Buffer/ 5db-booster, Vorschläge?

  • Hi,
    Siehe oben. er sollte eine möglichst simple, kleine Platine haben und ohne Potis auskommen (wird ins Elektrikfach ein Basses gepackt. Kennt jemand eine entsprechenden Bauplan?

    Durchatmen.Sacken lassen.Zeigefinger heben.
    Fragenden Gesichtsausdruck aufsetzen, mit dezent verzweifeltem Zucken in den Mundwinkeln.

  • Re: Buffer/ 5db-booster, Vorschläge?

    Um wieviel db boostet denn das Lineal maximal?

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  • Re: Buffer/ 5db-booster, Vorschläge?

    Mehr ;D

    Vorschlag: LPB bauen und statt dem Poti einen Trimmer einsetzen. Braucht kaum Platz, man kann den Pegel anpassen und der nette Basserin ne Freude machen. Richtig geraten? ;) ;D

    Give me enough knobs, and I can control the world. -Z. Vex

  • Re: Buffer/ 5db-booster, Vorschläge?

    Hi,

    oder hier mal rein schauen (ja Uwe, ich weiß...)

    http://www.elektronikinfo.de/audio/egbauanl…Impedanzwandler

    Gruß
    Oli

    [size=1]DIY: Soldano X88R, Peavey 5150, Engl 530,Boss AC-2,BD-2,BF-2,CE-2,DM-2,DS-1,DS-2,EH-2,FT-2,HM-2,MD-2,MT-2,NF-1,NS-2,OC-2,OD-1,OD-2,OD-3,OS-2,PH-1, SD-1,SD-2,SG-1,SP-1,TW-1,XT-2,Rocktave Divider,Small Stone,Woody,STL,TS10,TS9,TS808,Obsidian 1+2,EasyVibe,Ultraflanger,Zombie Chorus,PT-80,MU-TRON, etc.[/size]

  • Re: Buffer/ 5db-booster, Vorschläge?

    Herzlichen dank für die Voschläge...

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  • Re: Buffer/ 5db-booster, Vorschläge?

    Wie währe es denn hiermit:

    [Blockierte Grafik: http://torus.untergrund.net/5db_boost.gif]

    Hat einen Gain von etwas über 5db und ist flat bis ganz unten (subhertz-Bereich). Genug Headroom auch für den Bass. Hab's nicht zusammengelötet, aber laut Simulation müsste das ganz hervorragend boosten.

    Statt der 2N3904 tut's auch jeder andere NPN-Transistor. Die Wahl war ganz willkürlich. Auf den Gain des Transistors kommt es eh nicht wirklich an.

    Ist ein Tick aufwändiger als andere Booster, hat aber dadurch einen höheren Eingangs-Widerstand. Die Koppel-Kondensatoren sind mit 1µF gerade so groß, das man sie noch bezahlbar als ungepolte Film-Kondensatoren bekommt.

    Strom-Aufnahme ist bei etwa 1.2mA. Da sollte ein 9V Block lang reichen.

  • Re: Buffer/ 5db-booster, Vorschläge?

    Ich befürchte fast es liest eh niemand mit, aber ich hab nochmal nachgerechnet und konnte da so einiges optimieren:

    [Blockierte Grafik: http://torus.untergrund.net/5db_boost_improved.gif]

    Eingangsimpendanz etwa 1.5MOhm, Ausgangsimpendanz etwa 5k.

    Gain ca 5db; Frequenzgang ist flat ab ca. 20Hz. Schaltung ist linear bis zu Eingangs-Pegeln von etwa 1.2V peak to peak.

  • Re: Buffer/ 5db-booster, Vorschläge?

    Hi,

    und das soll jetzt einfacher sein, als die OP Schaltung, die ich oben verlinkt habe???
    Eingangsimpedanz 1,5M??? Wie kommst Du darauf??? In Anbetracht R3 und den Spannungsteiler aus R1 und R2 hätte ich eher so auf 100k getippt - habe aber von diskreter Transistortechnik keine Ahnung, deswegen die Frage.

