Posts by cebersp

    Ah, bist jetzt doch von Ra=10k nach 22k gegangen? Die 33k bringen kleinere Verzerrung bei 45V Amplitude lt. Loadline.


    Was meinst Du mit wegdriften? Auch Gleichspannungs- Arbeitspunkte?


    Welches Modell hast Du für die Röhren? Ich habe zwar von Duncanamps diese Röhre und die ECC88, aber beide haben wohl keinen Gitterstrom. Das ECC88 Modell scheint besser zu dem Loadline Modell zu passen???

    Ich habe 220k genommen, um das Master Poti, das ich auch mit 500k angenommen habe, mit abzubilden.

    All in all komme ich auf V= 2(für NFB) * 1,5 (für Übersteuerungsfähigkeit) * 15V= 45V Ausgangsamplitude.


    Bei der Loadline kann man die gewünschte Ausgangsamplitude als Headroom eingeben.

    Bin jetzt mit dem Kriterium minimale Verzerrung bei gewünschter Ausgangsamplitude 45V da gelandet:


    Was ich nicht nachvollziehen konnte, war die kleine Verstärkung V<5, die Du oben in #89 genannt hattest. War das wegen clippen?

    Gruß Christof

    Ich denke diese Schnittstellenklärung ist sehr wichtig, um den Pi auslegen zu können. Lastenheft.

    Ausgangsimpedanz, Stromverbrauch fällt mir noch ein. Eingangs Pegel.


    Der Differenzverstärker kann ja nur gleichgroße Signale verarbeiten. Der mögliche Pegel der Gegenkopplung wird irgendwann wichtig für die Verstärkungsauslegung. Der nötige Verstärkungsüberschuss bestimmt, welche Dellen im Frequenzgang ausgeglichen werden können. Ich schätze, dass man da mindestens Faktor 2 braucht???


    Gitterstrom im Pi begrenzt die mögliche Eingangsamplitude. 3V waren das beim G3 mit Rk=1k.


    Stabilität gegenüber Schwingungen. Leider weiß ich dazu wenig.

    Gruß Christof

    Oft hat man vor dem PI Send Return, da will man dann standardisierte Pegel möglichst. Ich finde es jedenfalls unpraktisch, dass der A15Mk2 da so hoch liegt.

    Im Moment kann ich noch nicht erkennen, worin der Vorteil dieser Röhre für diese Anwendung liegt oder worin der Vorteil einer kleinen Verstärkung oder eines hohen Anodenstrom dort liegt.

    Aber no Problem, machs wie Du denkst.

    Gruß Christof

    Weil der Pi den Sinn hat, die Endstufe zu treiben und weil diese einen gewissen Spannungspegel benötigt. Oftmals will man ja mit ca. 1V.eff in die Endstufe und diese im Fall von Gitarrenamps vermutlich auch noch Übersteuern können. Danach erscheint es mir sinnvoll, die Verstärkung auszulegen. Damit in der Endstufe Gitterstrom fließen kann, braucht man wohl hier >15V Amplitude am Endstufengitter? Für die NFB braucht man dann noch einen Verstärkungsüberschuss. Insofern würde ich das ganze vom Pegelbedarf von hinten her planen oder abprüfen.

    Welche Amplitude brauchst Du an deren Gitter, damit die Endstufe zerrt?

    (Ich würde übrigens einen Amp auch immer einigermaßen clean betreiben können wollen, deshalb finde ich Bereiche mit <0,5% Klirrfaktor von der Darstellung her auch sehr interessant.)

    Gibt es eigentlich irgendwo eine Angabe, wie viel Klirr aus welchem Bereich vom Amp kommen soll? Ich denke 10% aus dem PI ist vielleicht schon viel?


    Habe gerade in den Dicol geschaut. Der macht sich's einfach mit der Vorgehensweise zur Auslegung: Er sagt, es gilt das gleiche, wie bei den Vorstufen.

    Insofern könnte man sagen, dass man die übliche Ausgangsimpedanz braucht (Und damit R.A) und einen typischen Ruhestrom. Jetzt kommt aber die Frage, warum benützt man eine Röhre, die einen höheren Strom liefern kann, wenn man doch wieder nur den benötigten fließen lässt?


    Diese Auslegung V2A im G3 erscheint mir ein stimmiger Startpunkt: R.K=1k (also hier R.K=470) und R.A=22k, V=10-fach.

    Das ist ein anderer PI beim G3 Blues. Der hat sowieso keine Verstärkung, die erfolgt (moderat) in V2a.


