Beiträge von BillyG

    Zitat von roseblood11;354536

    Eine Kopplung von Ein- und Ausgang ist aber was anderes als Rauschen...

    Klar.

    Zitat von roseblood11;354536

    ... Taugen die Schalter aus Shenzen was? Ich hatte schon manche aus so billigen Quellen, die schnell ausgefallen sind.

    Habe das letzte Mal vor 2,5 Jahren mir 50Stk. zu 3,50€ Stück schicken lassen, allerdings aus Honkong. Damals waren die Dinger hier noch sehr teuer. Aber die Qualität war identisch zum Shop.
    Zu denen da oben kann ich nichts sagen. Habe die nur mal reingestellt, um zu demonstrieren, wie weit inzwischen der Preisverfall geht.
    Muß bestätigen, dass ich bei Kippschaltern auch schon solche Erfahrungen gemacht habe, dass beim Löten schneller die Plastik schmilzt und man höllisch aufpassen muß.

    Zitat von roseblood11;354528

    ... Aber was hat der OPV im ED-1 Kompressor mit dem Rauschen zu tun, das der SV-1 Chorus im Betrieb produziert? ...mfg, Immo


    Korrekt, hat nix mit dem ED-1 zutun. Wollte ich auch damit nicht sagen. Die TL072er im SV-1 sind eigentlich ok.
    Vermutlich hängt das mit dem Multiplexer zusammen. Ein CD4066 (soweit ich mich erinnere, ein 4er digital SPDT kontrollierter Analog-Multiplexer) trennt nicht genug den Eingang vom Ausgang ab, damit nix hörbar wird. Die Experten schalten deshalb eigentlich immer zwei Multiplexer hintereinander: Eingang - CD4066 - CD4066 - Ausgang. Der abgetrennte Eingang geht dann auf Masse, damit nchts mehr einkoppelt und dann wird's in der Regel "popfrei".
    Es gibt auch bessere: TDA1028 (uralt), SSM2402/04, FSA2269, PI5A4764 ... - die sollen angeblich dem CD4066 überlegen sein (geringerer Durchgangswiderstand, hochohmiger bei Sperrung).
    Vermutlich hängt aber alles damit zusammen, dass Multiplexer die wenigsten Zicken machen, wenn eine symetrische Striomversorgung da ist und der Output immer in der Mitte der Stromversorgung liegt. Wenn das so ist, dann hat der Switch bei Spannungsspitzen keine oder nur eine sehr geringe Verzerrung und "poppt" dann auch nicht.
    Habe den Schaltplan vom SV-1 nicht im Kopf, aber ich glaube bei einer 9V Standard-Stromversorgung nicht so an eine symetrische Versorgungsspannung und einen gut "gebiased"en CD4066.
    Habe z w e i Valley Arts Midi Patcher Looper/Switcher im Rack. Der verwendet CD4053er 3er SPDT-Analog-Multiplexer und der Valley Arts gilt gemeinhin als Tonesucker, weil alle glaube, es fehlen die Relays in den Loops (der Switcher hat Relays). Wenn man mit einem gepufferten Eingangssignal hineingeht, was man immer tun sollte, ist das kein Problem, denn der ist nun wirklich klasse "gebiased" , in Sperrung hochohmig genug und im Durchgang nicht so ein großer Widerstand - glaube so 100 Ohm oder weniger. Für mich zählt nur die Klangbeeinflussung, sonst nix: deshalb einer der besten MIDI Looper nach einem True Bypass. Vorteil, da poppt gar nix. Leider besitze ich bis heute keine Schaltpläne und 0-Draht zu Bernhard Stephan ("Steavens"), den angeblichen Entwickler dieser Looper, der mir so einen Plan zukommen lassen könnte. Das ist ein Looper - da komme ich ins Schwärmen - müssen sich alle nachfolgenden Projekte daran messen. Na ja, der hiesige ISL888P-Looper kann schon mehr ... .Kompliment - habe auch eine Platine im Keller ... .

    Zitat von respect;294076

    ... wo bekommt man den 3dpt switchs für4,78€?!


    http://www.ebay.de/itm/3808418135…K%3AMEBIDX%3AIT

    Zitat von roseblood11;274606

    ... roseblood11 wrote:Studio compressor aren´t build around the old 3080, they run at much higher supply voltage and they use some better parts...
    Better opamps reduce the noise a bit in the ED-1, but not much. .....
    Ja[Blockierte Grafik: http://forum.musikding.de/vb/images/smilies/rolleyes.png] ... , dass ich ein OPA2134 reingesetzt habe - keine Erinnerung daran, ich glaub ich zieh ins Heim...

    Ich wußte, dass ich das schon mal gelesen habe: 03.01.2011 http://www.freestompboxes.org/viewtopic.php?…matic*&start=40

    Wenn man mal 20Dollar für den TS-5 abzieht und durch die dann noch verbliebenen 44 teilt, sind das 340Dollar pro TS - nicht schlecht!
    Dann doch lieber gleich von Westerngitarre in USB. Da darf bei dieser Weltneuheit auch mal das Komma verrutschen... .: http://www.ebay.de/itm/WESTERN-AK…=item53e89455bc
    Man beachte: 2 verkauft ...

    Und für alle Röhrenampbastler ein ganz spartanischer Aufbau: "... possibly the most transparent amplifier on earth": Das ist aber jetzt voll erst gemeint: http://www.ebay.de/itm/Tube-singl…=item35d849ec61

    Dafür kaufe ich mir dann doch lieber ein paar Kisten 6418er Raytheon: http://www.ebay.de/itm/75-000-PIE…=item417fbf4989

    Röhre ist vom Röhrenwerk Neuhaus/Rwg. (Thüringen) (ehemals Telefiunken).
    Es ist richtig, was die Vorgänger gesagt haben: DF91 ist der Vergleichstyp Westeuropa und 1T4 (USA).
    Nehme an, es geht irgendwie um ein DDR-Kofferradio in den 50ern (Koffersuper 6D71, Rema Trabant,Libelle, ...).
    Habe alles durchgekramt und finde keine mehr (wenn Du Datenblätter brauchst, die habe ich ...).
    Vielleicht läßt sich der hier erweichen und tritt die die DF191 ab zwischen seinen DF961: http://%22http//www.ebay.de/i…em461be64661%22
    Die DF961 ist die Militärausführung und hat 'ne bißchen niedrigere Heizspannung (1,2 statt 1,4V) und höheren Heizstrom (60mA statt 50mA). Kann man ev. anpassen: [ATTACH=CONFIG]13261[/ATTACH]

    Kann mich noch an Meikels Bemerkung gut erinnern - Hut ab, tatelloses Ergebnis.
    Und die Leiterplatte sieht aus, wie wenn da schon eine Serie aufgelegt wurde.
    Danke für den Hinweis, dass das gut funktioniert. Die Tests mit den Brummschleifen sprechen für sich.
    Ich habe von einem Furman Iso Patch IP-2 vor Jahren die Trafos ausgebaut und damit den Brumm zwar gekillt.
    Aber irgendwie klingt es im zweiten Kanal anders. Den Lehle-Trafo habe ich noch nie in den Händen gehabt.
    Das hier scheint mir die richtige Lösung zu sein.
    Danke für den Plan und herzliche Grüsse.

    Habe mal schnell aus einer Funksteckdose (wer kennt sie nicht) einen Funksteckdosen-Looper zusammengebaut.
    Der ist nicht sicher genug für die Bühne. Aber dafür billig.
    Aufwand ohne Buchsen pro Loop 4 Euro (10Euro : 3 + Relais): Ein paar Bauteile incl. Relais rausgelötet. Das schafft den nötigen Platz für ein 2 x UM - Signalrelais, was ich auf ein Lochraster gelötet habe, gleich mit Sockel und Verdrahtung, welches anschließend auf die Platine der Funksteckdose gesetzt wurde. Man kann noch mehr herauslöten (vielleicht aufgrund des LM358 auch noch zum Hao Rust Driver umbauen ...)
    Die Schaltung + Relais arbeiten bei mir mit 12V. 9V geht aber auch schon gut, was den Vorteil hätte, die übliche Stromversorgung anzuzapfen. Ich hatte nur gerade kein 9V-Relais zur Hand. Die sichere Signalerkennung erfolgt bei mir so ab 7,5V.
    Geschaltet wird mit dem üblichen Handsender (12V-Batterie). Man könnte das Ding in einen 5er Fußtaster einbauen, was ich noch vor habe.

    [ATTACH=CONFIG]12961[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]12962[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]12963[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]12964[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]12960[/ATTACH]

    Die meisten Funksteckdosen stammen von der chinesischen Firma Kangtai Electric Co. ,Ltd Inc, und arbeiten mit einer Frequenz von 433,92MHz.
    Der für die Funksteuerungen freigegebene Bereich macht natürlich eine Ansteuerung total anfällig und ist k e i n e solide Bühnenlösung. Ich höre schon einige Bekannte meckern: "Da bekommt das Mitspielen eine ganz neue Bedeutung ...". Versteh' ich vollkommen:
    Ich wollte eine billige Lösung für den Kellergebrauch. Ich mag auch keinen Funk, schon gar nicht auf der Bühne.
    Mir kam es aber genausogut auf die einfache Codierung a la Carl Martin Octa-Switch mit Dip-Schalter an, um verschiedene Loops zusammenzuschalten und auf eine variable Platzierung der Looper zu ermöglichen.
    Die DIY-Looper in diversen, nie zu Ende gehenden Projekten, kosten vermutlich inzwischen genausoviel Kohle, wie kommerzielle Lösungen, brauchen meist filigrane Platinen, dauern viel Zeit, und obendrein benötigt man inzwischen fünf Semester Mikrocontroller plus permanenten Laptop möglichst mit funktionierenden USB-Midi-Adapter auf der Bühne, um zwei Minuten vor der Angst doch noch alles umkrempeln zu können. Ob das dann wirklich sicher ist?

    Ausbaufähig:
    (1) AVR
    Wer will, kann einen HX2262 = PT2262 - Chip mit einem AVR simulieren, das Sendemodul am oberen Ende der Fernbedienung ablöten (vorher Pegel anpassen), oder sich für 2,50Dollar ein RF Transmitter + Receiver-Modul leisten, und über Computer die Funksteckdosen ansprechen. Erfahrungen gibt es dazu massig.
    Dann sind auch viel mehr als derzeit fünf Kanäle (nicht so schlecht für den Preis ...) möglich. Arduino- oder Raspberry Pi Boards sind billig:

    AVR:
    http://ccc.zerties.org/index.php/BitfehlerASK

    Arduino:
    http://blog.sui.li/2011/04/12/low…kdosen-arduino/

    Raspberry Pi:
    http://www.gsurf.de/funksteckdosen-mit-raspberry-pi-steuern/
    http://www.gtkdb.de/index_36_2261.html

    Wenn ich Signal-Relais-Karten chinesischer Anbieter mit 8 2xUM-Relais für ca. 17Euro sehe, müßte sich eigentlich schon längst jemand darüber gemacht haben - komisch, man findet nix.

    (2)
    Vielleicht ist ja die geringe Sendeleistung bei der Funkübertragung der größte Unsicherheitsfaktor - nicht die Codierung. Gibt es Transmitter mit höherer Ausgangsleistung? Würde mich mal interessieren, was die Gemeinde so darüber denkt.

    Und ganz zum Schluss:
    Ich liebe meinen Valley Arts Midi-Patcher/Looper (den Vätern dieses Dings aus Köln sei dank - siehe Rack im Hintergrund - Bild 05). Den hatte ich seinerzeit in 10 min begriffen, funktioniert bis heute ohne Tadel, macht entgegen mancher Aussagen kein bißchen Nebengeräusche (Funklooper überraschender Weise auch nicht) und verlangt dem Besitzer keine Controller-Programmierung ab. Seit vielen Jahren suche ich vergebens dazu einen Schaltplan. Vielleicht hat jemand einen Plan für mich ... .

    Ich vermisse im Shop einen Aufkleber für eine Poti-Skala 0 bis 10, weiße Schrift oder auch Silber/Gold auf durchsichtiger Folie. Noch besser, vermutlich auch preisgünstiger, wäre gleich ein Bogen mit maximaler Anzahl (20...) solcher vorgefertigten Scalen.
    In den leeren Zwischenräumen oder Rändern könnte man noch "IN", "OUT", "9V", "(-) --* )-- (+)", "True Bypass" ... unterbringen und hätte so max. Freiheit die Kiste in 10 min zu beschriften. Oder man macht einen zweiten selbstklebenden Bogen mit "IN", "OUT", "9V", "(-) --* )-- (+)", "True Bypass", "Volume", "Drive", "Treble", ... . Wichtig ist nur: die Schrift muß einen dunklen Grund (schwarz) wirklich abdecken.
    Wer einen hellen Untergrund braucht, nimmt schwarze Schrift. Das wären 1-2 (helle Schrift) , max. 3-4 (helle und dunkle Schrift) Bögen.
    Was haltet ihr davon?