Beiträge von madias

    Lieber Rocket,
    ich beschäftige mich seit ca. einem halben Jahr mit Audioelektronik, fing an, dass ich einen GA-15 Röhrenverstärker gemodded habe, dann eine komplette neue Endstufe für meinen Valvetronix Verstärker gebaut hatte, danach nur noch in der 9V Abteilung :)
    Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich v.a. beim Röhrenamp verdammtes Glück hatte, dass mir das Teil nicht um die Ohren geflogen ist (die Spannungen sind definitiv nicht mehr lustig).
    Zurück zu deinem Thema, weil dies die gleichen Fragen waren, die ich mir auch stellte.
    Bezüglich Kondensatoren:
    Lies dir meine Frage im folgenden Thread durch:
    http://forum.musikding.de/vb/showthread.…ei-Vero-Layouts
    Bezüglich der Werte: gib doch einfach mal beim Musikding-Shop als Suchbegriff "100u" oder "1n" ein ;)
    Ein Beispiel: http://www.musikding.de/Passive-Bautei…-10nF::517.html
    Am Ende siehst du immer auch die Umrechnung: z.B. 10000pF=10nF=0,010uF
    Falls du für ein Projekt IC´s suchst und diese nicht findest, dann gib auch im Onlineshop einfach nur die Ziffern ein: z.B. statt "TL072" "072", die zwei Buchstaben am Anfang sind in der Regel herstellerbezogen und meist zu ignorieren.
    Mein Tipp an dich wäre, dass du einmal mit Vero Layouts beginnst (meist in Streifenrasterplattenform), da hab ich am meisten gelernt, indem ich diese aufgebaut habe und dann mit Widerstandswerten oder C´s experimentiert hab. Bei dem von dir erwähnten Valve-Wizard ist genau so ein Vero Layout ganz am Schluss als Bild vorhanden (inkl. Stückliste). Pass nur auf, dass der LDR (=Fotowiderstand) mittels Schrumpfschlauch mit dem LED (D2) verbunden ist. Ist ein selbstgebauter Optokoppler (wird oft bei Tremolos oder LFO´s verwendet). Die roten Punkte bei Verolayouts sind "Cuts", d.h. die Leiterbahnen werden dort unterbrochen (d.h. auf der Rückseite der Platine (Kupferschicht)) Ein Anfängerfehler dabei ist, dass du die Cuts natürlich spiegelverkehrt machen musst!
    Elkos werden immer Rund mit Polung(!!) dargestellt z.b. C7, C8, Folienkondensatoren bzw. Keramikcaps elipsenförmig (C1, C4). D.h. Ekos müssen richtig gepolt eingesetzt werden, bei den anderen ist die Richtung egal. Die Verkabelung der Potentiometer ist immer von oben (Du siehst die Achse) von links nach rechts (1 - 2 - 3)
    Eine Seite für klasse Verolayouts ist z.B. http://www.sabrodesign.com/

    Bzgl. Literatur hat mir am Ehesten noch elektronik-kompendium.de geholfen.


    LG
    Matthias

    Danke für die Antworten!
    Bin gerade eher auf selberbasteln unterwegs und nicht fertige Platinen zu bestücken, da fehlt mir doch etwas der Lernprozess :)
    Der Thread selbst (http://www.diystompboxes.com/smfforum/index…opic=60662.1220) geht über 65+ Seiten...dachte, dass ich die aktuellste Veroversion hatte (Dürfte auch keine aktuellere geben)...
    Link + Schaltplan zu V2:
    http://www.aronnelson.com/gallery/main.p…g2_itemId=43077

    Werd das mal in Ruhe studieren, ob ich mit der vorhanden Platine noch etwas modifizieren kann, ansonsten "leb" ich damit, ist auch nicht unglaublich störend, ist mir einfach nur aufgefallen.

    Sag mal Roseblood,

    hast du das Rauschen in den Griff bekommen, bzw. die Ursache jemals gefunden?
    Stehe vor dem gleichen Problem, wie du es beschrieben hast, immer leichtes Grundrauschen.
    Der PT2399 ist es definitiv nicht (ist kein digitales Rauschen), hab die Zicke auch gegen mehrere andere ausgetauscht (10STK davon sicher 2 defekt...), TL072 (Buffer) auch (u.a. gegen andere wie [TABLE="width: 65"]

    [tr][td]

    OPA2134PA) ausgetauscht.