    Gruß
    Oli

    [size=1]DIY: Soldano X88R, Peavey 5150, Engl 530,Boss AC-2,BD-2,BF-2,CE-2,DM-2,DS-1,DS-2,EH-2,FT-2,HM-2,MD-2,MT-2,NF-1,NS-2,OC-2,OD-1,OD-2,OD-3,OS-2,PH-1, SD-1,SD-2,SG-1,SP-1,TW-1,XT-2,Rocktave Divider,Small Stone,Woody,STL,TS10,TS9,TS808,Obsidian 1+2,EasyVibe,Ultraflanger,Zombie Chorus,PT-80,MU-TRON, etc.[/size]

  • Re: Buffer/ 5db-booster, Vorschläge?

    Hallo,

    Zitat

    Eingangsimpedanz 1,5M??? Wie kommst Du darauf??? In Anbetracht R3 und den Spannungsteiler aus R1 und R2 hätte ich eher so auf 100k getippt

    Torus (es liest doch jemand mit ;)) wendet einen Schaltungstrick an, die sog. Bootstrapschaltung. Über C1 gelangt die Eing.spg. an R3 (und die Basis von Q1). Über C2 gelangt die gleichphasige und etwa gleichgroße Spg. an das andere Ende von R3. Dadurch wird der Widerstand von R3 (den die Quelle "sieht") herauftransformiert.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Buffer/ 5db-booster, Vorschläge?

    In der Theorie funktionieren fast alle Schaltungen, in der Praxis oftmals weniger gut. Simulationen von Verstärkern geben keine Auskunft über den Sound oder die Dynamik einer Schaltung. Transistoren verstärken nie linear, erzeugen dazu eine starke Eigenfärbung und streuen in den Hfe-Werten. Hinzu kommt noch die äußere Beschaltung.

    Im Netz gibt es genügend Schaltpläne über Bass-Elektronik (diskret und mit IC), die z.T.auch in Edelbässen verwendet wird. Daran kann man sich orientieren und man muss sich dann auch keine Gedanken bez. der Bauteile machen, die aktive Klangregelung kann man ja weglassen.

    Gruß, Jürgen

  • Re: Buffer/ 5db-booster, Vorschläge?

    Zitat von nighthawkz


    Siehe oben. er sollte eine möglichst simple, kleine Platine haben und ohne Potis auskommen (wird ins Elektrikfach ein Basses gepackt. Kennt jemand eine entsprechenden Bauplan?

    Ich hab mal einen JFET-Preamp/Splitter gebaut. War ziemlich einfach.

  • Re: Buffer/ 5db-booster, Vorschläge?

    Hi ,

    Ich habe 400 Geräte gebaut ,, war ganz einfach ;Die meisten scheitern schon an der Verdrahtung von Buchen und Schaltern ;)

    MfG Uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • Re: Buffer/ 5db-booster, Vorschläge?

    Ja - Ihr habt ja recht. Vermutlich tut's ein Opamp genauso gut wenn nicht besser. Und einfacher ist er auch. Aber warum immer gleich mit Opamps. 5dB sollten auch diskret gehen.

    eBernd hat das mit dem Bootstrap schon ganz richtig gesehen.

    Das ist eine genial-einfach Schaltungsvariante um den Eingangswiderstand hochzusetzten. Funktioniert natürlich nicht grenzenlos und hat auch seine Nachteile, aber hier ist die Erhöhung noch im grünen Bereich denke ich. Zusätzlich wirkt der Bootstrap-Zweig noch wie ein leichter Bass-Boost und man kann die untere Grenzfrequenz ein paar Hz nach unten verlegen. Das gibt zwar Phasen-Matsch, aber beim Bass find ich das nicht so schlimm.


