=> Sammlung von Schematics und Layouts <=

  • Zitat von neoflox;289386

    Hallo,

    ich bin auf der Suche nach einem Layout für den EBS Octabass Oktaver und einen guten Bass-Kompressor. Wäre für Hinweise und Tipps sehr dankbar! ...

    Hallo Flo,

    da ich in den nächsten Tagen/Wochen einen Workshop im Musikerboard schreiben will, kann ich hier schonmal vorab Schaltplan und eagle-Layout für einen (Bass-)Kompressor (geht natürlich auch für Gitarre) reinstellen.

    Länger hier im Forum Mitlesende werden einen ganz Ähnlichen kennen, den "Carl Martin Compressor Limiter", zu dem ebernd/Bernd vor Jahren schon eine komplette Baumappe erstellt hat.

    "Meine" Version ist eine hinsichtlich der Effektschaltung leicht abgewandelte Version; dieser Teil stammt vom User AK im Musikerboard.

    Da ich aber ein 230V-Effektgerät für viele für nicht geeignet halte (Sicherheitsaspekte), habe ich mich um eine Version bemüht, die an einem üblichen 9V-Netzteil betrieben werden kann (Spannungswandler mit LT1054 als Stichwort).
    Trotzdem ist diese Schaltung mMn kaum etwas für Anfänger, da doch etwas komplex.

    Anmerken muss ich noch: Der Spannungswandler funktioniert in dieser Konstelllation nur dann wirklich gut, wenn man zu seiner Beschaltung so genannte "low ESR"-Kondensatoren verwendet, s. LT1054-Datenblatt (z. B. Fest-Tantalum-Kondensatoren oder spezielle low-ESR-Elkos - letztere funktionieren bei mir am besten).

    Außerdem ist für IC5 der angegebene low drop negative voltage regulator LM2990 dringend zu empfehlen, da ein normaler Regler sonst evtl. nichts zu regeln hat; am Eingang des Reglers liegen in Abhängigkeit von den bei den LT1054 verwendeten Kondensatoren u.U. kaum mehr als 13V an.
    Mit low-ESR-Kondensatoren sind bis zu 15V möglich.

    Schaltung und Layout im Anhang.


    Gruß
    Ulrich

    edit 22.09.2010:
    Anhänge geändert - überarbeitete Schaltung und Layout!!

  • Moin,
    hat jemand vielleicht einen Hinweis auf einen "clean blend mod" für die Proco Rat? Handelt sich sicherlich um ein zusätzliches Poti um das trockene Signal mit dem Effekt abzumischen. Habe leider keine "fertige" Variante gefunden. Würde mich über Tipps sehr freuen :)

    Lieben Gruß,
    Flo

  • Ohne jetzt den Schaltplan der Ratte zu kennen: Nach dem Eingangsbuffer ein cleanes Signal abzweigen und hinten wieder dazu mischen?!? Aber kennst du einen typischen Diodenclipper, der gut klingt, wenn man das cleane Signal dazu mischt? Da würde ich lieber einen Zerrer bauen, der auch bei wenig Gain überzeugend klingt...

  • Ich baue das für einen befreundeten Bassisten, er hat sichs gewünscht. Bei meiner Recherche bin ich auch nur an einer Stelle darauf gekommen, dort stand, dass es sich halt für Bässe besonders eignet. Die Ruetz-Mod kriegt er ja auch, wodurch der Gain getrimmt wird.

  • Es gibt eine Abwandlung für Bass, den Juggernaut. Auf fsb gibt es dazu zwei unterschiedliche Layouts von Bajaman, das dürfte für Bass noch besser passen, ich meine, der hat auch eine Möglichkeit, das Direktsignal beizumischen. Die kleinere Version mit den Printpotis hatte ich mir mal vorgenommen, aber man kriegt keine Potis mit ausreichend langem Schaft. Ich würde also eher die etwas größere Version empfehlen. Wenn man eh ein großeres Gehäuse nimmt, könnte man ja noch ein Bazzfuss (oder wie auch immer das heißt) mit reinpacken

    mfg, Immo

    PS: Seit ich das Catalinbread SFT kenne, ist die Rat/Juggernaut Idee übrigens beerdigt, das Ding ist klanglich eine ganz andere Preisklasse!

  • Zitat von roseblood11;290811

    PS: Seit ich das Catalinbread SFT kenne, ist die Rat/Juggernaut Idee übrigens beerdigt, das Ding ist klanglich eine ganz andere Preisklasse!

