• Sodele, der A15 läut ja nun dochn weilchen und ch muss sagen, er gefällt mir!

    Aber es fehlen noch ein zwei Kleinigkeiten zum Glück...so hat er mMn etwas schrille Höhen, dem würde ich gerne entgegenwirken.
    Dazu fallen mir 2 Methoden ein...
    1. Die "Holzhammer-methode" - Kondensator auf Masse....
    2. Die elegante Version - ein RC-Glied...

    Jetzt stellen sich mir folgende Fragen;

    - Wie lege ich die Grenzfrequenzen des RC-Gliedes fest damit ich
    diese Höhen wegbekomme? (ich habe keine ahnung wie das
    Frequenzbild vonner klampfe aussieht)

    - wo setze ich das RC-Glied ein? Ich habe eig nur im Cleankanal
    das "Problem" mit den Höhen, daher würde ich jetzt sagen ich lege
    es hinter den Entopplungskondensator von V1a. oder jemand
    ne "bessere" Idee?

    Crank it!

  • Re: A15 Finetuning

    Es geht nicht darum die Klangregelung anzupassen, das ist soweit gut. Mein Problem sind eine Art "Obertöne" die recht schrill klingen. Wenn ich z.b. Akkorde spiele (clean) dann klingeln die hohen Saiten richtig dass es weh tut in den Ohren, deshalb wrde ich gerne per RC-Glied diese Frequenzen abschwächen. Allerdings weiss ich nicht wo diese Frequenzen liegen.

    Es sei denn jemand hat ne "bessere" Idee.

    Crank it!

  • Re: A15 Finetuning

    Hallo,

    keine Lösung, aber ein paar Anmerkungen:

    Aufgrund deiner Klangbeschreibung kann man nicht sicher sein, ob es sich

    a) um eine Frequenzgangüberhöhung handelt, und ob diese für den A15 "normal" ist oder ob sie bei deiner Git-Amp-Spk-Kombination auftritt oder aber ein Fehler vorliegt

    oder

    b) um nichtharmonische Mischprodukte (Intermodulation) handelt. Diese sind besonders störend, da sie "unmusikalisch" sind (keinen musikalischen Intervallen entsprechen). Diese sind nicht zuverwechseln mit Klirr (was beim Git-Amp in etwa der "Zerre" entspricht. Amps produzieren solche Intermodulation (in geringem Maße). Sie erhöht sich, wenn der Arbeitspunkt falsch gewählt wurde, bzw. die Kennlinien der Röhre(n) zu stark vom Sollwert abweichen.

    Als Anhalt für RC-Versuche:
    Das a'' (hohe E-Saite, 17. Bund) hat 880 Hz - wenn du richtig gestimmt hast ;)

    schrille Grüße, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: A15 Finetuning

    Hallo schriller Bernd,

    zu a) -> Es ist mir auch mit anderen Gitarren/Boxen aufgefallen. Das machen durchaus auch andere Amps aber in geringerem Maße, trotzdem heisst das ja nicht das man diesem nicht entgegen wirken könnte ;)
    Und Fehler schließe ich aus...

    zu b) -> Was gibt es sonst für Möglichkeiten aus denen solche Intermodulationen entstehen können?`

    Die Arbeitspunkte der Röhren waren glaub ich okay, ich werds aber nochmal nachmessen um Gewissheit zu haben.


    Der Anhaltspunkt für RC-Versuche war schonmal gut, wenn auch mir schon bekannt, eher fände ich es interessant bis wo die Obertöne interessant sind...d.h. wo ich einen solchen "Hi-Cut" ansetzen könnte.

    Crank it!

  • Re: A15 Finetuning

    Hallo,

    Zitat

    eher fände ich es interessant bis wo die Obertöne interessant sind...d.h. wo ich einen solchen "Hi-Cut" ansetzen könnte.

    und das ist garnicht so einfach zu beantworten... (und darum habe ich mich darum gedrückt ;))

    Weil ja gerade die Obertöne (also die ganzzahligen Vielfachen) der Grundfrequenz den Sound ausmachen (in geringen Umfang auch bei "Clean"-Sounds), kann ein Tiefpaß den Soundcharakter verändern.

