Verleimte Hälse bei unterschiedlichem Hals-Korpusmaterial

  • Hallo,

    ist es untypisch einen Hals mit einem massiven Korpus anderer Holzart zu verleimen? Zum Bepiel ein Mahagonikorpus mit einleimten Ahornhals. Kann es dort spätere Probleme geben, weil das "lebendige" Holz mit der Zeit unterschiedlich arbeitet?

  • Re: Verleimte Hälse bei unterschiedlichem Hals-Korpusmaterial

    eigentlich sollte es keine probleme geben. das holz sollte aber schon soweit abgelagert sein, dass es nicht mehr großartig arbeitet.

  • Re: Verleimte Hälse bei unterschiedlichem Hals-Korpusmaterial

    Sonst mußt Du an Stelle von Holz einen Beamten nehmen ;) ;D

    Kleiner Scherz
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Re: Verleimte Hälse bei unterschiedlichem Hals-Korpusmaterial

    Moin,

    es ist eigentlich ganz normal, unterschiedliche Hölzer zu verleimen. Z.B. bei Gibsons EDS 1275 (Doubleneck) sind die Hälse aus Ahorn, der Body aus Mahagoni.

    Da alle Hölzer im extremsten Fall (!!!) - darrtrocken bis Fasersättigung - und nur in Richtung der Jahrringe maximal (!) 10% quellen oder schwinden, kann nichts passieren: normal ist eine Feuchte bei der Verarbeitung um 8%; um den Fasersättigungspunkt zu erreichen musst Du die Klampfe schon schwimmen lassen und zum absoluten Austrocknen in den Ofen schieben. Das würde allerdings auch das älteste Brett zum Arbeiten bringen…

    Gruß - Löhni

    Gitarren statt Raketen!

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