Beiträge von anthony

    Hallo zusammen,

    Ich hatte noch einen alten Dyna Bausatz rumliegen der jetzt endlich einmal zusammengebaut gehört :D

    Da ich mich nicht zwischen Dyna und Ross entscheiden kann/will/sollte, wollte ich das einfach schaltbar machen. Ein Blick dazu in die Schematik
    wirft bei mir allerdings noch "Unsicherheiten" auf:

    • C11 gehört einfach schaltbar (an/aus)
    • R12 vs. R11/R12/C5: liefert Referenzspannung für den Eingangsbuffer... hier einfach die Ross Variante nehmen da Rauschfilter und definitiv kein Klangunterschied
    • R3 Brücke vs. R3/C6: Klar, kleiner Rauschfilter für den Eingangsbuffer... Bildet eine Low-Pass bei 15kHz... ich tipp mal auf "hört man auch nicht" (der würde ja alles über 15kHz filtern.. das wäre Blödsinn). Also auch hier die Ross Variante bauen
    • R8 vs R8/R9/C7: Ok, auch hier wieder ein Rauschfilter. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass man auch hier ohne Klangveränderung die Rossvariante nehmen kann... Das kann mich aber auch total täuschen... ich verstehe diesen Schaltungsteil ehrlich gesagt noch nicht...

    Wenn das obige stimmt, dann wäre es ja nur ein Kippnippel für den Kondensator am Eingang, was den Ross und den Dana klanglich (also abgesehen vom Rauschen) unterscheidet. Ist das korrekt?

    Viele Grüße,
    Anthony

    Ja, Vorschlag wäre ein 1uF Folie zu nehmen. Der bildet mit dem 47k (Pulldown) einen High-Pass Filter um die 3,3 Hz.
    Ich habe den entsprechenden Kondensator nochmal im Tagboard Layout zur Sicherheit markiert... mit einer Seite hängt der am Emitter vom Transistor und mit der anderen am Ausgang, 47k Pulldown, 100r serial, um die Ausgangsimpedanz des EP3 besser zu simulieren...

    Koppelkondensatoren sind Kondensatoren die da sind um zu verhindern, dass DC von einem Teil der Schaltung in den anderen kommt. Also kann man auch Eingangs- und Ausgangskondensatoren als Koppelkondensatoren beschreiben...

    • Bypass EP-Booster sollte etwa so aussehen: http://tagboardeffects.blogspot.de/2012/02/offboard-wiring.html
    • Standby kann einfach das Audio Signal und Masse jeweils pro Ausgangsbuchse zusammenlegen... das reicht in 99,9% der Fälle dicke aus und ist quasi nicht hörbar.
    • Y sah auf deiner Skizze vom ersten Post ok aus
    • A/B eigentlich auch

    Ich stelle nun mal folgende These auf:

    Der 10uf am Ausgang des EP-Boosters ist zu "leaky"... Resultat wäre: EP an/aus kann ploppen und wenn EP an, dann kann A/B ploppen (nur dann)

    Entspricht das genau deinem Verhalten?

    Edit: Verifikation der These dadurch, dass man zischen Masse und dem Punkt am Schalter, wo der Ausgang des EP Booster ankommt, auf DC misst. Beim umschalten kann/wird da immer was kommen, sollte sich aber schnell abbauen. Gerade die ersten 1/2 mal an/aus werden "immer" leicht ploppen...

    Edit 2: Ich mag keine Elkos als Koppelkondesatoren... selbst ein original Xotic EP-Bosster ist nicht leise beim Ein- und Ausschalten. Gerade bei 18v ist es ehrlich gesagt "too much" und einer der Gründe, warum mein Fetzer den EP Booster verdrängt hat :D

    Hi Veit,

    Das Ergebnis ist insofern wichtig, dass nun "ausgeschlossen" ist, dass die Schaltungen Strom nach außen lassen... Du hättest btw. nicht unbedingt das Kabel auftrennen müssen.. einfach am Stecker messen hätte gereicht.

