Beiträge von Moonshine

    Ich würde das mal ganz undeutsch sehen:

    Du hast das Investment ja schon getätigt, deine Klampfe ist jetzt geil eingestellt und der Drops ist gelutscht. Du kannst dich entweder ärgern, weil du dich über den Tisch gezogen fühlst oder du freust dich über die geil eingestellte Klampfe.

    Da die Realität unbeeindruckt von deiner Entscheidung bleibt (Geld ist bezahlt, Klampfe ist eingestellt) würde ich letztere Option wählen!

    Viel Spaß beim Spielen deiner geil eingestellten Klampfe! 8):thumbup:

    Ist irgendeine Opaklampfe...steht irgendwas von "Les Paul" drauf, hat der Opa damals auf'm Flohmarkt gekauft, 1957 oder sowas in dem Dreh. Wasweißich, wollte das alte Stück Holz wegwerfen aber dann hab ich sie mal zum Einstellen gegeben. Die Pickups hat er ausgetauscht und die alten behalten. Da stand nichtmal ein Hersteller drauf, nur so ein oller Aufkleber "patent applied for" war auf die Rückseite gebappt. Sicher halbgarer Müll. Die Seymour Duncan SH-8 Invader mit Keramikmagnet sind viel besser sagte der Mann und grinste, als er die alten Schrottdinger in ein teures Etui gepackt hat...

    Ob das wie ne Bandmaschine klingt oder nicht kann ich schwer beurteilen. Aber für analogen und oldschooligen "Grit" ist das Hudson Broadcast ganz cool. Gibt es als Klon im Shop (https://www.musikding.de/Duocast-Bausatz).

    Müsste man sich für Bass rantasten. Ob direkt, geblendet zum DI-Signal oder mit HPF vornedran geblendet mit dem DI-Signal.

    Das hat auf jeden Fall nen sehr charakteristischen Sound, der stark an Bandsättigung erinnert, auch wenn es das natürlich nicht ist.

    cebersp Picture of Sound fänd ich cool.

    War ein Tipp von Hendrixianer und es gefällt mir ziemlich gut mit Klampfe.

    ...ZWEI Mikros

    Bei zwei Gitarren in der Band. Man denkt ja immer für die ganze Band mit. Außer man ist Solokünstler. :saint:

    Zwei Mikros für eine Box im Livesetup würde ich persönlich nie machen: Hab ich aber auch schon gesehen, in exakt der Manier, wie von mir beschrieben. Also, ein Freund hat mir erzählt, dass er das schonmal gesehen hat. Ich weiß nichts...

    Fakt ist jedoch, dass man diesen Gestalten öfters mal begegnet, die von Mikrofonierung keine Ahnung haben und schon das Schwitzen anfangen, wenn ne 412er auf die Bühne rollt.

    Was man machen kann ist bspw. sein Equipment gut zu kennen und selbst Ahnung von Mikrofonierung zu haben. Dann könnte man bspw. selbst zwei Baumelmikros mitbringen und die "Gestalt" freundlich fragen, ob sie etwas dagegen hat, wenn man selbst kurz die Mikros hinhängt. In 95 % der Fälle wird die "Gestalt" dankend annehmen und man weiß exakt, was die "Gestalt" dann an Signal ins Pult bekommt. Dann fragt man die "Gestalt" (freundlich), ob der Sound denn so passt. Aber weil man sich ja selbst auskennt und sein Equipment kennt wird das dann was extrem brauchbares sein. Mitunter bekommt man sogar Lob von Mischer, Veranstalter und Publikum für den guten Sound.
    Soll vorkommen und gut funktionieren. Hat mir mal jemand erzählt... ;)^^

    Ich denke man sollte hier ein bisschen differenzierter rangehen. Niemand ist in der Lage, bei einem Livegig einen Kemper von nem echten Setup zu unterscheiden - das postuliere ich jetzt mal ganz dreist. Selbst in nem A/B-Vergleich einer Aufnahme wäre ich mir zumindest nicht ganz sicher. Jeder der behauptet, das zu können, macht sich realistischerweise selbst was vor.

