Fender Vibrolux modden

  • Tach zusammen,
    in der letzten Ausgabe von Gitarre&Bass war ein Bericht zu lesen wo es darum ging einen Fender Deluxe RI von seinem Platinenaufbau zu erlösen und durch einen Point to point Aufbau zu ersetzen.

    Für den Deluxe gibts das anscheinend.
    Wie sieht das wohl für den Vibrolux Reverb Amp aus?
    Kennt sich da jemand aus?

    Wär schön wenn sich da was machen liesse.

    Grüsse David

  • Re: Fender Vibrolux modden

    Sorry, aber ich glaube einer muß es mal sagen.

    Point-to-Point klingt nicht besser.

    Dem Elktron ist es wurscht ob es auf einer Leiterbahn rumwusselt oder in einem Kabel steckt, zumal die Verbindungen in beiden Fällen bei Röhrenamps kurz gehalten werden.

    Also wenn Du Klang willst reicht es ein paar gute Kondensatoren reinzulöten und die Schaltung anzupasssen. Ich geh mal davon aus das Du eher in Richtung vintage sound willst.

    So hab ich das die Woche bei einem 1987 Marshall Ri gemacht. Kondensatoren raus, Orange drops rein, Klangregelung angepasst und gut wars.

    Beim Fender wirst Du warscheinlich noch einen Wiederstand mehr wechseln müssen, aber wenn man bedenkt was für ein Point-....bla zu zahlen ist macht das das Kraut auch nicht mehr Fett.

    Bei mir hat der Umbau mit dem F&T Elko an der V1 gerade mal 20€ gekostet.

    P.s. bevor es ein anderer sagt Röhrenamps arbeiten mit Spannungen die tödlich sein können.

    So jetzt hab ich mich genug wichtig gemacht.

    Bei konkrtete Fragen zur Schaltung helfe ich Dir gerne

    Grüße Marco

    Nur was schreit ist gut.

  • Re: Fender Vibrolux modden

    Er klingt nicht mehr so harsch, hat mehr Bauch und auch der Headroom ist angenehmer geworden.

    Uwe was hättest Du reingebaut?

    Das waren meine zur Wahl stehenden Kondensatoren:

    LCR klaren auf, bringen saftig obere Mitten und Headroom, die Xicon klaren auch auf mit "schmatzenden" transparenten Headroom sind aber etwas weicher im Klang als die Lcr, Mallory finde ich ein bißchen Steril, machen aber auch einen klaren Sound.
    Die Tad Mustard Replicas habe ich noch nicht ausprobiert.
    Sivermica ist für die pF ist ja eh klar.

    Grüße Marco

    Nur was schreit ist gut.

  • Re: Fender Vibrolux modden

    Zitat von le-frog


    Sorry, aber ich glaube einer muß es mal sagen.

    Point-to-Point klingt nicht besser.

    Dem Elktron ist es wurscht ob es auf einer Leiterbahn rumwusselt oder in einem Kabel steckt, zumal die Verbindungen in beiden Fällen bei Röhrenamps kurz gehalten werden.

    Hallo und Danke für die Antwort,
    ich will den Amp aus 3 Gründen auf PtP ändern:

    1.
    Ich hab ein Problem mit einem lästigen Knackgeräusch, welches ich bis jetzt nicht weggebracht habe. Vor allem im Bright-Kanal. Beim Umbau wird das Bauteil welches diesen Fehler verursacht hoffentlich ersetzt.

    2.
    Ich teile die Meinung mit dir dass es dem Elektron egal ist wo es sich "durchwuselt" allgemein.
    In einem Fender HRD hatte ich allerdings schon 2 mal ein Problem dass ich Unterbrüche in Leiterbahnen hatte, diese aber erst unterbrachen wenn der Amp richtig warm war. Wären da robuste PCB's montiert, mit fetten Leiterbahnen, wäre dieses Problem möglicherweise gar nicht erst entstanden.

    3.
    Das PCB ist unzugänglich, will man schnell mal einen Kondensator oder so wechseln... Mit einer Schaltung (PtP) ist alles von oben zugänglich. Klar möchte ich auch minderwertige Bauteile gegen hochwertige Teile ersetzen. Deswegen macht ein Neuaufbau auch Sinn.

    So gesehen ist es eben doch eine Überlegung wert die orginale Platine zu ersetzen.
    Wie verbleiben wir den jetzt? ::)

  • Re: Fender Vibrolux modden

    Wenn du weißt, um welche leiterbahnen es sich handelt, würde ich eher versuchen die zu reparieren. anstatt alles point-to-point zu verdrahten. die jungs, die sich hier dauernd selbst platinen ätzen können dir da sicher ein paar tips geben.
    dein vorhaben ist nämlich sehr aufwändig und wenn sich ein fehler einschleicht (mir würde das mit sicherheit passieren), ist der aufwand mit der fehlersuche gleich mehrfach so hoch.

    andererseits lernst du dabei sicher eine menge für den bau späterer amps. die entscheidung liegt letztlich bei dir.

    Gruß, Iko.

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