Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

  • ahoi hoi...

    ich bräuchte mal euren Amptechnischen sachverstand... und zwar hab ich gedacht ich könnte ne röhrenvorstufe doch auch mit fets aufbauen...
    bei runoffgroove zb hat das ja geklappt (http://www.runoffgroove.com/eighteen.html)
    dann hab ich mal angefangen und das ganze mal umgezeichnet und mich dabei en bissle an der sache von runoffgroove orientiert... gut dann hab ich das mal simulieren wollen... nur kam da iwie mist raus und ich dachte vielleicht fällt ja jemandem hier was auf...
    bin für jede hilfe dankbar...

    Schaltplan und Orginal angehängt

    [gelöscht durch Administrator]

    Zwischen Verrückt sein und Genialität ist nur ein schmaler Grad<br />&quot;Ich lebe im Computer, auf einem blauen Stuhl&quot; Weena Morloch - Computer<br />&quot;I haven&#039;t failed. I&#039;ve found 10,000 ways that don&#039;t work.&quot; - Thomas Edison

  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    Hallo,

    mit welchem Programm hast du denn simuliert und welche Fet-Modelle dazu verwendet (Typ?).
    Gerade Sims mit Standard-FET-Modellen sind fürn Ar..., das merkt man spätestens, wenn man die Schaltung aufbaut...

    Falls du zufällig mit J201 entworfen hast: Ich habe schon etliche Stunden nach dem Modell für den J201 gesucht ... und nichts gefunden. Gerade für diese (low Ids!) kannst du kein Standard-Modell verwenden.
    Darüber hinaus halte ich es für unwahrscheinlich, die Widerstandswerte aus den Röhrenschaltungen 1:1 übernehmen zu können.
    Taste dich doch Stufe um Stufe in der Sim heran, indem du mit den R-Werten spielst - aber wie gesagt, mit dem passenden Transistormodell, sonst erlebst du beim Nachbau Enttäuschungen (weiß ich aus eigener Erfahrung).

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    Hey
    wasn Zufall. Wollte die Tage auch schon genau deswegen nen Thread aufmachen. Der 2203 hat nen saugeilen Sound doch ne Röhenvorstufe geht dann doch ins Geld.

    Mich interessiert auch der Umbau von Röhre auf FET, also alle die sich auskennen: POSTEN!! 8)

    Gruß Simon

  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    also ich hab bf245b genommen(hab genau nachgeschaut was ich da hab)... simuliert hab ichs mit multisim 2001... also dann werd ich mich mal die nächsten tage ranmachen und das dingens stück für stück mal durchprobieren...

    naja signalausgang kommt ja aber im millivoltbereich... und das ist glaub ich auch nicht so normal...

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  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    Hallo,

    also Simu mit BF245B kannste m. M. vergessen!

    Ein paar Daten:

    Typ Idss/mA -Vgs off/V
    BF245B 6...15 0,25...8
    J201 0,2...1 0,3...1,5

    Selbst der BF245A ist nicht vergleichbar...
    Wenns nicht für Batteriebetrieb sein soll wärs ja noch egal, aber du kommst dann auf total andere Widerstandswerte.

    Für Audioschaltungen habe ich früher gern BC264 genommen (Ja, das sind FETs!), aber die gibts kaum noch.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    prob: im dem sim prog sind das die "einzigen" der bekannten nchannel jfets... d.h. keine mpf102 keine j201 keine 2n5457.... und das ist halt schlecht...

    edith sagt: ich probiers mal mit bfw13 zu simulieren die sind im prog und vergleichstypen zum j201

    btw is nich fürn batteriebetrieb... aber ich probier mal beides durch... danke shconmal für die hilfe...

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  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    iwie isses scheiss egal was ich tue... ob ichs mitm bfw13 simluiere oder mitm bf245b und egal was ich mit den widerständen anstelle... irgendwie komm ich im endergebniss nie auf mehr als ne 500mV amplitude... und das vor der tonereglung..... hat denn hier niemand en tipp?

