• Re: Boss ODB-3

    aber auch nicht gerade ein einfacher...
    Ist aber grob basiert auf zwei clipping LEDs. Hab ich gesehen wenn ich meinen mal geöffnet habe.

  • Re: Boss ODB-3


    Hej,

    ist er auch SMD-technisch aufgebaut?

    Würde ihn mir ja gerne selber mal anschauen aber irgendwie ist er aus dem Proberaum verschwunden. Das ist echt der Mist bei vier Bands da gehen Plektren, Kabel etc. rum wie damals Uschi Obermeier in der Kommune...

  • Re: Boss ODB-3

    Zitat von phosphor

    Hej,

    ist er auch SMD-technisch aufgebaut?

    Würde ihn mir ja gerne selber mal anschauen aber irgendwie ist er aus dem Proberaum verschwunden. Das ist echt der Mist bei vier Bands da gehen Plektren, Kabel etc. rum wie damals Uschi Obermeier in der Kommune...

    Ich glaube mich an SMD zu erinnern - wird jedenfalls kein Spaß, das Schema vom Original abzulesen. - Und meiner Meinung nach (falls Dich die interessiert - auf keinen Fall sollten wir deswegen streiten ;)) lohnt es sich vom Klang auch nicht so recht. Da kenn ich nicht ganz so harsch klingende, bei denen man auch das Clean-Signal zumischen kann (s. http://forum.musikding.de/yabbse/index.p…g72498#msg72498).

  • Re: Boss ODB-3


    Hej,

    ein bißchen was von dem harschen Klang fänd ich nicht schlecht... aber wenns SMD bestückt ist kann mans wohl knicken sich was abzugucken.

    Hatte mir den Chaos Fuzz auch schon angesehen aber ich halte von der Art der Mischung gar nichts. Mir fehlte da immer der Druck...

    Hatte jetzt mal diese supersimple Blendreglung probiert und war sehr positiv überrascht: http://rock-tiras.km.ru/bassdrive_schem.gif

    Den zweiten Op vom DOD 250 als eingangsbuffer benutzt und das wars schon... klingt mMn echt schon ganz fett.

    Gruß Fabian

  • Re: Boss ODB-3

    Zitat von phosphor

    Hej,

    ein bißchen was von dem harschen Klang fänd ich nicht schlecht...
    ...
    Hatte mir den Chaos Fuzz auch schon angesehen aber ich halte von der Art der Mischung gar nichts. Mir fehlte da immer der Druck...

    Hatte jetzt mal diese supersimple Blendreglung probiert und war sehr positiv überrascht: http://rock-tiras.km.ru/bassdrive_schem.gif

    Den zweiten Op vom DOD 250 als eingangsbuffer benutzt und das wars schon... klingt mMn echt schon ganz fett.

    Gruß Fabian

    "Angesehen" oder angehört? ;)

    Beim Chaos-Fuzz hat man gerade die Möglichkeit, Silizium-, Germanium- und Clean-Sound zu mischen. Die Siliziumabteilung macht für meine Ohren den Klang harsch genug (zu harsch); ich dosiere den gaaaanz vorsichtig dazu.
    Und Druck fehlt mir dabei nicht - im Gegenteil. Und Feedback, wenn man möchte, bis zum Abwinken (Saitenfesthalten).

    Aber wie gesagt Geschmacksache, wobei Du ihn mMn schon live gehört haben solltest (wenn Du ihn nicht schon gehört hast), bevor Du urteilst.

    Die andere Schaltung sieht aber, ohne dass ich sie genau angeschaut hätte, interessant aus.

  • Re: Boss ODB-3

    phosphor

    Das Bassdrive_schem aus RU ist, wenn ich mich recht erinnere, die DOD-Bassdrive Zerrdose.

    Das mit dem Zumischen vom Clean-Signal bringt beim Bass eigentlich nichts, für einen verzerrten Bass braucht man ca. 3-5% Verzerrung/OD, das sollte auch für Metal reichen, mehr Zerre hat Lemmy ja auch nicht und der klingt schon voll bratig.