    Ich würd bei fg = 5 kHz anfangen und - wenns keine negativen Auswirkungen hat - weiter runtergehen.

    Aber leider sind da ja noch ein paar Variablen offen, z. B. hinter welcher Stufe man den LP schaltet. Oder ob man statt eines LP eine "Buckelabsenkung" macht ("Dahinter" gehts dann wieder hoch). Ich komme darauf, weil das schonmal die Abhilfe bei "schrill" und "nervig" klingenden Breitbändern im Hifi-Bereich sein kann.

    Hast du die Möglichkeit eine Frequenzgangmessung (im Cleanbereich) zu machen?
    Das könnte auch Aufschluß geben, wo anzusetzen ist.

    Ach so, Intermodulationen entstehen an Bauteilen mit nichtlinearen Kennlinien. Das können hier eigentlich nur die Röhren sein.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: A15 Finetuning

    Nabend,

    Danke 5kHz sind doch schoneinmal ein Anfang, sonst hätt ich mich jetzt quer durchs menschliche Gehör bei 20kHz gebastelt ::)

    Zitat

    ...leider sind da ja noch ein paar Variablen offen, z. B. hinter welcher Stufe man den LP schaltet. Oder ob man statt eines LP eine "Buckelabsenkung" macht .

    Hmm, das wäre meine nächste überlegung gewesen, wo ich das ganze mache, ich dachte mir es mal direkt hinter V1a zu probieren, alternativ ginge ja auch noch vor V1b.
    oder aber falls ich den Zerrkanal unverändert lassen möchte, der gefällt mir nämlich eig ganz gut, könnte ich auch hinter den Kanalschalter gehen, sozusagen als Vorfilter der Klangregelung.

    Da wird mir letztzlich warscheinlich nur ausprobieren übrig bleiben, da ich nicht die Möglichkeit habe das Signal zu verfolgen, oder Frequenzmessungen zu machen.
    (so´n Oszi ist schon praktisch ^^)

    Aber diese "Buckelabsenkung" finde ich interessant. Was für ein Prinzip steckt dahinter?

    Crank it!

  • Re: A15 Finetuning

    Hallo,

    Zitat

    Aber diese "Buckelabsenkung" finde ich interessant. Was für ein Prinzip steckt dahinter?

    Ist unterschiedlich. Bei einem eher schmalbandigen Bereich nimmt man eine L-C-R-Kombination (parallel als Sperrkreis, alles in Reihe als Saugkreis). Das hab ich aber in Amps noch nicht gesehen, kenns wie gesagt als Korrekturnetzwerk in LSP.

    Breitbandig gäbs da RC-Kombinationen, wo z. B. durch einen 2. Widerstand der Abfall zu höheren Frequenzen hin gebremst wird.

    Übrigens, einige passive Tonestacks haben doch auch - bei bestimmter Potistellung eine Senke. Kann man auch schön mit dem Tone Stack Calculator Tool (von Duncan Amps??) simulieren. Von wegen Bauteilwerte raten...

    Gruß & Bett, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: A15 Finetuning

    In beiden Kanälen?


    Falls ja, hau nen 1000pF über eine Anode der ECCs - oder verkleinere deren Wert, sofern dort schon ein 1000pF sitzt auf 470pF. Nicht über V1, eher "weiter hinten".

  • Re: A15 Finetuning

    Den Tonestack calculator hab ich doch ::) :)

    @ Olaf: Meinst du als Entkoppel-C´s über den Anoden?
    Eig. hab ich das "Problem" nur im Cleankanal, der Leadchannel iss soweit ganz okay.

    Crank it!

