Little gem geht in die knie *G*

  • Re: Little gem geht in die knie *G*

    nee ma kann die auch so verbauen, dass einer den oberen teil der welle und einer den unteren teil verstärkt(wenn ich des richtig verstanden hab)... damit kommt ma dann auf ein watt

  • Re: Little gem geht in die knie *G*

    Hi,

    Auch die Ausgangsleistung steigt dadurch!
    denn grösserer Hub bei gleicher Ausgangsimpedanz bringt mehr Strom --> da P = I*R = Leistungserhöhung im Quadrat zur Spannungserhöhung (bei gleicher Impedanz)!!

    Wenn man das macht sollte man auch über UB gleich nen 1000µF Elko klemmen, und evtl. ne kleine Drossel zwischen Batterie und Amp bauen!

  • Re: Little gem geht in die knie *G*

    Hi,
    wahrscheinlich nichts, denn wenn die Versorgungsspannung von einer Batterie kommt gibt es keine AC-Anteile wie z.B. bei einem Röhrenamp, die die Drossel filtern könnte!

    Gruß
    Oli

    [size=1]DIY: Soldano X88R, Peavey 5150, Engl 530,Boss AC-2,BD-2,BF-2,CE-2,DM-2,DS-1,DS-2,EH-2,FT-2,HM-2,MD-2,MT-2,NF-1,NS-2,OC-2,OD-1,OD-2,OD-3,OS-2,PH-1, SD-1,SD-2,SG-1,SP-1,TW-1,XT-2,Rocktave Divider,Small Stone,Woody,STL,TS10,TS9,TS808,Obsidian 1+2,EasyVibe,Ultraflanger,Zombie Chorus,PT-80,MU-TRON, etc.[/size]

  • Re: Little gem geht in die knie *G*

    Drosseln sind Bauteile in der Elektrotechnik. Sie nutzen die physikalische Eigenschaft Induktivität.

    Drosseln werden unter anderem gemeinsam mit Kondensatoren zur Unterdrückung hoher Stromimpulse, hervorgerufen durch nahen Blitzschlag etc. sowie zur Unterdrückung von Wechselstromanteilen in Gleichstrom (z. B. Brummen in der Elektroakustik), eingesetzt. Allgemein gilt: Drosseln besitzen um so größere (Wechselstom-)Widerstände, je höher die angelegte Frequenz ist.

    lg


    ...aber ich glaube nicht das eBernd das meinte ;)

    Wissen ist das einzige Gut das sich vermehrt wenn man es teilt!

  • Re: Little gem geht in die knie *G*

    Da eine 9V-Blockbatterie einen recht hohen Quellwiderstand hat, und hier ja nun nicht gerade mit Konstantstrom entladen wird werden hier die Spikes des Entladestromes verschliffen, was in Verbindung mit dem 1000µF Elko eine satte und stabile Spannungsversorgung für den Amp bedeutet.

    Wers nich glaubt --> einfach mal einbauen und nachmessen!

    Gruss
    Kai

  • Re: Little gem geht in die knie *G*

    Hallo waschbaer,

    ich muß eingestehen theoretisch leuchtet das ein und in der Praxis - da kann ich nur dich zitieren:

    Zitat

    einfach mal einbauen und nachmessen!


    ;D

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Little gem geht in die knie *G*

    bedeutet man sollte den 100uF Elko durch einen 1000uF ersetzen...
    Welchen Einfluss hat die Größe des Elkos denn an dieser Stelle?

  • Re: Little gem geht in die knie *G*

    bessere Glättung durch verringerung des Quellwiderstandes der Stromversorgung.
    Noch besser wäre es 2*470µF parallel zu schalten.

    Du kriegst halt mit dem grossen Elko die Stromspitzen besser abgefangen, da der Elko einen wesendlich geringeren Quellwiderstand hat als ein 9V-Block.

  • Re: Little gem geht in die knie *G*

    okay...
    zurück zu meiner eigentlichen frage *G*
    kann eine erhöhung auch dazu beitragen, dass der verstärker, wenn er viel Bass ausgeben muss, das besser verkraftet?

    Und noch ne frage... geht das nicht zulasten der Batterie wenn man hier den Wert erhöht?

  • Re: Little gem geht in die knie *G*

    Hallo,

    zu1.:
    Ja die Impulsbelastbarkeit der Stromquelle verbessert sich, dadurch steht für die Basimpulse mehr Leistung zur Verfügung.

    zu2.:
    Klar, wenn Du mehr Leistung aus der Batterie ziehst, wird sie auch schneller leer!
    Aber NUR durch Erhöhung der Kapazität wird die Batterie nicht belastet, erst wenn Du auch mehr aufdrehst, dann wird die Batterie mehr belastet, aber das ist völlig unabhängig von der Kapazität des Elkos!

    Gruss
    Kai

  • Re: Little gem geht in die knie *G*

    Versuch doch einfach als naechstes den Little Gem MK2 zu bauen. Der ist so ausgelegt, dass er besser mit vorgeschaltetem Effekten klarkommt(Buffer).

    Zum LG1, Wie hast du das Gain geschaltet?? Poti, offen oder gebrueckt. Wenn das Gain beim LG1 voll auf ist, kann man getrost jeden vorgeschalteten Effekt vergessen. Lass das Gain einfach offen. Du verlierst keine Lautstaerke, und du hast besseres Ausgangsmaterial um den Sound zu verwusten.

    Versuch auch mal den LG an ein Netzgeraet zu haengen. Der Gem zieht ganz schoen Strom. Eine Batterie ist da bald am Ende, und dann klingts wie Ringmodulator.

    M

    Nice stuff for nice people<br artof59.com

  • Re: Little gem geht in die knie *G*

    also ich hab ihn bisher nur mit netzteil betrieben um sicherzugehen dass alles passt mit der stromversorgung

    Hab ihn fürs effektgerät sowohl mal clean als auch angezerrt ausprobiert...
    wobei der sound des effektgerätes in cleaner einstellung doch besser rüberkommt...

    Was macht den ein Buffer? bzw. wie ist der aufgebaut?

  • Re: Little gem geht in die knie *G*

    Hallo,

    Zitat

    Was macht den ein Buffer? bzw. wie ist der aufgebaut?

    meinst du das?

    Ein Buffer ist ein Verstärker mit Verstärkung "Eins". Warum er dann trotzdem besser als ein Stückdraht ist?
    Praktisches Beispiel: Ein Ketarren-Pickup hat etliche kOhm Innenwiderstand. Wenn man jetzt einen Verstärkereingang mit niedrigem Eingangswiderstand (oder ein zu langes Kabel) dranhängt, wird das Eingangsignal, was der Amp sieht, zu sehr abgeschwächt. Noch schlimmer, die soundtypischen Resonanzspitzen des PU werden daurch geplättet.

    Nehme ich jetzt einen Buffer mit hohem Eingangswiderstand läßt er das PU-Siganl schön in Ruhe (belastet es nicht) und liefert an seinem Ausgang das Signal schön niederohmig an ein Kabel oder zu einem Amp. Niederohmig ins Kabel zu gehen ist des halb wichtig, weil der Ausgangswiderstand zusammen mit der Kabelkapazität (typ. 100 pF/m) einen RC-Tiefpaß bildet, der dir auf dem Weg zum Amp die Höhen klaut.

    Realisieren kann man so einen Buffer mit einem Transistor (z. B. einfacher Emitterfolger), einem FET (da heißt das dann Sourcefolger) oder einem Opamp (da heißt das dann Spannungsfolger) oder einer Röhre (da heißt das dann Kathodenfolger oder Anodenbasisschaltung)

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

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