    Sind 2 ganz unterschiedliche Effekte imho.
    Mein SFT klingt irgendwie recht muffig und nur in "mowtown" settings gut, die Ratte klingt mehr nach "hardcore". Mit voll aufgedrehtem Gain Poti fehlt halt der Bass.
    Hab das ganze mal mit nem Blender (musikerboard) laufen lassen und es klang nicht wirklich gut.

    Wie der Baja Juggernaut klingt, weiss ich nicht, aber das Original ist nicht sehr beliebt.

  • Hallo, ich bräuchte mal ganz simple Empfehlungen

    Zum einen bin ich völlig unbedarft, was Booster angeht. Zum Testen wär ich aber an einem interessiert, zumal manche Zerren damit noch besser klingen sollen. Welchen Clean Booster würdet ihr mir empfehlen?

    Eine andere Geschichte wären Buffer - es gibt gute, es gibt schlechte. Könnte vielleicht jemand die Schaltung für einen guten posten? Würde so etwas gelentlich gerne in Tru-Bypass-Pedalen schaltbar verbauen, da manche Pedale damit nachweislich besser klingen können.

    Bedanke mich schonmal im Voraus!

  • MXR Microamp ist eigentlich immer eine gute Nummer. Einfach noch ne 18V Charge Pump rein und du hast einen clean Booster mit viel Headroom. Wie in einem anderen Thread schon beschrieben, eignet der sich auch gleich als Buffer. Vorteile: Kostet nicht die Welt und ist gut dokumentiert.

    The Rules of hacking:
    Rule #11: Don’t drink and solder (chapter 7).
    Rule #23: Distortion is Truth. (Poss’s law; chapter 23).

  • Tim Escobedo Psychtar Vero Layout

    'n Abend,

    ich habe mich an einem Streifenraster-Layout für das Psychtar Fuzz von Tim Escobedo versucht und würde mich freuen, wenn ein paar kundige Augen mal drüberschauen würden.

    Anbei noch die Links zum Schaltkreis und einem Lochraster-Layout an dem ich mich etwas orientiert habe.

    schematic:
    http://folkurban.com/Site/Psychtar-718.html

    anderes Layout:
    http://www.aronnelson.com/gallery/main.p…YCHTAR.gif.html


    Besten Dank im Voraus und Gute Nacht
    D&S

  • Der größte Unterschied ist aber, dass Biyang Preis- Leistungsgerecht ist ...
    Aber, 1000% Gewinnspanne an einem Effektgerät muss man erstmal hin bekommen, vor allem wenn man bedenkt, dass wir oft nur knapp unter dem Preis von einem gekauften Pedal liegen. Ich frage mich, wie dann der Hype um diese Dinger entstanden ist.
    Grüße
    Saxosun

  • Ich verwende oft 220µF, weil ich billig eine größere Menge gekriegt habe. Aber grad erst hat jemand hier drauf hingewiesen, dass das Overkill und eigentlich kontraproduktiv ist.
    Grundsätzlich sollte man aber den Elko eher groß und dafür den seriellen Widerstand eher klein halten, denn über dem fällt Spannung ab, die der Schaltung dann fehlt.
    Eins könntest du bei deinem Schaltplan noch ergänzen: Der Anschluss für die LED sollte links von R1 sein, das machen Newbies gerne falsch.

    mfg, Immo

  • Zitat von Xeyth;301540

    So, hier mein Entstörmodul für die Stromversorgung, bau ich in jedes Effektgerät ein. Wenn man den Elko legt statt stehend montiert, ist die ganze Schaltung schön klein und passt in jede Ecke eines Effektgeräts

    [Blockierte Grafik: http://forum.musikding.de/vb/picture.php?albumid=86&pictureid=311]

    Hallo, ich kenne das in ähnlicher Form, und dass funktioniert auch super! Bei mir hat R1 100 ohm und C1 47uF, das geht genau so gut.

    Die Diode hat mit dem Filter nichts zu tun, sondern ist ein Verpolungsschutz.

    Aber wozu hast Du C2 eingebaut? Zwei parallele Kondensatoren ergeben meines Wissens einen gemeinsamen Gesamtwert Cges = C1 + C2. In diesem Beispiel sind die 479pF dabei wohl vernachlässigbar, d.h. man kann noch mehr Platz auf der Platine sparen ;)

    Forbi

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!