    Bei mehr Verzerrung klingt ein Bass generell undifferenziert und matschig, das Beimischen vom Clean-Signal hilft dann auch nicht mehr.

    Damit es nicht matscht und gut klingt muss vor Allem die Struktur der Verzerrung stimmen, bedeutet nur, was für Gitarre gut klingt muss nicht zwingend auch bei einem Bass gut klingen.

    Ihr könnt ja mal einen Bass über einen anzerrenden Fender Tweed Bassman spielen (ist ja eigentlich eine Bassamp), dann hört man warum der als Bassamp ein Flop war und nur von Gitarristen und Harp-Spielern verwendet wird.

    Gruß,Jürgen

  • Re: Boss ODB-3

    Zitat von JHS

    ...
    Das mit dem Zumischen vom Clean-Signal bringt beim Bass eigentlich nichts, für einen verzerrten Bass braucht man ca. 3-5% Verzerrung/OD, das sollte auch für Metal reichen, mehr Zerre hat Lemmy ja auch nicht und der klingt schon voll bratig.

    Bei mehr Verzerrung klingt ein Bass generell undifferenziert und matschig, das Beimischen vom Clean-Signal hilft dann auch nicht mehr ...

    Hi Jürgen,

    Deine Aussagen halte ich für zu pauschal und auch nicht für hilfreich, da Du keine Alternative nennst, wie man für den Bass eine Verzerrung erzeugt, die dem Klang nicht den Druck nimmt.

    Ich kenne durchaus Verzerrer, bei denen ohne Beimischung der Bass präzise rüberkommt. Z. B. gute Röhrenamps, die allerdings auch für viele nicht finanzierbar sind. - Lemmy hat sicherlich etwas mehr Möglichkeiten, als die meisten Bassisten hier, live und im Studio einen hervorragenden Sound zu erzeugen.

    Bei Diodenverzerrung ist für meine Ohren ab einem bestimmten Verzerrungsgrad eben die Beimischung des Clean-Signals durchaus sinnvoll - ob so viel Verzerrung im Bandkontext noch etwas bringt, steht dabei auf einem anderen Blatt.

  • Re: Boss ODB-3

    Eine Alternative wäre wirklich nur ein Röhrenamp, z.B. der Ampeg SVT oder Mesa, aber bei 10% Verzerrung erzeugen auch die nur noch undifferenzierten, drucklosen Matsch.

    Diese Amps erzeugen ein Cleansignal bei dem nur einige verzerrte Obertöne (überwiegend even order) zugefügt werden, der Klirrfaktor beträgt dann ca. 3-5%, deswegen bleibt der Druck erhalten.

    Gitarristen haben mit Gitarrenverzerrern das gleiche Problem, bei höhrem Gain klingen die auch total drucklos, da immer anders als bei Röhrenamps das ganze Signal verzerrt wird.

    Mit einem Diodenzerrpedal kann man diesen Amp-Ton wohl nicht erzeugen.

    Viele Bassisten schalten einen ganz leicht anzerrenden Mikrofonröhrenpreamp o.ä. vor ihren cleanen Transistoramp, ist vom Sound Geschmacksache, klingt für mich jedoch immer noch besser und authentischer als irgendeine Zerrdose mit oder ohne Beimischung vom Cleansignal.

    Gruß, Jürgen

  • Re: Boss ODB-3

    Basszerre war schon immer ein schwieriges Thema. Meine Suche hat vorerst beim DOD250 bzw. meinem modifizierten Klon davon aufgehört.

    Obwohl, so ganz stimmt das nicht, schließlich benutze ich ja permanent den Mosfet Booster von Jack Orman, um die Röhre in meiner Vorstufe anzublasen. Der DOD schaltet dann einfach einen Gang hoch.

    Von diesen Mischsounds bin ich auch nicht begeistert, schon gar nicht vom ODB-3, den hab ich längst wieder verkauft, weil die Zerre an sich einfach scheußlich klingt.

    Wenn man Matsch und HiGain will, kann man immer noch nen Big Muff benutzen, mach ich ja auch so.

