Beiträge von chorus

    Nun finden sich im Amp einige dieser Kohlemassewiderstände. Macht ein Wechsel auch an anderen Stellen Sinn? Ich meine wenn ich auf dem Board eh nachlöte ist ein Wechsel von Widerständen auch nicht das Problem. Oder im Bereich der Filterkondensatoren unter dem Blechdeckel, oder sonst wo?

    Wie wichtig ist die Wattzahl bei den 470 Ohm Widerständen. Der Plan gibt 1 Watt an. Wären 2 Watt ein Problem?

    Ich möchte diesen tauschen da er an einem Ende sehr verschmort aussieht.

    Danke für die Antwort. Super, dann kann ich nun die Bestellformulare ausfüllen.

    470 Ohm am Schirmgitter ist bei Git.-Amps eingebräuchlicher Wert für 6L6-GC Röhren, bei El 34 sind 1K-Ohm gebräuchlicher.

    470 Ohm sagt ja auch der Plan.


    Den Grünen konnte ich zunächst nicht lesen. Dank Fotoapparatvergrößerung lese ich nun 470 Ohm. Paßt also.

    Der andere sagte mir laut Codierung Gelb Braun Rot Gold 4.1 kΩ. Da hatte ich einen Lesefehler. Auch hier half mir die Kameravergrößerung die mir Braun Violett und Rot Gold zeigt.

    Bei Rückbau den Keramikkondensator entfernen

    Wofür kann dieser Keramikkondensator eingebaut worden sein?

    Kann ein Betrieb bei 6L6 - Beschaltung aber mit EL34-Bestückung bestimmte Schäden verursachen?

    Hier habe ich nun die Kondensatoren gekennzeichnet, die ich tauschen werde.

    Ich wäre für eine weitere Info dankbar, wenn da noch Kleinigkeiten sind die ich mitbestellen sollte.

    Soll ich noch bestimmte Fotos machen?
    Wurde die Modifikation auf EL34 richtig ausgeführt? Ich möchte auf 6L6 zurückbauen.

    An V1 steckt wohl eine noch originale 12AT7. Sie sieht nicht mehr gut aus (schwarz verkohlt)
    An V2 eine klingelnde Mullard 12AX7
    die beiden 7025 sehen noch gut aus.

    Ich hatte den Amp nur kurz an. Deulich wahrnehmbare Knuspergeräusche. Durch die beiden Vibratoeingänge ist irgendwo im Amp ein kleines Feuerwerk sichtbar. Die Suche nach Schmauchspuren war aber bislang erfolglos.

    Mein Ziel: Ein zuverlässiger funktionierender Amp, nahe am Originalzustand. Es ist mir natürlich klar, daß ich die alten Elkos und natürlich alle Röhren tauschen sollte.

    Sorry hatte da vorhin einen Vertipper.

    EL34 stecken drin nicht EL32

    Hier ein paar Übersichtsbilder vom Amp.

    Außer dem angesprochenen Kondensator und der EL34 Bestückung ist mir bislang nichts weiteres aufgefallen.

    Habe hier einen BFBM der mit EL34 bestückt wurde. Habe ihn geöffnet. Als erstes sah ich einen 100pF an einem Röhrensockel der nicht original zu sein scheint.

    Was meint ihr wegknipsen und dann die richtigen Röhren rein?

    Ich möchte zwei 4x12er Cabinets an einen AB-Switch anschließen. Diesen an den Spekerausgang eines Verstärkers anschließen, damit ich zwischen beiden Cabinets hin und her schalten kann.

    Frage:

    Sind dadurch ungünstige Belastungen, Schädigungen am Verstärker zu befürchten?

    Ich weiß, daß ein AB Switch dafür eigentlich nicht vorgesehen ist. Es soll natürlich nicht permanent so angeschlossen sein, sondern nur mal ein Stündchen um mich für das eine oder andere Cabinet zu entscheiden.

    Habe einen Blues Deluxe der kein Bias Poti besitzt. Ich möchte die Endstufenröhren tauschen. Wie gehe ich vor? Ist ein Class A Verstärker wie ich recherchiert habe. Einfach reinstecken?

