Netzteilspannung

  • Hallo Lötfreunde ;)

    Habe eben in diesem Thread
    http://forum.musikding.de/yabbse/index.php?topic=5355.0 gelesen,
    dass jemand sein DIY-Effektgerät vermutlich mit einem Netzteil zerschossen hat,
    da habe ich gleich mal die Ausgangsspannung
    meines stabilisierten Netzteiles gemessen: 9,36 Volt...
    Frage: Ist dies evtl. schon zu viel für Effektgeräte oder muss ich mir da keine Sorgen machen?

    MfG
    Magnus

    Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

    ~Bisgon Pes Laul~

  • Re: Netzteilspannung

    ich hab auch schon zwei bats in reihe = 18V auf meine fx loagelassen ohne schaden! aber gewähr übernehm ich keine.

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

  • Re: Netzteilspannung

    du kannst außerdem mit ner zener-diode nen überspannungsschutz einbauen(der außerdem gleich noch zum stabilisieren der Spannung dient). einfach nen widerstand in die stromzuleitung und dann ne 9V-zener-diode gegen masse und halt nen elko. dann hast ne stabilisierte spannung und nen überspannungsschutz ;)
    musst die bauteile halt je nach effekt unterschiedlich dimensionieren. n bisschen spannung geht natürlich auch verloren, solltest also ein 12V Netzteil verwenden
    (sollt ich mich verquatscht haben, dann bitte korrigieren ;D )
    MfG Raffi

  • Re: Netzteilspannung

    naja bei den meisten analogen effekten ist eine höhere versorgungspannung meistens weniger kritisch, in einigen effekten hat es sogar einen positiven effekt (bei einigen verzerrern zum beispiel mehr headroom)

  • Re: Netzteilspannung

    Hi,

    Mit dem meisten Sachen passiert bis 18V eigentlich garnichts. Meistens ist das Problem aber, das am Eingang meistens dann ein ELKO sitzt mit bloss 16V DC, und der macht es dann nicht allzulange. Den IC`s und Transistoren ist das Egal. Es sei dann es sind digitale mit 5V ;D

    Uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • Re: Netzteilspannung

    Zitat von Lmkv15


    Mit dem meisten Sachen passiert bis 18V eigentlich garnichts. Meistens ist das Problem aber, das am Eingang meistens dann ein ELKO sitzt mit bloss 16V DC, und der macht es dann nicht allzulange.

    hmm, bei mir hats trotzdem die diode zerrissen, bei 14 Volt... oder kann es auch an ner falschen Polung des Netzteils gelegen haben :-\? Aber da fetzt doch normal keine Diode, oder? Dazu ist sie doch da... oder nicht ::)?

    Grüßle, Julian

  • Re: Netzteilspannung

    Hallo,

    Zitat

    Aber da fetzt doch normal keine Diode, oder? Dazu ist sie doch da... oder nicht

    Das kann sehr wohl sein.
    Fallunterscheidung:
    Diode in Reihe: Kann nicht passieren. Nachteil: Man verliert 0,7 V.
    Diode parallel (aber verpolt) zur Batterie/Netzteil:
    Wenn das Netzteil dick genug ist (Stromabgabe), kann es - mit falscher Polarität angeschlossen - eine 1N4001 (1 A) "erledigen", eine 1N4148 (100 mA) sowieso.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Netzteilspannung

    Probiert mal, die Spannung nicht herauf, sondern herunterzusetzen! Das klingt dann bei einigen Pedalen besser. Van Halen hat das ja mit seinem Amp auch gemacht, um möglichst früh in die Zerre zu kommen ("falscher" Bias). Ein z.B. mit ca. 7 Volt betriebener Scrambler hat mich fast umgehauen. Klingt dann zwar nicht mehr nach Oktaver, aber dafür der geilste creamy crunchy Treble Booster, den ich bis jetzt an den Füßen hatte.

    Außerdem kann man noch einen Widerstand zum Effektgerät in Reihe einschleifen, der dann bei tiefen Frequenzen zum Pumpen führt. Bei korrekter Einstellung sehr geil! Ein Effektpedal klingt dadurch über Kopfhörer Richtung "arbeitende Endstufe". Vielleicht meine Version des Amp-Simulatings. Ich experimetiere gerade, das alles in eine "regelbare Netzteilbox" zu packen. Werd das dann mal posten, wenns fertig ist...

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