Posts by l0e5t1

    Na wenn man von den 10 bis 20dB Germanium vs. Silizium nichts hört dann ist aber gehörig was anderes im Argen. Da täte ich mal nach HF forschen, Einstreuung am Aufbau, Eingang, PSU.

    Das hängt sehr vom geforderten Durchlassstrom ab, da auch eine LED eine ziemlich exponentielle Durchlasscharakteristik hat.
    Die geringste haben IR-LED (alte Fernbedienung schlachten!), dann kommen rote Exemplare mit ca. 1,6V.

    Leider bleibt immer noch relativ viel rauschen

    keine LEDs verbaut, an denen ich sehen könnte ob er in den begrenzer geht. Bei mir sind es jeweils zwei germanium dioden


    Na das ist dann wohl kein Wunder. Am Ausgang vom TL072 liegt dessen Eingangsoffset als permanenter DC-Anteil, da fließt durch die Germaniumdioden eben auch permanent Strom und zu rauschen ist nunmal mit die unangenehmste Eigenschaft dieser Germaniumdioden.

    wollte vorhin etwas auf Punktraster aufbauen, Layout dafür war fertig, dann musste ich aber feststellen, daß kein ausreichend großes Stück mehr da war :cursing:
    aufschieben war keine Option (Feiertag!), aber zum Glück gab's noch 3'er-Streifen, da hat es mit etwas "anpassen" dann auch ganz gut draufgepasst:

    :thumbup:

    Die Selbstoszillation wird aber genau durch den R27 begünstigt, außerdem "kostet" er Threshold und Pegel.

    Bleib doch mal bei den 10k und halbiere stattdessen R10 bis R12 auf 47k. Weiters kann man dann noch C6 und C7 verkleinern, 47nF oder 33nF.


    Edit: So gesehen ist die Schaltung hier auch ein (diskreter) Flipflop.

    1. Der Tiefpass am Eingang in der Form kostet enorm Pegel.
    2. D1 und Q3 bedingen einen Threshold, der könnte mit Germaniumexemplaren gesenkt werden.
    3. Die Wahl von 2k für R8 und R9 in der Stufe Q4/Q5 ist für den Treiber Q2 eine zu hohe Last, schon die ursprünglichen 10k sind etwas knapp gewesen.

    Den Differenzverstärker hast Du also noch gar nicht probiert?
    Rechteck rundfiltern ist schwierig, weil das i d.R. frequenzabhängig ist. Außerdem hat das Rechteck aus dem Komparator null Dynamik mehr.
    Wenn Du aber auf Komparator und Dioden "schwörst" geht auch das, folgendermaßen:
    - Mit Deinem TL07x wenn Du anstelle D2 und D3 Zenerdioden ca. 4V verwendest und jedem Eingang zusätzlich einen Pullup ca. 100k nach +9V spendierst.
    - Mit einem Negativrail-OPA wie dem LM32x oder LM358, wenn Du entweder an die Eingänge Pulldowns (wieder ca. 100k) nach Masse legst oder alternativ Deine Dioden umdrehst.

    Das mit C8 ist immer noch so. Die Basis von Q3 "borgt" sich darüber in der negativen Halbwelle etwas Ladung um über den Kollektor das 500-fache davon aus der Versorgung ziehen zu können, "parkt" die Ladung auf dem Koppel-C und pummt sie in der positiven Halbwelle zurück.
    Das mit den Dioden kann nicht gehen. An den Kollektoren von Q4 und Q5 liegen 0V bis 2V, die Operationsverstärker liegen aktuell bei 4,5V. Über die Dioden kann also nichts rein- und nichts rausfliessen.


    Edit:
    Die ungeradzahligen Oberwellen der geteilten Frequenz hast Du mit so einer Flipflop-Schaltung ohnehin im Signal. Da macht sich etwas Originalfrequenz, was ja die geradzahligen Oberwellen der geteilten Frequenz sind, doch eigentlich nicht schlecht.
    Für einen nichtverzerrenden Downoctaver benötigst Du einen gegengekoppelten Ringmodulator. Der muß dann allerdings sehr genau selektiert bzw. justiert sein, damit er nicht schwingt.

    O.k. Du bist bei Variante Differenzverstärker.
    Sind denn die Dioden raus, bzw. ersetzt durch die entsprechenden Widerstände?
    Wenn ja, welche konkreten Widerstandswerte verwendest Du?
    Und welche DC-Spannungen misst Du an Eingängen und Ausgang vom 072?

    Hallo Simon!
    Vielleicht ist es so gedacht, beide Kondensatoren parallel zu schalten?
    330pF + 1,5nF = 1,83nF
    Selber habe ich den Bausatz aber nicht. Ich weiß nur, daß es hier im Forum schon einige Probleme damit gegeben hat. Die Farbgebung der Kabel bei der Spannungsversorgung war glaube ich eine Zeit lang etwas verwirrend gestaltet, also bitte aufpassen!
    Gruß, Loesti

    Also wenn Du mit Deiner obigen Komparatorschaltung arbeitest, dann benötigst Du für den Operationsverstärker eine symmetrische Spannungsversorgung, also zusätzliche -9V.
    Wenn Du mit einem Differenzverstärker gemäß meinem obigen Link arbeiten möchtest und den mit einer asymmetrische Versorgungsspannung betreiben möchtest, dann muß der R4 nach UB/2 statt nach Masse geschaltet werden, alternativ zwei doppelt so große Widerstände, einer nach Masse und einer nach +9V.

    Da würde ich an Deiner Stelle zuerst einmal in Simulation und Aufbau Nanofarad anstelle von Picofarad verwenden, so wie beim Vorbild auch.
    Weiter kann es dann noch sein, daß Du in der Simulation R8 gegenüber R9 um ca. 20% erhöhen musst. Solche Oszillatoren mit exakt gleichen Hälften schwingen nämlich schwer an. In der Praxis reichen aber oft die Bauteiletoleranzen schon für die benötigte Asymmetrie, in der Simulation gibt es die eben nicht.

    Da gebe ich dem Vorschreiber recht, Glüh- bzw. Halogenglühlampen sind (leider) das einzig farbechte Leuchtmittel.
    Wenn es auf die Farbechtheit weniger ankommt tun es auch Energiespar- oder LED-Lampen, zumindest wenn man nichtflackernde Exemplare verwendet.
    Zur Position finde ich persönlich 2 gleichhelle Lampen über Kopf links/rechts auf ca. 45° Höhe am angenehmsten.