Posts by Fight

    Hallo Jungs,

    danke für die schnellen Antworten. Ja das ist ja das Problem, dass sich für das Gerät kein Schaltplan finden lässt, weil es eben schon ziemlich lange her ist, dass ich das mal irgendwo gekauft habe (2009 oder so). Ich meine mich zu erinnern, dass ich das Teil damals mit einem externen Netzteil betrieben habe und es kann durchaus sein, dass es wegen einem falschen Netzteil (9V anstatt 5V) den Geist aufgegeben hat. Ich hab die Kiste mal versucht aufzumachen, drinen ist noch eine Platine mit SMD-Bauteilen, dort ist aber nichts zu erkennen was auf den Fehler hindeuten könnte. Die Idee den Widerstand einseitig aufzulöten finde ich gut, das werde ich mal versuchen und vielleicht bringt das ja die Lösung.

    Lieber Gruß Veit

    Hallo Leute,

    ich habe hier eine Soundbox (schon einige Jahre alt das Teil), bei der wohl ein Widerstand durchgebrannt ist (siehe die angehängten Fotos). Leider hab ich keine Ahnung welchen Wert der Widerstand haben muss, die Farbringe sind leider nicht mehr erkennbar. Einen Schaltplan dazu konnte ich leider nicht finden. Kann mir jemand von euch weiterhelfen, die Schaltung auf dieser kleinen Platine ist ja an und für sich nicht kompliziert? Unklar ist mir auch, warum der Widerstand so groß ist, das Teil läuft ja nur mit 5V, da sind die Widerstände doch gewöhnlich deutlich kleiner. Wäre wirklich schade wenn ich das Teil wegschmeißen muss.

    Besten Dank schon mal im Voraus,
    lieber Gruß Veit

    Hallo Loesti,

    eine der beiden Verbindungen vom Splitter zum Amp habe ich mittels der PalmerPLI-01 Trennübertrager Box isoliert. Und ja, eigentlich sollte der Commaner für die Kanalumschaltung Verwendung finden.

    Kannst du mir vielleicht noch ein paar Hinweise zur Variante Relaisbox geben? Was genau kann ich mir unter einer solchen Relaisbox vorstellen? Gibts dazu vielleicht irgendwo eine Schaltung? Ich fände es schon praktisch, wenn ich alles mit dem Commander schalten kann, notfalls würde ich auch eine solche externe Relaisbox bauen und die mit integrieren.

    Und noch zur Schalter-Variante: Verstehe ich das richtig, dass ich mir einfach einen passiven Schalter baue, mit zwei Klinkenbuchsen, die dann jeweils auf eine Schaltebene des Schalters gelegt werden? Da dies passiv wäre gäbe es dann auch kein Masseproblem?

    Gruß Veit

    Edit: Meinst du so etwas in der Art? Bypass with remote switch v1.1 Und ließe sich über eine solche Relais-Schaltung das Masseproblem lösen?

    Hi,
    da werden doch nur Steuersignale, nicht Audiosignale, auf Masse gelegt. Das geht doch ganz ohne Relais einfach mit einem 2-poligen Umschalter?! Je ein Pol pro Amp. Nur dass der eine so angeschlossen wird, dass er öffnet, wenn der andere schließt. Oder hab ich da was übersehen?
    Gruß Christof

    Hallo Christoph,

    ja das war eigentlich auch meine ursprüngliche Annahme, es handelt sich hierbei ja nicht um das Audiosignal von der Gitarre zu den Amps. Ich denke ich werde es einfach mal ausprobieren. Eine kleine Patchbox zusammenlöten, wo der eine Steuerausgang des Commanders auf zwei Klinkenbuchsen gesplittet wird und dann mal schauen ob etwas brummt.

