wie funzt ein oktaver ( nach unten ) ??

  • Re: wie funzt ein oktaver ( nach unten ) ??

    Zitat von Soeder


    Der EHX HOG verträgt Akkorde prima, triggert selbst beim Saitenziehen sehr gut, und der bearbeitete Ton hat noch die original Klangcharakteristik, z.B.Telesound aber eine Oktav tiefer etc.Das Teil ist sein Geld wert, wird aber erst mit einem EXP-Pedal so richtig spassig.
    Soeder

    Hast Du einen? Ich finde das Teil total interessant!

    Achim, ich finde das Teil ist durchaus für den Live-Einsatz zu gebrauchen! Als Octaver wäre es übertrieben, aber als Gitarren-Synth (so ist's auch gedacht) ist das Teil, denke ich, super. So schätze ich es nach den ganzen Samples und Videos die ich mir davon angehört/-schaut habe zumindest ein.

    Give me enough knobs, and I can control the world. -Z. Vex

  • Re: wie funzt ein oktaver ( nach unten ) ??

    Zitat von Soeder


    Der EHX HOG verträgt Akkorde prima, triggert selbst beim Saitenziehen sehr gut, und der bearbeitete Ton hat noch die original Klangcharakteristik, z.B.Telesound aber eine Oktav tiefer etc.Das Teil ist sein Geld wert, wird aber erst mit einem EXP-Pedal so richtig spassig.
    Soeder

    Klingt gut!!

    Mich würde vor allem interessieren wie die "octaves-up" mit Bass funktionieren. Speziell das tracking.... könntest Du das eventuell mal testen? :)

    Markus

  • Hog

    Das HOG tracking mit einem Bass 1xOkt.hoch ist hervorragend, selbst mit einem Kontrabass.Ich habe leider z.Zt. nichts Ordentliches zum Aufnehmen, um einen hörbaren mp3file zu posten.Generell triggert der HOG Akkorde extrem gut, man muß nur aufpassen,daß man nicht beim Bombast-Schweinzorgelton hängenbleibt.
    soeder

  • Re: wie funzt ein oktaver ( nach unten ) ??

    Zitat von Soeder


    Das HOG tracking mit einem Bass 1xOkt.hoch ist hervorragend, selbst mit einem Kontrabass.Ich habe leider z.Zt. nichts Ordentliches zum Aufnehmen, um einen hörbaren mp3file zu posten.Generell triggert der HOG Akkorde extrem gut, man muß nur aufpassen,daß man nicht beim Bombast-Schweinzorgelton hängenbleibt.
    soeder

    Klingt noch besser!. Danke für den review ;) Und wie siehts bei den höheren Oktaven aus?
    Prinzipiell interessiert mich primär die 2. 3. und 4. obere Oktave. Die würd ich nämlich gern als carrier (eventuell mit zuätzlichem Komparator um eine Rechteckwelle zu bekommen) in meinen Ring Stinger Klon einschleifen.

    Bei meine Steckboardversuchen hab ich bis jetzt das Problem, dass ich entweder
    * ein recht saubere 3-4 octave-up Signal bekomme (PLL Ansatz) dafür aber für meinen Geschmack eine viel zu hohe Latenz habe (vor alllem mit Bass. Mit Gitarre ist's nicht ganz so schlimm)

    oder

    * beim "frequency-doubler" Ansatz zwar eine geringer Latenz habe bis die Oktave da ist, dafür ist sie recht unsauber.

    So 100% befriedigend sind beide Varianten nicht.

    Insofern bin ich wirklich gespannt wie die digitale Umsetzung im HOG damit zurecht kommt.

    Markus

  • Re: wie funzt ein oktaver ( nach unten ) ??

    yeah, ich denke ich hab genug Argumente beisammen um mir den HOG zu kaufen. Jetzt fehlt nur noch ne unbedeutende Kleinigkeit .... die Kohle ;(

    Give me enough knobs, and I can control the world. -Z. Vex

  • Re: wie funzt ein oktaver ( nach unten ) ??

