Beiträge von Sascha Franck

    So, mal als Zwischenstand: Ich habe mit ein paar Widerständen und Potis rumgefummelt, hätte das mit dem G3 dann auch hinbekommen (wenn auch mit recht großen insgesamten Level-Einbußen, die aber keine Rolle gespielt hätten). Es hat sich dann aber ergeben, dass es doch das MS-50G wird, klingt besser und nimmt weniger Platz weg (auch wenn ich es hasse, für Tap Tempo langdrücken zu müssen) - und damit klappt's ja auch per schnödem Y-Kabel.

    Die finale Lösung wird dann ohnehin etwas anders aussehen, habe einen Bastler direkt vor Ort, der mir eine kleine Box basteln wird. Die wird dann nicht nur meine beiden Signalwege zusammenmischen sondern noch einen Mono-Eingang (mein kleines Akustik-Brett), das Ganze geht dann über eine integierte DI-Box zum FOH und per Line-Out zu meinem Monitoring, beide Signale natürlich regelbar. Dann werde ich auch noch einen Zuspieler-Eingang für IEM Signale haben (der dann in stereo), der nur auf meinen Monitor läuft. Und für den Monitorweg gibt's auch noch einen KH-Ausgang. Das wird ein ziemlich kleines Kistchen, welches noch auf's Board passt und es mir erlaubt, jederzeit von Wedge-Monitoring auf IEM umzuschalten, ferner habe ich alle Lautstärken zentral im Griff. Super. Mal gucken, wie lange das dauert.

    Achja, falls es jemanden interessiert, das hier ist der Patient, um den es geht:

    Ansonsten möchte ich mich trotz des etwas holprigen Starts bei allen bedanken. hat mir unterm Strich tatsächlich immens geholfen bzw. mich inspiriert!

    Ich könnte dir meinen kleinen Looper schicken.

    Hm, an sich wollte ich das passiv machen, aber das sieht mir nach einem ziemlich guten Allround-Problemlöser aus, irgendwie zukunftssicher, falls dann doch auch mal andere Geräte dazukommen. Wie das genau geroutet werden würde, erschließt sich mir jetzt auf den ersten Blick nicht (vermutlich bräuchte ich ein Insert-Kabel, korrekt? Hätte ich aber...), aber es sieht mir zumindest so aus, als würde das hinhauen (der Schaltplan ist für mich als Dummie leider keine Hilfe). Was würdeste haben wollen?

    Brauchs die galvanische Trennung?

    Wäre ein 1590A Gehäuse akzeptabel? https://www.musikding.de/Alu-Gehaeuse-Typ-A

    Wenn ja, wäre doch die sauberste Lösung:

    Dort einfach drei Klinke Buchsen rein: zwei Input, ein Output. Die beiden Inputs mit einem identischen kleinen Buffer versehen und den Output der Buffer auf die Output-Buchse legen. (Gibts da Bausätze die klein genug sind?)

    Somit wäre das "Zusammenführen" hinter den Buffern immer identisch und es wäre egal was man an die beiden Inputs packt.

    Ob es die galvanische Trennung braucht, kann ich mangels Fachkenntnis überhaupt nicht sagen. Das alles in ein Gehäuse zu legen plane ich gerade auch, allerdings per DI-Box Umbau, Thru zum zweiten Eingang umgestrickt, XLR durch Klinkenbuchse ersetzen, Einen Eingang über den Trafo, den anderen unbehandelt an den Ausgang führen. Das würde meinem jetzigen Versuchsaufbau entsprechen, der ja hinreichend gut funktioniert (minimalste Signalverluste des trockenen Signals, sind aber irrelevant, die Variante war ja mit MS-50G schon mehrfach im Live-Test).

    Ich bin jetzt eben nur noch am überlegen, ob ich mir nicht tatsächlich etwas basteln möchte, was eine parallele Signalführung ermöglicht. Meinen tatsächlich extrem hübsch klingenden Trockensignalanteil nicht mehr über weitere semiprofessionelle Wandler zu schicken, ist durchaus ein reizvoller Gedanke.