  • Re: Boss ODB-3

    Hallo,

    das Röhren einfach am besten klingen/ anzerren ist klar, ist aber eben ne Kostenfrage, die sich aber eventuell mit MADs Amp erledigt hat. :)

    Also ich finde dass das Zusteuern des Cleansignals fast schon ein muss ist da ja sonst alles sehr schlapp wirkt und man sich im Soundgefüge mit Drums usw nur noch erahnen kann...

    Dem Matschen muss man eben mit einem Hochpass auf dem Leib rücken und so möglichst vermeiden. Und natürlich dezent mischen/ blenden :)

    Vielleicht würde ja so eine Mischung (s. Anhang) aus Hochpass 2.Ordnung und der übliche Standard funktionieren?

    edit: funktioniert, ist aber leider völlig sinnfrei...
    Gruß Fabian

  • Re: Boss ODB-3

    Bleibt eine Geschmackssache. Ich finde den ODB3 richtig gut. Braucht aber eine weile für die richtige Settings. Die vezerrung des FLipsters den ich habe matcht mir zu schnell. (Dafür liebe ich ihn so gerade an der Grenze..) Ein BMP habe ich auch gehabt, ging aber nicht tief genug.

    Das übersteuern der Röhre im preamp meiners Verstärkers geht schon aber ist leider hässlich.

  • Re: Boss ODB-3

    Es gibt aber doch noch einen Mittelweg zwischen zu schlapp und zu matschig. Und wir sind hier ja in einem DIY-Forum, also sucht Euch einen Schaltkreis, der in etwa den Charakter hat, den Ihr haben wollt und modifiziert so lange, bis der Druck noch da ist, der Matsch aber noch nicht.

    Beim DOD250 beschränkt sich das im Grunde auf die Wahl des Opamps, der 741er ist nocht so der beste für Bass, und das RC-Glied am Gainregler.

    Laus: Es lohnt sich im Zweifel, sich den Schaltplan von Deinem Amp zu besorgen und zu gucken, wie die Röhre da eingebunden ist. Ich hab früher auch immer den Gainregler hochgedreht und die Zerre scheußlich gefunden. Das lag aber einfach daran, dass die Röhre im Signalweg meines Amps VOR dem Gainregler sitzt und ich mit den höheren Gaineinstellungen lediglich die nachfolgenden Opamps in die Sättigung gefahren habe. Und dass das nicht klingt, ist auch klar. Daher also der Booster, damit die Röhre schon mit einem entsprechenden Pegel angefahren wird.

  • Re: Boss ODB-3

    Zitat von nessbass


    Es gibt aber doch noch einen Mittelweg zwischen zu schlapp und zu matschig. Und wir sind hier ja in einem DIY-Forum, also sucht Euch einen Schaltkreis, der in etwa den Charakter hat, den Ihr haben wollt und modifiziert so lange, bis der Druck noch da ist, der Matsch aber noch nicht.

    ???
    Irgendwie drehen wir uns im Kreis, zum Ausgleich wird doch gerade der Mischer/Blendregler benutzt...oder auf wen beziehst Du Dich mit Ihr und Euch? Oder ist das ein allgemeingültiger Ruf ins Web??

    Gruß Fabian

  • Re: Boss ODB-3

    Ich beziehe mich auf Dich und Laus. Was ich meine ist, dass man eben auch ohne die Zumischung, die ich als nicht wohlklingend empfinde, einen druckvollen, aber trotzdem nicht matschigen Zerrsound hinbekommen kann, wenn man entsprechend Bauteile anpasst.

  • Re: Boss ODB-3

    gibts eigentlich im inet ne gute bauanleitung fürn bass overdrive (zb obd like)? hab nichts defunden ;D

    Mfg Horstelin

    Nur Weicheier lesen Signaturen

  • Re: Boss ODB-3

    ausser dem Flipster, dem Bassdrive und dem BassFuzz....

    ODB3 is auf LED- clipping basiert. Und ich denke mir hard clipping. Wie im OD-3 oder so.

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