Beiträge von Steff1982

    Und welche sollte ich in die schaltung ohne weiteres einbauen können?

    Hallo Don Joe,

    fang mal zuerst ganz klein an, z.b. mit zwei BC547A.
    Das sind NPN Typen

    Stromverstärkung:

    BC547A = 125-260
    BC547B = 240-500
    BC547C = 450-900

    Wichtig ist, das es Kleinsignaltypen sind und NPN
    Europäische Kleinsignaltransistoren erkennst du immer an "BC", wobei B für das Halbleitermaterial,
    in diesem Fall Silizium und C für Kleinsignaltype steht.
    Transistoren mit der Bezeichnung 2N sind amerikanische Typen, da lässt es sich jedoch nicht so leicht entschlüsseln,
    welcher Typ es ist, dafür müsstest du in einer Transistorvergleichsliste oder im WWW nachsehen.

    Du könntest, um bei dem o.g Beispiel zu bleiben, die verschiedenen Verstärkungsgruppen untereinander verändern,
    Q1 z.B. BC547A und Q2 BC547B.

    Gruß
    Steffan

    P.S. BC107B und BC547B sind gleich.

    Hallo zusammen,

    es geht um einen L2503 3VA 8Ohm aus DDR Produktion, er hat 13cm Durchmesser.
    Für diesen Lautsprecher möchte ich ein passendes Gehäuse bauen.
    Ich habe mal gelesen, dass Breitbänder mit hohem Wirkungsgrad, sich in offenen Gehäusen wohler fühlen, ist das richtig?
    Welche Gehäusegröße würdet ihr mir raten? Offen oder geschlossen?
    Es sei dazu gesagt, das es keine Box für Gitarre oder Bass werden soll, sondern eher eine Allgebrauchsbox für Musikdarbietungen.


    Gruß
    Steffan

    Hallo Joe,

    vermutlich wird sich der Grad der Zerre(Fuzz) und die Art und Weise verändern, ob dir das dann aber gefällt, ist Geschmackssache.
    Probier es doch einfach aus, nimm ein Breadboard, baue die FF-Schaltung auf und tüddle die von dir genannten Transistoren da rein, hau in die Saiten und höre, ob du mit dem Klang zufrieden bist.


    Gruß
    Steffan

    hallo,

    wenn du es so genau nimmst, dann gehört der Außenbelag ans Poti angeschlossen.

    Gruß , loco

    Hallo,
    na ja, meine bisherigen Erfahrungen mit der Elektronik haben bewiesen, dass es besser ist alles so genau
    wie möglich zu machen. Natürlich nur, wenn die Schaltung funktionieren soll.
    Würde ich z.B. den Kondensator andersherum einsetzen, würde es ausgerechnet bei mir zu
    Schwingungen und Brummen o.ä. kommen. Manche Leute haben ja immer dieses Glück.

    Gruß
    Steffan

    Hallo swampthing,

    für den Anfang würde ich nur mit Batterien meine Versuchsaufbauten betreiben. (9V Block-Batterie)
    Damit bist du auf der sicheren Seite, dann kann höchstens mal ein Bauteil abrauchen o.ä, dir passiert nichts.

    Gehe am Besten immer so vor, das du, bevor du ein Bauteil wechselst, immer erst die Batterie, Gitarre und Amp abklemmst.
    So kannst du alles noch einmal überprüfen ob auch wirklich alles korrekt verbunden ist. Erst danach klemmst du
    alles wieder an.

    Sammle etwas Erfahrungen, danach versuche dich erst an kleinen Schaltungen und probiere es mit einem Netzteil.


    Gruß
    Steffan

    Hallo zusammen,

    bin wieder an einem neuen Projekt, und zwar geht es um den Maestro Fuzztone FZ-1. (Plan ist noch nicht ganz fertig)

    Maestro FZ-1.pdf


    Im Original sind es 2n270 Transistoren mit einem Hfe von 70, so viel habe ich schon herausbekommen.
    Spontan hätte ich die AC128 auch auf einen Hfe von 70 selektiert und verbaut.

    T1 ist der Impedanzwandler, T2 die Verzerrerstufe und T3 bildet eine klassische Ausgangsstufe.(Wer hätte es gedacht.....)
    Bei T1 ist der Hfe nicht so wichtig, da könnte man im Prinzip jeden Hfe einsetzen. Aber wie sieht es bei T2 und T3 aus?

    Gruß
    Steffan

    Hallo zusammen,

    hiermit stelle ich meinen Plan für einen Clone des Dallas Rangemasters, für alle Bastler und Frickler zur Verfügung.
    Dieser Clone ist auf optimalen Effektklang hin optimiert und enthält noch einige schaltungstechnische Verbesserungen.
    In diesen Clone flossen die Ingenieursleistung von Klaus Brunner, meine Erfahrungen, Informationen aus diesem Forum und Verbesserungsvorschläge von B.C.Meiser ein.