    Ich habe einen Celestion G12H. Dessen Schwingspule reibt etwas am Magnet. Nicht stark, aber dieses Anecken reicht natürlich aus, dass es mich stört.
    Der Lautsprecher klingt über weite Frequenzen sehr gut und auch der Trommeltest auf der Membran lässt erahnen, dass es nur ein Hauch ist.
    Das Störgeräusch tritt bei unterschiedlichen Frequenzen auf, wenn der Lautsprecher in unterschiedlichen Drehpositionen eingebaut ist. (4 Befestigungspunkte = 4 Möglichkeiten des Einbaus)

    Warum sich der Lautsprecher in diesem Zustand befindet, kann ich leider nicht sagen. Überhitzte Spule, verrutschter Magnet oder nur Staub / Krümel im Luftspalt? Alles ist möglich.

    Ich weiss natürlich, dass ein Recone eine Möglichkeit darstellt, den Fehler zu beheben. Da dieser Lautsprecher aber aus den 60er Jahren kommt , möchte ich das nur als letzte Möglichkeit nutzen.

    Ich habe mich etwas informiert:

    Es scheint einen Weg zu geben indem die Staubkappe entfernt wird, danach Schwingspule und Magnet durch eine dünne Pappe auf Abstand gehalten werden um dann durch eine Benetzung der Spinne mit einem geeigneten Lösungsmittel + Zeit auf eine Entspannung=Zentrierung zu hoffen.

    Wer hat das hier bereits erfolgreich praktiziert?
    Gibt es Dienstleister, die sich anstatt eines Recones auf diese Reparaturmethode einlassen?

    2 Fragen, die ein DIY betreffen:

    Mit welcher Art Kleber wurden die Staubkappen früher befestigt? (Pappe auf Pappe)
    Mit welcher Art Kleber wurden früher die Spinnen befestigt? (Gewebe? auf Metall)

    Mit einer Strat hat der DR jetzt richtig Spass gemacht. Mit einer Les Paul ist es schon ein ganz schönes Brett. Das schiebe ich nun mal auf die mir ungewohnte heisse Einstellung. Ich werde das wohl noch etwas runterregulieren.
    Der Unterschied zwischen den neuen und den zuvor eingemessenen alten Röhren ist nicht so groß. Sicherlich ist da etwas mehr Tranzparenz, ein Plus an Höhen.

    Sind die JJ E34L von Tube Town nach Kennlinie gematched?

    Ich möchte jetzt nicht in Voodoo abdriften, aber ich habe mir überlegt auch die Vorstufenröhren tauschen zu wollen. So stehe ich da, vor diesem unglaublich breiten Angebot unterschiedlicher Marken in der AX7-Welt. Jedenfalls sollte ich mal eine ECC81 für die Treiberstufe testen, da dort momentan eine ECC83 steckt.

    Die neuen Röhren sind eingemessen.

    Ich habe alles 3 Stunden unter Beobachtung gehabt.
    Laut Voltmeter liegt das gematchte Päärchen stabil über verschiedene Einstellungen 0,5 mV auseinander.
    Nachdem ich mir dieser Sache sicher war und sich auch die zuvor schon gemessenen Anodenspannung zwischen min. 454 und max. 464 V bestätigten, habe ich einen Sollwert bei knapp unter 70% gesetzt.
    In Zahlen Messungen bis 37,7 mV bei 464 V und 38,5 mV bei 454 V.

    Allerdings habe ich niedrig begonnen.
    Am kalten Amp erstmal durch Drehbewegung die Leiterbahn des Potis etwas bearbeitet (eingeschliffen). Alles Notwendige angedockt und dann bei einer Potistellung knapp über null angeschaltet.
    Dann recht schnell höher gedreht weil so die mV- Werte total im Keller waren. Die Werte waren auf allen Stellungen zwischen 50 und 70% sehr stabil. Also, es wurde Schritt für Schritt höher gedreht, bis zum Sollwert.

