Mal wieder Bügelmethode

  • Re: Mal wieder Bügelmethode

    So eine is das:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…px-EEsteck5.jpg

    Edit:

    Beim 3. Versuch hats endlich geklappt:

    [Blockierte Grafik: http://img185.imageshack.us/img185/1917/p1030899mp9.jpg]

    [Blockierte Grafik: http://img513.imageshack.us/img513/4306/p1030901pg9.jpg]


    Was das links unten da is , weiß ich auch nicht, das ist beim Ätzen einfach nicht weggegangen. Evtl. war das wg der Lampe , dass die da nicht so stark leuchtete.

  • Re: Mal wieder Bügelmethode

    Hallo,

    Zitat

    Was das links unten da is , weiß ich auch nicht, das ist beim Ätzen einfach nicht weggegangen. Evtl. war das wg der Lampe , dass die da nicht so stark leuchtete.


    genau, die Lampe war zu dicht dran (rechts erkennt man ja auch die Gitterstruktur noch).

    Tipp: Wenn du mit der Lampe weiter weggehst, die Belichtungszeit "quadratisch" erhöhen.
    Beispiel:
    vorher: 20 cm und 5 min
    jetzt 30 cm und 5 min · 30²/20² = 11,25 min
    Die Zahlen sind nur Rechenbeispiele!!! (Warum heißt das eigentl. nicht "Rechnenbeispiele", hä ;D)

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Mal wieder Bügelmethode

    Hallo

    So wie das aussieht hatte deine Folie auch ein paar Kratzer, was zu den Strichen
    auf der Platine geführt hat.
    Wo hattest du denn das Tesa hingeklebt?
    Am Rand der Klebestelle kann es nämlich sein, dass die Photoschicht nicht komplett belichtet wird, wenn du etwas kurz belichtet hast. Deshalb nie über die Leiterbahnen kleben, sondern dort, wo es nichts ausmacht, wenn noch ein Kupferstrich stehenbleibt.
    Sieht oben auf der Platine auf jeden Fall so aus.

  • Re: Mal wieder Bügelmethode

    Und warum bildet sich da so ne Gitterstruktur wenn die Lampe zu nah dran ist?

    Da müsste es doch eigendtlich überbelichten, und nicht unterbelichten...


    tagimaguitar:

    Den Tesa hatte ich z.T. direkt über der Platine, werde ab jetzt eine Glasscheibe zum fixieren benützen.

  • Re: Mal wieder Bügelmethode

    Hallo,

    nach meinen Erfahrungen kommt diese Gitterstruktur vom Fotolack, der wohl aufgrund des Aufbringverfahrens solche Dickeschwankungen hat. Die kommen halt durch die unzureichende Belichtung beim Entwicklen zum Vorschein.

    Und dichter ran heißt nicht gleichmäßiger ausgeleuchtet...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Mal wieder Bügelmethode

    ok, dann werd ich mal in den Baumarkt flitzen und ne 11 Watt Lampe kaufen, wenn das so gute Ergebnisse erzielt. Aber ich muss irgendne Glasscheibe dazwischen setzten, damit das richtig funzt ja?

  • Re: Mal wieder Bügelmethode

    Jo, zum fixieren ein bisschen Tesa da wo es egal ist wenn kleine Kupferstriche bleiben. Und dann ne Glasscheibe drüber, sonst kannst passieren dass die Folie bei so langem belichten verrutscht.

  • a)welches Fotopapier b) wie Layout aus pdf extrahieren?

    Hi,

    mache grad meine ersten Versuche mit der Bügelmethode.
    Da ich mit Druck auf Illustriertenseiten o.ä. bisher wenig Erfolg hatte , möchte ich nun Photopapier für Tintenpisser probieren.

    Da wird immer eine bestimmte Artikelnummer von Epson empfohlen,
    ich habe hier aber noch anderes rumliegen, das ich sonst nicht mehr brauche, da ich keinen Tintenpisser mehr habe.
    Frage mich nun, ob ich das auch nehmen kann, oder ob sich das evtl im Laserdrucker oder unterm Bügeleisen auflöst.
    ArtNr ist SO 41729, Epson Premium Glossy

    Ganz andere Frage: Mein Fotopapier hat ein recht kleines Format, bei tonepad sind die Layouts aber meist in pdf-Dateien im DIN-A4- Format enthalten, wo dann ja die Beschreibung, Schaltplan etc gleich daneben stehen. Das krieg ich so auf das Papier natürlich nicht drauf.

    Wie kann ich das eigentliche PCB-Layout aus dem pdf herausschneiden und dann im richtigen Maßstab drucken? Oder kann man irgendwie nur einen Teil der Seite drucken?

    mfg, Immo

  • Hi, meiner Meinung nach ist es völlig egal, welches Photopapier man nimmt, hauptsache es hat eine glatte Oberfläche (und das haben alle). Ich nehme immer das billigste, nämlich das für Tintenstrahldrucker. Aber bedrucken bitte mit Laserdrucker!!! Sonst geht beim Bügeln nix über!

    Ich habe auf meiner Seite auch mal was zum Bügeln und Ätzen geschrieben. Vielleicht hilft's ja? Bei mir funktioniert's jedenfalls.

    Zu Frage 2:
    Ich drucke die Layouts mit CorelDraw aus, d.h. ich kopiere die Rastergrafiken ins Corel rein und skaliere sie so, dass sie die richtige Größe haben. Die richtige Größe (falls sie nicht dabei steht) messe ich anhand der Lochabstände z.B. für ICs aus, das funktioniert ganz gut. Auf ein paar Millimeter Gesamtgröße kommt es ja nicht an (außer bei SMD Bauteilen...)
    Bei Layouts in PDFs kopiere diese erst raus oder - wenn das gesperrt ist - vergrößere es auf Bildschirmbreite und mache einen Screenshot (Tastenkombination: Alt-Druck, wer's nicht kennt), den man z.B. in Corel oder andere Grafikprogramme einfügen kann.

    Viel Erfolg!
    Forbi

  • ...der Vollständigkeit halber hier auch noch mal der Tipp, der in einem anderen thread zum pdf-Problem bei pcb-layouts zB von tonepad kam:

    gimp kann pdf-Dateien öffnen. Dabei muss man dann die DPI-Zahl, mit der man am Ende das Layout drucken will, angeben. Man erhält dann eine entsprechend riesige Bitmapdatei, aus der man sich das Layout einfach ausschneiden kann

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