• Hallo zusammen!

    Ich habe eine kleine Frage:
    Hab mir vor ein paar Tagen ein Netzgerät gekauft, auf dem man mehrere Spannungen sowie die Polung einstellen kann. Jetz hab ichs gerade ausgepackt und mal zum Spaß mit meinem Multimeter gemessen. Schalt ich zum Beispiel auf 9V so zeigt mir das Messgerät 12,2V. Schalt ich auf 12V werden sogar 15,7 gemessen. Schalt ich auf 7,5V zeigts 10,5 an, schalt ich auf 6V zeigts 8,5V an.

    Meine Frage: Ist das Ding kaputt, bzw. überhaupt brauchbar? Interessant wäre für mich ob ein für 9V gebautes Effektgerät wie z.B. ein Boss Overdrive die 12,2 Volt aushalten oder ob ich lieber weniger als mehr Spannung anlegen soll. Wieviel mehr halten die Dinger denn aus? ???

    Vielen Dank schon mal!
    Chris

  • Re: Netzgerät

    Hi,

    Ganz heisser Tip ;D Das TEil ist nicht stabilisiert. Diese Netzteile gibt es als Stabilisiert und unstabilisiert.
    Deines ist das letzter und damit für Effekte welche mit DC arbeiten unbrauchbar.

    MfG uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • Re: Netzgerät

    du meinst bestimmt son steckernetzteil ?

    wenn die schaltung für 9 volt ausgelegt ist und du gibs 12,2V drauf,
    verschiebst du ja den arbeitspunkt etc...

    du könntest davor diese schaltung setzen z.b. mit 78xx09

    [Blockierte Grafik: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/schalt/02043011.gif]

    oder ne regelbares netzteil mit dem lm317, da kannst du die spannung direkt einstellen :

    [Blockierte Grafik: http://www.kreatives-chaos.com/images/133.gif]

    am besten ne kleinen kasten basteln mit einer der beiden schaltung drinne und schon hast das problem gelöst.


    lg

    Wissen ist das einzige Gut das sich vermehrt wenn man es teilt!

  • Re: Netzgerät

    Wenn ich mich nicht irre ist das doch normal. Die Leerlaufspannung ist doch eh immer höher. Sobald Du dann eine Last anlegst fällt die Spannung doch auf den Sollwert ab. Ist bei meinem Netzteil auch so.

  • Re: Netzgerät

    Hi,

    also der Unterschied zwischen stabilisiert und unstabilisiert ist sicher nicht der Spannungsabfall unter Last. Ab wann fängt denn "Last" an. 5mA oder 50 mA oder erst 1A ???

    Das entscheidende Kriterium ist in erster Linie die Restwelligkeit der DC Spannung. Klar darf die Spannung nicht abfallen.

    Gruß
    Oli

    [size=1]DIY: Soldano X88R, Peavey 5150, Engl 530,Boss AC-2,BD-2,BF-2,CE-2,DM-2,DS-1,DS-2,EH-2,FT-2,HM-2,MD-2,MT-2,NF-1,NS-2,OC-2,OD-1,OD-2,OD-3,OS-2,PH-1, SD-1,SD-2,SG-1,SP-1,TW-1,XT-2,Rocktave Divider,Small Stone,Woody,STL,TS10,TS9,TS808,Obsidian 1+2,EasyVibe,Ultraflanger,Zombie Chorus,PT-80,MU-TRON, etc.[/size]

  • Re: Netzgerät

    Hi Leute,

    Es ging darum was er für ein Netzteil hat. Und das ist halt unstabilisiert.
    Wäre es stabilisiert kämen in der Stellung 9V auch 9V raus und nicht 12,,,,,.
    Das machen halt nur die unstabilisierten.

    MfG Uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • Re: Netzgerät

    Danke an alle.

    Ja, ihr habt recht. Ich hab ein unstabilisiertes. Verdammt! Bei kaufen nicht aufgepasst :(
    habs jetz mal ausprobiert mit ca 8,5 volt. funktioniert zwar aber brummt wie sau.
    naja. muss ich mir halt ein stabilisiertes zulegen und nächstes mal a bissl besser aufpassen, ich depp.

    danke nochmal für die schnellen, kompetenten Antworten!

    grüße
    Chris

  • Re: Netzgerät

    Kann jemand nochmal kurz erläutern warum das stabilisierte Netzteil besser ist (nur Einfluss auf Sound oder ist es auch besser für die Elektronikteile).
    Ich dachte, dass wenn man an ein unstab. Netzteil was anschließt pendelt sich die Spannung auf den Sollwert ein und gut ist.
    Das mit der Restwelligkeit verstehe ich nicht. Ich dachte das Umrichten von AC auf DC funktioniert wie folgt: Aus AC wird pulsierende Gleichspannung (über Diodenbrücke). Danach wird mit Kondensatoren nur noch geglättet.
    Ist mit Restwelligkeit gemeint, dass wenn man die Spannung nicht vernünftig glättet, dass es dann noch ein leichtes auf und ab gibt?
    Wäre über Aufklärung froh!

    Patrick

  • Re: Netzgerät

    Zitat von moldman


    Kann jemand nochmal kurz erläutern warum das stabilisierte Netzteil besser ist (nur Einfluss auf Sound oder ist es auch besser für die Elektronikteile).
    Ich dachte, dass wenn man an ein unstab. Netzteil was anschließt pendelt sich die Spannung auf den Sollwert ein und gut ist.
    Das mit der Restwelligkeit verstehe ich nicht. Ich dachte das Umrichten von AC auf DC funktioniert wie folgt: Aus AC wird pulsierende Gleichspannung (über Diodenbrücke). Danach wird mit Kondensatoren nur noch geglättet.
    Ist mit Restwelligkeit gemeint, dass wenn man die Spannung nicht vernünftig glättet, dass es dann noch ein leichtes auf und ab gibt?
    Wäre über Aufklärung froh!

    Patrick

    Hi,

    Genuso ist es. Du hast immer eine Restwelligkeit der doppelten Frequenz als Wechselspannungsanteil welcher der Gleichspannung überlagert ist.
    Um so grösser der Aufwand in der Siebung, um so geringer die Restwelligkeit oder auch Brummspannung.
    Gut Labornetzgeräte bringen es bei Volllast unter 3mV.
    Wenn du ein schlecht stabilisierte NT z..b Für Effekt nimmst, hast du das obligatorische Brummen, welches der NF Spannung überlagert wird. Das gleiche Triftt für Schaltnetzteile zu. Hier ist es allerdings nicht die Brummspannung sondern die Taktfrequenz, welches sich als singen oder pfreifen bemerkbar macht.

    MfG Uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

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