  • Re: A15 Finetuning

    Bierschinken,

    beim klin-kanal ;D ist die 2.te stufe ja nur für diesen, setzt da mal n cap über den anodenR!

    mir kommt es so vor, als ob das tonestack zu unausgelichen ist - die höhen werden m.M.n. zu wenig abgesenkt, die bässe dagegen ziemlich fest! ich würde da mal ein bisschen rumprobieren! (zuerst mal plotten mit nem simulations-programm!)

    ich hab mir schon überlegt, ob ich ne 3-band fender/marshall klangregelung einbaue, mit fixem mittenR...

    im lead-channel muss ich den switch hinten immer auf I oder II haben, sonst wird unerträglich!

    mfg kusi

    [center]blue sky[/center]

  • Re: A15 Finetuning

    Hi kusi,

    Zitat

    beim klin-kanal ist die 2.te stufe ja nur für diesen, setzt da mal n cap über den anodenR!


    V1b ist in meinem schematic für beide Kanäle....

    Zitat

    mir kommt es so vor, als ob das tonestack zu unausgelichen ist - die höhen werden m.M.n. zu wenig abgesenkt, die bässe dagegen ziemlich fest!


    Das sehe ich sehr ähnlich ;)
    Die idee mit dem fixen Mitten-R ist nicht schlecht...ich denk mal drüber nach, bzw werd mal rumsimulieren.

    Zitat

    im lead-channel muss ich den switch hinten immer auf I oder II haben, sonst wird unerträglich!


    Mein Leadchannel ist auch recht Höhenreich aber nicht so nervig/schrill wie der Cleankanal, daher brauch ich da den Smooth net. Generell ist der auf II zu uffelig...da geht nur noch blues mit dem Ding ;D
    Die Frequenzen vom smooth werd ich warscheinlich auch noch "optimieren".

    Crank it!

  • Re: A15 Finetuning

    Zitat von kusi


    die stufe direkt nach dem level-poti des klin-kanals? ne, definitv nicht!
    http://www.madamp.de/images/a15_schem1.jpg

    mfg kusi ;)


    Sorry, my fault, you´re completely right :)
    Also meinst du nen Cap zwischen den Spannungsteiler?´

    Oder denkst du dass man das "prob" in den griff bekäme mit nem anderen tonestack dass die höhen stärker bedämpft?

    Crank it!

  • Re: A15 Finetuning

    Ne, ich meine über dem „Teil-anoden-Widerstand“ R8. wenn du parallel zu diesem (nicht gen GND) n kleiner cap setzt, hat das auch ne Tiefpass-wirkung. (starte mal bei 1nF)

    Allerdgings könnte der clean-channel dann schnell mal zu mittig werden…

    Wenn du ein Marshall/fender Tonestack einbaust, musst du aufpassen;
    Das jetztige hat einen sehr hohen dämpfungsfaktor. Der des M/F klangregelung ist kleiner, du hast also mehr pegel an den folgenden stufen, also zerrt der clean-kanal schneller. Wahrscheinlich musst du oder müssen wir das verhältniss von R8 & R9 neu anpassen (100k als gesammtR passt)


    mfg kusi

    [center]blue sky[/center]

  • Re: A15 Finetuning

    Achso meinst du das mit dem C.

    Wegen dem Tonestack: da dachte ich zunächst mal C4 auf 380/250pF runterzusetzen das dürfte schonmnal helfen.

    Ich bin mir über den Sinn von C5 allerdings nicht genau im klaren, wenn ich den doch vergrößere sollte ich dadurch mehr Bässe erhalten...

    Crank it!

  • Re: A15 Finetuning

    Hmm,
    zu schrill im Cleankanal finde ich den A15 überhaupt nicht, weder mit Celestions noch mit Weber AlNiCos, aber das ist halt subjektiv ;)
    Nur auf den Cleankanal würde ein Kondensator über R8 wirken, anfangen würde ich mit 1nF.
    Gruß,
    Martin

  • Re: A15 Finetuning

    Hi Martin,

    zu schrill isser auch nich aber dieses "bell ringing" iss echt nich normal...aufm oszi sieht das aber manierlich aus...da sind einfach nervige hohe frequenzen.

    Muss ich mal ausprobieren mit dem C über R8...was "macht" der C denn dort technisch gesehen? Das ist mir nicht ganz klar.

    Crank it!

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