Stephenson Amps - Interessante Features!

  • Hallo Zusammen,

    sorry für den parallel Post zu Tubetown, aber vllt. liest ja nicht jeder hier in beiden Foren?

    kennt jemand von euch Stephenson Amps aus Canada und kann was drüber sagen.
    http://www.stephensonamps.com

    Ich finde der Junge hat ein paar sehr clevere Ansätze in seinen Amps:

    Er baut Class A Endstufen mit interessanten Röhren:
    EL84, 6V6 als Class A Push-Pull Pärchen!!! dazu zwei EL 34 ebenfalls in Push Pull Class A.
    Das ganze dann noch wählbar:
    Entweder EL84 und 6V6 oder beide EL34 oder alle 4 Röhren!
    Und das ganze wiederum auf die beiden Kanäle vorwählbar!

    Dann hat er eine Mastervolumeregelung die wohl auf die Anodenspannung der Endstufe wirkt:
    gennant Power Scale (offensichtlich von London Power entwickelt)
    Damit werden die Watt, die der Amp abgibt offenbar direkt geregelt.
    Jeweils ein Regler für jedne Kanal

    Dann noch ein stufenlos regelbares negative Feedback in der Endstufe!

    und zum Schluß noch eine Umschaltung am AÜ von pentode auf ultra Linear.

    Die Amps sind komplett Handverdrahtet und kosten zw. 2000 und knapp 5000 Canadische Dollar.
    Dazu kommen Lieferzeiten von bis zu zwei Jahren!

    Leider versteh ich von dem ganzen Kram recht wenig,
    klingt aber recht inovativ.
    Vllt. ist für den einen oder anderen hier etwas interessantes dabei,
    und vllt. entwickelt sich ja ne kleine Diskusiion
    über die o.g. Features und deren Sinn/Unsinn sowie die Machbarkeit im Selbstversuch…

    LöD

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

  • Re: Stephenson Amps - Interessante Features!

    Hallo,

    innovativ ist eigentlich - aus der Sicht eines Hifi-Amp-Bauers - nur, daß er die vielen Optionen schaltbar ausführt und für Git-amps anwendet. Gut, die Leistungsregelung über die Anodenspannung ist schon was ausgefallener.

    Aber bei einem Git-Amp ist (für mich) ausschlaggebend, welche Soundvielfalt oder eigene -charakteristik er produzieren kann.

    Ob das 2000...5000 CAN$ und bis zu 2 Jahre Lieferzeit rechtfertig?
    OK, wenn mans gehört hat und "infiziert" wurde, ist nichts ausgeschlossen ;)

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Stephenson Amps - Interessante Features!

    Crosposting ;D ;D
    Bei TT schon gelesen. ;)
    Geschmackssache!!!

    Als Hardrocker nicht mein Ding.

    Gruß
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Re: Stephenson Amps - Interessante Features!

    ... ich hatte mich fürs crossposting doch oben schon entschuldigt ;(

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

  • Re: Stephenson Amps - Interessante Features!

    Hiho!

    Zitat von LöD


    Er baut Class A Endstufen mit interessanten Röhren:
    EL84, 6V6 als Class A Push-Pull Pärchen!!! dazu zwei EL 34 ebenfalls in Push Pull Class A.
    Das ganze dann noch wählbar:
    Entweder EL84 und 6V6 oder beide EL34 oder alle 4 Röhren!
    Und das ganze wiederum auf die beiden Kanäle vorwählbar!

    Das ist wenig innovativ bzw effektiv, da die 6V6 der EL84 verdammt ähnlich ist. Das bringt minimale unterschiede im Klirrverhalten, aber sonst nichts. Dass das Ganze für beide Kanäle vorwählbar sein muss, das ist auch logisch, da man aus 1x 6V6 und 1x EL84 wahrscheinlich keinen zufriedenstellenden Clean-Sound bekommen wird.
    Eine effektive Schaltung diesbezüglich wird wohl am ehesten Mesa/Boogie im Roadking verbaut haben...

    Zitat von LöD


    Dann hat er eine Mastervolumeregelung die wohl auf die Anodenspannung der Endstufe wirkt:
    gennant Power Scale (offensichtlich von London Power entwickelt)
    Damit werden die Watt, die der Amp abgibt offenbar direkt geregelt.
    Jeweils ein Regler für jedne Kanal

    Eine derartige Entwicklung ist auch nichts besonderes, viele Amps haben das. Wenn man sowas einbaut, dann sollte man doch bitte den Volume-Regler drinlassen, dann kann man die Leistung UND die Sättigung regeln und nicht nur irgendwelche Verstärkerteile in den nichtlinearen, verzerrenden Bereich prügeln.

    Wenn man bei einer beliebigen Triode (z.B. ECC83) die Ub absenkt, dann ist es klar, dass die Verstärkung abnimmt. Dann geht die Röhre eben eher in die Sättigung und macht weniger Spannungsverstärkung. Dass das aber im Allgemeinen ein Vorteil gegenüber einem normalen Volume-Poti ist, das wage ich zu bezweifeln...
    Sinvoll ja, aber nicht, wenn man sich dafür das normale Volume-Poti einspart.

    Zitat von LöD


    Dann noch ein stufenlos regelbares negative Feedback in der Endstufe!

    und zum Schluß noch eine Umschaltung am AÜ von pentode auf ultra Linear.

    Ersteres haben viele Amps, aber meist in Stufen (Mesa/Boogie Dual Rectifier IIRC), verändert eben den Sound der Endstufe von "Tight" zu "Matsch".
    Zweiteres tut praktisch das selbe, bei der Ultralinearschaltung ist der Klirrfaktor geringer und der Dämpfungsfaktor höher...also ist der Amp dann "cleaner".

    Zitat von LöD


    Vllt. ist für den einen oder anderen hier etwas interessantes dabei,
    und vllt. entwickelt sich ja ne kleine Diskusiion
    über die o.g. Features und deren Sinn/Unsinn sowie die Machbarkeit im Selbstversuch…

    Das Ganze ist im Selbstversuch problemlos machbar, da es sich um einfache, grundliegende Schaltungskonzepte handelt. Wenn man das haben will, dann kann man diese Schaltungen in jeden Amp einbauen, egal ob Eigenkonstruktion oder Engl Savage, das ist egal.

    MfG OneStone

    Und oft hat es schon laut gekracht<br />weil man zuvor nicht nachgedacht!

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