Hallo
Ich versuche gerade einen distortion effekt zu entwerfen den ich vor den clean-kanal meines j5mk1 hängen will. Ich suche eine dichte warme Verzerrung d.h. ruhig stärker verzerrt bei Bedarf, aber nicht zu viele höhen.Meine idee war erstmal das gitarrensignal vorzuformen (mittels lowcut oder kleinen kondensatoren in der kathodenleitung eines jfets) es dann zu verzerren und danach ein eq um nochmal den ton anzupassen.Als eq am schluss wollte ich eine Baxandall schaltung verwenden ich hab sie mit dem tonestack calculator ( http://www.duncanamps.com/tsc/ ) simuliert und die regelkurve schien mir am vielseitigsten . Ich bin noch nicht sicher welches prinzip ich für die verzerrung einsetzen soll
-Diodenclipping
- mehrere fets hintereinander
-ein fet durch op-amp übersteuert
-eine übersteuerte röhre
-ein übersteuerter lm386 (ich weiss ist eigentlich ne endstufe aber wozu gibts spannungsteiler im little gem klingt das ding jedenfalls recht geil wird nur recht heiss)
welches dieser prinzipien gibt eurer meinung nach die wärmste verzerrung und erzeugt am wenigsten harsche obertöne ?
Hat es vorteile mehrere eher schwache "zerren" hintereinander zu verwenden anstatt einem stark clippendem bauteil'?
mfg
Radaukind