    Danke dir für deine Antwort,
    Lieber Gruß Veit

    Hallo Loesti,

    ich merke schon, dass ich mich wohl erstmal wieder richtig einarbeiten muss in die Materie, ist schon wieder einige Zeit her, dass ich mich mit solchen Fragen beschäftigt habe. Dass ich isolierte Klinkenbuchsen verwenden muss, ist mir bewusst. Aber nochmal zum Verständnis (meinerseits): Ich will am Setup nichts ändern (deswegen nützt mir auch ein Stereo-Chorus nichts, weil ich die Amps ja separat schalten will), sondern nur den einen Ausgang für das Steuersignal zur Ampumschaltung des Commander splitten und auf zwei Amps aufteilen. Wenn ich das Signal vom Commander ausgehend nun z.B. über eine einfache Splitterschaltung (z.B. AMZ Splitter) aufteile und dann eines der beiden Signale zum Amp galvanisch trenne (z.B. mittels Trennübertrager), dann sollte das Vorhaben doch eigentlich funktionieren oder nicht? Gibt es hier vielleicht Unterschiede gegenüber des Gitarrensignals, weil es sich um ein Steuersignal handelt oder spielt es grundsätzlich keine Rolle, welches Signal ich durch einen solchen Trennübertrager schicke? Kann doch eigentlich nicht so kompliziert sein.


    Danke und Gruß Veit

    Hallo Loesti,

    danke für deine Antwort. Ich hatte den Commander ursprünglich auch nicht dafür geholt, um zwei Amps umzuschalten, die Idee bzw. Notwendigkeit, beide Amps mit einmal auf clean zu schalten, hat sich erst später ergeben. Mit Stereosetup meine ich, dass mein Gitarrensignal nach der Effektkette bzw. nach dem Commander durch einen selbstgebauten Splitter/Switcher (A/B/Y-Box) geht, mit dem ich wahlweise beide Amps einzeln oder beide zusammen spielen kann. Auf einem der beiden Amps ist das Signal trocken und auf dem anderen wird dann im Effektweg noch Reverb/ Deley etc. hinzugefügt, klingt richtig fett wie ich finde.

    Das Problem mit den unterschiedlichen Massen bzw. Brummschleifen habe ich leider ausgeblendet. Aber wäre es nicht grundsätzlich auch denkbar, das Steuersignal für die Kanalumschaltung über einen Splitter oder Ähniches laufen zu lassen, der das Signal dann auf die beiden Amps verteilt, dabei aber Brummschleifen verhindert? Dies hier zum Beispiel?

    Gruß Veit

    Hallo Leute,

    ich habe mir den HoTone Patch Commander gekauft, der über einen Ausgang/Anschluss zum Umschalten der Ampkanäle verfügt. Ich spiele über ein Stereosetup (Laney IRT60 und Laney LH50H) und möchte nun den Looper so verwenden, dass ich mit einmal beide Amps von Clean auf Drive und wieder zurück schalten kann. Das Manual für den Looper findet sich hier.

    Erste Frage an die Spezialisten hier im Board, ist das grundsätzlich machbar? Ich dachte erst hierfür ein Y-Kabel verwenden zu wollen, allerdings habe ich bisher nur Stereo-Klinke auf 2x Mono-Klinke gefunden, was mir aber nicht viel nützen wird. Gibt es auch Y-Kabel mit Stereo-Klinken an beiden Seiten des Kabels? Oder muss ich mir so etwas selber zusammenlöten?

    Auf den angehängten Bildern lässt sich erkennen, dass die Belegung der Klinkenstecker bei den beiden Amps gegenläufig ist, könnte ich dann einfach die Verkabelung an einem der beiden Klinkenstecker auf der Y-Seite des Kabels tauschen, so dass dann beide Amps die gleiche Schaltfunktion vornehmen?

    Schon mal besten Dank für eure Hinweise,
    lieber Gruß Veit

    Eine letzte Frage hätte ich noch. Gibt es wesentliche Unterschiede bezüglich der Qualität bzw. Performance im Hinblick auf die Größe bzw. Bauform der Netzteile? Das originale Netzteil ist ja im Gegensatz zu den oben geposteten schon ziemlich groß. Hintergrund der Frage ist der, dass ich gern ein Netzteil verwenden würde, das möglichst klein ist und somit in den üblichen Steckerleisten bzw. Verteilersteckdosen so gesteckt werden kann, dass die Anschlüsse daneben auch noch genutzt werden können.

    Dieses Steckernetzteil hier z.B. gefällt mir in dieser Hinsicht ganz gut, da es sehr kompakt ist und auch über ein langes Kabel verfügt. Kann ich das ruhigen Gewissens nehmen?

    Nachmals besten Dank,
    Gruß Veit

    Danke für eure Antworten, wieder ein wenig schlauer.