    Zitat von Tümmüh


    yeah, ich denke ich hab genug Argumente beisammen um mir den HOG zu kaufen. Jetzt fehlt nur noch ne unbedeutende Kleinigkeit .... die Kohle ;(

    mit foot-controller bist du 600-650 ocken los... und beide teile zusammen sind schon gewaltig groß.

  • Re: wie funzt ein oktaver ( nach unten ) ??

    Ich weiß wieviel die kosten, reib doch bitte nicht noch Salz in die Wunde! Wie gemein von Dir, igittigitt! ;)

    Die Größe ist nicht das Problem. Footcontroller + Expr.-Pedal aufs Board, den HOG selber auf nen kleinen Ständer damit man während dem spielen dran rumdrehen, so stell ich mir das vor. Naja, sparen halt ... und IRGENDWANN wenn ich mal groß bin! ;)

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  • Re: wie funzt ein oktaver ( nach unten ) ??

    Zitat von Tigrar


    Der OC-3 soll Akkorde können. Hatte aber selber noch keinen in den Händen.

    Moin.

    Ich hab einen OC3 hier.. Hab mal ein paar Samples gemacht, nix dolles, aber zeigt, wie angenehm er Akkorde verkraftet.. Anfangs hab ich den Range Regler voll auf, d.h. alles bekommt Oktave. Später dreh ich ihn auf die Hälfte runter, damit nur noch die tiefen Töne Oktave bekommen..

    Hier gibbet was auf die Ohren:

    torus.untergrund.net/oc3_poly_mode.mp3

    Achja - ich hab 'n bischen Effekt drauf.. So clean über Kopfhörer mag ich nicht. Das subtile Pfeiffen kommt von meinem Monitor..

  • Re: wie funzt ein oktaver ( nach unten ) ??

    Zitat von torus

    Moin.

    Ich hab einen OC3 hier.. Hab mal ein paar Samples gemacht, nix dolles, aber zeigt, wie angenehm er Akkorde verkraftet.. Anfangs hab ich den Range Regler voll auf, d.h. alles bekommt Oktave. Später dreh ich ihn auf die Hälfte runter, damit nur noch die tiefen Töne Oktave bekommen..

    Hier gibbet was auf die Ohren:

    torus.untergrund.net/oc3_poly_mode.mp3

    Achja - ich hab 'n bischen Effekt drauf.. So clean über Kopfhörer mag ich nicht. Das subtile Pfeiffen kommt von meinem Monitor..

    sorry, aber was ich da höre ist dass er keine akkorde verpackt. am anfang sind nur singlenotes, dann kommen 2-3 akkorde bei denen der oc3 nur mulm dazu erzeugt... nach der einstellungsänderung sind es im prinzip wieder nur singlenotes (für den octaver) weil nur zum basston eine octave erzeugt wird.
    ok... er läßt die höheren töne in ruhe... somit sind natürlich akkorde möglich. ich dachte aber es geht eher darum, dass der octaver zu mehr als einem ton jeweils wirklich sauber eine oktave hinzufügt?

    edit: oops... vergessen: erstmal danke für die aussagekräftigen beispiele :)

  • Re: wie funzt ein oktaver ( nach unten ) ??

    Hm... Seh ich ein, aber wie denkst Du sollte ein perfekter Octave klingen?

    Der Oktav-Ton geht warnehmbar bis zu G-Saite hoch, und die ist in den langsam gespielten Akkorden auch noch zu hören. Das Problem ist, das die Bass-Töne dominieren, aber das ist immer so. Eine Oktave ist halt kein echtes Intervall, welches man hörbar vom Grundton trennen kann. Ähnlich wie die Quinte, nur noch extremer.

