Beiträge von Fritz B.

    Hallo,

    sehr wichtig ist der Tragekomfort und der ist bei geschlossenen Hörern oft durch den Andruck eingeschränkt. Das spürt man erst wenn man die Dinger länger auf hat. Ein gutes schlechtes Beispiel ist ein Vic Firth-Kopfhörer der zwar sehr gut die Außengeräusche dämpft aber nach kurzer Zeit tun einem die Ohren weh.

    Ich verwende schon seit langer Zeit, auch für solchen Zweck, Sennheiser-Kopfhörer. Im Augenblick einen HD600 (offen) der klingt sehr gut und ist auch über längere Zeit angenehm zu tragen. Allerdings ist der recht teuer. Außerdem hab für Bandaufnahmen einen HD380 pro der ist billiger, klingt nicht so gut, nicht ganz so komfortabel zu tragen, dafür aber geschlossen. Allerdings lange nicht so gut geschlossen wie der Vic Firth-Kopfhörer. Dafür klingt er aber besser. Was mich an dem HD380 pro nervt ist das schwere Spiralkabel. Dagegen habe ich eine Klemme am Kabel befestigt mit der ich es am Hemd befestigen kann. Das Gewicht hängt so nicht mehr am Kopf.

    Für guten Klang und Tragekomfort muss man also entsprechend Geld in die Hand nehmen. Das wird bei den anderen Fabrikaten nicht anders sein. Ein Beispiel habe ich noch. Einen Sony MDR64 (offen) der brauch sich klanglich hinter dem HD600 nicht zu verstecken und hat nur 65 DM oder € gekostet. Ich weiß es nicht mehr. Ist aber wohl mittlerweile vom Wert her egal. Das Teil fliegt einem allerdings bei jeder Bewegung vom Kopf.

    Gruß, Fritz.

    Hallo,

    also ich nehmen beim testen immer ein kurzschlussfestes Netzteil bei dem der Strom auf 100mA begrenzt ist.
    Eine Batterie gibt im schlechtem Fall ihre volle Leistung ab und das ist bei den modernen 9V-Bocks einiges.

    Noch eleganter wäre es ein Labornetzteil zu besitzen bei dem man den Strom noch enger begrenzen kann.

    Gruß. Fritz.

    Es wird wohl besser sein, nur einen Stromverteiler auf dem Board zu haben, mit separatem Netzteil möglichst weit entfernt

    Da war ich auch schon einmal. Letztendlich lief es auf Netzteil am/im Verstärker → Mikrofonkabel (XLR) → Effekte → Gitarre hinaus.

    Im Bild mein erstes Netzteil von 85 und eine Verteilerbox die ich später mal gebaut habe. Wichtig war mir vom Anfang an dass ich nur leicht zu beschaffende und verlängerbare Kabel verwenden wollte.

    Das Gitarrensignal geht auch über das XLR-Kabel und wird, in dieser Kombination vor dem schaltbaren Send/Return, in der Verteilerbox gepuffert. Am Netzteil sind Anschlüsse für Strom und Signal für das Stimmgerät.

    Hallo Immo,

    ich habe einen kaputten Übertrager. Da den wohl keiner repariert könnte ich das Mu-Metall-Gehäuse abgeben. Das ist aber ziemlich groß. Rund, 32mm x 29mm. Dann gibt es, zur Montage, eine hohle Schraube mit 8mm Gewinde und 13mm Länge durch die die Kabel geführte werden.

    Den Induktor, ich nehme mal an Du meinst wegen der Einstreuung die Spule, müsstest Du in das Gehäuse bauen für 99% Schirmung (das Loch in der Schraube bleibt noch über).

    Gruß, Fritz.

    Wenn der Buffer nicht speziell klingen soll ist der FET, nach meiner Meinung, die technisch beste Lösung.

    Aber, die Frage ist doch, in welcher Variante GE, SI , FET arbeitet der Buffer technisch und akustisch optimal?
    Oder ist es wirklich nur eine Frage der Philosophie?

    Hallo Steffan,

    GE-Transistoren sind veraltete Technik aber dass sind Röhren auch. Was technisch optimal ist muss nicht zwangsläufig für jeden Zweck, an jeder Stelle und Jedermann akustisch optimal sein und da kommt dann der persönliche Geschmack (Philosophie) ins Spiel.

    Letztendlich hilft nur selber ausprobieren. Warum besorgst Du Dir nicht alle nötigen Teile, zusätzliche Fassungen und probierst alle Variationen aus? Das Ergebnis würde mich interessieren.

    Gruß, Fritz.

    eine kapazitive Belastung des PU wie z. B. durch Kabel plättet die Resonanzkurve nicht, sondern verschiebt sie nur zu tieferen Frequenzen hin. Die Abflachung der Kurve erfolgt durch den ohmschen Eingangswiderstand der Bufferschaltung, der auch durch Koppelkondensatoren hindurch wirksam ist.

    Hallo,

    das bedeutet auch dass das Kabel (2m) zu kurz sein kann. Die Resonanzkurve verschiebt sich dann nach oben. Der Pickup erwartet eine bestimmte Kapazität damit die Resonanzspitze am richtigem Platz ist. Das macht zum großen Teil den Klang aus. Wenn man also den vom Konstrukteur gewollten Sound haben will sollte man das mitgelieferte Kabel benutzen.

    Das gilt auch für den Widerstand der den Pickup belastet. (Lautstärke- und Klangregelung) Fällt der weg erhöht sich die Resonanzspitze was auch nicht unbedingt wünschenswert ist.