    [/td][/tr]


    [/TABLE]
    Mein Deep Blue Delay (auch mit PT2399, LFO mittels Optokoppler gelöst) rauscht definitiv weniger...
    Liegt es doch am cd4066?
    Ich bin nach diesem Layout vorgegangen:
    http://www.aronnelson.com/gallery/main.p…_serialNumber=4

    R´s sind natürlich auch Metallfilm,
    C´s hab ich Greenies verwenden (rauschen die eigentlich tendenziell mehr?)
    Danke u. LG
    Matthias

    Äh, ja, das kommt davon, wenn man die Details weglässt ;)
    Danke trotzdem für die Hilfe, anbei noch das vorläufige(!!) Layout (die Routings stimmen noch nicht)
    Das "Ding" soll dann folgende Features haben (alle Effekte sind Eigenbau):
    Inputs: Gitarre1, Gitarre2 (teilt sich mit "Aux-in" z.B. Playback vom Homerecording)
    Alle Inputs werden einen zusätzlichen Buffer haben (ob schaltbar muss ich erst testen ob sinnvoll), einen zuschaltbaren, fixen Hochpassfilter (Surfpunk! bzw. Humbucker Basscut)
    Sektion Mod/Filtereffekte: Kann Pre oder Post Overdrive/Distortion geschaltet werden. Bisherige Effekte (fertig gebaut): Nurse Quacky, MS-20 Autofilter mit Optokoppler LFO ("Eigenkreation")
    Sektion Overdrive/Distortion: Big Muff, Boss Bluesdriver, DOD250, Fuzzfactory, JCM800 (wenn fertig...)
    Ausgangsseitig werd ich, wie schon erwähnt eher einen Multiswitch machen (möglicherweise mit Ausgangsbuffer):
    Amp1
    Amp2
    Aux
    Amp1+Aux
    Amp2+Aux
    (Aux geht bei mir direkt in den Focusrite, DAW)

    [ATTACH=CONFIG]10322[/ATTACH]

    Der Sinn ist, dass ich zwei Gitarren mit zwei Amps (wird noch aufwändiger, tut aber hier nichts zur Sache) anschließen möchte und mir dann aussuchen kann, welchen Effekt ich für welche Gitarre/Amp verwende... (Liebäugle auch mit einem kleinen Patchbay auf der Rückseite).
    Meinte natürlich, dass der Bus durchgeleitet wird... naja, seh grad auf Ebay, dass 5x 4pdt Minikippschalter grad mal 5,40 Euro (Versandkostenfrei) kosten...insofern werd ich´s wohl so lösen müssen...

    Hallo,
    da ich gerade mit meinen Prototypen langsam fertig werde, würde ich diese gerne in einem Multieffektgerät "verpacken", nun stellt sich jedoch folgendes Problem:
    Eckdaten (auf das wesentlichste gekürzt):
    Mehrere OD/DS Effekte (Hausnummer: 5)
    2 Busse: D.h. 2 Gitarreneingänge und zwei Verstärkerausgänge, die Effekte sollen, einzeln) auf jeweils einen Bus geroutet werden, Beispiel:
    Effekt 1: Bus 1 (Git1+Amp1)
    Effekt 2: Bus 2 (Git2+Amp2)
    usw...
    Die Effekte sollen in Serie geschaltet werden.
    Ich würde nun gerne mit nur einem Schalter die Kanalumschaltung lösen, jedoch komme ich mindestens auf 4pdt:

    [ATTACH=CONFIG]10321[/ATTACH]
    Rot: Effekt(x) Send + Return
    Grün: Bus1 (In + Out)
    Blau: Bus2 (In + Out)
    (Die 4 schwarzen Linen sind nur symbolisch für den Schaltvorgang!)

    Das Problem ist, wenn ein Effekt auf einen Bus geroutet wird, soll der zweite Bus durchgeschliffen werden, damit dieser nicht unterbrochen ist.

    Gibt es dafür eine einfachere, elegantere Lösung?

    Danke + LG
    Matthias

    Hallo,

    habe gerade die Liste von Leiterplattenherstellern abgeklappert (wer sie nicht kennt: http://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenhersteller</u></span></span></a><span style="color: #1155cc"><span style="font-family: Arial"><u></u></span></span>) und auf ein doch recht interessantes Angebot gestoßen:

    http://www.seeedstudio.com/depot/fusion-pcb-service-p-835.html?cPath=185</u></span></span></a><span style="color: #1155cc"><span style="font-family: Arial"><u></u></span></span>

    Dort (in China) werden Kleinserien unglaublich preisgünstig angefertigt (z.B. 5x5mm 10STK um 10 Dollar), d.h. mit Versand so 10-12 Euro (noch dazu zoll+ einfuhrumsatzsteuerfrei weil unter 22 Euro)
    Wen es interessiert, einfach mal mit dem Onlinerechner "rumspielen". Ich muss aber dazu sagen, ich habe es selbst noch(!) nicht ausprobiert, d.h. keine Ahnung bzgl. Qualität etc..

