Posts by cebersp

    EDIT: man möge mir die etwas konfuse Nachricht verzeihen, die von Speaker Emulatoren auf Capuring kommt, was ja nicht wirklich Thema war, ich bin müde:sleeping:^^

    Ich glaube, das Radar würde mir auf Dauer nicht reichen, hm noch n Reverb darauf und n eq und, und das als einzelne Pedale zu kaufen/bauen wäre recht teuer. Ganz toll sollen ja UAs Speaker Emulatoren sein. Aka OX Stomp und OX Box. Aber da braucht man wieder nen Kopfhörerverstärker. Und auch ganz schön teuer.
    Wenn schon ’ne digitale Kiste auf'n Board dann soll, sie auch ein paar coole Effekte haben, die nun mal besser digital sind Reverb/Doubletracker zb.
    Ich liebäugele ja ein bisschen mit Tonex. Eigentlich hätte ich lieber etwas das NAM Modelle laden kann, wegen opensource... gibt's aber noch nicht. Bzw. schon: den ModDwarf, aber sogar noch 100 Euro teurer als Tonex.
    Hoffe Twonotes bringt Genome als Pedal raus. Das Plugin kann auch NAM Modelle laden und ist auch sonst echt cool.

    Der Gedanke ist:
    Ich habe ein Pedalboard, das viel größer als mein Können und mein Ego ist.
    Ich mag damit eigentlich nicht live spielen. Komme mir damit vor wie so ein Bierbäuchiger Mitlifecrysis Radler dessen 4000 Euro Fahrrad nur 7 kg wiegt, aber der nicht ohne aus der Puste zu kommen einen Treppenabsatz hochkommt. Ich finde capuring interessant, weil ich damit die 5 always-on Pedale capuren könnte ggf. in verschiedenen Settings und ich dann nur nen Tuner und nen Zerrer zusätzlich auf dem Board bräuchte.

    Ach watt is das alles schwer. :P

    Ob da wohl ein t fehlt bei capuring?

    Wie auch immer, wenn Du weiterhin auch analoges nützen willst, dann muss der Multieffekt Send Return haben, m.E.

    Ampero Stomp2 ist m.E. einen Test wert....

    Hi,

    Ich habe neulich an einer Gitarre festgestellt, dass vermutlich die fehlenden Niederhalter am Kopf ein Problem sind. Der Anpressdruck am Sattel ist zu gering. Die sind hier auch nicht vorhanden....

    Gruß Christof

    Nur mal so als Gedanke am Abend: ich mag das Teil in der Konfiguration von heute Nachmittag schon ganz schön sehr! Macht richtig viel Freude.
    Und - das mag Einbildung sein - es klingt für meine Ohren … anders … als jfet-Sims oder gar VST-Sims.

    Auf der Wunschliste stünden allenfalls etwas mehr "clean" - es schmutzt auch mit Log-Poti recht zeitig. Aber es ist auch noch nicht alles optimal. Spannungsversorgung zB. Da brauche ich vmtl. ein anderes Netzteil, was die Röhren gut versorgen kann. Von der Highvolt-Platine habe ich noch eine zweite - vielleicht baue ich die auch noch auf und schaue, was die so bringt.

    Hi, Du betreibst die Triode real in der Schaltung aus #103?

    Da hätte ich Angst, dass sie überlastet wird? Worauf Deine Äußerung zum Netzteil vielleicht auch hindeutet? Du kannst ja mal die realen Ruhe-Spannungen am Kathodenwiderstand und an der Anode messen und daraus die (Anoden)-verlustleistung P=I*U rechnen. 6AN8 6AN8A 5AN8 (drtube.com)

    Wenn Du R.Anode+R.Kathode groß genug wählst, dann kann auch ohne genaue Kenntnis der Loadline die Anode nicht überlastet werden. P.max= 2.3W

    320^2 / 2.3= 45k.

    In meiner Schaltung sind 2 Elemente, welche das recht frühzeitige Einsetzen der Zerre an der Pentode verschieben: 1. das Poti an dem 100nF am Schirmgitter. (Hab ich vom G3 Blues) 2. die Gegenkopplung.

    Sehr schön, danke!