    Ein Rangemaster nach diesem Schaltplan befindet sich in meinem Besitz und funktioniert einwandfrei.
    Der Nachbau erfolgt trotzdem auf eigenes Risiko, wenn durch den Nachbau die Wohnung explodiert, übernehme ich keine Haftung.

    Rangemaster Clone.pdf


    Gruß

    Steffan

    Hallo,

    mein Sohn hat meine alte Autorennbahn auf dem Dachboden entdeckt und will sie unbedingt in Betrieb nehmen. Leider sind die Stromschienen nach über 30 Jahren stellenweise komplett schwarz angelaufen, so dass die Wagen keinen Strom mehr kriegen.
    Hat jemand eine Idee, wie man das möglichst zeitsparend entfernen kann? Grobe mechanische Lösungen würde ich gerne vermeiden, weil es zu lange dauert und zudem der Kunststoff neben den Schienen wohl mit abgeschliffen würde, dann finden die Räder aber keinen Halt mehr...
    Leider weiß ich nicht, um was für ein Metall es sich genau handelt. Die Schicht ist schwarz, stumpf und völlig gleichmäßig.
    Bei originalen Bahnen von Carrera geht es eher um braune Rostflecken, das ist hier aber nicht der Fall.

    mfg, Immo

    Hallo Immo,

    Versuch es mal mit Poliboy Silber/Metallpolitur, damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Zeug ist flüssig/pastös und wird auf einen mitgelieferten Naturschwamm gegeben. Damit reibst du die Schienen ab. Zurück im Schwamm bleibt die schwarze Oxidschicht. Die Schienen glänzen danach wie neu. Danach abspülen unter warmen Wasser und schön abtrocknen.
    Ich vermute mal das die Schienen einen Überzug aus einer Silberlegierung haben und es sich in deinem Fall um Silberoxyd (Schwarzer Belag) handelt.


    Gruß
    Steffan

    Hallo!

    Da in letzter Zeit immer Anfragen zu Teilen kommen, die nicht im Sortiment sind, würde es mich interessieren, was ihr euch noch wünschen würdet.

    Aber bitte nur Vorschläge bringen, die mit dem Schwerpunkt des Shops zu tun haben, also alles rund ums Gehäuse und nützliches Zubehör.

    Schöne Grüße,

    Klaus

    Der Transistor BC182L


    Darüber hinaus, wäre es nicht schlecht, wenn man diese Drahtsets
    - welche immer bei den Bausätzen dabei sind - im Shop erwerben könnte.

    Was alles möglich ist, muss in der Praxis nicht immer sinvoll sein.Ausserdem ist der Autor des Buches auch nur ein Mensch ;)

    Ein 47µ hinter dem Regler stört zumindest nicht.
    Aber ein zu grosses Elko an der Stelle wäre praktisch eine Verzweiflungstat
    und könnte sich (je nach Spannungsreglertyp) sogar negativ auf das Regelverhalten auswirken.

    Gruss
    Chris

    Sicher, ein zu großer Elko hinter dem Regler wird über kurz oder lang zur Zerstörung des Reglers führen.

    Sinnvoll ist das, was hilft ein Problem zu lösen. ;)
    Vom Aspekt der Wirtschaftlichkeit gesehen, muss man, im Falle meines Vorschlags jedoch Abstand nehmen.
    Aber das sollte einem sein Equipment und sein Sound schon wert sein finde ich.

    Bevor ich irgendein Netzteil im "Fachhandel" kaufe, baue ich es lieber selbst, so habe ich die Gewähr,
    dass es tatsächlich "keine" Störgeräusche von sich gibt.

    Gruß
    Steffan

    Hi,

    Hätte ich eine solche Frage gestellt, wäre diese Faustformel sicherlich erst im 55 zigster Beitrag erschienen (wenn überhaupt). :)


    Faustregeln sind gut, dass Problem dabei ist jedoch, wenn man sich an diese hält,
    dann brummt es eventuell immer noch oder es gibt Störgeräusche. (Eigene Erfahrung)
    Aus diesem Grunde dimensioniere ich sowohl Ladeelko als auch Siebelko immer etwas höher,
    als die Faustregeln es vorschlagen.
    Das ist auch der Grund, warum ich die Gleichrichterdioden kapazitiv überbrücke.
    Ja, i.A. sagt man, dass es wenig Sinn macht, eigene Erfahrungen haben jedoch gezeigt,
    das es sehr wohl einen Sinn macht.

    Und aufgrund der Tatsache, das durch diese Maßnahmen Störungen bei Netzteilen zufriedenstellend
    unterdrückt werden, gab ich dem TE den Rat.

