Also,
habe noch mal Bauteil für Bauteil auf Funktion und Einbau, und die Widerstände auf ihre Werte geprüft. (Bei den Kondensatoren hab ich keine Ahnung wie ich die Werte prüfen kann)
Die Potis waren alle korrekt von ihren Werten und der Schaltung.
Bei der reinen Funktionsprüfung aller anderen Teile war auch alles in Ordnung (soll heißen es ging was durch)
Die Schaltung selbst war (immer noch) richtig aufgebaut.
Bei den Werten der Widerstände war exakt ein Wiederstand unkorrekt.
R10 hat 500 K statt 1M (wie er sollte)! Handelt sich wohl um einen Produktionsfehler - alle anderen baugleichen Widerstände haben den Soll-Wert.
Soweit ich den Schaltplan deuten kann hängt dieser Widerstand auf jeden Fall mit im "Problemkanal".
Da ich den Widerstand sowieso erst besorgen muss, vorab die Frage: Könnte dies des Rätsels Lösung sein?
Noch ein neuer Hinweiß zum Soundverhalten. Wenn ich einen Tube-Screamer davor hänge ist der Bassüberschuss so gut wie weg, dann kann ich fast eine normale Einstellung an der Klangregelung vornehmen.
Und was mir noch aufgefallen ist, wenn ich das Klinkenkabel vom Input raus ziehe, also keine Gitarre angeschlossen ist, brummt der Verstärker wieder. Mit Klampfe dran nicht.
Danke und Grüße,
Klaus