Hab den Tip mit dem Fett probiert, Poti zerlegt, gereinigt und dann mit nem Mehrzweckfett vollgestopft. Ergebnis: es läuft zwar jetzt wie geschmiert (welch ein Wunder), aber das Kratzen ist immer noch da. Das nimmt vor allem deutlich mit steigender Geschwindigkeit der Wah-Bewegung zu. Grauenvoll. Hab dann aus Frust erstmal das alte Hot-Potz wieder eingebaut und mit der richtigen Einstellung des Q-Faktors klingts eigentlich auch ganz gut (vor allem völlig kratzfrei), geht aber sicherlich noch besser. Da ich aber schon öfter von diesem Problem beim Blacktop gelesen habe kann ich leider nur davon abraten.
Beiträge von Fight
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Will nicht nerven, aber so etwas vielleicht: Mehrzweckfett ? Oder das hier: Silikonfett ?
Oder isses am Ende doch Wurscht was für Fett?
Nochmals besten Dank,
Gruß Veit -
Ok, danke für den Tipp, werd ich die Tage mal probieren und dann berichten. Muss das ein spezielles Fett sein oder kann ich da alles nehmen was mir über den Weg läuft? Ein Stück Butter vielleicht?
Nee im Ernst, irgendwelche Empfehlungen? Hab noch so Schmiermittel aus'm Kfz-Bereich.... -
Hallo `Wah-Poti-Experten´, hallo Leuts,
habe mir hier im Shop auch ein Blacktop Deluxe 100k für mein selbst aufgebautes Wah-Wah (MohWah) gekauft, weil mir das Hotz Potz (des ehemals originalen Crybabys) vom Regelweg nicht besonders gefallen hat (Knick in der Mitte). Leider kratzt das neue Poti doch erheblich, was einem dem Spaß gewaltig vermiesen kann. Vor allem wenn es mal zwei Wochen nicht gespielt wurde, dann muss ich es erst einmal 20-30 mal ordentlich durchtreten, damit es halbwegs erträglich wird.
Kann mir hier jemand einen Tip geben, ob es sinnvoll ist das Poti aufzumachen und zu säubern bzw. mit irgendwas (Kontaktspray) zu schmieren? Ich habe in anderen Foren gelesen, dass der Erfolg dieser Maßnahme nur von kurzer Dauer sein soll. Hat das schon mal jemand (mit dem Blacktop) versucht und kann mir hier etwas empfehlen?
Ich kann mich irgendwie nicht mit dem Gedanken abfinden, dass es des Kratzen´s Willen unbedingt das Hotpotz II sein muss (das wohl u.a. aufgrund der geschlossenen Bauweise nicht kratzt). Dass es sich hier um ein Verschleisteil handelt ist mir schon bewusst, andererseits kann es doch nicht sein, dass ein neues Poti für den Preis solche Macken hat (ist ja schließlich nur ein Poti und keine Raketentechnik). Ich würde auch gern vermeiden, auf der Suche nach einem brauchbaren Poti weitere Euros zu verbraten, die an anderer Stelle sicher besser aufgehoben sind.
Also falls hier jemand einen Rat weiß bitte raus damit, ich bin für jegliche Tips überaus dankbar.
Besten Dank schonmal,
Gruß Veit -
Danke, stimmt natürlich, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Na dann werd ich mal. Gruß Veit
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Der hat keinen Einfluss auf den Klang des Fuzz und müsste im oben beschriebenen Szenario umgepolt werden?
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Hallo Leutz,
ich habe bereits Versuche auf Streifenrasterplatine vom Fuzz Face mit PNP-Transistoren hinter mir, die aber nicht so wirklich dolle klangen. Nun habe ich mir die Platine vom Uwe besorgt und will einen erneuten Versuch wagen. Ich würde auch gern auf eine extra Stromversorgung mit positiver Masse verzichten, habe aber gelesen, dass Fuzz-Schaltungen nicht sehr gut auf "Negative Voltage Inverter" zu sprechen sind, da wohl der Elko vom Inverter wie ein Filter wirkt und das Fuzz zähmt und so der typische Fuzz-Sound gedrosselt wird.