    LG
    Matthias

    Zitat von Fuzz Aldryn;335846

    Thru und through geht beides. Kommt halt darauf an, ob du eher Brite bist oder US-Bürger. ;)

    Hey, das ist nicht egal sondern GRUNDLEGEND!
    Grundlegend, welche Soundcharakteristika der Midi-Looper haben soll: Britisch oder amerikanisch! :)

    Yup, hab mich diesbezüglich vorher noch schlau gemacht und es eh nicht probiert, war im Endeffekt mehr eine Logikfrage, die meikel mit dem letzten Posting äußerst klar beantwortet hat (hab den "Mist" auch gemessen, ohne Chip drinnen...war mir defintiv zu unstabil)... Dafür hab ich das Optokopplermodulationboard, das für das Delay bestimmt war, erfolgreich im MS-20 Filter zwischenzeitlich verbaut ;)

    Vielen Dank für eure Antworten!
    Mir ging es nur um die "Möglichkeit", sprich, das Layout einmal ohne den 7805er auszuprobieren (Ausschließlich mit 9V-Batterie + ausgemessenem Vorwiderstand), der dann klarerweise in meiner nächsten Sammelbestellung landen würde. Das mit der sauberen Spannung für Digitalbauteile klingt einleuchtend!

    LG
    matthias

    Hallo,
    nun ist auch endlich meine Bestellung eingetroffen, ich hätte nur eine Verständnisfrage zum Layout des DBD:
    Dort (und eigentlich bei allen Plänen, die mir mit dem PT2399 untergekommen sind) ist ein Spannungsteiler 78L05 als Bauteil vorhanden (als "reg" bezeichnet).
    Der PT2399 verträgt Spannungen von 4.5 - 5.5. V, wieso wird hier nicht einfach ein Widerstand (ca. 200 Ohm bei 9V) verwendet? Besser: Wäre dies möglich, ansonsten muss ich doch die "Apotheke" aufsuchen...

    Danke
    LG
    Matthias

    Danke heikoha, wenn jetzt meine Bestellung von gut 1700 Bauteilen (ok, allein die Widerlinge machen 1000 aus ;) ) angekommen ist, werde ich dein Layout verwenden.
    Ich hätte noch eine äußerst dumme (bin heute schon müde und mache gerade kleine Lötversuche) Frage:
    Die Cuts bei Streifenrasterlayouts müssen natürlich spiegelverkehrt geschnitten werden - d.h. der ganze Aufbau passiert von der Seite, wo keine Kupferstreifen sind - gelötet auf der Kupferseite. Ich bin mir nur nicht sicher, ob diese ganzen Layouts nicht schon von Haus aus spiegelverkehrt gezeichnet sind.... (Wie gesagt, hab gerade ein Brett vorm Kopf)
    D.h. ich würde es dann einfach nach z.b. dieser Anleitung machen:
    http://www.zen22142.zen.co.uk/Prac/vero_circ/vero.htm


    Danke!
    LG
    Matthias

    ...auch wenn es schon länger her ist, möchte ich hier kurz meinen "Erfahrungsbericht" mit der FF niederschreiben:
    Also ich gehe davon aus, dass ein direkter AB-Vergleich mit YT-Videos niemals möglich ist, da die FF (fast!) unberechenbar ist (Setupbedingt).
    Auch ich hatte anfangs das Problem mit dem Oszillieren, konnte ich dadurch mindern, dass ich die zwei Germanium-Transistoren gegeneinander getauscht hatte - obs Anleitungskonform ist oder nicht, mir wurscht, hauptsache es klingt :) (DAS ist der wahre Vorteil von DIY, nciht nur das Zusammenbauen, sondern das experimentieren mit div. Bauteilen, bis der Sound zum eigenen Setup passt!)
    Nur eine - wichtige - Eigenschaft, die sowohl bei meiner LP mit SD-Pickups, als auch meiner (geliebten) Peavey Generation EXP (ein Telenachbau, der nach Strat klingt) - also zwei grundverschiedene Gitarren: Sobald ich mit dem Volume-Regler der Gitarre einen bestimmten Pegel gefunden habe (so zwischen Hälfte und Dreiviertel), ändert sich der Sound der FF fundamental: Sehr höhenlastig und definiert, sobald ich die Regler auf Voll habe, matscht es eher.

