Von Aids, der Wissenschaft und Konzernen

  • Hallo!

    Gestern hat mir ein Spezl nen Video gezeigt das mich seitdem irgendwie schon sehr beschäftigt. Ich mag absolut gar nix vorwegnehmen, bringts nen bissal Zeit mit , schautses euch an und bildet euch eure eigene Meinung drüber.

    Skepsis definitiv erwünscht! Bin ja selber zweifelnd bei dem ganzen.
    Ich wünsch mir irgendwo dass da ne Diskussion entsteht; denn das ist es glaube ich echt was das ganze braucht. Gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema - ohne Tabus. Da passt sovieles nicht zueinander und fließt einfach zu viel Geld - da muss man die Sachen ja geradzu weiter hinterfragen!
    Nun, lange genug auf die Folter gespannt:

    http://video.google.com/videoplay?doci…&q=aids&pl=true


    Liebe Grüße,
    Flo

  • Re: Von Aids, der Wissenschaft und Konzernen

    Hi Flo, mein alter Rechner benötigt wohl 3 Tage, um den Film runterzuladen! :-\ Erzähl doch lieber etwas darüber!

    Gruß, Hatti

    Jeder ist etwas Besonderes! Auch DU! Lebe entsprechend; individuell!

  • Re: Von Aids, der Wissenschaft und Konzernen

    Puh, hab mir jetzt die ersten 20 Minuten angeguckt. Zunächst mal sollte klar sein, dass das Ganze ein Lobbyfilm ist. Das heißt, dass er eine bestimmte Message rüberbringen soll und dafür gerne auch mal Aussagen von z.B. Ärzten so eingesetzt werden, dass sie eben diese Aussage stützen.

    Die psychosomatischen Folgen eines positiven Tests sind unbestritten, weshalb normalerweise auch eine psychologische Beratung durchgeführt wird, damit die Leute eben nicht in diese Falle tappen, die verschiedene Personen im Film beschreiben, eben den Lebenswillen zu verlieren und permanent zu glauben, man sei dabei zu sterben.

    Krasser finde ich allerdings, wie hier an den Tests gezweifelt wird. Zunächst mal läuft jeder Test, der einen Virus nachweisen soll über die Antikörper. Die Viren selbst lassen sich nicht nachweisen. Dass die gängigen Tests nicht 100%ige Sicherheit bieten ist auch klar und steht ja schließlich auch in den Benutzungsanleitungen (was hier als Schweinerei dargestellt wird). Denkt mal drüber nach, ein Schwangerschaftsstest ist auch nicht 100%ig, die Genauigkeit beträgt auch "nur" 99,999irgendwas Prozent. Jemand, der positiv getestet wird, macht nicht nur einen einzelnen Test, sondern eine ganze Reihe, auch über einen längeren Zeitraum. Und mehrmals mit 99,99%iger Sicherheit positiv getestet zu werden, mit verschiedenen Tests, würde mich schon überzeugen.

    Außerdem tut mir der Arzt bei etwa 15:00 leid, der hier als Quacksalber hingestellt wird, weil er etwas von RNA und DNA erzählt, das die Zuschauer im Zweifel nicht sofort verstehen und daher gerne als Quatsch abtun. Der nachfolgende Kommentar ist schließlich kompletter Humbug. Da wird gesagt, in einem in vitro Test amplifizierte und so gefundene Virusbestandteile würden nicht anzeigen, dass diese Virusbestandteile auch im Patienten vorgelegen haben, weil sie ja im Labor "künstlich hergestellt" worden sind. Kappes! Wo sollen die denn sonst herkommen? Natürlich wird dadurch nicht bewiesen, dass die nachgewiesenen Bestandteile im Patienten waren, aber die DNA, die diese Bestandteile codiert, war im Patienten! Wenn das keine Infektion ist, was dann?

    Naja, vielleicht gucke ich gleich noch weiter, aber skeptisch bin ich durchaus.

    Edit: Okay, ich hab jetzt nochmal weitergeguckt und mir den "What is AIDS"-Teil angesehen. Mir reicht's jetzt. Das ist doch alles Kappes, gerade die Leute, die davon betroffen sind, sollten sich mit diesem Krempel auskennen. Und vieles hat mMn mit der "amerikanischen Angstgesellschaft" und dem kruden Gesundheitssystem in den USA zu tun. Klar, aus wirtschaftlicher Sicht ist es hochinteressant, irgendeine willkürliche Kondition zu bestimmen, die es zulässt, jemanden als AIDSkrank darzustellen, weil man ihm dann die teuren Medikamente verkaufen kann. Aber das geht nicht nur bei AIDS so, guckt Euch nur mal an, wie viele US-Amerikaner zum Psychologen gehen und dafür richtig Geld bezahlen, obwohl sie eigentlich topfit sind. Und wie im Film ja auch gesagt wird, ein nach US-Kriterien AIDS-Kranker ist in Kanada "nur" HIV-positiv. Was für einen Unterschied würde das machen? Und wenn man selbst nicht der Meinung ist, AIDS (das übrigens keine Krankheit ist, sondern ein Syndrom, also eine Amsammlung von Symptomatiken) zu haben, dann muss man sich diese Medikamente ja auch nicht aufschwatzen lassen, wie der Film ja auch zeigt, sonst wäre die Protagonistin ja nicht drug-free. Wo ist also das Problem?

    Wie gesagt, ich gucke jetzt nicht mehr weiter, weil ich fürchte, dass mir gleich eine Verschwörungstheorie aufgetischt und behauptet wird, die CIA hätte in einem geheimen Dschungellabor à la Anthrax AIDS gezüchtet, um Kommunisten zu vernichten. ::)

  • Re: Von Aids, der Wissenschaft und Konzernen

    ich habs auch nicht komplett geschaut... aber die ersten 20min und noch jeweils 3-4 ausschnitte aus dem restlichen film. einseitig, polemisierend, verallgemeinernd, selbstdarstellerisch, emotionalisierend, halt typisch amerikanisch. mir gehts nicht ums thema, das durchaus seine berechtigung hat... mir geht es um die darstellung. betroffene und "experten" einzusetzten wie in einer waschmittelwerbung führt das ganze ad absurdum und macht es für mich unglaubwürdig.

  • Re: Von Aids, der Wissenschaft und Konzernen

    Danke, da habe ich ja Glück gehabt. Es geht doch nix über nen alten lahmen Win98Compi! ;D

    Gruß, Hatti

    Jeder ist etwas Besonderes! Auch DU! Lebe entsprechend; individuell!

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