Jack Orman hat in einem tollen Beitrag verdeutlicht, wie einfach es geht, die Schaltung so umzudrehen und die Anschlüsse der Stromversorgung zu vertauschen, dass der Stromfluss an sich gleich bleibt, dass Problem der positiven Masse aber beseitigt werden kann. Einzige Änderungen hierbei sind den Eingangskondensator 2,2u umzupolen (die Polarität des 22u zum Fuzz-Poti bleibt gleich) und den ursprünglichen Masse-Anschluss vom Fuzz-Poti mit +9V zu verbinden.
Ich würde nun die Platine von Uwes Fuzz Face in diesem Sinne aufbauen, vor einem erfolglosen Versuch aber gern noch einige kleine Unklarheiten beseitigen.
1. Wofür ist der 10u Elko da, der urpsrünglich nicht in der Face-Schaltung auftaucht?
2. Würde der nicht quasi auch wie ein Filter wirken und dem Fuzz die Schärfe nehmen?
3. Wenn ich die Schaltung im Ormenschen Sinne umdrehe, dann müssen nur die beiden Elkos 2,2u und der 10u sowie die Diode umgepolt werden und alles andere bleibt gleich?Ich habe eigentlich keine wirkliche Anhnung von der schaltungselektronischen Materie, finde den Gedanken von Orman aber sehr interessant und würde es gern auf einen (erneuten) Versuch ankommen lassen. Deswegen wäre ich über die Klärung der Fragen sehr dankbar.
Bester Gruß Veit
P.S. Hier noch die Platine vom Uwe
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Danke Uwe für die schnelle Antwort. MIt Hochlöten meinst du eine Seite des R5 (bzw. des Trimmpotis) von der Platine lösen und mit dem (neuen) Kabel vom Schalter verlöten? Wenn ich alle ausgelöteten Buffer-Bauteile bzw. die entsprechenden Lötpunkte in der Platine frei lassen kann (wie auf stinkfoot besschrieben), dann könnte ich vermutlich auch dort irgendwo mein neues Kabel anlöten um zu R5 zu gelangen? Die Feder habe ich versucht mit 2K-Kleber und 2 U-Scheiben zu kleben, die ist genau im Borloch gebrochen, mal sehen ob`s hält.
Gruß Veit
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Hallo Leute,
hab diesen alten Thread mal wieder rausgekramt in der Hoffnung, dass mir jemand weiter helfen kann. Hab mir auch ein Wah vom Tube Amp Doctor bestellt, gibts aber nicht mehr in Chrome sondern in grau, bei mir war die Feder/der Bügel gebrochen und der Schalter war nach kurzer Zeit auch hinüber.
Jetzt will ich einen neuen Schalter true-bypass einbauen und wie von stinkfoot hier empfohlen den input-buffer entfernen. Da fangen die Schwierigkeiten an. In den zurückliegenden Beiträgen wird zwar geschrieben dass es sich 1:1 um eine Cry-Baby-Schaltung handelt (außer buffer), allerdings komme ich mit der Beschriftung auf der Platine nicht klar um herauszufinden, welche Teile zum Buffer gehören und dementsprechend entfernt werden können. Dieser Link zeigt nochmal die Platine in einer guten Auflösung, vielleicht könnte mir hier jemand (Uwe?) sagen, was alles zum Input-Buffer gehört?
Auf Electrosmash gibt es zwar ein verständliches Schema vom GCB-95, allerdings ist die Reihenfolge der Bezeichnung dort eine komplett andere als auf der Platine vom TAD-Wah. Ich wäre über die Hilfe der Profis hier äußerst dankbar.
Ach und by the way: Weiß jemand wo ich eine neue Feder für das Gehäuse herbekommen kann?
Beste Grüße Veit
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Ok, werde es mal ohne Lackieren probieren. Mein Problem besteht ja in erster Linie darin, dass ich keine sauberen Schnittkanten nach dem Lackieren hinbekomme, trotz schärfstem Schnittwerkszeug. Hoffe ohne Lack gehts besser. Bei den transparenten Decals hat sich aber bisher eine Lackschicht ganz gut gemacht, da diese sehr dünn waren und beim Aufbringen anfänglich ohne Lack zerissen sind.