    Nun habe ich an einem Voltmeter eigentlich nur noch die Röhre betrachtet, welche stets den höhren Wert anzeigt (zwischendurch und am Ende der Prozedur habe ich aber nochmal an der anderen Röhre gegengeprüft).
    Parallel wurde mit dem 2. Voltmeter die Anodenspannung betrachtet und ich konnte die Auswirkungen der gemessenen, leicht schwankenden Anodenspannung auf den gemessenen Ruhestrom entsprechend der vorhergegangenen Berechnungen verfolgen. Ich habe nicht nachjustieren müssen.

    Ich könnte morgen nochmal gegenprüfen. Aber ich denke das bringt nichts. Morgen muss / möchte ich das Ergebnis mit einem Signal (Gitarre) testen (hoffentlich Spaß haben) und dann bei Bedarf nachjustieren / den Wert ändern.

    EIN DANKESCHÖN FÜR EURE HILFESTELLUNGEN!

    Ich habe nun eine Biaseinstellung vorgenommen.

    Ich messe durchweg 454 V bzw. 453V Anodenspannung, manchmal aber sehr selten geht es bis auf 464 V hoch.

    Ich habe die beiden Röhren an denen ich zuvor bis zu 21,5 und 23 mV gemessen habe eingebaut und auf maximale 37 - 38,5 mV eingestellt. Die Messwerte wurden von mir über einen Zeitraum von ca. 3 Stunden beobachtet. Ich musste nur sehr wenig nachjustieren.

    Nun habe ich den Verstärker ca. 2 Stunden gespielt.

    Beobachtungen:

    Erste Feststellung, der Verstärker geht wesentlich früher in die Sättigung. Was ich zuvor auf einer englischen Einstellung hatte, habe ich nun etwa auf einer 3/4 Einstellung. Die vorherige 3/4 Einstellung entspricht nun etwa einer Einstellung auf die Hälfte.

    Die Endstufenröhren glühen stärker, es entwickelt sich deutlich mehr Hitze. Die Anodenbleche glühen aber nicht. Ich werde trotzdem noch eine moderatere Einstellung ausprobieren.

    Über das Klangerlebnis brauche ich an dieser Stelle noch nicht zu sprechen. Das ist ohnehin sehr subjektiv.
    Allerdings sind mir schon ein paar Kleinigkeiten aufgefallen:
    Ich habe verschiedene Gitarren drangehabt. Auch nicht so perfekt eingestellte Gitarren und habe den Eindruck, dass ich schnasselnde Bünde nun stärker wahrnehme. Ich bin mir aber nicht sicher ob das an den anderen Lautsprechern liegt, also dass diese bestimmte Frequenzen auffangen und darauf anders reagieren als meine Lautsprecher. Das muss ich noch gegentesten. Ein ähnlicher Effekt tritt auf wenn ich 2 Saiten anschlage und eine Saite bis auf die Tonhöhe der anderen Saite ziehe. Die Lautsprecher reagieren hier ganz anders bei den Zwischentönen. Es tritt ein unterschwelliges "Zirpen" auf. Negativ ausgedrückt wäre es ein "Klirren". Positiv ausgedrückt klingt es lebendig. Ich weiss noch nicht ob ich das nun mag oder nicht.

    Ich habe also zuviele Parameter auf einmal geändert.

    - 100 auf 50 Watt
    - heissere Einstellung
    - andere Lautsprecher

    Wie teste ich ob Lautsprecher noch zu 100% funktionieren, wie sie es sollen??? Ich möchte ungern die Spulen schmelzen.

    Danke für die Antwort.

    Zum Vorbesitzer und dessen Vorlieben (kalt/heiss) kann ich nicht viel sagen. Er war Basser und hat den Verstärker auch gebraucht gekauft. Ich habe in der Vergangenheit mal alle Röhren tauschen lassen, da wurde mir auch die Dienstleistung Einmessen berechnet. Ich wurde aber nicht wie im Steakhaus gefragt wie ich es denn gerne hätte. Ich gehe davon aus, dass vorgefundene Werte übernommen wurden.

    Schön, dann experimentiere ich mit unterschiedlichen Biaseinstellungen an den 2 ähnlichsten, alten Röhren und werde hier berichten.