    Es lohnt sich mit diesen Werten (µ + Ω) im Weg vom Pickup zum Verstärkereingang zu experimentieren aber das ist eine andere Geschichte.

    Gruß, Fritz.

    Könnte mir gut vorstellen, das der Fett allen anderen Varianten gegenüber vielleicht eher im Vorteil ist.
    Meine Vermutung beruht auf der höheren Eingangsimpedanz des Fet mit 300 kOhm

    Hallo Steffan,



    da liegst Du richtig.

    Mit einem zusätzlichen Si-Transistor im Ausgang kann man die Ausgangsimpedanz noch niedriger bekommen. Ist aber nach meiner Erfahrung nicht nötig. Den Buffer-Bausatz kenne ich allerdings nicht. Ich verwende ein Schaltung aus der "Elrad" von 1983 mit einem FET. Das reichte bisher. 30m war das längste was ich mal brauchte.

    Wenn der Buffer nicht speziell klingen soll ist der FET, nach meiner Meinung, die technisch beste Lösung.


    Gruß, Fritz.

    Die deutsche Bezeichnung für Phantom-Speisung ist Tonader-Speisung und erklärt es. Will sagen die Versorgung (Gleichstrom), geht über die Signalleitung (Wechselstrom). Mit Kondensatoren wird der Gleichstrom/Wechselstrom von der Eingang- und Ausgangsschaltung entkoppelt.

    Dein Bass hat eine Stereobuchse. Das hatte ich nicht bedacht. Da könntest Du auch ein Stereokabel verwenden und über den zweiten Pol den Strom laufen lassen. Die Batterieabschaltung über Ring braucht es dann natürlich nicht mehr.

    Das Problem ist dass es in jedem Fall beim Einstecken ordentlich rummst. Aber das hast Du ja auch mit dem Schalter. Ich verwende für meine Gitarren und Effekte so eine Versorgung über Stereokabel. Allerdings nur mit XLR-Kabelen. Da gibt es bei runter gedrehten Volumenpoti an der Gitarre nur ein leichtes klicken.

    OT: Kann man einfach in den Bass (vom E-Fach Richtung außen) ein Loch bohren?

    Hallo,

    kann man. Aber man sollte darauf achten dass das Loch auf der Vorderseite nicht ausbricht. Am besten beim bohren ein hartes, glattes Brett auf der Vorderseite fest zwingen und mit durch bohren.

    Andererseits könnte man ohne Änderung am Holz auch eine Phantom-speisung wie bei Kondensator-Mikrofonen einbauen. Das geht auch mit Mono-Klinkenstecker.

    Gruß, Fritz.

    Hallo,


    die Verminderung des Brummen durch DC-Heizung ist, wenn bei AC alles richtig angeschlossen, nur minimal.

    Zum testen würde ich die Spannung direkt an die Röhre bringen und vorher die interne Versorgung entfernen. Die Heizungen verbrauchen ordentlich Strom. Für jede Vorstufentriode musst Du 0,3A und für Endstufenröhren, je nach Typ, bis zu 1,6A rechnen.

    Abgeschirmte Leitungen bringen wenig wenn sie ungünstig verlegt sind. Auch bei der Masse kann man einiges falsch machen.


    Gruß, Fritz.

    Hallo,

    Es kommt darauf an wie treu der Bypass ist. Manchmal wird so ein Bypass mit nur einer Schaltebene realisiert. Dann funktioniert der Bypass zwar auch ohne Batterie aber die Gitarre ist immer mit dem Eingang der Effektschaltung verbunden. Das könnte vielleicht die Dämpfung verursachen.

    Alternativ könnte auch ein Pull-down-Widerstand der Grund sein.

    Gruß, Fritz.

    Hallo,

    den Text von LöD kann ich 1 zu 1 übernehmen.

    Vielleicht solltest Du Dich und der Versender mal direkt bei DHL beschweren. Solange die keine negativen Rückmeldungen bekommen denken die ja sie machen alles richtig. Mit ihrer Menschenschinderei zu Gunsten von billig, billig und des Profits.

    Gruß, Fritz.

    PS.:
    Als das Postmonopol für Briefe aufgehoben wurde und uns erzählt wurde dass da durch das Porto billiger würde habe ich mir gedacht:
    Wie soll das den gehen? Wenn 2 Zusteller statt einem unterwegs sind von denen jeder, zu mindestens hier im ländlichem Raum, noch nicht einmal voll ausgelastet ist. Theoretisch verdoppeln sich so erst mal die Kosten der Zustellung.

    Es waren zu der Zeit ja nicht etwa mehr Briefe zu erwarten sondern weniger (E-Mail).
    Fazit heute: Das Porto ist nicht billiger. Nur durch Rosinen-picken, Ausbeutung und Qualitäts-Abbau wird uns noch mehr abgezogen.


    .....Dort scheinen die richtigen Spannungen anzuliegen, allerdings um ca. Faktor 10 geringer als das Soll (z.B. statt 4V an Pin 2 nur 0,4V (wenn ich richtig gemessen habe, bin kein Profi mit dem Multimeter))....

    Hallo Martin,

    das kann nicht die richtige Spannung sein. Im allgemeinen geht man von einer Toleranz von 10% aus. Das heißt 3,6 bis 4,4V sollten es schon sein.
    Sollte Deine Messung exakt sein (0,4V) hast Du schon mal einen Anhaltspunkt zur Fehlersuche. Also mal die Versorgung vom der Batterie an überprüfen. Dann weißt Du auch ob Du das Richtige misst. Sofern die Batterie in Ordnung ist.

    Gruß, Fritz.