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Danke, das ging ja fix. Schneiden ohne vorher zu lackieren wäre auch mein nächster Ansatz geworden, wird allerdings noch etwas dauern, brauche erst wieder neue Decals. Bringst du die Decals dann auch ohne Lack auf das Gehäuse auf, also ohne Lack ins Wasser? Hab hier im Forum wohl irgendwann mal gelesen, dass vorher eine Lackschicht besser wäre. Und bei der Beschreibung im Shop schreibt der Klaus das auch so. Nun ja, werd`s mal ohne probieren.
Manuelle Einstellungsmöglichkeiten bei den Druckeinstellungen gibt es beim Drucker eher weniger (ein etwas älterer Bürodrucker HP 3600n), dafür aber zahlreiche unterschiedliche Druckmodi (Papiersorte) wie z.B. dickere Papiersorten oder Transparentfolie oder Hochglanzpapier. Beim Test-Druck auf normales Papier sieht es immer ganz ordentlich aus, beim Druck aufs Decal enstehen dann oftmals Streifen oder helle Flecken, was ich mir nicht wirklich erklären kann.
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Hallo Leutz,
da der Thread halbwegs aktuell ist und roseblood hier auch von den Laser-Decals schreibt stell ich meine Fragen zu den Laser-Decals gleich hier.
Ich hab jetzt schon einige Erfahrung mit den (weißen) Decals aus dem Shop und kann mich auch nicht erinnern, dass ich am Anfang Probleme hatte: Druck mit Laserdrucker problemlos, dann wie im Shop beschrieben Klarlack drauf, dann ausschneiden, aufbringen und nochmals lacken und fertig. Schönes Arbeiten und tolles Ergebnis.
Doch bei meinen letzten Versuchen bin ich regelmäßig am Verzeifeln. Entweder macht der Laserdrucker Streifen oder andere Fehler (bei z.B. großer blauer Fläche für das Deep Blue Delay) oder, und das ist mein eigentliches Problem, die Decals reißen beim Schneiden an den Rändern auf. Soll heißen nach einer dünnen Schicht Klarlack nach dem Drucken schneide ich das Decal mit Cuttermesser und dabei platzt die Farbe am Rand ab, das Decal reißt ein und es entstehen unschöne weiß ausgefranste Kanten. Beim letzten Versuch habe ich 9 Decals verschossen bis es halbwegs sauber war. Das kann ja nicht im Sinne des Erfinders sein.
Hat jemand einen Tip oder Erfahrungen, wie ich das Problem in den Griffe bekommen kann?
Und nebenbei, welche Druck-Einstellungen/ Papiersort nehmt ihr für die Decals? Normal oder z.B. Transparentfolie?
Besten Dank Veit
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Mein DMM hat leider keine hfe-Testfunktion, darauf hab ich beim Kauf nicht geachtet. Ein neues kaufen will ich aber auch nicht, deswegen würde ich mal eine solche Messschaltung testen.
Bernd: Danke für die schnelle Antwort. Aber was mir leider in deinem angehängten Schema nicht klar wird, ist:
a) warum ist in der Stückliste nur ein Schalter S1 erwähnt, im Schema aber ein Schalter S1a und S1b aufgeführt? Brauche ich beide Schalter unbedingt? Sorry, bin leider noch Anfänger in der Materie, aber die Logik erschließt sich mir hier nicht so ganz, zumal in der Beschreibung (Schritte 1 bis 4) auch nur von einem Schalter S1 die Rede ist.
b) wozu brauche ich denn die beiden Transen Q1 und Q2? Die im ersten Post von Small bear erwähnte Schaltung kommt gänzlich ohne aus und ist deutlich weniger komplex. Ich würde versuchen die Schaltung von dir einmal nachzubauen, allerdings versteh ich die an den erwähnten Stellen nicht. Geht das nicht auch einfacher?
Sorry für die blöden Fragen,
Gruß Veit -
Hallo Bernd,
ist diese Messschaltung so prinzipiell auch für die HFE-Messung von anderen, Nicht-Germanium-Tranistoren verwendbar? Und wie würde es sich bei npn-transistoren verhalten?
Gruß Veit