    Eine andere Frage ist dann, ob man ein "Amp im Raum" Feeling erzeugen kann mit einem Kemper. Für jemandem, dem das wichtig ist, ist sowas ja eine relevante Frage. Hier würde ich mal behaupten, dass man mit echter Endstufe und Gitarrenbox sehr nah rankommt. Muss so sein, denn es ist faktisch ein Amp im Raum. Die Frage des "Feelings" dieses Setups ist dann wieder eher Geschmacksfrage.

    Die letzte Frage ist noch, ob ein Kemper was für einen ist oder nicht. Das ist super subjektiv und das kann nur jeder für sich selbst beantworten.

    Wir sollten nur einfach realistisch bleiben und unsere Ohren nicht überschätzen. Die Kemper und Quad Cortex Geschichten etc. sind mittlerweile an nem Punkt, an dem man sie in nem Mix faktisch nicht mehr von den analogen Vorbildern unterschieden kann. Die modernen Geräte haben halt rein gar nichts mehr mit diesen ersten Modelling-Plastikkisten von vor 20 Jahren zu tun.

    Ich persönlich bin bspw. ein Freund davon, nicht unendlich viele Möglichkeiten zu haben und hab einfach Spaß am Analoggedöns. Gleichzeitig bin ich mir aber bewusst darüber, dass es da faktisch keine relevanten Klangvorteile mehr gibt. Würde ich in ner Coverband spielen und nicht in ner Punkrock-Kapelle, dann hätte ich sicher schon längst irgendso eine Kiste. Da überwiegen die Vorteile einfach grenzenlos. Und beim Covern sucht man ja auch gar nicht "seinen Sound", besser als so ne Kiste kann man es da ja gar nicht haben...

    Hier gibt es so gut wie keine Kemper User. Ich hab mal nen FM9 ausprobiert. Mit FRFR und mit Röhren Endstufe und 4x12. Es war beides ok. Aber es war nicht so wie ein Amp in the room.

    Warum klingt eine Röhrenendstufe über eine 4x12er Gitarrenbox nicht nach "Amp in the Room"? Das IST ein Amp in the Room :D Und wenn man weiß, dass das aller-aller-allermeiste des Gitarrensounds von Endstufe und Box kommt macht das noch weniger Sinn... Sicher, dass das eine objektive Beobachtung war und nicht stark von deiner Erwartung geprägt?

    Ich hab auch mal den Kemper eines Freundes gespielt. Gebe zu, dass der Kemper über eine aktive Fullrangebox nicht 100 % so klang wie der Amp im Raum (aber zu 95 %). Aber wenn du ne Röhrenendstufe und eine Gitarrenbox nimmst ist das was ganz anderes.

    Genau, er macht das dann. Warum du dich abmelden willst anstatt einfach höflich zu kommunizieren und mit Anstand auf Hilfestellungen von Menschen einzugehen, die hier nur schreiben und ihre Zeit investieren, um völlig fremden Leuten, die eben noch nicht so fit auf dem Gebiet sind, zu helfen und dafür kein Geld und häufig nicht mal ein Dankeschön bekommen erschließt sich mir zwar nicht...

    Aber vielleicht ist bei mangelndem Konsens in dieser basalen Einstellungsfrage der Schritt dann doch nachvollziehbar :/

    Für die "Bewegung" des Signals ist der LFO (low frequency oscillator) zuständig. Das ist ein Schaltungsteil und nicht ein einziges Bauteil.

    Es ändert überhaupt nichts an der dir vorgeschlagenen Vorgehensweise, die du aber trotz aller bisheriger Erfahrung ja vehement und - ja, muss ich so sagen - arrogant verweigerst. Wo sind die Bilder? Wo sind die Messwerte? Wo ist die Reaktion auf die angesprochenen Lötstellen? Wo ist die Reaktion auf die angefragten Infos zu Transistortypen usw. usw.?

    Ganz im Ernst, geh mal einen Schritt zurück und schau dir an, was du hier hinwirfst und wie du auf Hilfestellungen reagierst.

    Ich bin raus aus diesem Thread, es ist alles gesagt und die Lust zu helfen vergangen. Gibt ja noch andere hier im Forum.

    :rolleyes: