Beiträge von beano

    Hi,

    Zitat von meikel;341902

    Und die Röhre wird dann mit Kohlen geheizt? Pfiffig...

    Korrektur:
    1.
    Heater voltage Vf 6,3 12,6 (V)
    Heater current If 300 150 (mA)
    3. offenbar kein "longlive project"

    die Röhre wird in den Cooltron-Pedalen mit 3,3V pro Triode geheizt, die Anodenspannung beträgt wohl ca. 6V. Damit läuft die Röhre jenseits aller Datenblätter, deswegen greift dein Punkt 1 nicht.
    Wenn das Gerät mit 4 AA-Batterien läuft, dann sollten 9V 100mA reichen.

    zu 3. warum nicht?

    Grüße
    Mathias

    Naja, wenn es schon am Finden der Sicherungen hapert dann ist es wohl ein Fall für den Techniker oder eben ein Neukauf. Ich habe ja keine Ahnung für wieviel die Dinger im Moment weggehen...
    Den Tubeman würde ich aber lieber auch gleich zu einem Fachmann bringen. Vielleicht findet sich auch jemand aus dem Forum?

    Grüße
    Mathias

    Zitat von meikel;341816


    Die Verstärkung eines invertierenden Verstärkers ....


    Ich kenne mich ja mit OPVs nicht gut aus, aber für mich sieht das nach einem nichtinvertierenden Verstärker aus.

    Zitat von meikel;341816


    ergibt die Konsruktion keinen Hochpaß sondern einen Tiefpaß.


    Für mich bleibt es ein Hochpaß.

    Zitat von meikel;341816


    Ich betrachte sowas (höflich ausgedrückt) als Fummel.


    Irgendwie liest man hier, egal um welches Gerät es geht, immer erstmal irgendeinen "Bashing"-Kommentar - warum eigentlich??

    Grüße
    Mathias

    Was hast du denn am Tubeman genau gemacht?

    Nochmal zum Mitdenken:
    Du hattest den Tubeman an Valvetronix angeschlossen, hast eingeschalten und dann hat es dir die Sicherung in der Wohnung rausgehauen?
    Die internen Sicherungen des Valvetronix hast du gecheckt?

    Im Endeffekt hilft wohl nur aufschrauben, messen und Signal verfolgen. Ich würde dir zu einem Techniker raten, nicht dass noch mehr kaputt geht....

    Grüße
    Mathias

    Hi Sebastian,

    am ehesten ist der Zerrkanal eine Abwandlung des Boogie Rectifiers. Den würde ich als Grundlage hernehmen, den genauen Plan des A15 kannst du im Shop kaufen.

    Wenn dir der Zerrkanal aber so gut gefällt, warum kaufst du nicht das Kit und baust den Clean-Kanal nach deinen Wünschen um?

    Grüße,
    Mathias

    Hi,

    wenn der Einstellbereich des Bias-Potis nicht ausreicht, musst du die Bauteilwerte im Bias-Netzwerk anpassen, sodass die Spannung an TP7 positiver wird. Alternativ kannst du dir auch ein passendes Quartett ausmessen lassen, welches mit den gegebenen Spannungen schon im optimalen Bereich arbeitet.

    Den Bias-Abgleich würde ich immer über Ruhestrom/Anodenspannung machen, bei 515V würde ich so auf 30-35 mA gehen, höher eher nicht.
    Die Methode mit den Übernahmeverzerrungen ist extrem ungenau, den Aufwand kannst du dir locker sparen!!

    Einen Dummy-Widerstand und Signalgenerator kann man natürlich trotzdem immer mal gebrauchen, insofern sicher keine Fehlinvestition. Beim Dummy auf ordentliche Kühlung achten oder sehr großzügig dimensionieren.

    Grüße,
    Mathias

    Hi,

    leider sind die Sicherungen ja nicht im Schaltplan drin...

    Der Amp ist ganz interessant aufgebaut. Ich frage mich ob es sich wirklich lohnt, einen sehr sehr ähnlichen (fast identischen) Preamp samt PI!! zweimal aufzubauen....

    Aber gut, dass er jetzt wieder läuft.
    Übrigens, wenn du ein gemachtes Quartett kaufst, brauchst du eigentlich nicht an allen 4 Röhren zu messen - zur Kontrolle natürlich besser, wenn es aber soviel Aufwand ist, würde ich mir es sparen oder doch mit externem Bias-Messadapter messen.

    Grüße,
    Mathias

    Hallo,

    die Anodenspannung wird zwischen Pin 3 und 8 gemessen, zwischen Pin 4 und Pin 8 misst du die Schirmgitterspannung. Für die Einstellung des Ruhestroms muss du die Anodenspannung messen.

    Wenn zwischen Pin 3 & 8 0V sind, liegt da schon was ziemlich im Argen - eventuell ist wirklich der AÜ hinüber...
    Hast du am Center Tap des AÜ (lt. Plan ein weißes Kabel)eine Spannung anliegen? Erstmal Röhren raus und alle Spannungen im Netzteil sowie an den Endröhrenfassungen messen!

    BTW: der Amp hat schon 10 Ohm Messwiderstände.

    Grüße,
    Mathias

    Hi,

    Zitat von meikel;339131

    Bei den "normalen" Kondensatoren fällt ESR schon mal weg.


    Falsch. Jeder Kondensator hat einen ESR - ist aber für den Thread irrelevant....

    Ansonsten sehe ich es wie roseblood. Mit den WIMAs hast du schon sehr gute Kondensatoren verbaut, ein Wechseln macht da keinen Sinn.
    Unterschiedliche Kondensatoren unterschiedlicher Hersteller "klingen" in Röhrenamps durchaus unterschiedlich, auch wenn der Unterschied oft weit überschätzt wird. Für FX-Pedale mit den kleinen Spannungen ist das aber irrelevant, ähnlich wie die Verwendung von Kohlepress-Widerständen. Noch dazu kommt, dass die meisten der genannten Kondensatoren (Mallory 150M, Orange Drops, Sozos, Silver Micas etc.) für Pedale eine zu große Bauform haben, also gar nicht auf die Platine passen.

    Einen viel größeren Soundunterschied erreichst du mit Änderungen in der Schaltung, da würde ich zuerst ansetzen.

    Grüße,
    Mathias

    Zitat von meikel;339081

    Das sagte der Klampfer auch, nachdem er mit den Lippen zu nah ans Mikrofon kam, auch.

    Mensch meikel, erklär es doch einfach mal! Dieses Schreckgespenst hast du ja nun schon in mehreren Threads verbreitet ohne jemals eine Erklärung zu liefern.
    Der Schlag am Mikro hat damit gar nix zu tun, den holt man sich doch durch fehlende/ungenügende Erdung - meist weil man wegen einer Brummschleife auf die dämliche Idee kommt den Schutzkontakt abzukleben oder die Elektro-Installation vor Ort Müll ist.

    Grüße,
    Mathias

    Zitat von meikel;339072

    Dem Rauschen isses auch egal, weil es erst nach der Buchse und der 1.u/o2. Röhre rauscht.


    und?? Das Noisegate im Loop wäre erst nach der Vorstufe (also NACH Input-Buchse, 1. und 2. Röhre!!!), das Rauschen des Preamps hätte also keine Chance.

    Einen Standbyschalter aufs Board zu führen finde ich suboptimal, weil im Vergleich zu Vol-Pedal/Noisegate viel zu aufwendig. Von einem neuen Amp mal ganz abgesehen.

    Grüße,
    Mathias

    Zitat von meikel;339063

    Das wäre die Funktionsbeschreibung eines Noisegate. Dummerweise rauscht aber der (Röhren)Verstärker...


    Einem Noisegate ist es egal, wo die Ursache des Rauschens liegt - ein Noisegate im Loop wäre deshalb auch eine Möglichkeit, das Vol-Pedal ist aber sicher einfacher/günstiger.

    Zitat von meikel;339063

    ECC83 am Eingang?


    Der Amp hat eine ECC83 am Eingang, das hat aber mit dem Rauschen erstmal nix zu tun.
    Falls noch die originalen China-Röhren drin sind, kann es aber helfen diese gegen ordentliche JJs auszutauschen.

    Grüße,
    Mathias

    Hi,

    um welchen Amp handelt es sich denn überhaupt??
    Wenn der Amp bei zugedrehtem Volume still ist, entsteht das Rauschen in der Vorstufe. Es reicht deshalb die Vorstufe in den Pausen zu muten, das kann man z.B. ganz simpel mit einem Volume-Pedal/Kill-Switch in einem Loop machen.

    Das 100W-Drahtpoti wirst du kaum vernünftig in ein Expressionpedalgehäuse kriegen, das ist ein ziemlicher Brummer. Da das Problem offensichtlich in der Vorstufe liegt, macht es auch keinen Sinn erst nach der Endstufe anzusetzen.

    Grüße,
    Mathias

    Hi Ben,

    40cm sind natürlich deutlich zu lang....

    So ein Röhrenverstärker gehört natürlich ab und zu zum Service, vor allem wenn er wie deiner schon Probleme macht und rund 20 Jahre alt ist. Je nach Arbeitsumgebung/Spielhäufigkeit kann man da schon deutliche Verschleißerscheinungen erkennen. Dabei geht es nicht nur um die Röhren, auch Elkos, Fassungen, Widerstände, Relais, Potis, Buchsen etc. müssen mal gecheckt werden. Mit den Jahren setzt sich auch Staub und Dreck an, der u.U. zu Kriechströmen und damit Störungen führen kann usw.
    Ich würde dir also dringend einen ordentlichen Checkup empfehlen.

    Für die Bias-Einstellung reicht ein Trimmer übrigens vollkommen aus wenn du ein gematchtes Quartett einsetzt und das solltest du sowieso immer tun.

    Grüße,
    Mathias