    @ coolfool

    Völlig störungsfrei wird wohl auch kein fertiges Netzteil sein, der Unterschied liegt wohl eher in der Intensität der Störungen.
    Manche Netzteile stören mehr, andere weniger. Selbst Labornetzteile können unter Umständen stören oder haben einen
    minimalen Brumm.

    Es gibt übrigens auch käuflich zu erwerbenden Stecknetzteile in Schaltnetzteilausführung,
    auch diese können Störungen verursachen.

    Zumindest sollte das Netzteil einen klassischen Trafo enthalten, egal ob das NT nun ein Stecknetzteil ist oder nicht.
    Damit bist du auf der sicheren Seite. (Eigene Erfahrungen)

    Gruß
    Steffan

    Hallo,

    "Die standardmäßigen 470µ Elkos in den käuflich zu erwerbenen Netzteilen, kann man nicht wirklich als Siebelkos bezeichnen, jedenfalls nicht für die genannte Aufgabe."

    hierzu ein kleiner Klugschi... von mir, der sich an die - evtl. interessierte - Allgemeinheit richtet:
    Solche Einfach-NT haben i. d. R. nur einen Elko. Und der nennt sich - schaltungstechnisch - auch Ladekondensator und nicht Siebkondensator.

    Hallo,

    bei einfachen unstabilisierten NT ist das durchaus richtig. Bei bei stabilisierten NT hat der Ladeelko Werte bis 1000µF
    und der Siebelko kann durchaus Werte bis 470µ aufweisen. Das ist übrigens der Elko, welcher auf den Regler folgt. ;)

    Aber mal ehrlich, ein unstabilisiertes Netzteil verbietet sich schon vom Prinzip her bei Bodeneffekten bzw. dem Little Rebell.

    Gruß
    Steffan

    Hi,das ist nur die halbe Wahrheit. Eine gleichgerichtete und gesiebte (Gleich-)Spannung sollte nach Möglichkeit noch zusätzlich stabilisiert werden, z.B. mit einem passenden Spannungsregler.
    Ganz besonders bei Netzteilen für Trampelkisten.
    Dabei kann man sich auch übertrieben grosses Siebelko sparren.
    Kondensatoren parallel zu den Gleichrichterdioden bringen i.d.R. kaum was.
    Also, wenn man alles richtig gemacht hat, dürfte es kein Brummen geben :)

    Viele Grüsse
    Chris

    Hi,

    stabilisiert sollten die Netzteile durchaus sein, aber das geziemt sich nun mal bei solchen Schaltungen wie dem Little Rebell u.a.

    Und wenn sie dann immer noch Störungen produzieren? Ich schreibe nur aus meinen persönlichen Erfahrungen.
    Darüber hinaus lag mir am Herzen, dem TE zu helfen.
    Die standardmäßigen 470µ Elkos in den käuflich zu erwerbenen Netzteilen, kann man nicht wirklich als Siebelkos bezeichnen, jedenfalls nicht für die genannte Aufgabe. Sie mögen vielleicht bei Modelleisenbahnen gute Dienste verrichten,
    aber weniger für einen Little Rebell oder Bodeneffekt.
    Was die Kondensatoren parallel zu den Gleichrichterdioden angeht, nun sie erfüllen durchaus ihren Zweck,
    besonders in NF-Verstärkern.

    Aber wie schon geschrieben, es sind lediglich meine persönlichen Erfahrungen, es kann durchaus auch Leute geben,
    bei denen ein 100µ Siebelko schon alle Störungen beseitigt, aber das kommt auf den Einzelfall an.


    Gruß
    Steffan

    Hallo coolfool,

    erst mal Willkommen im Forum :thumbup:

    Zu deiner Frage:

    Es gibt unterschiedliche Netzteile

    z.B. Schaltnetzteile können Störgeräusche verursachen, dagegen hilft ein Netzteil mit einem richtigen Trafo.
    Dann gibt es Netzteile, welche zwar einen Trafo besitzen, aber trotzdem Störgeräusche verursachen,
    in diesen ist meistens der Siebelko zu gering dimensioniert.
    Eine andere mögliche Ursache für Störgeräusche können durch Umladevorgänge in Gleichrichtern entstehen.
    Wenn dieser Gleichrichter aus 4 einzelnen Dioden besteht, könnte man diese kapazitiv brücken, also jeweils
    einen ker.Kondensator 100n 500V parallel zu jeder Diode schalten.

    Ideal wäre ein Netzteil also mit Trafo, Siebelko mit 2200µF bis 4700µF und kapazitiv gebrückten Gleichrichterdioden.
    Wenn dann immer noch nicht Ruhe ist, würde ich vor den Trafo ein Netzfilter schalten.
    (Das was meistens auch in diesen Kaltgerätebuchsen enthalten ist) Spätestens dann, sollte wirklich Ruhe sein.

    Gruß
    Steffan