    Ich hatte halt mal Bock diese Variante komplett von Hand durchzurechnen, gerade weil es ein bischen komplizierter ist. Aber ob das Ding nun klingt oder nicht interessiert mich jetzt auch. Ich werde es mal zusammenstecken und gegen 'nen TL071 antreten lassen. Wer weis? Vielleicht boostet das Teil ja nicht nur sondern hat auch Charakter?

    Btw, hfe-Streuungen sollten eigentlich keinen Unterschied machen. Die erste Stufe hat nur einen gain von 1.8 und hat ein anständiges Bias-Netzwerk. Da sollte alles ab hfe 100 problemlos funktionieren. Es fließt ja eh sogut wie kein Strom durch die Basis. Beim zweiten Transistor ist es völlig egal, das ist eh nur ein Impendanz-Wandler.

    Das einzige was da wirklich färben kann ist meiner Meinung nach die erste Stufe, wenn sie sehr hart angesteuert wird. Dann geht der Transistor in den sehr unlinearen Bereich und fängt irgendwann an zu clippen. Aber das macht ein Opamp genauso, und der hat meist noch weniger Headroom durch das Endstufen-Design (beim TL071 z.B.)

    Gruß,
    Nils

  • Re: Buffer/ 5db-booster, Vorschläge?

    Zitat von Laus


    was sind nachteile beim bootsrapping?

    Mal so in Stichworten:

    • Die Verstärkung ist weniger linear als möglich währe, da durch das Bootstrapping die nichtlinearitäten noch verstärkt werden. Daher darf man es nicht übertreiben. Wenn man den Eingangs-Widerstand in gigantische Höhen treibt, dann hat das Ausgangs-Signal nicht mehr viel mit dem Eingangs-Signal zu tun.
    • Man kann in der Schaltung keinen Emitter-Bypass Kondensator einbauen. Der würde die Verstärkung weiter linearisieren. Geht aber nicht, weil dann der Bootstrap nicht mehr funktionieren würde.
    • Es dauert länger, bis sich die Schaltung stabilisiert hat, da sich der Bootstrap-Kondensator beim Einschalten erstmal auf sein Ruhepotential aufladen muss, aber nicht sonderlich viel Strom fließt. Das könnte u.U. einen Einschalt-Plopp oder Pump-Geräusch geben. Das wird insbesondere dann zu einem Problem, wenn die Schaltung stark und Impuls-Weise übersteuert wird. Dann funktioniert der Bootstrap nicht mehr, der Eingangswiderstand sinkt und das kann wiederum Folgen auf vorherige Stufen haben. Läßt die Übersteuerung nach stabilisiert sich wieder alles.
    • Der Kondensator färbt den Klang, da ein Teil des verstärkten Signals durch ihn wieder zum Eingang fließt (das kann auch ein Vorteil sein)
    • Nachfolgende Schaltungen, die das Signal verdrecken (durch Impuls-Spitzen z.B.) können den über den Kondensator teilweise an den Eingang der Schaltung gelangen, das heist die Isolation ist bei weitem nicht so gut, wie bei einer Schaltung ohne Bootstrap.
    Zitat von Laus


    Kan mann hiermit den gain variabel machen? So zwischen 0 und 20Db?

    Der Bootstrap hat im Grunde nichts mit der Verstärkung zu tun, die wird komplett über das Verhältnis von Emiter und Kollektor-Widerstand des ersten Transistors geregelt. Die stehen bei mir ein einem Verhältnis von etwa 17K zu 10K was ein Gain von 1.7 macht. Wenn man es genau nimmt kommt dann noch der Widerstand des Transistors selber dazu. (In diesem Fall etwa 1K). So kommt man auf den gain von 1.8 oder 5dB (etwa das gleiche).