    Ihr habt -15V Gittervorspannung in Eurer Endstufe, in die Größenordnung als Amplitude am Gitter der Endstufe und darüber muss man wohl kommen?


    Ich sehe die "Vorstufentriodenwelt" erst mal so, dass man mit ECC82-ECC81-ECC83 eine gute Bandbreite an Eigenschaften abdecken kann. Wenn was "neues" auftaucht, dann orientiere ich mich daran, ob und wo es in der Bandbreite liegt. Die nächstgelegene Triode aus dem Trio kann dann gute Orientierung geben, weil man dafür bewährte Schaltungen findet. Die 6n1p scheint noch die Zusatzeigenschaft zu haben, dass sie auch mit kleinen Anodenspannungen vernünftig arbeiten kann, siehe ECC88. Diese Eigenschaft ist hier wohl nicht unbedingt gefragt.


    Ihr müsst Euch entscheiden, ob Ihr Kommentare wollt oder nicht. Wenn nicht, dann bitte auch nicht fragen, will niemand nerven. :)

    Mit so kleinen Widerständen bekommst Du halt kaum Verstärkung.

    Du willst doch High Gain??


    Vielleicht erstmal eine bewährte Auslegung mit der Vorgehensweise nachvollziehen?


    Edit: Habe mal gegoogelt und so schnell nix gefunden, dass jemand eine ECC82 für so einen PI genommen hat mit ähnlich kleinem Verstärkungsfaktor. Man nimmt dort wohl eher Röhren mit hohem my. ECC81 gibt's wohl aber auch mit ca. 100k.


    Gruß Christof

    Hi,

    in diesem Thread Beliebtes Thema: Symmetrierung Röhrenheizung - Seite 6 - Verstärker - Das Musikding Forum war die Frage diskutiert worden, wie/ob man alle Anodenspannungen zwecks Brumm- Minimierung glätten könnte. Ich wollte mal verschiedene Varianten simulationsmäßig vergleichen unter der Prämisse, dass die Gesamtkapazität vor der ersten Anodenversorgung sich nicht ändert, damit der Einschaltstromstoß nicht zum Problem wird. Da man ja eigentlich die Spannung und nicht den Strom stabilisieren will, sind die Spule und der Gyrator zwischen die beiden 47µF Kondensatoren gesetzt.

    Beim Gyrator mit dem IRF820 muss man etwas tüfteln mit den Spannungsteilerwiderständen R8/R10 , weil der Transistor immer noch genügend Arbeitsbereich benötigt gegenüber der kleinsten Spannung an C12. Die Amplitude des Sägezahns dort ist natürlich abhängig von C12.

    Bei der Spule bzw. dem Gyrator muss man ggf. aufpassen, ob die Stromstabilisierung beim schwankenden Stromverbrauch der Endpentoden Probleme macht. Beim Gyrator könnte man durch Verkleinern von C13 die Induktivität verringern.

    Insgesamt habe ich den Eindruck, dass der Cap-Multiplier die günstigste Schaltung ist, da dort das eigentliche Ziel, die Spannung zu stabilisieren auf direktem Weg erreicht wird und dort die Kapazität in C8 zusammengefasst werden kann, um die Amplitude des Sägezahns klein zu halten.

    Sind natürlich erstmal theoretische Überlegungen.

    Siehe auch: Gyrator vs Capacitance Multiplier vs Regler-IC, Elektronik - HIFI-FORUM (Insgesamt 1330µF Glättung im letzten Post!!!)

    Vielleicht wäre eine Cap-Multiplier Platine bei Musikding eine gute Sache?

    Gruß Christof

    Hi,

    interessehalber habe ich mal wissen wollen, was die Drossel 2.5H - verbaut zwischen die beiden 47uF- so bringt. Damit ist m.E. das vielleicht nicht die ultimative, aber doch schon eine sehr vielversprechende Maßnahme bzgl. der Brummanteile, die aus den Anodenspannungsversorgung kommen.


    Dann hab' ich noch was mit Mosfet "simulationsmäßig probiert", hier hinter die beiden 47uF gesetzt. (Siehe auch Valve amp kit SE10 (tentlabs.com), Schaltplan in den Unterlagen, danke Bernd für den link!)

    Schreibt der vielzitierte "Wizard" eigentlich auch in seinem Buch überhaupt nichts zu Netzteilen mit Transistoren???

    Schönen Sonntag! Christof