Re: Gitarrenübungen, Lessons, etc.
Hm Lehrer können nen delikates Thema sein.
Es ist ja so, dass das was man gerne spielen würde meistens was ganz anderes ist als das was man dazu tun muss um soweit überhaupt erst zu kommen. Willst du gerne möglichst schnell spielen sollte man eben genau -nicht- schnell spielen, will man möglichst Jazzig klingen macht man erstmal (lange lange) gar keinen Jazz.
Ein guter Lehrer zeigt einem die Zusammenhänge und motiviert dich (im besten Fall) dahin dass du auch das Zeugs machst/übst was dir sonst nicht so sehr Spaß macht; was aber auf einmal Sinn macht weil du das größere Ganze verstehst. Versteht man die Zusammenhänge kann man sich selber dahinbringen dass man eigentlich immer was zu tun hat - 24 Stunden am Tag.
Ich selber hab beispielsweise von meinem Lehrer (mit dem ich mich -echt- gut versteh') ab und an nen kleinen Arschtritt mal ganz gern - denn es gehört imho zu nichts mehr Disziplin dazu als sich selber ein Instrument/"Musik im allgemeinen" beizubringen. Vor allem wenn man mit dem was man tut zufrieden sein will, was bei Künstlern ja wohl eh selten der Fall sein dürfte 8).
Bei nem Lehrer der seinen Namen verdient sollte das ganze irgendwie in diese Richtung hinauslaufen, wobei persönliche Präferenzen/Ziele/Vorstellungen auch noch mit reinspielen - und verstehen tut man sich natürlich auch net mit jedem.
Hat man jedoch so nen Lehrer merkt man sofort wie es ziemlich schnell bergauf geht und die 6 Monate statt 3 Jahren werden durchaus realistisch.
Hoff ich konnt nen bissal helfen ;).