wir hatten mal eine isobox fürs studio gebaut.
wir hatten genau die materialien verwendet, die urs schon vorgeschlagen hat. hinzu kahm noch styropor, holzleisten, dicke gummistreifen und akustik-schaummatten.
das ganze war zwar ziemlich groß und bisschen schwer geworden, hat allerdings erstklassik funktioniert.
so war der aufbau:
- am besten fängt man mit dem innenkasten an, dieser war aus
mdf-platten.
- dann werden an die holzleisten an beiden seiten die gummistreifen
geklebt/genagelt/geschraubt (wir hatten sehr dünne nägel genommen)
- die holzleisten (am boden 2, an den seiten jeweils eine) werden nun an
der aussenseite der innenkiste befestigt, so dass der eine gummi an der
platte ist und der andere später an die aussenkiste kann. am besten von
der innenseite aus festschrauben. dabei gilt, weniger schrauben bringen
am ende akustisch mehr
- an die innenseiten und den innenboden des innenkastens wurden nun
styroporplatten geklebt, und darauf kamen dann die
akustikschaummatten.
- genau das selbe macht man mit dem deckel für den innenkasten
- nun noch 2 Löcher bohren für strom- und mikrokabel
- jetzt die maße nehmen und den aussenkasten bauen
- den innenkasten in den aussenkasten setzen und nur an den leisten
befestigen....so hat man den innenkasten ziemlich gut vom aussenkasten
akustisch entkoppelt
- das selbe verfahren mit dem deckel
- auch in die aussenkiste zwei löcher für die kabel boren und diese am
besten gleich fest einbauen und die löcher mit bauschaum, silikon, oder
ähnlichem abdichten
wir haben damals diese kisten für die aufnahmen einer befreundeten metalband gebaut.....die kamen mit peavey bandit combos an bei denen alle regler auf 11 standen.....sie wollten aber live einspielen und wir hatten nicht genug platz...deshalb die kisten. wie gesagt, selbst bei diesen extremen lautstärken war der pegel im raum wirklich easy.