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  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    Hallo,

    welche (eingestellten) Werte haben denn die 4 Drain-Trimmer? Wenn du überall nur 100k gelassen hast, kanns auch nicht gehen...

    Was hast du denn für Arbeitspunkte (Vd und Vs) an den Fets?

    Kannst du mit dem Sim.-Prog. die Ausgangsspannungen wie in einem Scope anschaun? Dann mach das mal für jede Stufe.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    ich fang an mit der ersten stufe... klem das scope dahinter(hinter den 22n c) und verusch das dingens dann einzustellen...auf ca. 9V da läufts am besten... und so mach ich weiter... und die höchste(!) Spannung die ich herausbekommen habe waren 500mV...bei nem eingang von 1V... wie läuft das mit dem arbeitspunkt... hab in meinen e-technik büchern was davon gelesen aber die konnten mir das nciht wirklich erklären...

    Benny

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  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    Hallo Benny,

    ich hab mal nachgeschaut, der BFW13 ist dem J201 in den Eckdaten wirklich seeeehr ähnlich, den kann man für die Simu nehmen ;D

    Hab auch noch mal in deinen Plan und das Original geschaut: Ich bezweifle, daß du die Widerstände so übernehmen kannst (ich weiß, ich wiederhole mich ;)).

    Den Zusammenhang der Arbeitspunkteinstellung kann ich nicht einfach in Worte fassen, da ist auch Mathe bei. Nur soviel: Über die Sourcewiderstände stellt man primär den Arbeitspunkt ein und über die Drainwiderstände die Spannungsverstärkung - obwohl sich beide gegenseitig beeinflussen.

    Du wirst also auch mit den Drainwiderständen "spielen" müssen. ;)

    Gruß, Bernd

    PS: Übrigens danke für den Tip mit dem BFW13, das Spice-Modell von dem hab ich nämlich auch :)

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    mmmh... hast vielleicht irgenden link oder so dazu?... weil iwie bräuchte ich das vielleicht...

    Benny

    Zwischen Verrückt sein und Genialität ist nur ein schmaler Grad<br />&quot;Ich lebe im Computer, auf einem blauen Stuhl&quot; Weena Morloch - Computer<br />&quot;I haven&#039;t failed. I&#039;ve found 10,000 ways that don&#039;t work.&quot; - Thomas Edison

  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    Hallo Benny und Mitleser ;D,

    Zitat

    mmmh... hast vielleicht irgenden link oder so dazu?...

    Tut mir leid, mit einem Link für FET-Grundlagen kann ich nicht dienen, ich hab mein solides Halbwissen aus einer entsprechenden Ausbildung und Fachbüchern (Papier..., is mir zum selber lernen auch viiiel lieber ;).)

    Kann dir auch kein aktuelles Selbstlernbuch für Elektronik nennen, nur Fachbücher und die kosten meist ordentlich.

    Aber vielleicht kann ja ein DIY jüngeren Jahrgangs einen Tip abgeben... :)

    Ich bin im Augenblick dabei, eine einfache Meßbox für FETs zu entwickeln (man braucht nur ein einfaches Multimeter dazu ;)) und dazu eine Excel-Datei, mit der man sich ansehen kann, was passiert (Arbeitspunkt, Rd, Rs, Ausgangssignal etc.).

    Aber die Simulation der (verzerrten) Ausgangsspg artet langsam in Arbeit aus...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    Hallo kusi,

    viielen Dank für den Link!!! :)

    Habs nur mal überflogen - das ist ja echt "reichhaltig" :o

    schmöker, schmöker...................................


    ach ja,

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    also vielen dank kusi.... hast mich mal wieder gerettet^^.....

    Benny

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  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    Hallo Benny,

    ich hab einmal die Schaltung simuliert, damit du ein paar Ausgangswerte der Widerstände für deine eigene Simulation hast. Einmal habe ich die Verstärkung der einzelnen Stufen und die Gesamtverstärkung über der Frequenz simuliert (FETube_gain) und dann das Übertragungsverhalten bei 1 kHz Sinus mit 50 mV am Eingang (FETube_trans).