    Wenn Du den Gain variabel haben willst gibt's bessere und einfachere Möglichkeiten als an den beiden Widerständen zu drehen. Was sicher geht währe folgendes:

    * Eingangs-Buffer -> Volume-Poti -> 20dB gain-Stufe -> Ausgangs-Buffer

    Es ist nur die Frage, ob sich 20dB gain bei 9V überhaupt ausfahren lassen. Das ist immerhin ein Verstärkungs-Faktor von 10.

    Der Transistor schluckt von den 9V etwas 2V. Bleiben 7V übrig. Dann muss man den Bias so einstellen, das im Ruhe-Zustand das Ausgangs-Signal in der Mitte diese 7V liegen (wir verstärken ja Wechselströme). Am Ende bleibt ein maximaler, unverzerrter Pegel von 3.5V. Wenn wir jetzt von einer Gitarre als Eingang ausgehen und mal annehmen die bringt 1V Peak als Maximal-Amplitude, dann kommen wir auf einen theoretischen Gain von 3.5V/1V was etwa 11dB entspricht.

    Viel mehr geht bei 9V und Transistoren nicht, wenn man es noch ansatzweise linear haben möchte.

  • Re: Buffer/ 5db-booster, Vorschläge?

    Drum arbeiten ja einige Basselektroniken mit 18 Volt. Gerade, wenn ein aktiver EQ mit dabei ist und auch benutzt wird (boah, die Bässe sind fett!), reicht der Headroom bei 9V meist nicht mehr aus.

    Edith fragt sich, warum Du (torus) einmal einen NPN und einmal einen PNP als Impedanzwandler benutzt hast?

  • Re: Buffer/ 5db-booster, Vorschläge?

    Zitat von nessbass


    Drum arbeiten ja einige Basselektroniken mit 18 Volt. Gerade, wenn ein aktiver EQ mit dabei ist und auch benutzt wird (boah, die Bässe sind fett!), reicht der Headroom bei 9V meist nicht mehr aus.

    Edith fragt sich, warum Du (torus) einmal einen NPN und einmal einen PNP als Impedanzwandler benutzt hast?

    Ganz ehrlich? Weil ich noch massenhaft 2N3906 hier rumliegen habe, und die "general purpose" NPN-Transen so langsam aber sicher zur Neige gehen. Da ist mal beizeiten eine Bestellung fällig ;D.

    Rein technisch ist ein NPN besser. Wenn die erste Stufe in die Sättigung geht, ist's egal ob die zweite das auch macht (NPN-Fall). Derzeit verliere ich etwa 1V Headroom sollte die erste Stufe voll ausgesteuert sein. Dann saturiert der PNP natürlich weil am Collector von Q1 fast 9V anliegen. Ein NPN würde das locker mitmachen, aber wenn es soweit gekommen ist, dann ist eh alles egal, weil Q1 eh schon lange am clippen ist. Zwar nicht in diesem Moment, aber dann, wenn das Eingangs-Signal den negativen Peak hat.

    Da hat man im Grunde die Wahl zwischen symetrischen oder asymetrischen Clipping.

    Ich werd dieses Wochenende mal Fakten schaffen und die Varianten gegeneinander antreten lassen 8) ein paar Samples können nicht schaden, und 'ne Transe austauschen ist ja nicht so das Problem.

    Ich hab so ein tolles Steck-Brett, wo man schnell mal einen Prototypen zusammenschustern kann. Brummt zwar, aber das ist ja erstmal egal.

    Nils

  • Re: Buffer/ 5db-booster, Vorschläge?

    Hallo,

    Zitat

    Brummt zwar, aber das ist ja erstmal egal.

    ich hatte mal das Problem, dass auf so einem Brett eine Impuls- und Oszillatorschaltung überhaupt nich vernünftig laufen wollte. Ich hab dann mal das Blech auf dem die Kontaktfelder befestigt waren geerdet (mit 0 V der Versorgung verbunden) und schon war Ruhe und alles lief aufm Brett wie gewünscht :D

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

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