    Die nun häufigste Ursache sind die LEDs, welche mit an- und Ausgeschaltet werden... Diese kannst du evtl. einmal vom Strom trennen und testen, ob das ploppen dann weg ist.

    Kannst du bitte auch nochmal genau posten, wie nun welcher Schalter angeschlossen ist?

    Edit: Deiner Beschreibung nach habe ich gerade 4 Schalter im Kopf:

    • Bypass EP-Booster
    • A/B
    • Y
    • "Standby"

    Edit 2: Passend zum AMZ Buffer, hier der Hintergrund zu dem LED Thema: http://www.muzique.com/lab/led.htm

    Viele Grüße,
    anthony

    Dieses Layout hat bereits einen Pulldown am Eingang (der erste 1M unten Links zieht die 47n auf Masse) und am Ausgang (47k ziehen die 10u auf Masse)...

    Also Erstmal abwarten, ob du irgendwo ein wenig DC messen kannst auf dem Kabel, wenn es im Eingang oder den Ausgängen steckt... dann kann man das eher eingrenzen...
    Falls da nichts ist, kann es schlichtweg einfach ein "defekter/schlechter" Fussschalter sein....

    Viele Grüße,
    anthony

    Nach Wünschen von @roseblood11

    Farbcodes müssten passend sein für Duesenberg Grand Vintage + Duesenberg Domino

    Die Schaltung hat:

    1.) Bridge Humbucker normal (seriell, humcanceling)
    2.) Bridge Humbucker parallel (humcanceling)
    3.) Spule des Humbucker (screw coil) "half out of phase" parallel zu Neck (humcanceling)
    4.) Spule Humbucker paralllel zu Neck (hum canceling)
    5.) Neck (als einziges nicht humcancelling)

    Zu der Spezial-Situation 3 Potis:

    - Ich würde bei den hier Verwendeten Pickups ein normales 50s Wiring mit Master Vol und Master Tone nehmen...
    - Den Dritten Pot würde ich als Bass-Filter für die Out-of-phase Geschichte nehmen... Quasi als "funky" Control :D

    Zum dem "Half-Out-Of-Phase"-Kondensator: Der hängt bei den meisten dieser Schaltungen einseitig in der Luft und führt meistens nicht zu extremen Plopp-Problemen. Beidseitiges "n der Luft hängen" sollte das "abdriften" noch etwas mehr vermeiden (?) und daher noch weniger Ploppen.

    Das ist ganz klar ein Kondensator der sich entlädt/wandert... die Frage ist jetzt, welcher....

    Das "umschalten" der batterie wird nahezu immer knacken... es sei denn, hierzu wird extra was in die Schaltung gebaut... so von wegen langsamer spannungs-ramp-up beim einschalten... das macht aber glaub ich keiner.. batterie muss halt immer an bevor der amp aus dem Standby geht...

    die willst die Spannung auf 0 bringen... im akademischen sinne... wenn im Messgerät 10mv oder so stehen ist das eine "praktische" null... 100mV sind schon zu viel.

    Es gilt jetzt zu suchen, welcher der schuldige Kondensator ist.... evtl. mal zum "Ausschluss" den Tonkregler mal kurz ablösen und testen?

    Edit: Und bitte messe mal das folgende: wenn der Schalter auf passiv steht, ob dann zwischen dem lötpunkt "preamp in" auf dem Schalter und masse eine Spannung besteht...

    Das ist irgendwie komisch...

    Kannst du noch eine Gleichstromspannung (mit dem Pulldown) am Ausgang des Bass messen? Kann es sein, dass du vom Effekt/Amp evtl. ein wenig Gleichstrom bekommst (einfach mal an dem Kabel Ring auf Spitze messen, welches du in den Bass steckst)?

    Viele Grüße, anthony