    Nadann Anodenwiderstand der Pentode 47k und Kathodenwiderstand der Triode schrittweise runter. 22k?

    Buffer hinten DC-koppeln und versuchen so auszulegen, dass möglichst viel Gitterstrom fließt und Kompression auftritt.

    Wie kriegt man denn das hin?

    Edit: Einfach den Lastwiderstand zu klein machen?

    (((Inzwischen bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass die vielgerühmte Röhrenkompression fast ausschließlich durch asymmetrisches Clippen erzeugt wird. Die 2. Harmonische Verzerrung wird weniger als Verzerrung wahrgenommen sondern als Kompression.)))

    Ja schon klar, aber genau darum geht es ja bei diesen Amps ^^

    Kein Problem, immerhin ist jetzt gezeigt, wie man hier NFB machen kann und wie der Phasensplitter erhalten bleibt. Und wie man hinkriegt, dass die Simu plausible Ergebnisse liefert. Was würdest Du draus machen?

    Übrigens ist das Diagramm für Ausgangspoti 0.1. Da kannst Du für stoner immer noch WEIT hochdrehen.....

    Hi Christof,

    Interessanter Ansatz. Wenn ich mir die Details anschaue hat das aber nicht mehr viel mit der Originalschaltung zu tun, klanglich bestimmt überhaupt nicht mehr. Du nimmst vorne die Bässe sehr weit raus mit dem 100n Bypasscap und dem 1n (470p) Koppelcap. Ich persönlich bin totaler Fan davon im Highgainbereich für tighten Chugsound aber damit veränderst du komplett den Charakter des Overdrives und nimmst genau dieses kaputte "fuzzige" weg, was vorher durch den absurd riesigen 220u und 100n entstand (Blocking Distortion) und Teil des "Stonersounds" war. Bei Fuzz und den Doom/Stonersounds geht es eben genau nicht darum, die Bässe zu zähmen, da genau die für die Blockingdistortion und den Squarewave-Sound sorgen. Mit lokaler Gegenkopplung zu arbeiten habe ich auch schon häufig ausprobiert, weil ich das Konzept immer so interessant fand, aber noch nie wirklich sinnvolle Anwendung dafür mit musikalischem Sound gefunden. Für mich. Muss nicht heißen, dass der Ansatz schlecht wäre, nur für mich hat das noch nie funktioniert.

    Yep, stoner hat für mich keinen "Wohlklang". ^^

    Ein OD mit der Topographie eines Sunn bis zum Phasensplitter:

    cebersp
    April 3, 2024 at 5:33 PM

    Anton K

    Hi, Deine simuliertes Signal ist m.E. das was ich mit "Zicken" meinte. das ist irgend eine Schwingung, die nichts mehr mit dem eigentlichen Signal zu tun hat. Das Model spinnt.

    Nachdem ich das zu erst beiseite gelegt hatte, habe ich mal den Text zu dem Dynakit MKII bzw. MKIII gelesen. Und siehe da, die haben dort die Spannungen an der Pentode nicht angegeben, denn sie seien starken Streuungen unterworfen!

    Dann habe ich getüftelt, wie man aus dem Ding einen vermutlich "wohlklingenden" Effekt bauen könnte, der einen Arbeitspunkt hat, der mit der Simu funktioniert. Das geht dann auch wieder mit dem 6AN8P Modell ohne _OLD. Wichtig ist, dass die Ruhespannung an der Anoder der Pentode deutlich unter 160V liegt, wir wollen ja Asymmetrie! => R4=170k angepasst für 71V.

    Mit Gegenkopplung,

    mit HP am Eingang C2 und C4

    und TP am Ausgang, wie sich das gehört.

    Irgendwie hatte ich große Probleme, die Bässe zu zähmen. Irgendwie habe ich Probleme, diesen Tonestack einzustellen....

    Voila:

    Das ist von meiner Seite nur eine Simulation und ein Entwurf!

    Tja, und ob das ganze noch viel mit dem Sunn zu tun hat, kann man sich fragen....

    Edit: mit C2=470p wird's glaub' ich noch besser....