    Negative kommt an den Schaft und Positive an die Spitze von der Klinke. Beteilige mich eigentlich nicht an Anfänger-bashing, (bin selber noch einer ^^ ) muss aber sagen: Die Pinbelegung eines XLR und einer Klinke zu googlen wäre für dich schneller gegangen als die 3 Posts seit Maxes Antwort zu verfassen.

    Ich habe tatsächlich (auch schon vorher) gegoogelt. Der erste Treffer, den Google so hervorbrachte, sagte, dass zusätzlich zum Negative auch noch Masse an den Schaft kommt. Ich nehme an, dass das korrekt ist, ja?

    Anfänger-Bashing? Bitte was?

    Mal zur Klarstellung: Ich fühlte mich zu keinem Moment gebasht.

    Ich war schon "drin" (also im Internetz) bevor die blöden Anzeigen mit Herrn Becker kamen. Und seitdem auch nonstop in irgendwelchen Foren. Und entweder hört man irgendwann damit auf oder hat ein Fell, welches hinreichend dick ist, um allerhand mitzumachen. Bei mir ist Letzteres der Fall - und das hier war ja noch nicht einmal ansatzweise "allerhand".

    Achja, ich habe aber trotzdem noch eine weitere Frage. Und ja, dieses Mal geht's dann in der Tat darum, das Signal womöglich tatsächlich parallel zu führen. Ob das so richtig wünschenswert ist, weiß ich noch nicht, hängt von meinen Bedürfnissen hinsichtlich des Effektroutings ab, aber auf einfache Art und Weise eine Art "Dry Through" Option zu schaffen, fände ich ok, zumal ich dann vielleicht auf der Effektseite Geräte "stacken" könnte, was im Moment aufgrund erhöhter Latenzen (das Signal wandert vorher schon durch mindestens eine digitale Gerätschaft) eher nicht so super ist.

    Ich würde also splitten anstatt wie bisher A/B zu schalten. Geht mit dem Loopswitcher gleichermaßen stresslos (ich muss nur den Blindstecker an Return 6 weglassen, aber egal, geht halt einfach...). Dann würde ich meine Effekseite auf 100% nass einstellen (weshalb es auch keine Phasensauereien geben sollte, sind ja nur Delays und Hall, die da laufen).

    Ok, da eine der bisherigen potentiellen Lösungen ja vorsah, einfach einen Widerstand hinter das G3 zu schalten, dachte ich mir, dass ich das doch auch ganz schnöde anstatt eines fixen Widerstands ein Poti nehmen könnte, oder? Dann hätte ich bei der parallelen Signalführungsvariante die Möglichkeit, mir das dann immer 100% nasse Signal stufenlos zuzublenden. Also im Prinzip eine Art regelbarer Effekt-Return.

    Wird das klappen oder wird dann auch das trockene Signal in der Lautstärke beeinflusst? Wenn es klappen sollte, was für'n Poti nimmt man denn da?

    Und sollte ich da sicherheitshalber auch einen Trafo einlöten, um die Signale zu trennen?

    Mir erscheint diese Lösung, sollte sie denn gehen, durchaus reizvoll, auch wenn einige Effektgeschichten zumindest dezent anders klingen würden, was aber für live (und darum geht's hier nur) wumpe sein sollte.

    Woher sollen wir denn wissen, wie viel oder wenig "Plan" du hast?

    Naja, ich schrub etwa gleich im Anfangsposting das hier:

    Zitat

    Warum das so ist (und vor allem warum es von Gerät zu Gerät so unterschiedlich ist), kann ich als (mehr oder minder) Technik-Depp nicht sagen,

    Ähnliches habe ich auch später wiederholt.

    Vielleicht war's einfach ein etwas unglücklicher Start.

