Sag ich doch
Für ein Lade-Elko (ja Bernd, Du hast Recht
hat sich eine einfache Faustregel bewährt:
Pro 1mA Laststrom 1µF.
Also bei einem z.B. 500mA Netzteil wären 470µ ausreichend.
Hinter einem Spannungsregle ist ein Elko nicht zwingend erforderlich. Und schon gar kein grosser.
Wenn ein Elko, dann 1-10µ sind da ausreichend. Ein obligatorischer 100nF sollte aber nicht fehlen.
Gruss
Chris
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Hi,
Hätte ich eine solche Frage gestellt, wäre diese Faustformel sicherlich erst im 55 zigster Beitrag erschienen (wenn überhaupt). 
Faustregeln sind gut, dass Problem dabei ist jedoch, wenn man sich an diese hält,
dann brummt es eventuell immer noch oder es gibt Störgeräusche. (Eigene Erfahrung)
Aus diesem Grunde dimensioniere ich sowohl Ladeelko als auch Siebelko immer etwas höher,
als die Faustregeln es vorschlagen.
Das ist auch der Grund, warum ich die Gleichrichterdioden kapazitiv überbrücke.
Ja, i.A. sagt man, dass es wenig Sinn macht, eigene Erfahrungen haben jedoch gezeigt,
das es sehr wohl einen Sinn macht.
Und aufgrund der Tatsache, das durch diese Maßnahmen Störungen bei Netzteilen zufriedenstellend
unterdrückt werden, gab ich dem TE den Rat.
@ coolfool
Völlig störungsfrei wird wohl auch kein fertiges Netzteil sein, der Unterschied liegt wohl eher in der Intensität der Störungen.
Manche Netzteile stören mehr, andere weniger. Selbst Labornetzteile können unter Umständen stören oder haben einen
minimalen Brumm.
Es gibt übrigens auch käuflich zu erwerbenden Stecknetzteile in Schaltnetzteilausführung,
auch diese können Störungen verursachen.
Zumindest sollte das Netzteil einen klassischen Trafo enthalten, egal ob das NT nun ein Stecknetzteil ist oder nicht.
Damit bist du auf der sicheren Seite. (Eigene Erfahrungen)
Gruß
Steffan