    @ Immo: nein das Keyboard braucht (im Gegensatz zum AKAI Advance 49) zwingend eine zusätzliche Stromversorgung (zumindest laut Beschreibung, testen konnte ich es noch nicht).

    Die Angaben 9V, 800mA stehen nicht nur auf dem Netzteil, sondern auch an der Strombuchse am Keyboard. Demzufolge scheint es sich bei der Angabe vermutlich um den tatsächlichen Verbrauch des Gerätes zu handeln. Dann werde ich mir einfach ein Netzteil besorgen, dass mehr als die 800mA liefert, damit müsste ich ja auf der sicheren Seite sein.

    Falls jemand ein geeignetes Netzteil empfehlen kann, ich bin über jegliche Vorschläge dankbar.

    Bester Gruß Veit

    Hallo Leute,

    ich habe mir kürzlich ein Midi-Keyboard Controller von M-Audio als B-Ware gekauft, das leider ohne den originalen Power Adapter geliefert wurde. Ist an dem Netzteil bzw. Power Adapter irgendetwas besonders was dagegen spricht, dass ich einfach einen alternativen AC-Adapter verwenden kann, der die gleichen Spezifikationen aufweist (9V, 800ma, Center negativ)? Das originale Netzteil kostet mehr als 30.- Euro, Alternativen gibt es deutlich günstiger (z.B. dieses hier).

    Für eure Antworten besten Dank,
    Gruß Veit

    Stimmt, beim PT2399 ist ja ein 5V Regulator im Spiel, ok danke dann sehe ich keinen Vorteil.

    Edit: Beziehungsweise klingt der Opamp dann sauberer wenn er mit 12 V läuft? Könnte sich das dann vielleicht doch lohnen die Kistchen mit 12 V zu betreiben?

    Gruß Veit

    Hallo,

    ich bin gerade zufällig über das PT80 Delay von Uwe (uk electronik) gestolpert und habe gesehen, dass dieses intern mit einer 18V-Spannung arbeitet (Verdopplung auf 18V DC, steht zumindest in der Beschreibung des Effekts). Bisher habe ich noch nirgends ein PT2399-Delay mit 18V gesehen. Kann mir bitte jemand erklären, was der Vorteil hiervon ist? Kann ich demzufolge auch andere PT2399-Delays mit 18 V betreiben (vorausgesetzt es gibt einen hörenswerten Vorteil). Bei Zerrern weiß ich ja, dass dadurch teilweise mehr Headroom zur Verfügung steht und sich das dann auch auf die Dynamik des Effektes auswirken kann, aber bei einem Delay?

    Danke für eure Antworten,
    bester Gruß Veit

    Hallo Immo,

    ja die Cuts mache ich mit einem kleinen Akkubohrer und schneide die in der Regel hinterher auch nochmal mit einem Cuttermesser sauber nach, so dass die Cuts auf den Leiterbahnen nicht mehr rund, sonder quasi quadratisch sind (sieht aber auf dem Foto tatsächlich so aus, als hätte ich es hier nicht gemacht). Ich arbeite grundsätzlich sehr genau, um mir hinterher Ärger bei der Fehlersuche zu ersparen. Bisher hatte ich wie erwähnt auch nie wirklich Probleme.

    Ich werde mich nach dem Wochenende nochmal mit dem Teil befassen, vielleicht baue ich die Schaltung auch nochmal neu auf, dass dann das selbe merkwürdige Verhalten wieder auftritt erscheint mir doch sehr unwahrscheinlich.

    Gruß Veit

    Hallo Jochen,

    danke dass du dir nochmal die Mühe gemacht hast. Ja die Qualität meiner Smartphonekamera ist leider alles andere als überwältigend, deswegen lässt sich das auf dem Foto schlecht erkennen. Grundsätzlich bin ich mit meinen Lötskillz aber zufrieden und meist auch mit dem Ergebnis, ich achte immer auch auf die Ästhetik. ;)

    Ich habe gestern eurem Rat folgend nochmal alle Lötstellen nachgelötet, vorher die Bauteile auf der Oberseite mit Malerkrepp ordenlich fixiert. Leider ist das Ergebnis ernüchternd, quasi keine Verbesserung, immer noch das gleiche Verhalten. Ich war dann erstmal so sauer auf die Schaltung, dass ich die schnell beiseite gelegt habe, um mir nicht weiter den Abend zu vermiesen. Ja auch das schönste Hobby kann manchmal echt nerven. :cursing:

