schaltung beruht auf dem jeweiligen Gleichtaktverhalten. Gerade die TL07x bei 9V-Betrieb können schon bei relativ kleiner Eingangsamplitude in den unzulässigen CM-Bereich geraten. Wann genau und was sie dann genau machen wird dabei auch einer ziemlichen Exemplarstreuung unterliegen.

    Habe mich schon gewundert, es war noch ein kleiner Kondensator mit ner 101, also wohl 100pF mit dabei und ob der wohl auf C5 optional angedacht ist... Und heftig wäre schon gut, ich hatte jetzt das Bedürfnis schon noch weiter aufzudrehen was den Fuzz angeht. Ich habe aber noch andere Transistiren probiert, zB 109B und 2N2222 undzwar mit genau dieser fertig bestückten Platine und alle hatten Nebengeräusche beim stark aufdrehen des Fuzz und Volume. Bin aber auch noch nicht dazu gekommen die Kabel zu kürzen oder mir einen Multimeter zu holen um auf 4.5V zu biasen...

    Der 100pF wird wohl für C5 angedacht sein. Für meinen Geschmack an der Stelle aber etwas groß, da reichen 20...30pF. Ich tät ihn dem Q1 von Kollektor nach Basis spendieren.

    Wäre ein 10k Trimmer statt R14 ne Option?

    Ich denke, das ist genau das Problem zusammen mit dem Koppelkondesator am Eingang, dass dann die Grenzfrequenz zu hoch wird.
    Im Auslegen von BJT-Schaltungen bin ich nicht so fit, daher die Idee mit den Opamps als Plan-B, somit würde ich einen sauberen Eingangsbuffer bekommen.

    In dem "Brass"-Pfad wollte ich nix anfassen, da mir dieser Charakter des Brassmasters gut gefällt.

    Um die Basisspannung von T4 (Schaltplan Eingangspost) auf das Optimum von rund 2,5V zu bekommen, ist ein variabler R14 nicht hilfreich.

    Was die typischen Ausgangs- und tolerablen Eingangswiderstände bei Bass angeht, bin ich ja nicht so im Bild. Das wird vermutlich, mehr noch als bei der Gitarre, vom individuellen Musikstil und Anspruch abhängen.

    Pedalhersteller arbeiten nunmal gerne mit Schaltungen die selektierte Komponenten erfordern. Teilweise aus Notwendigkeit, teilweise einfach als Herausforderung für Plagiatoren. Zweiteres gilt gelegentlich auch für kursierende Schematics.

    Ob die Basisspannung für den zusätzlichen Inverter ("T4") nicht zu hoch ist? Glückssache oder eben richtig selektieren.

    Und die Eingangsimpedanz ist durch die Gegenkopplung effektiv sehr niedrig.

    Insofern würde ich vornedran erstmal eine ordentliche Eingangsstufe setzen. Dann kann man auch die Signale von Clean und Frequenzverdoppler tauschen um clean die richtige Phasenlage zu bekommen. Dem Frequenzverdoppler ist die Phasenlage ziemlich egal.

    Das die Mittelanzapfung des Übertragers auch am Emitterkondensator liegt, finde ich etwas befremdlich.

    Normal sollte sich der Chorus über einen Kondensator nach Masse "tasten" lassen, wie eBernd schon angemerkt hatte. Kann man ja mal mit einem offenen Klinkekabel probieren und den passenden Wert bestimmen. Das dürfte je nach Eingangsbeschaltung irgendwo im nF-Bereich liegen. Dann lässt sich die Aufgabe auch mit relativ bescheidenen Mitteln lösen:

    Der Kanal schaltet sich ganz normal und auf der 2. Schaltebene zieht bei jedem Schaltvorgang der eine Kondensator den Chorus kurz auf GND und der jeweils andere Kondensator wird entladen.

    Ohnehin problematisch ist die Frage, ob man beim Einschalten oder einem Kontaktpreller nicht im falschen Zustand landet?

    Taster und Schalter so nahe zusammen montieren, daß man sie normalerweise gemeinsam tritt?

    Oder im Chorus den Flipflop überbrücken, daß man ihn auch definiert schalten kann?

    Den Fall hatten wir doch schon einige Male. BC108C ist aber auch eine etwas radikale Bestückung.

    Will man das Gerät wirklich so heftig, hilft gegen Rundfunk und Schwingen ein Kondensator von 22 bis 47 pF auf C5 + ein Kondensator von 100 bis 330 pF auf der Platinenrückseite an Q1 von Kollektor nach Basis gelötet.

    Will man das Ding ohnehin etwas zahmer, nimmt man einfach andere Transistoren. Eine Möglichkeit ist auch, Q1 reversed zu betreiben, d.h. Kollektor und Emitter zu vertauschen. Einfach mal umdrehen probieren, geht nichts kaputt dabei, vielleicht gefällt es dann schon.

    Moin,

    kennt, oder gar hat jemand den kleinen Mesa Mark 5 ?
    https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Mesa…-GIT0032871-000

    Der hat einen Köüfhörerausgang, der allerdings auch bei einem niederohmigen Kopfhörer nur sehr wenig Leistung liefert. Macht keinen Spass damit über Kopfhörer zu üben.
    Kann mir das jemand bestättigen, dass das bei dem Modell so ist ? Oder müsste er doch lauter ? Ich finde jedenfalls keinen Fehler drin.

    Gruss
    Chris

    Ist doch heutzutage alles reglementiert. Gibt da so eine EU-Norm über zulässige Ausgangsleistung von Kopfhörer-Ausgängen. Gibt aber auch genug alte Applikationen für gute Kopfhörer-Verstärker.