    Ich kann mit den letzten Settings nochmal ein Arpeggio mit isolierten Tönen spielen, oder ein paar Terzen (die hören sich ja mit einem normalen Octaver immer ganz grauenhaft an).

    Soll ich sowas nochmal machen? Das ganze Gelumpe ist eh am Rechner angeschlossen.

    Ansich ist der Effekt nämlich gar nicht mal so übel.. Ich mag Octave persönlich überhaupt nicht (wüsste nie, was ich damit machen sollte), aber die Qualität ist wirklich gut..

  • Re: wie funzt ein oktaver ( nach unten ) ??

    die qualität bei singlenotes ist auch schon bein oc2 sehr überzeugend...
    was du nochmal spielen könntest wären irgenwelche 2- oder 3 stimmigen sachen auf den d-, g- und h-saiten (also nicht zu hoch und nicht zu tief), wobei du die 2 oder 3 töne aber gleichzeitig spielst (zupfen oder mit dem plek drüber). eben keine arpeggios oder nacheinander gespielten töne...
    und am besten in der ersten einstellung vom ersten sample... so dass für alle töen eine oktave erzeugt wird. das wäre (zumindest für mich) recht aufschlussreich. hatte den oc3 nämlich auch schon ins auge gefasst... der pog/hog scheinen da aber wirklich schon eine ganz andere hausnummer zu sein. ok irgendwie muss der preis ja auch gerechtfertigt sein.
    schonmal danke für die mühe!

  • Re: wie funzt ein oktaver ( nach unten ) ??

    So - dann hör mal rein:

    http://torus.untergrund.net/oc3_poly_mode_take_two.mp3

    Die Settings sind (denk ich mal) genau, wie im ersten Take. d.h. jede Note bekommt Oktave drauf.

    Die Akkorde sind: em / D / C gespielt auf der g, f, und h-Saite (im eine Flasche Wein-Remix). Danach spiel ich nochmal die leeren Saiten und 'nen Chord.

    Ganz ehrlich - ich wüsst nicht, was ein Octaver da besser machen kann.. Weicher geht der Fake-Ton wirklich nicht, und so manche teuren Geräte schneiden da weitaus schlechter ab (an den G-Major von TC denk).

  • Re: wie funzt ein oktaver ( nach unten ) ??

    jo... das klingt wirklich recht sauber. da kann man nicht meckern. lassen sich bestimmt ein paar nette sachen mit machen. dankeschön :)

  • Re: wie funzt ein oktaver ( nach unten ) ??

    Kein Ding... Sowas mach ich ja gerne mal. Wenn ich schon das Original zuhause hab (auch wenn es meinem Weibchen gehört...).

    Aber vielleicht ist es auch generell ein Fehler jemanden einen Oktaver testspielen zu lassen, der den Effekt so gar nicht mag.. (wobei der Oberdrive-Mode vom OC3 mal so richtig abrockt *zugeb*)

    Bislang sind bei mir *alle* Oktaver beim Praxis-Test durchgefallen. Alleine gespielt ganz witzig, aber im Band-Mix entweder der Matsch-Vervielfacher vor dem Herren oder Digital-Plastik ohne Ende. Da scheint es für meinen Geschmack keinen Mittelweg zu geben.

    Naja - man muss ja nicht alles mögen. Dafür dreh ich gern 'n bissel mehr Delay rein. ;D

  • Re: wie funzt ein oktaver ( nach unten ) ??

    matsch im mix mag schon sein... aber eher wenn man zu tiefe sachen spielt (oder wenn man nen oc3 hat halt akkorde ;)).
    für ein cleanes jazziges solo oder eine kurze melodie, die sonst eigentlich nur keyboards oder bläsern fett genug rüberkommt finde den oc2 grandios. solange man nicht in der tiefsten octave (ich meine die 12 tiefsten töne) der gitarre rummulmt, setzt es sich auch gut im mix durch... meiner bleibt auf dem brett ;D

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