    Ich denke nicht, dass es ein mechanisches Berührungsproblem ist, ich hatte bei manchen Tests wirklich darauf geachtet, dass sich nichts bewegt und wirklich nur mein Finger die entsprechende Stelle an der Boardunterseite berührt. Die Litzen um diese Stelle herum hatte ich auch bereits alle durch neue ersetzt und auch alle Potis ausgetauscht. Deswegen bin ich an dieser Stelle auch so ratlos. ?(

    Ich habe euren Hinweis mit den Streifenrasterplatinen schon verstanden, bin aber bei ebay auf einen Anbieter aus Erfurt gestoßen, der diese schönen weißen Platinen anbietet, deren Leiterbahnen schon vorverzinnt sind. Es handelt sich dabei sicherlich nicht um bleifreies Zinn, weil es dafür viel zu schnell schmilzt. Gegenüber den normalen Kupferplatinen, bei denen es deutlich länger dauert, bis sich das Lötzin mit den Leitbahnen verbindet, ist das Arbeiten mit diesen Platinen eine wahre Freude. Kann ich wirklich nur empfehlen, ich habe mich gleich ordentlich eingedeckt. Den Schutzlack habe ich mir gestern auch geordert, werde ich wohl künftig auch verwenden, zur abschließenden Versiegelung.

    Jetzt kommt erstmal das Wochenende, da geht es raus in die Natur auf ein Kletterfestival, danach werde ich mich vermutlich nochmal mit der Schaltung befassen. Bis dahin bin ich erstmal bedient von Phasern. Falls ich neue Erkenntnisse bekomme lasse ich es euch wissen. Und ja, falls jemand noch eine Idee hat immer raus damit!

    Bis dahin,
    Gruß Veit

    Die Streifenrasterplatinen die ich aktuell verwende sind vorverzinnt, daher erscheint mir vorheriges Schleifen und Lackieren wenig sinnvoll. Die lassen sich auch wesentlich besser löten, als die normalen die ich bisher verwendet habe. Es reicht nur ganz kurzer Kontakt mit dem Lötkolben und das Lot fließt auch viel besser und verteilt sich sehr gut und schön dünn.

    Dass die Löststellen so ausschauen wie sie ausschauen ist dem Umstand geschuldet, dass ich bereits nachgelötet habe, um kalte Lötstellen auszuschließen. Das ist ungefähr meine 30. Streifenrasterplatine, bisher hatte ich noch NIE Probleme mit einer kalten Lötstelle und nur ein einziges Mal eine kleine Lötbrücke. Zwischenräume der Leitbahnen habe ich auch bereits mit einem Cuttermesser bearbeitet. Aber wenn Ihr meint, dann kann ich ja nochmals nachlöten, auch wenn ich denke, dass es nicht daran liegt.

    Gibt es vielleicht noch andere Erklärungsansätze?

    Hallo,

    ich versuche seit einiger Zeit einen Phaser für unseren Gitaristen zu bauen. Nach einem Phase 90 (der nicht so richtig phasen wollte) habe ich mich nun am Causality 4 MKII Phaser von Rick Holt (frequencycentral) versucht (Layout und Schaltung siehe unten). Der Phaser scheint grundsätzlich auch zu funktionieren, allerdings hat der ein merkwürdiges Verhalten, was ich mir nicht erklären kann.

    Wenn ich die Schaltung über meine Testbox aktiviere, dann bricht das Volumen ein und es ist fast nichts mehr zu hören. Wenn ich dann aber an einer bestimmten Stelle die Boardunterseite mit dem Finger berühre erweckt der Phaser plötzlich zum Leben und die Lautstärke steigt bis auf Bypass-Level an, so wie es eigentlich sein sollte. Ich habe hier ein kurzes Video erstellt (leider von keiner guten Qualität), wo ihr das merkwürdige Verhalten der Schaltung ganz gut sehen könnt. Wie im Video auch deutlich wird, funktioniert der Phaser nach dem - ich nenn es jetzt mal "Aufladen" :D - ohne Probleme und die Schaltung lässt sich dann auch ein- und ausschalten, ohne dass die Lautstärke wieder einbricht.