    Um die Schaltung wirklich mit FET zu klonen müßtest du erst mal die Originalschaltung mit Röhren simulieren um das Begrenzungsverhalten jeder einzelnen Stufe zu analysieren (Wo und wie clippt das Signal, bei welchem Pegel, oben oder unten zuerst?) und das dann (in mühevoller Kleinarbeit) auf die FET-Schaltung übertragen.

    Gruß, Bernd

    [gelöscht durch Administrator]

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    sind 50mV standart fürn gitarrensignal oder was is da für ne spannung normal.... btw: 50mV gesamt oder nur amplitude?.....aber auf jeden fall mal dankeschön... werd das dingens nicht klonen... bisschen zuviel aufwandt... ich brauchte nur etwas fürs grundgerüst....

    Danke... Benny

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  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    also ein Gitarrensignal kann je nach Anschlagstärke und PUs schon mal mehrere 100 mV haben (kurz nach dem Anschlag). In der Simu sind das 50 mVeff, also 140 mVss.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    mmmh.,... also ich bekomm das irgendwie nicht hin... hast du das mit dem pdf zeugs von kusi gerechnet oder selber ne formel für und welchen drainstrom?... mmh... weil ich hab das ganze mal durchgerechnet... aber irgendiwe will da nicht...ich hab die werte für idss und Up ausm datenblatt entnoimmen... aber es funzt mit dem was ich gerechnet hab net......

    könntest du mir nochmal ein wenig helfen ???..

    Benny

    Edith fragt:Oder darf ich deine Werte so übernehmen...? natürlich mit deinem Namen drunter.... Wo bei mir lieber wäre ich könnte es mit den BF245B hinbekommen... und da bräucht ich halt dann doch nochmal hilfe...

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  • Re: Preamp-Umbau von Röhre auf Fet

    Hi Benny,

    bei der Simulation habe ich nicht gerechnet sondern intuitiv die Rs und Rd der Stufen verändert und simuliert. Ich hab mit der 1. Stufe angefangen, wenn das Signal OK war, dann weiter mit der nächsten. Dabei ist es manchmal nötig, das Ausgangssignal einer Stufe mit einem Spannungsteiler wieder runterzuknüppeln (wie das in Röhrenverstärkern ja auch gemacht wird) weil sonst nach der 2. Stufe das Signal schon "am Poller hängt".

    Parallel dazu habe ich meine Testbox für FETs ausprobiert - funzt ganz gut mit wenig Aufwand. Sie ist aber noch nicht fertig. Werde sie aber hier veröffentlichen. Ich halte das Ausmessen von FETs für eine zeitsparende Sache, weil ich die Erfahrung gemacht habe, daß die typischen Bauanleitungen, in denen der Fet nur einen variablen Rd (der "obligatorische" 100k-Trimmer) hat, nicht ausreichen, m. E. muß da auch ein variabler Rs her, der bestimmt nämlich den Drainstrom und damit den Arbeitspunkt. Weil FETs in ihren Daten sehr stark streuen (und das wird noch viel schlimmer wenn man nicht den gleichen Typ sondern einen Ersatztyp nimmt) ist es besser Rd und Rs auf einem "Meßplatz" zu bestimmen und dann in der Schaltung Festwiderstände einzusetzen, als auf der Platine einen "Trimmerfriedhof" einzurichten.
    Und ich betone es nochmals: Der J201 hat sehr wenige "enge Verwandte". Der ist wirklich speziell für Schaltungen mit geringer Versorgungsspannung designt.

    Wenn ich die Meßbox veröffentliche, werde ich auch ein paar Faustformeln zum Dimensionieren der gängigen Sourceschaltung dazuliefern. Das kann aber nochn Weilchen dauern...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

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