    Danke für den Link, scheint etwas mehr Angebot zu sein, da ich halt im Ösiland lebe, fallen mind. 6,80 Euro Versandspesen (Minimum) an, da kann ich mir hier im Shop ruhig etwas anderes für die exotischeren Werte "leisten".
    Im Übrigen bin ich einmal so alle bekannten Elektronik Shops durchgegangen und meiner Meinung nach, wenn man viel verschiedene Bauteile hier bestellt, kommt man immer noch - in Summe- äußerst günstig weg. V.a. ist bei den Bauteilen (insb. IC´s und Transistoren) die Auswahl/Trefferquote gut 95% (mit äquivalenten Bauteilen nahezu 100%), d.h. man spart sich auch viel Frust beim suchen. Abgesehen davon, nutze ich das Forum und dadurch ist es mein Zeichen an Wertschätzung hier zu bestellen :)

    Danke für die rasche Antwort, das mit der Größe habe ich schon behirnt, die Solen schauen ja echt nett aus, nur ist die Preisklasse doch eher *ähm* absurd :) (Plane gut 5-10 Projekte und hab gerade von meiner Frau 150 Euro als Budget dafür frei bekommen, da spar ich, wo ich nur kann). D.h. ich werde einfach zu den Arcotronic Standard MKT´s greifen, soweit es die Werte zulassen

    Hallo,
    da ich mich im Moment intensiv mit Vero Layouts beschäftige, ist für mich folgende Frage aufgetaucht:
    Inwieweit ist ersichtlich, um welche Typen es sich handelt, v.a. bei Typen, wie MKT, Panasonic SMF, MPP Standard habe ich meine liebe Not, diese zu unterscheiden. Tw. tu ich mir sogar schwer, Keramik Caps zu lokalisieren. Elkos erkenne ich ja am Kreis.
    Die einzige Möglichkeit, die ich für mich bisher gefunden habe ist, Fotos von besagten Effekten zu finden und den optischen Vergleich anzutreten.
    Als Beispiel dafür, habe ich ein Vero Layout vom Deep Blue Delay (+ Foto).
    Gibt es irgendwelche Richtlinen bzw. inwieweit macht sich der Klangunterschied bei den Typen aus (Keramik ist klar...aber MKT Standard zu Panasonic SMF?)?
    Ich würde gerne in den nächsten Tagen eine große Sammelbestellung bei Musikdings machen, da bräuchte ich die Tipps, was zu bestellen wäre und was eher nicht (bzw. Alternativen)

    Edit: habe in einem anderen Beitrag von roseblood11 folgendes gefunden, hilft mir leider nur nicht bei der Wahl von den "normalen" Folienkondensatoren weiter...

    Zitat von roseblood11;316600

    Ja. Nimm Folie, wo es von den Werten und der Baugröße her geht. Darunter (pF-Bereich) Keramik, alternativ auch Silver Mica (Glimmer) oder Styroflex. Keramik eher da, wo es zerrt, die anderen beiden da, wo es "schön" / hifi sein soll.
    Über 1µF bleiben meist nur Elkos, dann ruhig bessere, zB Panasonic FC, zumindest, wenn die Teile im Signalweg liegen. Bei Siebelkos kann man ruhig billige nehmen. Da ist es gut, wenn man zum Siebelko zB einen 100nF Keramik parallel setzt, der filtert angeblich bei hohen Frequenzen besser, als der Elko.

    Die Spannungsfestigkeit möglichst so wählen, dass die höchste Spannung, die man am Pedalboard hat, keinen Schaden anrichtet - falls man versehentlich mal was falsch anschließt, oder mal eine höhere Spannung ausprobieren will. Ich wähle zB nur Elkos, die 25V und mehr vertragen.

    Vielen Dank für eure Hilfe
    Matthias
    [ATTACH=CONFIG]10134[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]10135[/ATTACH]

    d.h. die Bezeichung "HB76" am Trafo würde dann genau reinpassen :)
    Der Amp selbst soll sowieso nur im Wohnzimmer (wieder)verwendet werden, d.h. die Maximalleistung, ob sie jetzt 10 oder 45 Watt ist, ist mir relativ egal, wichtig ist mir nur, dass, aufgrund einer Überbelastung, der Trafo nicht abschmort oder so - wenn er nur weniger Leistung bringt, ist mir das relativ egal.

    Danke dir!

    LG
    Matthias