    Wie ihr erkennen könnt, ist es eine bestimmte Stelle auf der Platine, an der das "Aufladen" funktioniert. Ich habe auch bereits die Potis ausgetauscht, da ich anfangs eine defekte Litze vermutet habe. Das hat aber alles nichts gebracht. Da die Schaltung ja am Ende des Videos funktioniert, lassen sich ja eigentlich defekte Kondensatoren oder Ähnliches ausschließen. Von daher bin an dieser Stelle mit meinem Latein leider komplett am Ende.

    Ich habe noch zwei Fotos vom Board angehängt, auf der Unterseite ist der Bereich markiert, wo ich die Platine mit dem Finger berühre. Vielleicht habe ich auch einfach nur magische Energien in meinen Fingern, soll es ja geben solche Leute, die durch Handauflegen Wunder bewirken.

    Nein ganz im Ernst, kann sich jemand von den Experten hier dieses Verhalten erklären?

    Wäre über eine Lösung des Problems äußerst dankbar.

    Bester Gruß Veit

    Das Problem ist, dass dieser Metallbügel, der mit dem Gehäuse verschraubt wird (siehe Bild), die gesamte Hitze ableitet. Es dauert ewig, bis ausreichend Hitze an der Lötstelle ist, dafür wird das Metallteil (und dann die Platine) ultra heiß. Das erfordert vermutlich igendwelches Spezialgerät oder einfach mehr Lötskillz. Abschneiden funktioniert leider nicht, da das Teil nach dem Austausch der Buchse wieder drauf muss. Ein schreckliches Design.

    Zu meiner Schande musste ich aber gestern feststellen, dass es gar nicht an der Buchse, sondern an einem Kabelbruch am Stecker des Netzteils lag. :S Oh Mann, wie blöd, erst nachdenken und dann handeln kann manchmal nicht schaden. Aber sei`s drum, muss ich mich wenigstens nicht mehr weiter mit dem Auslöten der Buchse rumärgern.

    Grüße Veit

    Hallo,

    ich nutze den Thread jetzt einfach mal, da meine Frage thematisch ganz gut hier her passt. Ich habe vor, die DC-Buchse einer Boss RC 300 Loop Station auszutauschen (siehe auch dieser Thread).

    Nun habe ich mich am Wochenende nach Eintreffen der Ersatz-Buchse damit versucht und bin leider jämerlich gescheitert, da es einfach unglaublich schwierig ist, das bleibfreie Industrielot wieder von der Platine und den Bauteilen runterzubekommen. Trotz voller Leistung des Lötkolbens dauert es ziemlich lang bis das Lot endlich (kurz) flüssig wird, doch noch bevor es irgendwie in der Entlötpumpe landet ist es schon wieder fest. Entlötlitze geht auch einfach nur total bescheiden, weil die sich ständig festlötet am Lötauge. Es scheint mir nicht zu gelingen, das Lötauge wieder so sauber zu bekommen, dass ich die Teile aus der Platine entnehmen könnte. Es scheint immer noch eine Restverbindung zu geben, die ich einfach nicht sauber runterbekommen will.

    Verkompliziert wird das ganze dadurch, dass die Teile die runter müssen (einmal dieser Metallbügel, der ans Gehäude rangeschraubt wird, weil da die Buchse drunter sitzt und dann die Buchse selbst) mehrere Lötstellen haben und ich diese quasi alle gleichzeitig erhitzen müsste, um die Bauteile aus der Platine zu drücken (siehe Foto). Frage mich, wer auf so eine dämliche Idee gekommen ist, die Buchse unter diesen Metallbügel zu löten. Einfach nur grausam.

    Meine Sorge ist nun die, dass ich mit zuviel Hitze andere Bauteil zerbrutzel und dann damit erst richtigen Schaden produziere. Irgendwo habe ich auch mal gelesen, dass es einfacher geht, wenn man vorher verbleites Zinn drauf gibt, und das dann wieder runternimmt. So richtig funktieren will das aber auch nicht.

    Hat hier vielleicht jemand noch einen Rat, wie ich das anstellen könnte, diese Lötstellen ohne das Zerbraten anderer Bauteile wieder so sauber zu bekommen, dass ich die Teile irgendwie runter bekomme von der Platine?

    Bin einigermaßen verzweifelt und über jeden Rat dankbar,
    Danke und Gruß Veit