    Ich kann es mir ehrlich gesagt kaum vorstellen. Die zweite Gainstage hat nicht mal einen Bypasscap und noch die Last vom Tonestack dahinter. Es würde mich arg wundern, wenn man genug Pegel hinter dem Tonestack hätte, um die Pentode überhaupt ernsthaft zu kitzeln. Und eine einzige, leicht übersteuerte Triode (Stufe 2) ist nicht mehr als bluesy. Außer du spielst mit nem Booster oder aktiven Pickups rein und übersteuerst die Eingangsstufe schon mit. Die Topologie gibt einfach nicht mehr her.

    Ich habe übrigens exzessiv alle gängigen Topologien von Röhrenschaltungen aufgebaut, simuliert und angehört. Daher habe ich mittlerweile ein recht gutes Gefühl dafür, was man von einer Topologie erwarten kann und was nicht.

    Vielleicht ist die Definition von "viel" beim Overdrive aber individuell.;)

    Hm, diese Pentode hat einen 270k Anodenwiderstand, das ist ziemlich anders als die Last einer Endstufenröhre! Ohne Gegenkopplung wird das wohl leicht in die Sättigung gehen. Ist Dir sowas auch schon mal untergekommen? Bzw. Wo? Für mich ists neu.

    Gratuliere erst mal. ...Und dann kannst Du überlegen, wie Du die Verstärkung der Pentode durch Gegenkopplung runterkriegst und aus der übrigen Triode einen Impedanzwandler mit vernünftigen Send-Pegel machst....

    Gruß Christof

    "Endlich" bin ich über eine Schaltung gestolpert, bei der man die Symmetrie bzw. Asymmetrie des Clippens mit einem Poti einstellen kann: Tech21 XXL. "WARP allows you to manipulate the odd and even harmonic structure within the realm of distortion. It is the key to an entirely new dimension in sound control.The median point (indicated by the double arrows) will yield traditional distortion, well-suited for chords and rhythm parts. Extreme settings work particularly well with individual notes.They become smoother, fatter, thicker, juicier.As you decrease Warp from the median point, you get higher amounts of even harmonics, to give you the overdrive like that of a Class A tube amp...." Document6 (tech21nyc.com)

    Schaltplan: previewpic.php (721×589) (eserviceinfo.com)

    In dem Fall wird einfach der virtuelle Nullpunkt des ersten Opamp verschoben. Clippen erfolgt über die Begrenzung der Ausgangsspannung der Opamps. Ich habe hier einen anderen Rail-to-rail Lm358 statt TLC2262 als 2. Opamp genommen. Der erste ist TL072.


    "Warp"/Bias bei 4.6V nahe Mitte:


    Bias verschoben:

    Leider habe ich nur YT Videos gefunden, bei denen das Gain des 2. Opamp, der ja nur symmetrisches Clippen erzeugt, sehr weit aufgerissen ist. Damit sind die Einflüssen von Warp überdeckt.

    Christof

    Hi,

    naja sowohl Q2 als auch Q3 schließen den Gegenkopplungs-Widerstand kurz und bringen damit die Verstärkung der Stufe runter. Bei Q2 ist das R12 und bei Q3 die Hälfte von RV5. Damit hat man kleinere Pegel in der Schaltung und weniger Risiko von Übersprechen, oder Schwingen. Bei Q2 gibt es ja auch noch die Funktion des wählbaren "Bite" boost. Vielleicht war mal auch "Level" abschaltbar geplant?

    Was ich bemerkenswert finde ist, dass es Q4 und zusätzlich Q5 gibt. Außerdem sind da ein paar Gleichspannungsverbindungen, wo ich einen Trennkondensator spendiert hätte. Z. B. zwischen U6A und R1 und U4A.

    Die Schaltung ist aus klar getrennten Schaltungsblöcken zusammengesetzt. Es sieht nicht danach aus, ob hier jemand unbedingt Bauteile sparen hätte wollen.

    Was ich auch bemerkenswert finde ist, dass die Cabsim nur für das gezerrte Signal verwendet wird.

    Ich finde die Schaltungen von Boss am lehrreichsten. Die sind sehr sauber konstruiert für eine Serienproduktion. Funktionssicher und ohne überflüssige Bauteile.

    Weiß jetzt auch nicht, ob die Antwort hilft...

    Gruß Christof