    Und was glaubst du eigentlich sind wir hier - Promovierte Elektroingenieure mit Lehrstuhl am MIT?

    War jedenfalls meine Hoffnung.

    Nee, aber zumindest haben die hier Schreibenden deutlich mehr Plan als ich jemals haben werde (ich strebe da auch bestenfalls marginale Verbesserung an und frage lieber Anderen Löcher in den Bauch, hrrhrr...). Und das ist so ziemlich das, was ich mir auch vorgestellt habe. Scheint ja auch zum Erfolg zu führen, immerhin weiß ich jetzt hoffentlich, wie ich eine meiner DI-Boxen modifizieren kann bzw. wie ich mir so ein Kistchen auf einfache Art und Weise basteln könnte. Von daher schonmal vielen Dank!

    Ist das dein Ernst? ^^

    http://www.generalguitargadgets.com/pdf/ggg_dbox_pass1_sc.pdf

    Eine passive DI-Box ist vom Prinzip her einfach ein...Trafo ;)

    Klar ist das mein Ernst - ich mache sowas nie. Abgesehen von ein paar passiven Umschaltern und Gitarrenlöterei habe ich von der Materie keinen Schimmer. Von daher danke! Was genau lasse ich weg, wenn ich direkt auf Klinke und nicht auf XLR will?

    und des Verkabele jenau so, und ja, so was um -9dB

    Hm, das ist 'ne ganze Menge. Da fahre ich mit meiner aktuellen DI-Box plus XLR/Klinke-Kabel Methode besser.

    Brummen stört mich übrigens immens, aber es ist einfach keines da. Also jedenfalls keines, was nicht auch schon ohne die Y-Verkabelung dagewesen wäre. Ok, da ich auf der Seite ohne Effekt geringfügigen Signalverlust habe (also dann, wenn ich das MS-50G benutze), könnte man natürlich argumentieren, dass durch die dadurch erforderliche etwas höhere Aufholverstärkung der Noisefloor ansteigt, aber das ist ja kein eigentliches Brummen.

    klaro, haste ja grad noch net ma nen Sichnal

    Wie bereits gesagt, mit MS-50G ist das Signal da und ich habe bereits etliche Gigs erfolgreich damit gespielt. Ohne Brummen.


    des hamma doch jehabt, stricke musst na scho selber

    Nicht wirklich.

    Denn damit:

    Zitat

    des Einfachst san 3 Widerständ, nimmste ma so 100kOmis, von jeder Quelle ein zum Ausjang und den Dritte vom Ausjang nach Masse

    ... kann ich nicht viel anfangen. Was natürlich tatsächlich vermutlich mein Problem ist. Aber es wäre ganz nett, wenn man mir erklären würde, was genau das macht und wie ich es genau verkabele. Wenn ich einen Widerstand vom Ausgang an die Masse lege, ist das dann parallel zum Ausgang? Und wenn ich auf beiden Seiten (seriell, nehme ich an) Widerstände einlöte, habe ich dann nicht a) Signalverlust und b) diesen Signalverlust auf beiden Seiten?

    Na offensichtlich ist dir ja alles klar und deine Beschreibung ja auch so gut, das wir alle zu dumm sind.

    Was genau ist denn, abgesehen von meinem Eingangsposting, aus dem tatsächlich nicht hervorging, dass ich keinen parallelen Signalverlauf plane, so unklar?

    Loop 6 Send ist ein Ausgang, der Hauptausgang des Loopers der andere. Wenn ich Loop 6 aktiviere, kommt nur da was raus, wenn ich ihn ausschalte, nur aus dem Hauptausgang. Also ein reines A/B Geschalte.

    Edit: Es macht im Übrigen auch keinen Unterschied, ob ich den Looper am Start habe oder einen (mal selber zusammengebastelten) A/B-Schalter. Den Looper kann man also aus den Betrachtungen im Prinzip komplett rauslassen.